Französisch (Lehramt Realschule/Unterrichtsfach)

Beschreibung des Studienfachs

Der Studiengang Französisch (Lehramt an Gymnasien bzw. Lehramt an Realschulen) bietet ein kombiniertes fachwissenschaftliches Profil aus literatur- und sprachwissenschaftlichen Studienanteilen. Dazu gehört außerdem eine differenzierte sprachpraktische Ausbildung in Französisch in den Bereichen Landeskunde, Übersetzung und Grammatik sowie die Vermittlung fachdidaktischer Kompetenzen.

Die französische Literaturwissenschaft entwickelt Verfahren zur Lektüre und Analyse literarischer Texte der französischen Literatur und sie befasst sich mit literaturtheoretischen und literaturhistorischen Aspekten der Rhetorik, Poetik, Ästhetik und Diskursanalyse sowie mit kulturwissenschaftlichen Fragen. Diese erwachsen aus der Beschäftigung mit Literatur und führen zur Auseinandersetzung mit anderen Wissensbereichen wie Religion, Politik, Psychoanalyse oder Wissenschaftsgeschichte. Aufgrund ihres Selbstverständnisses als moderne Philologie bezieht sie auch Filmwissenschaft mit ein. Schwerpunkte des Instituts sind Cultural Studies, Psychoanalyse, Körper- und Gender-Geschichte, Mittelalter und Frühe Neuzeit (Renaissance, Barock, Klassik), Moderne des 19. und 20. Jahrhunderts, Flaubert-Forschung.

Im Gegensatz zur Literaturwissenschaft legt die Sprachwissenschaft in der Regel ihren Schwerpunkt auf die Beschreibung von Lautstruktur, Wortschatz und Grammatik. Dabei befasst sich die französische Sprachwissenschaft stärker als andere Sprachwissenschaften mit Sprachvergleich, Sprachvariation, Sprachwandel und Sprachgeschichte. Aufgrund ihrer traditionell historisch-vergleichenden Ausrichtung bietet die französische Sprachwissenschaft breite Anschlussflächen, etwa der Typologie, der Universalienforschung, der kognitiven Linguistik oder der Grammatikalisierungsforschung.

Die Fachdidaktik bildet innerhalb des Fachs Französisch eine Brückenfunktion zwischen Hochschule und Lehrerberuf, und bezieht Erkenntnisse verschiedener Disziplinen, u.a. auch der Literaturwissenschaft, der Sprachwissenschaft, der Landeskunde und der Erziehungswissenschaften mit ein. Daher ist ein fachdidaktisches Studium auch nicht zu Beginn des Studiums sinnvoll. Für den Fall eines studienbegleitenden Praktikums in Französisch ist dies zeitlich mit der zweiten fachdidaktischen Lehrveranstaltung zu kombinieren.

Tätigkeits- und Berufsfelder

Der Studiengang Französisch (LaR) bereitet auf die spätere Ausübung des Lehrerberufs an bayerischen Realschulen vor, wobei dem Ersten Staatsexamen die Referendariatsausbildung mit anschließendem Zweiten Staatsexamen folgt. Darüber hinaus vermittelt die Universitätsausbildung bis zum Ersten Staatsexamen Schlüsselqualifikationen wie z.B. Strategien der Wissensbeschaffung und Wissensvermittlung in mündlicher und schriftlicher Form, der systematischen Erarbeitung komplexer Fragestellungen sowie Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich interkultureller Kommunikation. Diese Fähigkeit der geisteswissenschaftlichen Analyse kombiniert mit hoch ausgebildeten Fremdsprachen-kompetenzen und Kenntnissen landeskundlicher und kulturwissenschaftlicher Art sind in vielen Bereichen innerhalb und außerhalb der Wissenschaft gefragt. Je nach individuellem Profil des Absolventen sind grundsätzlich alle Berufe mit internationaler Ausrichtung denkbar (insbesondere mit Bezug zu den frankophonen Ländern). Erfahrungsgemäß zählen dazu Berufe im Verlagswesen, der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, dem Bibliothekswesen, der Medien- und Kulturlandschaft sowie in der freien Wirtschaft (v.a. in der Tourismusindustrie und im Auslandsgeschäft).

