KI im Einsatz für bessere Arbeit: Zwei LMU-Projekte ausgezeichnet
02.02.2026
Forschende der LMU erhalten den AI at Work Award der US-Organisation Schmidt Sciences.
02.02.2026
Forschende der LMU erhalten den AI at Work Award der US-Organisation Schmidt Sciences.
Die LMU-Forscherin Dr. Silvia Castro sowie ihre Projektteamkolleginnen Hoa Ho und Svenja Friess sind mit dem AI at Work Award der gemeinnützigen US-amerikanischen Organisation Schmidt Sciences ausgezeichnet worden. Mit dem Preis werden internationale Forschungsprojekte gefördert, die sich mit den Auswirkungen Künstlicher Intelligenz auf Arbeitsprozesse und Arbeitsbedingungen befassen.
Castro, Postdoktorandin an der LMU, erforscht in ihrem ausgezeichneten Projekt den Einsatz von KI-Tools im Bankensektor Ostafrikas. Mithilfe einer randomisierten, kontrollierten Studie untersucht sie, wie sich KI-gestützte Anwendungen auf die Produktivität von Beschäftigten, auf Kundinnen und Kunden sowie auf die Förderung finanzieller Inklusion im Globalen Süden auswirken. Ihrem Forschungsteam für die Studie gehörten auch Svenja Friess und Hoa Ho von der LMU an.
Ebenfalls ausgezeichnet wurde ein weiteres Projekt, an dem Professor Florian Englmaier, Volkswirtschaftler an der LMU, beteiligt ist. Das Vorhaben wird von Jorge Tamayo, Assistant Professor an der Harvard Business School, geleitet und analysiert den Einsatz eines industriellen KI-Copiloten. Untersucht werden dessen Effekte auf Produktivität, Autonomie und Arbeitszufriedenheit von Fach- und Produktionskräften in realen industriellen Arbeitsumgebungen.
Castro und Englmaier gehören zu insgesamt 19 Forschenden, deren Projekte in diesem Jahr mit dem AI at Work Award ausgezeichnet wurden. Die Organisation Schmidt Sciences, gegründet von dem Unternehmerpaar Eric und Wendy Schmidt, fördert weltweit wissenschaftliche Forschung von gesellschaftlicher Relevanz. Die prämierten Projekte werden mit bis zu 200.000 US-Dollar gefördert.