1492

Mit Konrad Celtis kommt einer der wichtigsten Vertreter des Humanismus an die Universität.

Historisches Gemälde von Humanist Konrad Keltis

Der Humanist Konrad Celtis (Bild: Stadtarchiv Ingolstadt) | © Stadtarchiv Ingolstadt

Obwohl Konrad Celtis (1459–1508) nur von 1492 bis 1497 in Ingolstadt lehrte, war er einer der ersten und wichtigsten Vertreter des Humanismus an der bayerischen Universität. Celtis – eigentlich Bickel oder Pickel – war ein weitgereister Humanist, der nach einem Aufenthalt in Prag nach Ingolstadt kam. Hier übernahm er zunächst ein Dozentur für Rhetorik und Poetik. Für Aufsehen sorgte er mit seiner vor der Juristischen Fakultät gehaltenen Rede über den deutschen Humanismus. Allerdings unterbrach er seine Lehrtätigkeit in Ingolstadt immer wieder, bis er im März 1497 durch König Maximilian eine Berufung an die Universität in Wien erhielt.

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