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Hochbegabte Schüler schnuppern Uniluft

14.04.2016

Hochbegabte und besonders leistungsfähige Schülerinnen und Schüler zu fördern und an die Universität zu binden – das ist das Ziel des Projekts „Unitag“ des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, das am 15. April bereits zum 11. Mal ...

Professor Martin Wirsing, Vizepräsident der LMU, und Ministerialrat Dr. Rolf Kussl, Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst begrüßen die Schülerinnen und Schüler, am Nachmittag spricht Professor Markus Janka, Klassische Philologie, zum Thema „Von Platons Akademie zur Volluniversität: Schlüsselkonzepte höherer Bildung im Wandel der Zeit“. Zudem gibt es Führungen durch das Hauptgebäude der LMU und die Universitätsbibliothek, einen Studienorientierungsworkshop sowie ein gemeinsames Mittagessen und weitere Veranstaltungen.

Die Schülerinnen und Schüler sollen mithilfe dieses Projektes einen vertieften Einblick in die Propädeutik und in möglichst unterschiedliche Wissenschaftsbereiche erhalten. Vor allem Elftklässler im Regierungsbezirk Oberbayern werden jeden Freitag des Semesters vom regulären Unterricht freigestellt, um speziell für sie zusammengestellte universitäre Lehrveranstaltungen zu besuchen. Die „Unitage“ finden während der Vorlesungszeit statt, insgesamt also an elf Tagen im Semester. Pro „Unitag“ nehmen die Schülerinnen und Schüler an mehreren Seminarveranstaltungen aus dem mathematisch-naturwissenschaftlichen, medizinischen, geistes- und gesellschaftswissenschaftlichen sowie wirtschafts-, rechts- und sozialwissenschaftlichen Bereich teil. So erhalten sie individuelle Spitzenförderung, Einblicke in universitäre Fächerbereiche, Inhalte und Methoden sowie Orientierungshilfen bei der Studien-, Berufs- und Universitätswahl. Am Ende des Semesters wird ein Zertifikat verliehen, das ECTS-Punkte ausweist, die später im Studium anrechenbar sein können.

Weiter Informationen: www.lmu.de/projektunitag