Frauenkommune, Gammler, Living Theater. Uschi Obermeier tanzt zu Beatmusik, Fassbinders Filme laufen im Astor und das Institut für Theaterwissenschaft zieht in eine kleine Wohnung neben dem Kino. Im Mai 1968 fordern dessen Studierende 10.000 Blatt Papier vom Institutsvorstand zur politischen Agitation, kurz darauf verlangen sie die Neuregelung des Studiums, dann bricht der Lehrstuhlinhaber Klaus Lazarowicz seine Veranstaltung ab, weil er sich nicht länger „von rabiaten Gesellschaftsveränderern tyrannisieren“ lassen will. Der Hörspaziergang von Studierenden der Münchner Theaterwissenschaft führt durch diese dramatische Zeit.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Departments Kunstwissenschaften.