1995

Der "Landshuter Freundeskreis" der Müchener Universitätsgesellschaft wird gegründet.

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Das ehemalige Universitätsgebäude in Landshut

Am 5. April 1995 wurde der „Landshuter Freundeskreis“ der Münchener Universitätsgesellschaft gegründet. Der Freundeskreis erhielt keine eigene Rechtsform, sondern wirkt vertrauensvoll innerhalb der Universitätsgesellschaft. Mit dem Landshuter Freundeskreis sollten an die historisch bedingte enge Verbindung zwischen der LMU und der Stadt Landshut, die 26 Jahre lang die LMU beherbergt hatte, erinnert sowie Freunde und Unterstützer für die Universität gewonnen werden. Erste wissenschaftliche Veranstaltungen wurden im Rahmen der LMU-Sommerakademien in Landshut abgehalten.
Die Münchener Universitätsgesellschaft indessen ist 73 Jahre älter. Sie wurde als „Gesellschaft von Freunden und Förderern der Universität München e. V.“ im Jahr 1922 gegründet, als die wirtschaftliche Not in der Weimarer Republik eine ausreichende Unterstützung der Universitäten und Studenten nahezu unmöglich machte. Die Gründungsmitglieder, darunter auch Thomas Mann und Ricarda Huch, wollten ihren Beitrag leisten, um Lehre und Forschung an der LMU aufrechterhalten zu können.
Bis heute ist der Zweck der Münchener Universitätsgesellschaft, die mittlerweile über 2.800 Mitglieder zählt, im Kern derselbe geblieben. Sie fördert wissenschaftliche Projekte und den akademischen Nachwuchs, organisiert Gastprofessuren, Vorlesungsreihen sowie Kongresse und setzt sich für die Zusammenarbeit mit anderen Universitäten ein.