Aktuelles aus der Stiftungsarbeit

Die Stiftungsarbeit an der LMU ist vielseitig: Förderung der Medizin, Umweltforschung, Vergabe von Stipendien, Preisverleihungen und vieles mehr. Nachfolgend erhalten Sie Eindrücke aus der aktuellen Stiftungsarbeit.

Zeitungsstapel | www.pixabay.com/kalhh

Stiftungen@LMU vorgestellt

Fördern - Forschen - Lehren

18.08.2022

Die Herbert Marcinek-Stiftung vergibt jährlich die Herbert-Marcinek-Preise für besonders begabte Studierende der Fakultät für Chemie und Pharmazie, die sich in der den Prüfungen durch hervorragende Leistungen ausgezeichnet haben.

Am 15. Juli 2022 wurden im Audimax des Biomedizinischen Zentrums der LMU im Rahmen der Akademischen Abschlussfeier die Preise für 2021 und 2022 an die Preisträgerinnen und Preisträger vergeben.

Wir gratulieren:

  • Nadine Baumeister
  • Rafael Filip
  • Luisa Heinrichs
  • Kristina Klein
  • Paul Kropp
  • Kerstin Mülken
  • Xiyu Niu.

Herbert Marcinek erforschte von 1994 bis 1997 am Institut für Pharmazeutische Biologie die Biosynthese des Indigos, kam aber kurz vor Vollendung seiner Dissertation bei einem tragischen Verkehrsunfall ums Leben. Zum Gedenken an Ihren Sohn hat die Familie Marcinek 2004 den Preis ins Leben gerufen.

Informationen zur Herbert Marcinek-Stiftung wie zu allen anderen Stiftungen an der LMU erhalten Sie auf der Webseite von Stiftungen@LMU.

Das Team von Stiftungen@LMU steht Ihnen gerne jederzeit persönlich mit Informationen unter der Rufnummer +49 89 2180-4703 oder per Mail unter stiftungen@lmu.de zur Verfügung – sprechen Sie uns an.

12.07.2022

Das Institut für Klassische Archäologie der LMU lädt zur 14. Herbert Lutz Gedächtnis Vorlesung ein, die am 14.07.2022 um 18:00 Uhr im Vortragssaal der Bayerischen Akademie für Wissenschaften (Alfons-Goppel-Str. 11, 80539 München) stattfinden wird.
Prof. Dr. Eric Moormann von der Universität Nijmegen wird sich als Vortragender dem Thema „Von heiligen Objekten zu musealen Exponaten. Die Spolien aus Jerusalem im Templum Pacis in Rom“ widmen.

Seit 2010 wird am Institut für Klassische Archäologie der LMU jährlich eine Gedächtnis-Vorlesung mit namhaften Wissenschaftlern für den jung verstorbenen Herbert Lutz gehalten. Diese soll seinen Eltern, den Stiftern der Herbert-Lutz-Stiftung, danken und an ihn selbst erinnern.

Herbert Lutz, der Namensgeber der Stiftung, starb 1929 mit kaum 18 Jahren. Einmal spannenden Entdeckungen machen und als Archäologe arbeiten – das war sein Traum. Bereits zu Lebzeiten hatte Herbert Lutz daher begonnen, eine eigene kleine Sammlung von Antiken anzulegen.

Da er sein Ziel nie verwirklichen konnte, riefen seine Eltern Marguerite Vorhees Lutz und Hermann Lutz die Herbert-Lutz-Stiftung ins Leben, um die Lehre rund um das Seminar der Klassischen Archäologie an der LMU zu fördern.

Nähere Details zur Herbert-Lutz-Stiftung sowie weiterführende Links finden Sie auf der Website des Instituts für Klassische Archäologie der LMU.

Das Team von Stiftungen@LMU steht Ihnen natürlich auch jederzeit persönlich mit Informationen unter der Rufnummer +49 89 2180-4703 oder per Mail unter stiftungen@lmu.de zur Verfügung – sprechen Sie uns an.

01.06.2022

Nicht jeder Studierende kann auf die finanzielle Unterstützung aus dem Eltern- oder Familienkreis zählen. Gerade in den beliebten und teuren Großstädten, zu denen sicherlich gerade auch München gehört, kann Wohnen und Leben eine Herausforderung darstellen. In den letzten 2 Jahren hat auch die Corona-Pandemie durch den Wegfall vieler Studentenjobs zu einer Verschärfung dieser Situation beigetragen.

Laut einer aktuellen Expertise der Paritätischen Forschungsstelle sind 30 % aller Studierenden in Deutschland von Armut betroffen. Gerade angesichts der aktuellen Preissteigerungen drohen weitere harte Belastungen für viele bedürftige Studierende, warnt der Paritätische Wohlfahrtsverband.

