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Grünes Licht für Neugestaltung des Geschwister-Scholl-Platzes

01.04.2021

Der Stadtrat gibt grünes Licht für die Entfernung der Brunnen und die Neugestaltung des Geschwister-Scholl-Platzes und des Professor-Huber-Platzes.

Anstelle der von Friedrich von Gärtner 1842 entworfenen Schalenbrunnen, die nach Vorbild des Petersplatzes in Rom gestaltet sind, werden in Zukunft zwei große Obelisken den Mittelpunkt des jeweiligen Platzes bilden. Damit wird der ursprüngliche Entwurf umgesetzt, den einst König Ludwig I. für seine Prachtstraße vorgesehen hatte und der angelehnt ist an die ebenfalls in Rom gelegene Piazza del Popolo – einer der berühmtesten Plätze der Architekturgeschichte.

„Endlich ist es gelungen, auch die Stadt München davon zu überzeugen, dass der Platz so gestaltet werden soll, wie ihn sich König Ludwig I. vorgestellt hat“, freut sich auch Dr. Matthias Fahrmeir, Leiter des Dezernats Liegenschaften und Technik. „Dass ihm Friedrich von Gärtner die Obelisken zugunsten zweier Brunnen ausgeredet hat, war für mich noch nie nachvollziehbar. Die beiden Planschbecken passen einfach nicht ins Bild und auch nicht zu den universitären Aufgaben.“

So könnten Geschwister-Scholl-Platz und Professor-Huber-Platz bald aussehen.

Zudem hat die LMU bereits einen Antrag gestellt, zwischen den beiden Obelisken ein Banner in den LMU-Farben spannen zu dürfen, um so Studierende, Wissenschaftler und Besucher an der LMU Willkommen zu heißen. Die Zustimmung des Kreisverwaltungsreferates steht allerdings noch aus. Aber auch hier zeigt sich Fahrmeir zuversichtlich: „Ich bin schon jetzt sicher, dass das Projekt auf allgemeine Begeisterung stoßen wird.“

Bereits Ende April werden die Brunnen abgebaut, um an ihre neuen Bestimmungsorte zu wandern. Der Schalenbrunnen des Geschwister-Scholl-Platzes wird auf dem neuen Campus der Tiermedizin in Oberschleißheim installiert. Er wird dort nicht nur ein architektonisches Highlight bilden und auf den Innenstadtcampus verweisen, sondern zugleich auch als Tiertränke dienen.

Der Brunnen vom Professor-Huber Platz wird hingegen zunächst eingelagert – allerdings hat die TU München bereits Interesse angemeldet.

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