Medizin-Olympiade: LMU-Studierende erkämpfen zweiten Platz
03.07.2026
Ein Jahr intensives Training, zwei Tage Wettkampf: So lief der Weg des LMU-Teams zur Silbermedaille beim Paul-Ehrlich-Contest in Ulm
03.07.2026
Ein Jahr intensives Training, zwei Tage Wettkampf: So lief der Weg des LMU-Teams zur Silbermedaille beim Paul-Ehrlich-Contest in Ulm
Das Team der LMU München hat beim diesjährigen Paul-Ehrlich-Contest in Ulm den zweiten Platz belegt und damit Silber nach München geholt. Der Wettbewerb, bei dem sich Ende Juni 16 studentische Teams aus drei Ländern in medizinischem Wissen und praktischen Fertigkeiten miteinander maßen, gilt als einer der anspruchsvollsten seiner Art im deutschsprachigen Raum.
Während der einjährigen Vorbereitungsphase schulte die Gruppe wöchentlich ihre Fähigkeit, Krankheitsbilder allein anhand äußerlicher Merkmale in kürzester Zeit zu erkennen, arbeitete klinische Fallbeispiele durch und ließ sich dabei von ärztlichem Fachpersonal unterstützen. Einen zusätzlichen Testlauf bot der Münchner Pettenkofer-Contest.
Wir haben uns sehr über den hart umkämpften Finaleinzug gefreut. Und dass es dann in der Endrunde so gut gelaufen ist, hat die intensive Vorbereitung umso mehr bezahlt gemacht.Zeinesh Beimenbetova, Teammitglied der LMU München
Neben der Arbeit an Körperspendern verlangte der Contest unter anderem eine chirurgische Nervenentlastung sowie die Versorgung fiktiver Unfallopfer nach den Prinzipien der Triage. Für Teammitglied Moritz stellte der praktische Prüfungsteil die größte Hürde dar.
Ausgerichtet wird der Contest, der bereits seit 1998 unter wechselnden Namen an jährlich wechselnden Universitätsstandorten stattfindet, federführend von der Berliner Charité. Die betreuenden Tutoren des LMU-Teams, Michael Völkl und Sebastian Läufer, hoffen, den Wettbewerb in einigen Jahren selbst nach München holen zu können.