Vor diesem Hintergrund gewinnt die studentische Förderung durch Stipendien eine zunehmende Bedeutung. Durch das Deutschlandstipendium sowie weitere Stipendien z.B. aus der „Vereinigten Stipendienstiftung der Universität München für Studierende aller Fakultäten und Konfessionen“ können im laufenden Jahr mehr als 400 Studenten regelmäßig oder auch einmalig bzw. anlassbezogen unterstützt werden. Das Geld hilft Ihnen, sich besser auf Ihr Studium fokussieren zu können oder Notsituationen überhaupt durchzustehen.

Die Stiftungen an der LMU bilden den Kern dieser Unterstützung. Die Förderung des Studiums ist vielen unserer Stifter von jeher ein wichtiges Anliegen, zumal einige von ihnen selber ehemalige Studierende sind. Wir freuen uns mit allen Studierenden, die auf diese Weise unterstützt werden konnten.

Nähere Details zu den Stiftungen an der LMU finden Sie auf unserer Webseite – informieren Sie sich.

Das Team von Stiftungen@LMU steht Ihnen natürlich auch jederzeit persönlich mit Informationen unter der Rufnummer +49 89 2180-4703 oder per Mail unter stiftungen@lmu.de zur Verfügung – sprechen Sie uns an.

16.05.2022

Wie die Erhebung des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen zeigt, sind im Jahr 2021 863 neue Stiftungen gegründet worden, 473 davon sind steuerbegünstigt. Für den Stiftungssektor in Deutschland bedeutet das einen Zuwachs von 3,2 Prozent (2020: 2,8 Prozent). Insgesamt gibt es in Deutschland jetzt 24.650 rechtsfähige Stiftungen bürgerlichen Rechts. Auf 100.000 Bundesbürgerinnen und Bundesbürger kommen damit aktuell 29,6 Stiftungen.

Wir sehen hier das stärkste Wachstum im Stiftungssektor seit zehn Jahren. Das Städteranking wird dabei von Darmstadt, Würzburg, Oldenburg und Frankfurt am Main angeführt.

Das gesellschaftliche Engagement ist ungebrochen und die Bereitschaft schnell und großzügig zu helfen, wird seit dem Beginn des Ukraine-Krieges deutlich. Diese Entwicklung ist erfreulich und zeigt, dass der gesellschaftliche Zusammenhalt für sehr viele Menschen ein wichtiges Thema ist.

Mehr Informationen zu Stiftungen in Deutschland finden Sie auf der Webseite des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen.

Übrigens managed Stiftungen@LMU mehr als 50 Stiftungen und berät mit Ihren ausgewiesenen Experten unverbindlich bei allen Fragen rund ums Stiften für Forschung und Lehre – sprechen Sie uns gerne an.Wir stehen Ihnen jederzeit gerne persönlich unter der Rufnummer +49 89 2180-4703 oder per Mail unter stiftungen@lmu.de zur Verfügung.

12.05.2022

Für Spender ist es wesentlich, dass sie Ihr Geld an seriöse Organisationen geben, die die Gelder ordentlich verwalten und für den Stiftungszweck entsprechend einsetzen. Für die Stiftungen auf der anderen Seite kommt es darauf an, dass die Spendengelder aus serösen Quellen stammen und nicht belastet sind. Belastete Spenden können - selbst wenn sie für einen vermeidlich guten Zweck eingesetzt werden - zu einem Reputationsschaden führen und das Vertrauen in die Organisation nachhaltig erschüttern. Aber genau von diesem Vertrauen leben die Stiftungen – es ist ihre wichtigste Währung.

Der nächste Webtalk von #ImpulseStiften behandelt daher ein Thema, das zunehmend in den Fokus rückt, an Bedeutung gewinnt und interessant für alle Institutionen und Vereine ist, die mit Spendengeldern arbeiten.

Am Dienstag 17. Mai 2022 von 9.00 Uhr bis 10.00 Uhr geht es um "Gutes Geld, böses Geld - Wie gehen Stiftungen und Non-Profits mit belasteten Zuwendungen um?" Während Stiftungen und Spender lange Zeit nur Dankbarkeit von den Mittel-Empfängern gewohnt waren, nimmt inzwischen auch in Deutschland eine kritische Debatte an Fahrt auf: Was bedeutet es, wenn gemeinnützige Zuwendungen aus Vermögen stammen, das als belastet empfunden wird?

