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LMU-Campustag 2026: Mit Zuversicht zum richtigen Studium

28.01.2026

Was ist der richtige Studiengang für mich? Am 31. Januar 2026 öffnet die LMU ihre Türen und historischen Hörsäle für Studieninteressierte sowie Eltern und Lehrkräfte.

Wie funktioniert Uni und welcher Studiengang könnte mir gefallen? Antworten gibt es auf dem Campustag.

Beim LMU-Campustag 2026 am 31. Januar wird das Hauptgebäude am Geschwister-Scholl-Platz wieder voll mit tausenden von Studieninteressierten, Eltern und Lehrkräften aus ganz Deutschland sein. In Vorträgen, Schnuppervorlesungen und Workshops können sie sich ein erstes Bild vom Studium an der LMU machen. Im Interview erzählt der stellvertretende Leiter der Zentralen Studienberatung, Markus Hünemörder, was den Campustag so besonders macht.

Herr Dr. Hünemörder, der Campustag findet jedes Jahr statt. Sie erleben ihn seit mittlerweile 18 Jahren. Was begeistert Sie nach wie vor an diesem Tag?

Markus Hünemörder: Das ist die beste Möglichkeit für Studieninteressierte, die LMU und nahezu alle ihre Studienfächer unmittelbar kennenzulernen, und zwar im historischen Hauptgebäude mit seinem ganz eigenen Flair. Und dann werden sie auch ganz schnell sehen: Ich bin hier nicht alleine. Hier sind viele Leute, denen es genauso geht wie mir. Das ist die beste Veranstaltung zur Studienorientierung, die die LMU zu bieten hat.

Gibt es eine Begegnung oder Rückmeldung aus den vergangenen Jahren, die Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben ist?

Ich entsinne mich an die große Vielfalt der Besucherinnen und Besucher und deren Interessen und Fragen an die Zentrale Studienberatung. Was kann ich mit meinem Schulabschluss studieren? Was soll ich studieren? Wie komme ich zu einem Studienplatz? Wie läuft die Bewerbung ab? Und wie das Studium? Wir sind aber natürlich nicht die einzigen mit Antworten. Auch die verschiedenen Fachbereiche sind vertreten, um Fragen zu spezifischen Studiengängen zu beantworten. Außerdem sind viele Beratungseinrichtungen dabei, die über das Studium mit Kind oder mit Beeinträchtigung sprechen oder auch über die Universitätsbibliothek und einen möglichen Auslandsaufenthalt informieren. Und bei den Förderwerken und Stiftungen erhält man Informationen zur Studienfinanzierung.

Inwiefern kann der Campustag dabei helfen, Unsicherheiten oder Zweifel abzubauen?

Genau dafür ist er da. Idealerweise kommt man mit einer Liste von drei bis fünf Studiengängen, für die man sich besonders interessiert, und spricht mit den Vertreterinnen und Vertretern der Fächer oder hört sich die Vorträge an. Die meisten Fachbereiche bieten eine Probevorlesung oder einen Überblicksvortrag an. Das hilft enorm bei der Orientierung und Entscheidungsfindung. Am beliebtesten sind übrigens die Psychologie und die Medizin. Für die Veranstaltungen muss man sich deshalb im Vorfeld anmelden.

Der Campustag beginnt um neun Uhr im Audimax. Nach der Begrüßung durch den Vizepräsidenten hält die Zentrale Studienberatung den Auftaktvortrag: “Der Weg zum Studium”. Wie haben Sie denn Ihren Weg damals gefunden?

Ich wusste schon sehr frühzeitig, dass ich Amerikanistik studieren wollte. Es ist aber vollkommen okay, noch keine konkrete Vorstellung zu haben. Für diese Menschen ist der Campustag eine überaus nützliche Angelegenheit: Das ist der große Markt der Möglichkeiten.

Welche Themen werden Ihrer Erfahrung nach oft unterschätzt, sind aber entscheidend für eine gute Studienwahl?

Ich empfinde es als sehr wichtig, dass man sich nicht nur auf seine eigenen vagen Vorstellungen der Inhalte, Strukturen und Berufsoptionen von bestimmten Studiengängen verlässt, sondern sich wirklich mit den Profis vor Ort unterhält. Dass man sich bei Fragen zu Immatrikulation und Zulassungen wirklich detaillierte Antworten geben lässt. Wir helfen auch gerne denjenigen, die noch gar keine Ahnung haben und eine erste Orientierung brauchen. Generell: So viele Fragen stellen und Informationen aufnehmen, wie möglich! Es ist wirklich schwer, nur durch eine Online-Recherche eine gute und nachhaltige Studienorientierung zu erlangen. Das persönliche Gespräch ist die beste Methode.

Was wünschen Sie sich, das Besucherinnen und Besucher am Ende des Tages mitnehmen?

Ich hoffe, dass sie einen großen Fortschritt in ihrer Studienorientierung gemacht haben. Das ist immer ein Prozess, und dabei unterstützen wir wirklich gerne. Sinn und Zweck des Campustages ist, dass man von vagen Vorstellungen zu einem konkreteren Punkt kommt, damit die endgültige Entscheidung leichter fällt.

Was, wenn nach dem Ende der Veranstaltung noch weitere Fragen aufkommen?

Gar kein Problem. Die Zentrale Studienberatung steht gerne jederzeit zur Verfügung. Dasselbe gilt auch für alle anderen Beratungsstellen und die Vertreterinnen und Vertreter der Fächer. Wir freuen uns über jede Kontaktaufnahme.

Noch Fragen zum Campustag? Hören Sie den Podcast der Zentralen Studienberatungzum Campustag.

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