Prof. Dr. Johannes Zeiher
© Christine Wolf / Max-Planck-Institut für Quantenoptik (MPQ)
Kühlen, kontrollieren, detektieren: Einzelne Atome eröffnen neue Fenster in die Quantenmechanik
Wo liegt die Zukunft im Quantencomputing? Die Antwort: Es wird verschiedene Wege geben. Neben dem bekannten supraleitenden Ansatz von IBM oder Google existieren weitere Methoden, Quantenverschränkung und enorme Rechenleistung auf Qubit-Basis zu erzeugen.
Einen der innovativsten Ansätze verfolgt Professor Johannes Zeiher am Lehrstuhl für Quantenoptik der LMU. Statt Halbleiter-Chips nutzt er neutrale Atome, die mit optischen Pinzetten manipuliert und in Verschränkungspositionen gebracht werden – ganz ohne energieintensive Kühltechnik. In seinem Vortrag erklärt er die Grundlagen dieser Technologie und zeigt, wie in Bayern Grundlagenforschung und unternehmerische Umsetzung erfolgreich zusammenfinden.
Die Münchner ERES-Stiftung fördert den öffentlichen Dialog zwischen Kunst und Naturwissenschaften. Ihre aktuelle Ausstellung „Seeing the Unseen – Quantenphysik und Kunst als verschränkte Welten“ wurde in Kooperation mit dem Exzellenzcluster Munich Center for Quantum Science and Technology (MCQST) entwickelt.