Im Webtalk werden beide Seiten beleuchtet. Zum einen die der Klimastiftung MV, die ihre Fördertätigkeiten im Umwelt- und Klimaschutz aus einer Zuwendung der NordStream2 AG finanziert und zum anderen die des Kölner Spenden-Commitment; einem Zusammenschluss von Spendenorganisationen, die aus einem konkreten Anlass Standards für die Annahme von Mitteln entwickelt haben.

Die Organisationen werden vertreten von

  • Christin Klinger, Geschäftsführerin, Stiftung Klima- und Umweltschutz MV, Schwerin
  • Lars Hüttler, Geschäftsführer Kinderschutzbund Köln/ Kölner Spenden-Commitment

Hier ist der Einwahllink per Zoom . Die Meeting-ID lautet: 859 1221 7901

#ImpulseStiften ist ein Webtalk für die Stiftungswelt, enstanden aus einer ehrenamtlichen Initiative aus dem Bundesverband Deutscher Stiftungen; Stiftungen@LMU ist seit mehr als 60 Jahren Mitglied.

Mit #ImpulseStiften werden Trends aufgegriffen, Debatten angestoßen und Handwerkszeug vermittelt. Das Ziel ist ein vertrauensvoller Austausch auf Augenhöhe. Aus der Praxis für die Praxis. Der Webtalk findet alle 14 Tage statt. Dienstags von 9 bis 10 Uhr.

Weitere Informationen zu #ImpulseStiften - auch zu zukünftigen Veranstaltungen - finden Sie auf der Webseite.

Das Team von Stiftungen@LMU steht Ihnen natürlich auch jederzeit persönlich für alle Anliegen rund um das Thema Stiften unter der Rufnummer +49 89 2180-4703 oder per Mail unter stiftungen@lmu.de zur Verfügung – sprechen Sie uns an.

02.05.2022

Stiftungen@LMU verwaltet und entwickelt die Stiftungen unter dem Dach der LMU, die Forschung und Lehre auf unterschiedliche Art und Weise an der Universität München unterstützen. Daneben existieren aber eine Vielzahl von außer-universitären, oftmals auch internationalen Stiftungen, die einzelne Projekte, Forschungsbereiche, Professuren oder Institutionen an und in der LMU unter Mitwirkung von Stiftungen@LMU fördern.

So unterstützt z.B. die Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung zusammen mit der Deutschen Physikalischen Gesellschaft das PLANCKS 2022 - einen jährlich stattfindenden internationalen Team-Wettbewerb in Theoretischer Physik.

PLANCKS steht dabei für „Physics League Across Numerous Countries for Kick-ass Students“. In diesem Wettbewerb lösen Teams von 3 – 4 Studenten 10 Probleme aus der Theoretischen Physik. Jedes Land stellt dabei ein Team auf, das meist in nationalen Wettbewerben ermittelt wird - in Deutschland ist dies DOPPLERS (Deutsche Olympiade im Physik-Probleme-Lösen). Neben dem Wettbewerb liegt der Fokus auf dem internationalen Austausch der teilnehmenden Studenten untereinander ergänzt durch Fachvorträge renommierter Wissenschaftler.

Organisiert wird der Event von der Fakultät der Physik der LMU München. Dieses Jahr findet er als Hybrid-Event vom 05. – 08. Mai 2022 statt.

Viel Spaß beim Informieren. Weitere Informationen wie auch Details zum Programm finden Sie auf der Webseite der Deutschen Physikalischen Gesellschaft.

Das Team von Stiftungen@LMU steht Ihnen natürlich auch jederzeit persönlich mit Informationen unter der Rufnummer +49 89 2180-4703 oder per Mail unter stiftungen@lmu.de zur Verfügung – sprechen Sie uns an.

11.04.2022

Die Elisabeth Schwarzhaupt Stiftung erinnert an das weitreichende politische und gesellschaftliche Engagement der ersten Ministerin im westdeutschen Kabinett.

Den Schwerpunkt des Förderinteresses legt die Stiftung auf Chancengleichheit für Frauen und Männer.

In diesem Kontext werden von der Stiftung vielfältige Projekte unterstützt wie z.B. auch der Corona-Hilfsfonds der Therese von Bayern Stiftung an der LMU.

Weiterführende Informationen zu der Stiftung wie auch zu Elisabeth Schwarzhaupt finden Sie auf der Webseite der Stiftung.