Erwünschtes Profil

Wer den Studiengang Französisch (LaG bzw. LaR) wählt, sollte Interesse für Literatur, Sprache, Kunst und Kultur mitbringen, aber auch für pädagogische Fragen und didaktische Aspekte der Sprach- und Kulturvermittlung an der Schule. Darüber hinaus sollten die Studierenden in der Lage sein, in eine kritische Auseinandersetzung mit dem Gegenstand ihrer Beschäftigung zu treten, Problematiken aufzuwerfen, Hypothesen zu entwickeln und zu diskutieren. Das Institut für Romanische Philologie bietet zahlreiche Möglichkeiten zu einem Studienaufenthalt in einem fremdsprachigen Ausland, um den Studierenden die Vertiefung ihrer Sprachkenntnisse, aber auch die Auseinandersetzung mit einem anderen Wissenschaftssystem zu ermöglichen und nicht zuletzt um ihre Sensibilität für kulturelle Differenzen zu steigern. Auch ein Assistenzjahr an einer Schule in einem frankophonen Land ist sinnvoll und wird vom Institut unterstützt. Neben einer allgemein ausgeprägten Sprachkompetenz sollten Studierende des Französischen bereits über solide Grundkenntnisse verfügen.

Haben Sie die Informationsfilme über die Lehramtsfächer schon gesehen? Sie bekommen einen Überblick, was im Studium auf Sie zukommt und welche Voraussetzungen Sie mitbringen sollten. Schauen Sie doch mal rein!

Fakten auf einen Blick

Studiengang
Französisch (Lehramt / Realschule)
Abschlussgrad
Lehramt Staatsexamen
Fachtyp
Unterrichtsfach
Regelstudienzeit
7 Fachsemester
Mindeststudienzeit
6 Fachsemester

Bewerbung und Zulassung

Formale Studienvoraussetzung
Hochschulzugangsberechtigung
Zulassungsmodus 1. Semester
Freie Studiengänge
Zulassungsmodus höheres Semester
Freier Zugang
Link zum Fach
https://www.romanistik.uni-muenchen.de

Ihr Weg zum Studienplatz

Der Studiengang im Detail

Bitte beachten Sie: Für Studienanfänger zum Wintersemester 2017/2018 gilt der nachfolgende Studienplan: Studienplan ab Wintersemester 2017/2018

1. Semester

P 1: Sprachpraxis I

  • Cours élémentaire I (Übung, 3 ECTS)
  • Prononciation et compréhension (Übung, 3 ECTS)
P 2: Basismodul Linguistik I
  • Einführung in die Romanische Linguistik (Vorlesung, 3 ECTS)
P 3: Basismodul Literatur-/Kulturwissenschaft
  • Einführung in die Romanische Literatur- und Kulturwissenschaft (Vorlesung, 3 ECTS)
optional für Studierende ohne Vorkenntnisse
WP 3: Intensivkurs
  • Cours grands débutants I (Übung, 4 ECTS)
  • Begleitkurs zu Cours grands débutants I (Übung, 2 ECTS)

2. Semester

P 4: Sprachpraxis II

  • Cours élémentaire II (Übung, 3 ECTS)
  • Exercises contrastifs (Übung, 3 ECTS)
P 5: Basismodul Linguistik II
  • Einführung in die französische Sprachwissenschaft (Übung, 3 ECTS)
  • Einführung in die französische Phonetik (Theorie) (Vorlesung, 1,5 ECTS)
  • Einführung in die französische Phonetik (Praxis) (Übung, 1,5 ECTS)

3. Semester

P 6: Basismodul Literatur-/Kulturwissenschaft II

  • Einführung französische Literatur- und Kulturwissenschaften (Übung, 4 ECTS)
  • Begleitübung: Einführung in die französische Literatur- und Kulturwissenschaften (Übung, 2 ECTS)
P 7: Sprachpraxis III
  • Structures grammaticales I (Übung, 3 ECTS)
  • Version I - Übersetzung aus dem Französischen (Übung, 3 ECTS)

4.Semester

P 8: Sprachpraxis IV/Landeskunde I

  • Structures grammaticales II (Übung, 3 ECTS, wahlweise auch im 5. Semester)
  • Civilisation (cours de base) Übung (3 ECTS, wahlweise auch im 5. Semester)
P 9: Aufbaumodul Linguistik
  • Proseminar Romanische Linguistik (Französisch) (Seminar, 3 ECTS, wahlweise auch im 5. Semester)
P 10: Aufbaumodul Literatur-/Kulturwissenschaft
  • Proseminar Romanische Literatur- und Kulturwissenschaft (Seminar, 3 ECTS, wahlweise auch im 5. Semester)

