Vermögensmanagement, Rechnungslegung und Controlling

Basis der Stiftungsarbeit ist die jederzeitige Transparenz über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage – retrospektiv zur Dokumentation und prospektiv zur Planung.

Taschenrechner /www.pixabay.com/stevepb

Vermögensmanagement:

Geldmäßige Basis der Stiftungsarbeit

Zur finanziellen Unterstützung und Erfüllung des Stiftungszwecks ist ein operatives und professionelles Vermögensmanagement notwendig. Im Rahmen des Vermögensmanagements werden alle der Stiftung übertragenen Vermögenswerte nach kaufmännischen Kriterien bewirtschaftet, dies unter Zuhilfenahme von externen Dienstleistern. Zur täglichen Arbeit im Vermögensmanagement zählt die institutionalisierte Überwachung und Steuerung

  • von Hausverwaltungen, Architekten und Fachanwälten im Immobilienmanagement. Werden alle vermieter- und mieterseitigen Pflichten und Rechte erfüllt? Gibt es Mieterbeschwerden? Ist die Immobilie ordnungsgemäß bewirtschaftet, gibt es technische Mängel? Bestehen Potenziale zum Ausbau von Immobilien (Dachgeschosse)?
  • von Asset-Managern und Kapitalverwaltungsgesellschaften im Finanzanlagemanagement. Sind die Stiftungsvermögen ihren Anforderungen nach sicher und wirtschaftlich angelegt? Welche aktuelle und zukünftige Marktlage erwarten die externen Dienstleister, besteht hieraus Handlungsbedarf?
  • von Bankhäusern für den Zahlungsverkehr. Welche Verbindlichkeiten müssen zu welchem Zahlungsziel erfüllt werden?

Rechnungslegung:

Transparente Abbildung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Rechnungslegung greift die operativen Geschäftsvorfälle aus dem Vermögensmanagement und der Stiftungsarbeit auf und überführt diese in einen kaufmännischen Jahresabschluss mit Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung, IT-gestützt über eine DATEV-Anwendung. Hierüber erhalten die Stifterinnen und Stifter sowie die Stiftungsverantwortlichen jederzeit Auskunft über die

  • Vermögenslage: Welche Vermögenswerte besitzt die Stiftung (Immobilien, Anleihen, etc.)?
  • Finanzlage: Auf welche Rücklagen kann zurückgegriffen werden (Gebundene Projektrücklagen, Freie Rücklagen, Umschichtungsgewinne)?
  • Ertragslage: Welche Erträge (Spenden, Zinsen, Mieten) und welche Aufwendungen (Zweckerfüllung) sind im Betrachtungszeitraum entstanden?

Auf Basis dieser Finanzdaten kann der Stiftungsverantwortliche das klassische Stiftungsmanagement / Zweckverfüllung planen und durchführen.

Controlling:

Transparenzbericht Rödl & Partner

Planung, Steuerung, Kontrolle und Dokumentation

Weiter dienen die Daten der Rechnungslegung der Erstellung eines Wirtschaftsplanes. Zu jeder Stiftung wird eine dreijährige Wirtschaftsplanung erstellt, um mit den Stiftungsverantwortlichen ein gemeinsames Verständnis über die zukünftigen Entwicklungen und Potenziale der Stiftung zu fassen. Werden größere Projekte in der Zweckerfüllung geplant? Sind hierfür Änderungen im Vermögensmanagement notwendig, sind Rücklagen aufzubauen?

Ausfluss dieser Wirtschaftsplanung ist eine gezielte Steuerung der externen Dienstleister etwa über Risiko- und Baubudgets.

Eine Kontrolle – d.h. ein Abgleich von Plan- und Ist-Werten – erfolgt sodann über klassische Finanzkennzahlen und Prozesscontrolling. Der im Finanzmanagement eingesetzte Master-Spezialfonds (LMU VV-Fonds) wird halbjährlich durch eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit einem Rendite- und Risikomanagementbericht bewertet.

Stiftungen@LMU wurde mit dem „Transparenten Bullen" ausgezeichnet. Der „Transparente Bulle“ wird vom Finanzen Verlag zusammen mit der Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Rödl & Partner verliehen. Er steht für herausragende Leistungen in der Finanzwelt und prämiert Transparenz und Informationspolitik.

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