Am 24.04.2022 findet zudem im Amerikahaus München ein Filmscreening des Films „Die Unbeugsamen“ statt. Dieser Film erzählt die Geschichte der Frauen, u.a. von den ersten Bundesministerinnen Elisabeth Schwarzhaupt und Rita Süssmuth in der Bonner Republik, die sich ihre Beteiligung an den demokratischen Entscheidungsprozessen gegen erfolgsbesessene und amtstrunkene Männer wie echte Pionierinnen buchstäblich erkämpfen mussten. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Das Team von Stiftungen@LMU steht Ihnen natürlich auch jederzeit persönlich mit Informationen unter der Rufnummer +49 89 2180-4703 oder per Mail unter stiftungen@lmu.de zur Verfügung – sprechen Sie uns an.

07.03.2022

„Bleibt hungrig, bleibt tollkühn“ – das war der Kernsatz von Steve Jobs anlässlich seiner Rede in Stanford über das Leben in 2005. Adressiert war dieses Bonmot an College-Absolvent*innen, aber es umschreibt im Kern eine Grundeinstellung und für viele ein Grundbedürfnis: Neugierig bleiben, lebenslang zu lernen und generationsübergreifend im Gespräch zu bleiben.

Seit dem Wintersemester 1987/88 stellt das Seniorenstudium mit Vorlesungen, Vortragsreihen, Seminaren und Übungen aus den verschiedensten Bereichen ein abwechslungsreiches und spannendes Programm für derzeit rd. 1.400 Studierende zur Verfügung. Zudem können Seniorenstudierende an ausgewählten Vorlesungen, Seminaren und Übungen des allgemeinen Lehrbetriebs sowie an den Vortragszyklen teilnehmen. Ergänzt wird das Programm noch durch Studientage, sowie Exkursionen, Sonderveranstaltungen, das Semesterabschlusskonzert, Ausstellungen und Gottesdienste – ein bunter Blumenstrauß, der für jede*n etwas bereithält.

Das Sommersemester 2022 beginnt am Montag, den 25.04.2022. Eine Ersteinschreibung ist ab sofort bis zum 31.03.2022 möglich, die Frist für die Rückmeldung bzw. Wiederimmatrikulation endet bereits am 28.03.2022.Das Team von Stiftungen@LMU steht Ihnen natürlich auch jederzeit persönlich mit Informationen unter der Rufnummer +49 89 2180-4703 oder per Mail unter stiftungen@lmu.de zur Verfügung – sprechen Sie uns an.

Es werden verschiedene Vortragszyklen wie z. B. „Resilienz: Fit für die Zukunft“ und „Bevölkerungsentwicklung in internationaler Perspektive – Chancen oder Risiken?“ angeboten sowie Vorlesungen und Seminare der Medizin, der Geschichte, Kunstwissenschaft, Philosophie, Sprach- und Literaturwissenschaft, Politikwissenschaft, Biologie, Autobiografisches Schreiben und vielen mehr.

Das vollständige Vorlesungsverzeichnis sowie alle Informationen können Sie dem Vorlesungsverzeichnis Seniorenstudium für das Sommersemester 2022 entnehmen.

Für die Unterstützung des Zentrums wurde im Jahre 2018 unter Mitwirkung von Stiftungen@LMU der Stiftungsfonds Seniorenstudium eingerichtet. Anlass war das Vermächtnis einer langjährigen Seniorenstudentin, die die wissenschaftliche Breite und die hohe Qualität des Studienangebots an der LMU besonders wertschätzte. Dieser Fonds unterstützt das seniorenbezogene Veranstaltungsprogramm und den Ausbau des Bereichs „Generationendialog“ des Zentrums Seniorenstudium. Alle weiteren Informationen dazu finden Sie auf der Webseite des Seniorenstudiums.

Diesen Text können Sie hier auch als pdf-Dokument (PDF, 4.169 KB) öffnen.

Das Team von Stiftungen@LMU steht Ihnen natürlich auch jederzeit persönlich mit Informationen unter der Rufnummer +49 89 2180-4703 oder per Mail unter stiftungen@lmu.de zur Verfügung – sprechen Sie uns an.

Der Stiftungsfonds „Östliches Europa – Erkundungen und Annäherungen“ (kurz: Schroubek-Fonds Östliches Europa) wurde von Dr. Georg R. Schroubek und dessen Frau Barbara Schroubek im Jahr 2007 an der Ludwig-Maximilians-Universität München eingerichtet.
Stiftungszweck ist es, die Beschäftigung mit den Völkern und Kulturen des östlichen Europas zu fördern und insbesondere das Wissen über die kulturellen Beziehungen zwischen dieser Region und dem deutschsprachigen Raum zu erweitern.

Mehr als 80 abgeschlossene Projekte, darunter zahlreiche Sprachkurse und Workshops, die einen tieferen Zugang zur breitgefächerten osteuropäischen Kultur ermöglichen sollen, wurden bereits gefördert.

