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LMU München weiterhin Spitze: Status als Exzellenzuniversität bestätigt

11.03.2026

Im Rahmen der bundesweiten Exzellenzstrategie von Bund und Ländern konnte sich die LMU erneut erfolgreich behaupten und ihren Status als eine der führenden Forschungsuniversitäten Europas festigen.

Seit Beginn der Exzellenzwettbewerbe 2006 wird die LMU durchgehend gefördert. Jetzt festigt sie erneut ihre Rolle als die führende deutsche Volluniversität. „Das ist ein wichtiger Erfolg für die LMU und den Wissenschaftsstandort München!“, sagt Universitätspräsident Prof Dr. Matthias H. Tschöp. „Den Forschenden und den Mitarbeitenden gilt mein besonderer Dank, denn sie haben die Basis für die erneute Auszeichnung schon vor langem gelegt.“ Grundlage dieses hervorragenden Abschneidens ist das langfristige Strategieprogramm LMUexcellent – A New Perspective.

Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume gratuliert: „Herausragendes Prädikat für die Ludwig-Maximilians-Universität München: Dass unsere größte bayerische Universität seit Beginn des Exzellenzprogramms ununterbrochen den Titel der Exzellenzuniversität trägt, ist kein Zufall, sondern Ausdruck außergewöhnlicher wissenschaftlicher Stärke. Die LMU setzt national und in Europa Maßstäbe. Als echte Volluniversität verbindet sie beeindruckende Themenbreite mit exzellenter Forschungstiefe. Besonders an den Schnittstellen der Disziplinen entfaltet sie ihre ganze Kraft. Von der Medizin über die Natur- und Lebenswissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften – hier entstehen Ideen, die Grenzen überwinden, mutige Innovationen hervorbringen und Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit geben. Die LMU brilliert mit Nobelpreisträgern ebenso wie mit exzellenten Newcomern. Herzlichen Glückwunsch und großen Dank an die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie die Hochschulleitung für ihre herausragende Arbeit und dieses dauerhaft überragende Abschneiden. Die LMU ist ein absolutes Aushängeschild für Bayern – für Heimat und Hightech.“

„Wir werden jetzt unser internationales Profil als führende Volluniversität der EU auch unter sich rasant wandelnden Bedingungen deutlich schärfen. Dazu werden wir unsere interdisziplinären Stärken und starken Kooperationen mit der TU München und internationalen Partnern ausbauen und gleichzeitig versuchen, die herausragendsten Köpfe weltweit für die LMU zu gewinnen“, betont Tschöp und erläutert: „Wir wollen unsere wissenschaftlichen Entdeckungen noch effektiver in Lösungen für zentrale – auch gesellschaftliche – Herausforderungen übersetzen. Für all das gibt uns der Exzellenzstatus weiteren Rückenwind.“

Das historische Hauptgebäude der LMU

Blick auf das historische Hauptgebäude der LMU (Foto: LMU)

Grundlage des Exzellenzstatus sind auch die 2025 erfolgreich eingeworbenen sieben Exzellenzcluster an der LMU , davon ein geisteswissenschaftlicher, der ein besonderes Alleinstellungmerkmal für die LMU bedeutet. „Unsere Geisteswissenschaften gehören in den internationalen Rankings seit Jahren zur Weltspitze und sind innerhalb der LMU die am höchsten gerankte Fächergruppe – darauf sind wir außerordentlich stolz. Der neue Cluster Cross-Cultural Philology macht diese Stärke sichtbar und ist zugleich ein Ausgangspunkt, um auf dieser Basis die Geisteswissenschaften weiter zu stärken und sie künftig noch enger mit der gesamten Fächervielfalt der LMU zu verknüpfen, um gemeinsam die komplexen Zukunftsfragen unserer Gesellschaft zu beantworten“, sagt Tschöp.

Inhaltlich schärft die LMU ihr Profil entlang von sechs Zukunftsfeldern: Digits and Data, Earth and Environment, Languages and Cultures, Life and Health, Physics sowie Systems and Communities. Strategische Investitionen in Data Science und Künstliche Intelligenz setzen dabei besondere Impulse. Frühzeitige forschungsnahe Qualifizierung einer internationalen Studierendenschaft, der Ausbau globaler Partnerschaften und eine gezielte Campusentwicklung sichern die nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit der LMU. Gemeinsam mit der zweiten Münchner Exzellenzuniversität, der TUM, sollen im Rahmen der „One Munich Strategy“ jetzt konsequent weitere Synergiepotenziale für Kooperationen und engen Austausch ausgeschöpft werden.

