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Politikwissenschaftler erhalten Auszeichnung Gemeinschaftsarbeit

04.08.2017

Die Gemeinschaftsarbeit eines Forscherteams vom Lehrstuhl für Empirische Theorien der Politik ist mit dem Wissenschaftspreis Bürokratie ausgezeichnet worden.

In ihrer Arbeit untersuchen Professor Christoph Knill, Dr. Christian Adam und Dr. Xavier Fernandez-i-Marín das Verhältnis zwischen dem Wachstum von Regeln und der Effektivität von Regierungen. Sie trügen mit ihrer Studie dazu bei, die Bedeutung der Bürokratie für die Entwicklung staatlicher Regelsysteme besser zu verstehen, begründet die Jury ihr Urteil.

Der mit 5.000 Euro dotierte Wissenschaftspreis Bürokratie wurde von Fritz Hellwig, Gründungsdirektor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), gestiftet und erstmals im Jahr 2015 vergeben. Der Preis soll die Wissenschaft anregen, sich mit der Arbeitsweise und der Entwicklungsdynamik von Bürokratien zu beschäftigen sowie deren Wirkung auf Betroffene und das Gemeinwesen auf den Grund zu gehen. Anlass für die Preisstiftung war die Sorge, dass Regulierungs- und Verwaltungsvorschriften das Marktgeschehen überwuchern.