Gegenwärtig werden zwei laufende Dissertationsprojekte unterstützt, die sich u.a. mit der Kunstbewegung des Surrealismus in Tschechien sowie den Pogromen im Russischen Reich auseinandersetzen.

Einen umfassenden Einblick können Sie sich auf der Webseite des Schroubek Fonds Östliches Europa verschaffen.

Das Team von Stiftungen@LMU steht Ihnen natürlich auch jederzeit persönlich mit Informationen unter der Rufnummer +49 89 2180-4703 oder per Mail unter stiftungen@lmu.de zur Verfügung – sprechen Sie uns an.

23.12.2021

“Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.”(Wilhelm von Humboldt)

Wir danken Ihnen für die stets gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Stiftungen@LMU wünscht Ihnen und Ihrer Familie frohe Festtage und ein glückliches, erfolgreiches und gesundes Jahr 2022.
Ihr Ernst G. Wittmann & das Team Stiftungen@LMU

09.12.2021

Die Herbert-Lutz-Gedächtnisstiftung wurde im Jahr 1958 ins Leben gerufen. Herbert Lutz, der Namensgeber der Stiftung, war im Jahr 1929 kaum 18jährig verstorben. Da dieser schon früh Interesse an der Archäologie zeigte und auch bereits eine eigene kleine Sammlung besaß, sahen seine Eltern, der Publizist Hermann Lutz und seine Frau Marguerite Voorhees-Lutz, in einem gemeinsamen Testament vor, ihr gesamtes Vermögen zum Andenken an ihr einziges Kind in eine Stiftung zugunsten des Instituts für Klassische Archäologie einzubringen.

Im März 2021 konnte mit Unterstützung dieser Stiftung der Lesesaal der Institutsbibliothek für Klassische Archäologie in der Katharina-von-Bora-Str. 10 renoviert werden Die Renovierung und vorsichtige Anpassung an die heutigen Erfordernisse erfolgte in enger Abstimmung mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege durchgeführt. Bereits im August konnte der Lesesaal wieder für die Benutzung freigegeben werden und lädt nun wieder die Studierenden und Wissenschaftler*innen (nicht nur) der LMU zum Arbeiten und Forschen in der deutschlandweit beinah einzigartigen Sammlung der Bibliothek ein.

Einen Eindruck können Sie sich auf der Webseite des Instituts für klassische Archäologie verschaffen auf der Sie auch Informationen über die Herbert-Lutz-Gedächtnisstiftung finden.

Einen Überblick über alle Stiftungen an der LMU erhalten Sie auf der Webseite von Stiftungen@LMU.

Das Team von Stiftungen@LMU steht Ihnen natürlich auch jederzeit persönlich unter der Rufnummer +49 89 2180-4703 oder per Mail unter stiftungen@lmu.de zur Verfügung – sprechen Sie uns an.

02.12.2021

„… Sollte ich …. sterben, geht mein gesamtes Erbe an die medizinische Forschung an der LMU, die für eine normale Erdbestattung und die Grabpflege für die übliche Zeit sorgen soll…“

Mit dieser letztwilligen Verfügung übergab ein Münchener Ehepaar seine – so heißt es im Testament weiter – „die gesamte Hinterlassenschaft“ der Ludwig-Maximilians-Universität München, um hierdurch die Medizin zu fördern und damit einen wertvollen Beitrag zur universitären Forschung und Lehre zu leisten.

Was aber geschieht nach dem Tod der Erblasser mit den Nachlasswerten?

Eine Blaupause für die Bearbeitung eines Nachlasses kann es aufgrund der unterschiedlichen Möglichkeiten zu Stiften und der Individualität eines jeden einzelnen Nachlasses nicht geben (einen Überblick über die Stiftungslandschaft an der LMU München finden Sie hier). Eines ist jedoch allen gemein: Die Erfüllung des Stifterwillens und der bestmögliche Einsatz für die Forschung und Lehre!

Nun zum weiteren Procedere:

In einem ersten Schritt wird der Nachlass gesichtet. Im vorgenannten Fall umfasste der Nachlass beispielsweise eine komplett ausgestattete Eigentumswohnung mit Küchengeräten, vollen Kleider- und Wohnzimmerschränken sowie zahlreiche Bankkonten mit Wertpapieren sowie auch Unternehmensbeteiligungen im In- und Ausland. Über das gesamte Vermögen wird dann final ein Nachlassverzeichnis erstellt.