5. Semester

P 11: Sprachpraxis V/Landeskunde II

  • Version II - Übersetzung aus dem Französischen (Übung, 3 ECTS, wahlweise auch im 4. Semester)
  • Expression écrite I (Übung, 3 ECTS, wahlweise auch im 4. Semester)
P 12: Fachdidaktik Französisch
  • Einführungsübung französische Fachdidaktik (Übung, 3 ECTS, wahlweise auch im 4. Semester)

6. Semester

P 12: Fachdidaktik Französisch

  • Seminar Fachdidaktik des Französischen (Seminar, 6 ECTS, wahlweise auch im 5.Semester)
P 13: Sprachpraxis V/Landeskunde III
  • Structures grammaticales III (Übung, 3 ECTS, wahlweise auch im 7. Semester)
  • Expression écrite II (Übung, 3 ECTS, wahlweise auch im 7. Semester)

7. Semester

WP 1: Erweiterung Fachdidaktik I

  • Übung zum studienbegleitenden Praktikum (Übung, 3 ECTS, wahlweise auch im 6. Semester)
oder
WP 2: Erweiterung Fachdidaktik II
  • Übung Examensvorbereitung (Übung, 3 ECTS, wahlweise auch im 6. Semester)
Freier Bereich:
WP 4: Erweiterung Linguistik I
  • Vorlesung Romanische Linguistik (Vorlesung, 3 ECTS)
WP 5: Erweiterung Literatur-/Kulturwissenschaft I
  • Vorlesung Romanische Literatur- und Kulturwissenschaft (Vorlesung, 3 ECTS)
WP 6: Erweiterung Linguistik II
  • Seminar Romanischer Linguistik (Seminar, 6 ECTS)
WP 7: Erweiterung Literatur-/Kulturwissenschaft II
  • Seminar Romanischer Literatur- und Kulturwissenschaft (Seminar, 6 ECTS)
WP 8: Erweiterung Linguistik III
  • Examensvorbereitung Linguistik (Übung, 3 ECTS)
WP 9: Erweiterung Literatur-/Kulturwissenschaft III
  • Examensvorbereitung Literaturwissenschaft (Übung, 3 ECTS)
WP 10: Erweiterung Kulturwissenschaft/Landeskunde IV
  • Civilisation (cours thématique) (Übung, 3 ECTS)
WP 11: Studienprojekt
  • Forschungs- oder Praxisprojekt, Ausland Projekt (6 ECTS)

Das Studium besteht aus 13 Pflichtmodulen mit sprach-, literatur- und kulturwissenschaftlichen sowie sprachpraktischen und fachdidaktischen Anteilen (P 1 – P 13).

Bitte beachten Sie unbedingt die Hinweise des Fachs zum fachdidaktischen Studium.

Darüber hinaus bestehen folgende Wahlmöglichkeiten:

  • Studierende ohne sprachliche Vorkenntnisse können aus dem freien Bereich den Intensivkurs zur Vorbereitung auf das Pflichtmodul P 1 wählen (= WP 3).
  • In der Abschlussphase 6. - 7. Semester kann zwischen einer Vertiefung in der Fachdidaktik (WP 1) und einem Examenskurs (WP 2) gewählt werden. Außerdem können bis zu 12 ECTS zusätzlich aus dem freien Bereich gewählt werden (WP 4 – WP 11).

Für Studierende, die vor dem Wintersemester 2017/2018 mit dem Studium begonnen haben, gilt weiterhin folgender Studienplan:

Das Studium besteht aus 8 Pflichtmodulen mit sprach-, literatur- und kulturwissenschaftlichen sowie sprachpraktischen und fachdidaktischen Anteilen (P 1 – P 8).

Bitte beachten Sie unbedingt die Hinweise des Fachs zum fachdidaktischen Studium.

Darüber hinaus bestehen folgende Wahlmöglichkeiten:

  • Studierende ohne sprachliche Vorkenntnisse können aus dem freien Bereich den Intensivkurs zur Vorbereitung auf das Pflichtmodul P 1 wählen (= WP 1).
  • Im 5. Semester wird ein individueller Schwerpunkt gesetzt: Linguistik (P 7/ Thematische Vorlesung Linguistik) oder Literatur- und Kulturwissenschaft (P 7/ Thematische Vorlesung Literatur-und Kulturwissenschaft).
  • Im 7. Semester können bis zu 12 ECTS zusätzlich aus dem freien Bereich gewählt werden (WP 2 – WP 5).