Mit der positiven Entscheidung würdigen die internationale Expertenjury und die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz die herausragende Forschungsleistung, die nachhaltige strategische Entwicklung sowie die exzellente Nachwuchsförderung der Universität. „Die erneute Auszeichnung bestätigt unsere konsequente Ausrichtung auf internationale Spitzenforschung und wissenschaftliche Innovation“, sagt Tschöp.

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11.03.2026

Über die Exzellenz-Förderung:

Über die Förderlinie „Exzellenzuniversitäten“ des Bundes und der Länder wurden von 2019 bis 2026 zehn Universitäten und ein Universitätsverbund als Exzellenzstandorte gefördert. Ziel der Exzellenz-Förderung ist es, sie auf Basis erfolgreicher Exzellenzcluster für den Ausbau ihrer internationalen Spitzenstellung in der Forschung zu unterstützen. Über die Förderung der Anträge entscheidet die Exzellenzkommission. Sie besteht aus dem Committee of Experts sowie den für Wissenschaft zuständigen Ministerinnen und Ministern des Bundes und der Länder. Als einzige Volluniversität und eine von nur zwei Universitäten in Deutschland wird die LMU seit Beginn der deutschen Exzellenzwettbewerbe im Jahr 2006 durchgehend als Exzellenzuniversität gefördert. Zuletzt war sie in der Exzellenzstrategie mit insgesamt sieben Exzellenzclustern erfolgreich. Dies sind:

  • Cross-Cultural Philology: Die eurozentrische Perspektive in der Philologie verlassen – Es untersucht die Wechselwirkung verschiedener philologischer Traditionen über 5.000 Jahre. Das Ziel: das Verständnis zwischen Kulturen zu verbessern. (Mehr: Website des Exzellenzclusters Cross-Cultural Philology)
  • NUCLEATE – Cluster für Nukleinsäureforschung und -technologien will die vielfältigen Funktionen von Nukleinsäuren besser verstehen und neue Anwendungsbereiche erschließen. Weitere beteiligte Institutionen: Max-Planck-Institut für Biochemie (MPIB), Helmholtz Zentrum München, Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI). (Mehr: NUCLEATE - ExStra - Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder)
  • BioSysteM: Biosystem-Design München will biologische Systeme mithilfe ingenieurwissenschaftlicher Prinzipien designen. Damit eröffnet der Cluster neue Einblicke in die Grundprinzipien des Lebens sowie den Weg zu innovativen Anwendungen in der Praxis. Weitere beteiligte Institutionen: Max-Planck-Institut für Biochemie (MPIB), Helmholtz Zentrum München. (Mehr: Website des Exzellenzclusters BioSysteM)
  • MCQST: Münchner Zentrum für Quantenwissenschaften und -technologie existiert seit 2019 und erforscht die Prinzipien der Quanteninformation, um quantenmechanische Effekte nutzbar zu machen. Weitere beteiligte Institutionen: Walther-Meißner-Institut für Tieftemperaturforschung, Deutsches Museum München, Max-Planck-Institut für Quantenoptik. (Mehr: Website des Exzellenzclusters MCQST)
  • ORIGINS: Vom Ursprung des Universums bis zu den ersten Bausteinen des Lebens (seit 2019) untersucht die Entstehung des Weltalls. Weitere beteiligte Institutionen: Max-Planck-Institut für Astrophysik (MPA), Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE), Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP), Max-Planck-Institut für Physik (Werner-Heisenberg-Institut), Max-Planck-Institut für Biochemie, Deutsches Museum München, European Southern Observatory (ESO), Leibniz-Rechenzentrum. (Mehr: Website des Exzellenzclusters Origins)
  • SyNergy: Cluster für Systemneurologie München (seit 2012) wählt einen integrativen Ansatz, um das Zusammenspiel verschiedener Pathomechanismen bei der Entstehung neurologischer Erkrankungen zu entschlüsseln. Weitere Beteiligte: Max-Planck-Institut für Biologische Intelligenz, Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), Helmholtz Zentrum München Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, Max-Planck-Institut für Biochemie (MPIB), Max-Planck-Institut für Psychiatrie. (Mehr: Website des Exzellenzclusters SyNergy)
  • e-conversion: Grundlagen der Engergieumwandlungsprozesse (seit 2019) untersucht Photovoltaik, Katalyse, Batterien und fragt, wie sich Energie effizienter und nachhaltiger umwandeln lässt. Forscherinnen und Forscher von LMU und Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion (CEC), Max-Planck-Institut für Festkörperforschung (MPI-FKF) untersuchen die Prozesse, die sich dabei an den Nahtstellen zwischen verschiedenen Materialien abspielen. (Mehr: Website des Exzellenzclusters e-conversion)

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