In einem weiteren Schritt muss der Nachlass gesetzeskonform abgewickelt werden. Das heißt, es werden ggf. Versicherungen und Verträge gekündigt, offene Rechnungen eingefordert bzw. beglichen, Mietwohnungen zurückgegeben, Wertgegenstände bestmöglich veräußert und Vermächtnisse erfüllt. Zu den Vermächtnissen oder Nachlassauflagen zählt z.B. auch die Grabpflege oder die treuhändische Weitergabe von Vermögenswerten (bspw. Ringe, Bilder etc.) an testamentarisch festgelegte Vermächtnisempfänger.

Insbesondere im Rahmen von Haushaltsauflösungen wird i.d.R. mit externen Dienstleistern abgewogen, welche Gegenstände im Rahmen von Wohnungsflohmärkten, Nachbarschaftshilfen und caritativen Spenden weitergegeben werden können oder/und einer Verauktionierung bedürfen (z.B. bei Schmuck, Kunstwerken, Antiquitäten).

Im oben angeführten Nachlass wurden hierbei beispielsweise 26 Kleidersäcke mit rd. 100 kg Altkleider einem Recycling-Unternehmen übergeben; die Erlöse daraus kamen der medizinischen Kinderkrebsforschung zugute.

Hier zeigt sich ein anschauliches Beispiel für die wohltätige Unterstützung von Forschung und Lehre, dem nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und damit der bestmöglichen Erfüllung des Nachlasszwecks.

Das Team von Stiftungen@LMU steht Ihnen auch jederzeit persönlich unter der Rufnummer +49 89 2180-4703 oder per Mail unter stiftungen@lmu.de zur Verfügung – sprechen Sie uns an.

24.11.2021

Innovativ, kreativ sowie modern im Zeitalter der Digitalisierung angekommen.

Als Teil eines Studienprojektes der LMU München wurde unter Einbindung von Stiftungen@LMU durch das Aufsetzen alternativer Spendenwege über Crowdfunding und den Einsatz des online-Spendentools die Basis für eine finanzielle Ausstattung der „Mountain Rescue Studie“ geschaffen (wir berichteten hier auf dieser Seite).

Seit der Aufsetzung im März 2021 konnte so ein wertvoller Betrag allein durch das projektbezogene Crowdfunding und das online-Spendentool zur Finanzierung der Studie eingeworben werden.

Wofür wurde das Geld eingesetzt und wie ging es weiter? Über den Blog auf der Webseite zur Studie können Sie die einzelnen Schritte der Studie mitverfolgen:

  • 18.04.2021: Die ersten spannenden Messtage im Bergwetterraum (bei 0°C)
  • 25.06.2021: Abschluss der Datenerhebung
  • 19.07.2021: Startschuss für Phase II
  • 19.08.2021: Erste Messungen bei echten Einsätzen in der Luftrettung
  • Es geht weiter …

Ein gutes und erfolgreiches Beispiel für den Einsatz von Crowdfunding für dieses spannende Projekt, das Sie gerne auch noch weiter unterstützen können.

Das Team von Stiftungen@LMU steht Ihnen jederzeit persönlich unter der Rufnummer +49 89 2180-4703 oder per Mail unter stiftungen@lmu.de zur Verfügung – sprechen Sie uns an.

22.10.2021

Interessierte sind aufgefordert, ihren Antrag bis spätestens 15.11.2021 bei der Forster-Steinberg Stiftung www.forstersteinbergstiftung.at einzureichen.Ausschreibung Forster-Steinberg Tierschutzpreis 2021 (PDF, 112 KB)

01.09.2021

LMU München wird "Bester kommunaler Investor" Bericht

Mit dem Relaunch des Internetauftritts der LMU ist das Angebot über Wohnungen aus dem Körperschaft- und Stiftungsvermögen aus dem öffentlich zugänglichen Internet in das Serviceportal des Intranets der LMU gewandert. Ab sofort können Sie die Angebote im Serviceportal (zugriffsgeschützt für Mitarbeitende der LMU) aufrufen.

Gerne steht wir Ihnen bei Fragen telefonisch unter 089 2180 4703 bzw. per Mail unter stiftungen@lmu.de zur Verfügung – sprechen Sie uns an.

29.06.2021

Der Bundestag hat in seiner Sitzung vom 24.06.2021 die Reform des Stiftungsrechts beschlossen. Das Gesetz zur Vereinheitlichung des Stiftungsrechts wird zum 01.07.2022 – also in 12 Monaten – in Kraft treten.

Dabei soll nach dem erklärten Willen des Gesetzgebers durch die Änderung des Stiftungsrechts die weitgehende Rechtszersplitterung in 16 Landesstiftungsgesetzen aufgehoben werden. Zukünftig regelt das BGB das Stiftungsrecht bundeseinheitlich, umfänglich und abschließend in 29 Paragrafen.

