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M1 – Munich Medicine Alliance: Wie Künstliche Intelligenz unsere Gesundheitsversorgung verändert

14.04.2026

M1 – Munich Medicine Alliance ist mit dem neuen Projekt „2036 – Gesund mit KI?" am Wissenschaftsjahr „Medizin der Zukunft“ beteiligt.

Das Projekt „2036 – Gesund mit KI?“ beleuchtet, wie Künstliche Intelligenz die Gesundheitsversorgung in Zukunft prägen wird – von Prävention über Diagnose bis zur Therapie. Ziel ist es, einer breiten Öffentlichkeit das Potenzial, die Grenzen und die gesellschaftlichen Auswirkungen von KI-Anwendungen in der Medizin verständlich zu machen. Das Projekt der Munich Medicine Alliance, an der auch die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und das LMU Klinikum beteiligt sind, wird im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2026 - Medizin der Zukunft vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert.

Ziel des Projekts ist eine digitale Plattform zu erstellen, auf der anschaulich gezeigt wird, wie KI die Medizin in zehn Jahren verändern könnte. Anhand von fünf Beispielen aus unterschiedlichen Lebensabschnitten von Patientinnen und Patienten, soll sie verschiedene KI-Einsatzmöglichkeiten in der Medizin zeigen – etwa bei genetischen Analysen in der Kindheit, bildgestützter Diagnostik, Robotik-Operationen, Wearables oder Assistenzsystemen im Alter. Dabei werden sowohl die Vorteile aufgezeigt als auch eine Alternative mit heutigen nicht KI-basierten Therapien aufgezeigt. Nutzerinnen und Nutzer können in dieser „Patientenjourney“ zwischen Optionen wählen, um so unterschiedliche Szenarien zu erleben.

Das Projekt richtet sich an ein breites, gesundheitsinteressiertes Publikum – insbesondere Erwachsene ab 40 Jahren. Inhalte sollen dabei ausdrücklich nicht von den teilnehmenden Forschungseinrichtungen vorgegeben, sondern gemeinsam mit interessierten Menschen entwickelt werden. In zwei Workshops im April werden Dialoggruppen relevante Themen identifizieren und priorisieren. Für den Workshop am 23.4. in München sind noch freie Plätze verfügbar (Anmeldung hier).

Die digitale Patientenjourney wird über die Kanäle des Partners Wort & Bild Verlags (u. a. apotheken-umschau.de) verbreitet, sowie über die Kanäle von M1 – Munich Medicine Alliance und deren Mitgliedorganisationen. Flankierend finden fünf öffentliche Veranstaltungen im Großraum München mit Expertinnen und Experten der M1-Partnerinstitutionen statt.

Die M1-Partner (LMU, TUM und ihre Universitätsklinika sowie Helmholtz Munich) bringen ihre wissenschaftliche Expertise und medizinische Spitzenforschung ein, während der Wort & Bild Verlag für zielgruppengerechte Kommunikation sorgt. Mit dem Projekt wird nicht nur aktuelle Forschung vermittelt, sondern auch Vertrauen in KI-Anwendungen im Gesundheitswesen gestärkt.

Weitere Informationen:

  • Die M1 – Munich Medicine Alliance wurde ins Leben gerufen, um die medizinische Spitzenforschung und die Translation von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die Patientenversorgung zu fördern. Mitglieder sind die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), die Technische Universität München (TUM) und ihre Universitätsklinika sowie Helmholtz Munich.

M1 - Munich Medicine Alliance: https://m1.bayern/

Die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU)
Die LMU wurde 1472 vor mehr als 550 Jahren gegründet und zählt nicht nur zu den ältesten, sondern auch renommiertesten und größten Universitäten in Europa. Als Volluniversität deckt sie ein breites Spektrum von Wissensgebieten ab – von den Geistes- und Kultur- über Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften bis Medizin und Naturwissenschaften. Etwa 840 Professorinnen und Professoren und rund 6.200 wissenschaftliche Mitarbeitende forschen und lehren an der LMU. 22 Prozent der knapp 53.000 Studierenden kommen aus dem Ausland, aus 140 Nationen. Seit 1901 haben 50 Nobelpreisträger im Laufe ihrer wissenschaftlichen Laufbahn an der LMU gewirkt. Der Erfolg der LMU in allen Phasen des Exzellenz-Wettbewerbs – seit 2006 durchgehend als „Exzellenzuniversität“ – dokumentiert die Forschungsstärke der LMU. www.lmu.de

Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft
Gesundheit ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein gutes Leben. Im Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft steht die Frage im Fokus, wie Forschende mit ihren Ideen und Lösungen schon heute die Medizin von morgen formen. Wie lassen sich in Zukunft Krankheiten diagnostizieren? Welche Ideen gibt es für die medizinische Versorgung? Wird KI die Medikamentenentwicklung revolutionieren? Wie können innovative Technologien Pflege unterstützen, ohne den Menschen aus dem Blick zu verlieren? Wie lassen sich Präventionsstrategien verbessern, sodass wir seltener und weniger schwer erkranken? Ein besonderer Fokus im Wissenschaftsjahr liegt auf geschlechtersensibler Forschung, denn bis heute fehlt für viele Krankheiten die Datengrundlage für eine geschlechtsspezifische Behandlung und Versorgung. Dies gilt ganz besonders für Erkrankungen und Gesundheitsthemen, die gerade Frauen betreffen, darunter Endometriose oder Wechseljahre.
Das Wissenschaftsjahr ist die größte bundesweite Plattform für disziplinübergreifende Kommunikation aktueller Forschungsthemen, an der sich pro Jahr 400 bis 800 Forschungsinstitute, Universitäten, Verbände, Vereine, Unternehmen und Stiftungen mit bis zu 1.000 Veranstaltungen und Aktionen beteiligen. Dazu gehören ein bundesweiter Hochschulwettbewerb, Formate wie SchulKinoWochen, MINTmachtage und die MS Wissenschaft, ein Ausstellungsschiff, das von Mai bis September bis zu 30 Städte in Deutschland anfährt. Die Wissenschaftsjahre werden seit dem Jahr 2000 ausgerufen und sind eine Initiative des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD).
Das ganze Jahr über lädt das Wissenschaftsjahr mit Veranstaltungen, Projekten und Aktionen dazu ein, Einblicke in die aktuelle Medizinforschung zu gewinnen und in den Austausch mit Wissenschaft, Wirtschaft, Medien, Politik und Gesellschaft zu kommen. Auch Social Media- Formate, monatliche Challenges und prominente Botschafterinnen und Botschafter werden das Wissenschaftsjahr 2026 intensiv begleiten.

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