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Stellungnahme der Hochschulleitung

30.07.2026

Die Hochschulleitung der LMU distanziert sich von jeglichen antijüdischen Protesten.

Eine Gruppierung mit dem Namen „Uni for Palestine München“ hat für Donnerstag, 30. Juli 2026, angekündigt, ein Gebäude der LMU zu einer „Liberated Study Zone“ zu erklären und „als Antizionisten und Propalästinenser (...) safer spaces (...)" zu schaffen. Die Sicherheitsbehörden nehmen an, dass es bei den Organisatoren personelle Überschneidungen mit vom Verfassungsschutz beobachteten Gruppen gibt. Es ist zu erwarten, dass hier Aktivismus gegen Israel stattfindet, der sich explizit und konfrontativ gegen Forschende, Lehrende und Studierende mit einem faktischen oder angenommenen Israel-Bezug richtet.

Die LMU ist ein Ort der offenen und auch kontroversen Auseinandersetzung. Aber sie kann nicht zulassen, dass jüdische Lehrende und Studierende, Personen mit Israelbezug, aber auch nicht unmittelbar Beteiligte die LMU nicht als sicheren Raum erleben. Die Universität und ihr Präsidium stellen sich gegen alle Aktivitäten, die unter dem Deckmantel der Kritik an der israelischen Militärstrategie letztlich zum Ziel haben, die LMU zu einem „judenfreien Raum“ zu deklarieren.

Die LMU distanziert sich auf das Schärfste von diesen Aktivitäten und fordert die Veranstalter auf, keine LMU-Liegenschaften zu betreten und den Universitätsfrieden nicht zu stören. Sollte es zu antisemitischen Äußerungen oder Aktionen kommen, wird die Hochschulleitung das sofort unterbinden lassen und Konsequenzen ergreifen. Die Sicherheitsbehörden sind informiert.

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