U.a. wurden insbesondere folgende Themenbereiche im Bundesstiftungsrecht konkretisiert:

  • Satzungsänderungen inkl. Zweckänderungen: Sind dann nach Bundesrecht möglich. Eine Änderungsbefugnis kann allerdings auch in der Satzung enthalten sein. •
  • Die Möglichkeit einer Umwandlung von der Ewigkeitsstiftung in eine Verbrauchsstiftung wie auch für das Zu- und Zusammenlegen von notleidenden Stiftungen.
  • Haftungsrisiken für Stiftungsorgane: Die Kodifizierung der Business Judgement Rule schafft hier Rechtssicherheit.
  • Umschichtungsgewinne: Zukünftig dürfen Umschichtungsgewinnen für die Zweckverwirklichung eingesetzt werden, sofern das Stiftungskapital erhalten bleibt und dem Stifterwillen nicht entgegensteht.
  • Stiftungsregister mit Publizitätswirkung: Einführung ab dem 01.01.2026. Es wird die „eingetragene Stiftung“ als geschützte Rechtsform etabliert und damit der Rechtsverkehr – insbesondere durch den einfacheren Nachweis der Vertretungsmacht – erleichtern.
Es ist vorgesehen, zwei Jahre nach Inkraftreten des Gesetzes eine Evaluierung durchzuführen.

Das Team von Stiftungen@LMU steht Ihnen jederzeit persönlich unter der Rufnummer +49 89 2180-4703 oder per Mail unter stiftungen@lmu.de zur Verfügung – sprechen Sie uns an.

Stiftungen@LMU ist seit vielen Jahren Mitglied des Bundesverbands Deutscher Stiftungen. Die Dokumentation und Erforschung des Stiftungswesens in Deutschland ist dabei eine der Kernaufgaben des Bundesverbands. Die Statistiken zum deutschen Stiftungswesen liegen nunmehr in aktualisierter Fassung vor.

Der Stiftungsbestand ist seit 2001 kontinuierlich gestiegen (von 10.503 in 2001 über 18.162 in 2010 auf 23.876 in 2020) und auch im Jahr 2020 sind wieder deutlich mehr Stiftungen als in den Vorjahren errichtet worden. Die Zahl der rechtsfähigen Stiftungen hat sich in 2020 bundesweit um rund 3 % erhöht, d.h. 712 neue Stiftungen kamen hinzu. Bayern liegt mit 32,4 Stiftungen/100.000 Einwohnern auf Platz 3 nach Hessen (36,8 Stiftungen/100.000 Einwohnern) und Hamburg (78,7 Stiftungen/100.000 Einwohnern).

Diese und noch viele weitere Informationen und Details finden Sie in der Veröffentlichung Zahlen, Daten, Fakten zum deutschen Stiftungswesen (PDF, 479 KB).

Viel Spaß beim Schmökern!

Das Team von Stiftungen@LMU steht Ihnen auch jederzeit persönlich unter der Rufnummer +49 89 2180-4703 oder per Mail unter stiftungen@lmu.de zur Verfügung – sprechen Sie uns an.

Das von Dr. Cecilia Scorza, Astrophysikerin und Koordinatorin der Öffentlichkeitsarbeit der Fakultät Physik der LMU initiierte und konzipierte Projekt „Klimawandel - Verstehen und Handeln“ ist ein Bildungsangebot, um die Ursachen, Folgen und Chancen des Klimawandels zu thematisieren.

Die Einrichtung eines Stiftungsfonds unterstützt das Projektteam, Gelder einzuwerben und so die Finanzierung der Weiterentwicklung des Projekts zu fördern.

In kurzer Zeit konnten bereits die Münchener Rück Stiftung und das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz als Unterstützer gewonnen werden – ein toller Erfolg!

Gerne können auch Sie dieses spannende Projekt mit einer Spende unterstützen.

Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie auf der Homepage von klimawandel-schule.de.

Das Team von Stiftungen@LMU steht auch Ihnen gerne unter der Rufnummer +49 89 2180-4703 oder per Mail unter stiftungen@lmu.de zur Verfügung – sprechen Sie uns einfach an.

Gemeinsam mit unserem Dienstleister für die Online-Spendenplattform an der LMU fand am 29.04.2021 ein Impulsvortrag zum Thema „Fundraising – Neue Wege durch Digitalisierung“ als Zoom-Konferenz statt.

In 45 Minuten erhielten die Teilnehmer einen Einblick in das Thema „digitales Fundraising (PDF, 7.484 KB)“ und - ganz praktisch - in die verschiedenen Möglichkeiten und Werkzeuge, die als Hilfsmittel für digitale Spenden bereitstehen – angefangen beim Spendenformular, über das Thema „persönliche Aktionen“ bis hin zu innovativen Zahlungsmöglichkeiten.

