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„Gegen den Strich gekämmt“

04.11.2016

Die UniGalerie zeigt eine neue Ausstellung: „Gegen den Strich gekämmt – Kreative Impulse von Sabine Henning“. Kuratiert wurde sie von einer LMU-Studentin.

„Ich erfinde mich gerne neu“, sagt die über 70-jährige Künstlerin Sabine Henning. "Man sollte immer wieder vital werden, damit das Leben gelingt.“ Für die Ausstellung hat sie extra neue Bilder gemalt, vor allem Pigmentbilder und Piktogramme. Die 29 Bilder zeigen vor allem die Wandlungsfähigkeit der Künstlerin.

Kuratiert von LMU-Studentin „An den Bildern werden sich die Betrachter reiben“, sagt LMU-Kunstgeschichts-Studentin Katrin Stecker, die erstmals im Rahmen eines Praktikums eine Aussstellung kuratiert hat. Denn die Mischung aus verschiedenen Motiven und Techniken fordern den Besucher heraus. „Für mich war es besonders spannend, mich in dieser Ausstellung mit aktueller, moderner Kunst auseinanderzusetzen, denn normalerweise liegt mein Schwerpunkt auf der Antike.“

Die Gemeinsamkeit der LMU-Studentin und der Künstlerin: Ihr Studium an der LMU. 1973 studierte Henning selbst drei Jahre Kunsterziehung und Kunstgeschichte in München. Henning ist gebürtige Tirolerin und malt seit sie 14 Jahre alt ist. Sie hat über 1000 Bilder gemalt. An ihrer Alma Mater auszustellen ist für die Künstlerin etwas Besonderes, wie die UniGalerie selbst. Diese ist keine Galerie im eigentlichen Sinn, sondern befindet sich auf den Gängen der Studentenkanzlei. Das gibt ihr einen besonderen Charme. Die UniGalerie bietet zeitgenössischen Künstlern, die an der LMU studieren oder studiert haben, eine Plattform für die Ausstellung ihrer Werke.

Die Ausstellung „Gegen den Strich gekämmt – Kreative Impulse von Sabine Henning“ ist vom 9. November bis 21. Dezember in der UniGalerie, im Hauptgebäude der LMU, Geschwister-Scholl-Platz 1, zu sehen. Die Vernissage zur Ausstellung ist am 8. November ab 18 Uhr.

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