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Gitta Kutyniok ist Vizepräsidentin der BBAW

01.10.2026

Die LMU-Mathematikerin will in ihrer neuen Rolle insbesondere den Wandel der Wissenschaften durch Künstliche Intelligenz mitgestalten und den Austausch zwischen den Disziplinen stärken.

„Die Wahl zur Vizepräsidentin der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften empfinde ich als große Ehre. Ich freue mich sehr über das Vertrauen der Mitglieder und auf die Möglichkeit, zur Zukunft einer der bedeutendsten Wissenschaftsakademien Deutschlands beizutragen“, so Professorin Gitta Kutyniok. Gerade die Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz zeigten, wie wichtig der Austausch zwischen den Wissenschaften sowie der Dialog zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Politik geworden sei, so die Mathematikerin. „KI wird die Wissenschaften und Universitäten in den kommenden Jahren grundlegend verändern – diesen Wandel aktiv mitzugestalten und den Austausch zwischen KI und den verschiedenen Disziplinen voranzutreiben, ist mir ein besonderes Anliegen in meiner neuen Rolle.“

Als Vizepräsidentin in der traditionsreichen Akademie wird Gitta Kutyniok an der strategischen Weiterentwicklung der Akademie mitwirken und sie als Mitglied des Präsidiums nach innen und außen vertreten.

Professor Gitta Kutyniok steht in einem Gang. Hinter hier sind Holzinterieur und Büsten zu sehen. Sie blickt freundlich in die Kamera und trägt eine dunklen Blazer und einen pinken Pullover.

Professorin Gitta Kutyniok ist Vizepräsidentin der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

Gitta Kutyniok forscht an der Schnittstelle von Mathematik und Künstlicher Intelligenz. Im Zentrum ihrer Arbeit stehen die mathematischen Grundlagen moderner KI-Verfahren sowie deren Robustheit, Effizienz und praktische Einsetzbarkeit, etwa in der Medizin und der Robotik.

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) gehört zu den traditionsreichsten Wissenschaftsakademien Europas. Sie geht auf die 1700 von Gottfried Wilhelm Leibniz gegründete Kurfürstlich Brandenburgische Sozietät der Wissenschaften zurück und wurde 1992 in ihrer heutigen Form neu konstituiert. Mit rund 400 Mitgliedern fördert sie exzellente Forschung, insbesondere in den Geisteswissenschaften, engagiert sich in der interdisziplinären Wissenschafts- und Politikberatung und stärkt den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Zu ihren Mitgliedern zählten Persönlichkeiten wie Albert Einstein, Max Planck, die Brüder Grimm sowie Wilhelm und Alexander von Humboldt; insgesamt prägen 82 Nobelpreisträger ihre Geschichte.

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