Diese Veranstaltung bildete den Auftakt für eine Reihe von Impulsvorträgen, Gesprächen und Workshops von Stiftungen@LMU, ggf. in Zusammenarbeit mit unseren Partnern und unserem Stiftungsnetzwerk.

Gerne steht Ihnen das Team von Stiftungen@LMU auch persönlich unter der Rufnummer 089 2180 4703 oder per Mail unter stiftungen@lmu.de Verfügung – sprechen Sie uns einfach an.

Die Bergrettung braucht eine einfache Technologie zur Erfassung von Lebenszeichen und Temperatur. Daher sollte in einer technischen Machbarkeitsstudie überprüft werden, ob der Einsatz einer Ohr-nahen Sensortechnologie (Cosinuss® Sensor) für das Monitoring von Körpertemperatur und Vitalparametern alpin verunfallter Patient*innen auch unter extremen Klimabedingungen möglich ist. Die Studie ist Teil eines Projekts der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Auf der Suche nach einer Möglichkeit, finanzielle Mittel für die Durchführung der Studie zeitnah und unkompliziert einwerben zu können, wurde erstmalig Crowdfunding über einen Stiftungsfonds eingesetzt. Starttermin war der 22.03.2021. Schon nach kurzer Zeit wurde der erste Meilenstein von 2.000 € erreicht – ein sehr schöner Erfolg!

Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Website der Mountain Rescue Studie.

Die Unterstützungskampagne läuft noch bis zum 16.05.2021 und über die Crowdfunding-Seite können auch Sie das Projekt gerne unterstützen.

Informationen rund um die Themen Stiften und Spenden sind auf der Website von Stiftungen@LMU zu finden.

Gerne steht Ihnen das Team von Stiftungen@LMU auch persönlich unter der Rufnummer +49 89 /2180-4703 oder per Mail unter stiftungen@lmu.de Verfügung – sprechen Sie uns einfach an.

Seit 2017 gibt es an der LMU die Möglichkeit, online über die Website von Stiftungen@LMU für die Stiftungen an der LMU sicher, schnell, bequem und international zu spenden. Als Zahlungsarten stehen dafür neben der klassischen Überweisung und der Sepa-Lastschrift auch die Kreditkartenzahlung sowie die Zahlung per Paypal zur Verfügung.

Nunmehr bieten wir zusätzlich die Möglichkeit, mobil via Apple Pay und Google Pay zu spenden. Diese beiden „Wallet Payments“ bieten den Spenderinnen und Spendern einen absolut einfachen, bequemen und sicheren Zahlungsvorgang – ohne die Kreditkartennummer in das Formular eingeben zu müssen. Die Spende wird ganz simpel per Touch-ID, Face-ID oder Pin bestätigt.

Hinweis: Die Zahlungsarten sind allerdings nur dann sichtbar, wenn Apple Pay oder Google Pay auf dem genutzten Gerät eingerichtet ist.

Möchten Sie es ausprobieren? Hier geht es zum Formular Spende online.

Weitere Informationen rund um die Themen Stiften und Spenden finden Sie auf der Website von Stiftungen@LMU.

Gerne steht Ihnen das Team von Stiftungen@LMU auch persönlich unter der Rufnummer +49 89 2180-4703 oder per Mail unter stiftungen@lmu.de Verfügung – sprechen Sie uns einfach an.

Stiftungen und weitere Einrichtungen an der LMU unterliegen dem Gemeinnützigkeits- und Spendenrecht. Hier hat der Gesetzgeber im Rahmen des Jahressteuergesetzes 2020 umfangreiche Änderungen (Erleichterungen) zum 01.01.2021 eingeführt, von denen wir Ihnen hier eine Auswahl relevanter Neuerungen für die Praxis vorstellen möchten.

Gerne stehen wir Ihnen bei Fragen telefonisch unter 089 2180 4703 bzw. per Mail unter stiftungen@lmu.de zur Verfügung – sprechen Sie uns an.

Stiftungen@LMU informiert: Änderungen im Gemeinnützigkeitsrecht (PDF, 1.469 KB)

  • Zum Deutschlandstipendium
  • Das Deutschlandstipendium kurz erklärt: Eine Studentin oder ein Student erhalten ein monatliches Stipendium in Höhe von 300 €, gefördert zur Hälte durchn einen privaten Spender (150,-- Euro) und zur anderen Hälfte gedoppelt durch das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (150,-- Euro).
  • Zum Spendentool

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