1933

LMU-Studenten beteiligen sich an der Bücherverbrennung auf dem Königsplatz.

Plakat mit der Aufschrift Einladung zum Verbrennungsakt am Königsplatz und ein rotes Hakenkreuz darüber

Einladung zur Bücherverbrennung auf dem Münchener Königsplatz.

Zum Sommersemester 1933 trat an der LMU das neue nationalsozialistische Studentenrecht in Kraft, das das „Führerprinzip“ und bestimmte Verpflichtungen für die Studenten festlegte. Die Übergabe des neuen Rechts wurde am 10. Mai im Lichthof der Universität gefeiert. Im Anschluss marschierten die Studenten – allerdings ohne die Teilnahme von offiziellen Vertretern der LMU – zum Königsplatz. Dort wurden, wie auch in anderen deutschen Hochschulstädten, Bücher „undeutscher“ Autoren verbrannt.

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