Roya Hakakian | © Masih Alinejad
Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.
Lesung und Gespräch mit der Journalistin, Dichterin und Autorin Roya Hakakian über die Schnittstellen zwischen Poesie, Migration, Erinnerung und jüdischer Identität.
Roya Hakakian wurde in eine jüdische Familie im Iran geboren und erlebte die Islamische Revolution 1979 als Jugendliche. Angesichts der zunehmenden Repression beantragte sie 1985 politisches Asyl in den USA. Dort studierte sie Psychologie und Lyrik. Mit ihrer 2004 veröffentlichten Autobiografie „Journey from the Land of No“, die 2008 auf Deutsch erschien, erlangte sie erste größere literarische Bekanntheit.
Es folgten weitere Publikationen, darunter zwei Gedichtbände auf Persisch. Heute arbeitet Hakakian als Journalistin und publiziert insbesondere zum Verhältnis zwischen Iran und den USA. In den Vereinigten Staaten zählt sie zu den bedeutendsten kritischen Stimmen gegenüber der Islamischen Republik. Als iranisch-jüdische Autorin bringt sie dabei eine besondere Perspektive in den öffentlichen Diskurs ein.
Seit 2015 unterrichtet sie bei THREAD, einem Schreibworkshop an der Yale University und ist Fellow am Davenport College.
Moderation: Sarah Kiyanrad, Institut für den Nahen und Mittleren Osten (LMU)
Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. Eine Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Jüdischen Museums.