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Auszeichnung für Altorientalisten Walther Sallaberger

22.06.2026

Der Münchner Assyriologe spricht in Heidelberg über die älteste Religion Mesopotamiens.

Prof. Dr. Walther Sallaberger

© LMU / Manu Theobald

Mit der Margot Becke-Vorlesung: Geisteswissenschaften wird in diesem Jahr der renommierte Altorientalist Walther Sallaberger geehrt. Der Professor für Assyriologie an der LMU hält den Festvortrag zum Thema „Die Wunder dieser Welt. Die älteste Religion in Mesopotamien“. Zu der Veranstaltung laden das Seminar für Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients der Universität Heidelberg und die Margot und Friedrich Becke Stiftung gemeinsam ein.

Sallaberger zählt zu den weltweit führenden Forschern auf dem Gebiet der Altorientalistik. Nach seinem Studium der Sprachen und Kulturen des Alten Orients sowie der Klassischen Archäologie in Innsbruck und München promovierte er 1992 an der LMU München und habilitierte sich 1998 an der Universität Leipzig. Seit 1999 lehrt und forscht er als Professor für Assyriologie in München. Seine Arbeiten zur Religions-, Geistes- und Sozialgeschichte des Alten Orients sowie seine Forschungen zum Sumerischen und zur Frühzeit der mesopotamischen Hochkulturen genießen international hohe Anerkennung. Seit 2012 ist er Mitglied der Bayerische Akademie der Wissenschaften.

Mit der Margot Becke-Vorlesung würdigt die Stiftung herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die neu geschaffene Reihe für die Geisteswissenschaften erweitert die seit 2017 bestehende Vorlesung, die an das wissenschaftliche Erbe der Heidelberger Chemikerin und ehemaligen Rektorin Margot Becke-Goehring erinnert.

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