1. Semester

P 1: Basismodul Romanische Philologie

  • Einführung in die Romanische Sprachwissenschaft (Vorlesung, 3 ECTS)
  • Einführung in die Romanische Literatur-und Kulturwissenschaft (Vorlesung, 3 ECTS)
P 2: Basismodul Sprachpraxis
  • Cours élémentaire I (Übung, 3 ECTS)
  • Phonétique et compréhension (Übung, 3 ECTS)

optional für Studierende ohne Vorkenntnisse
WP 1: Orientierungsmodul Sprachpraxis
  • Cours grands débutants Übung (4 ECTS 1.Semester)
Begleitkurs zum Cours grands débutants Übung (2 ECTS 1.Semester)

2. Semester

P 2: Basismodul Sprachpraxis

  • Cours élémentaire II Übung (3 ECTS 2.Semester)
  • Exercices contrastifs Übung (3 ECTS 2.Semester)
P 3: Basismodul Einzelsprachliche Philologie
  • Einführung in die frz. Sprachwissenschaft (Übung, 3 ECTS)
  • Einführung in die frz. Literatur- und Kulturwissenschaft (Übung, 3 ECTS)

3. Semester

P 4: Aufbaumodul Sprachpraxis

  • Structures Grammaticales I (Übung, 3 ECTS,wahlweise auch im 4. oder 5. Semester)
  • Version I (Übung, 3 ECTS, wahlweise auch im 4. oder 5. Semester)
  • Structures Grammaticales II (Übung, 3 ECTS, wahlweise auch im 4. oder 5. Semester)
  • Introduction à la France contemporaine (Übung, 3 ECTS, wahlweise auch im 4. oder 5. Semester)
P 5: Basismodul Wissenschaftliches Arbeiten
  • Romanistische Sprachwissenschaft (Proseminar, 3 ECTS, wahlweise auch im 4. oder 5. Semester)
  • Romanistische Literatur-und Kulturwissenschaft (Proseminar, 3 ECTS, wahlweise auch im 4. oder 5. Semester)

4. Semester

P 6: Fachdidaktik des Französischen

  • Einführung in die Didaktik (Übung, 6 ECTS, wahlweise auch im 3. oder 5.Semester)
  • Theorie und Praxis des Französischunterrichts (Seminar, 6 ECTS, wahlweise auch im 3. oder 5. Semester)

5. Semester

P 7: Fachwissenschaftliches Erweiterungsmodul Französisch

  • Aufbaukurs Kulturwissenschaft (Übung, 3 ECTS, wahlweise auch im 6. oder 7.Semester)
  • Schwerpunkt Linguistik: Romanistische Sprachwissenschaft (Vorlesung, 3 ECTS, wahlweise auch im 6. oder 7.Semester)

6. Semester

P 7: Fachwissenschaftliches Erweiterungsmodul Französisch

  • Schwerpunkt Literaturwissenschaft: Romanistische Literatur- und Kulturwissenschaft (Vorlesung, 3 ECTS, wahlweise auch im 5. oder 7.Semester)
P 8: Sprachpraktisch-landeskundliches Abschlussmodul
  • Structures Grammaticales III (Übung, 3 ECTS, wahlweise auch im 5. oder 7.Semester)
  • Expression écrite (Grundkurs) (Übung, 3 ECTS, wahlweise auch im 5. oder 7.Semester )

7. Semester

P 8: Sprachpraktisch-landeskundliches Abschlussmodul

  • Expression écrite (Oberkurs) (Übung, 3 ECTS, wahlweise auch im 5. oder 6.Semester)
  • Version (Oberkurs) (Übung, 3 ECTS, wahlweise auch im 5. oder 6.Semester)

Freier Bereich

0 bis 12 ECTS-Punkte sind im Rahmen weiterer lehramtsspezifischer Veranstaltungen zu belegen, wobei in beiden vertieft studierten Fächern zusammen genau 12 ECTS-Punkte zu erbringen sind. Zum konkreten Angebot, z.B. das Orientierungsmodul Sprachpraxis (WP 1, vgl. Studienplan), siehe Vorlesungsverzeichnis und die Anlage 2 der PStO.

Deutsch, Französisch

Zulassungsvoraussetzungen für das Erste Staatsexamen sind Kenntnisse in Latein oder Kenntnisse in einer romanischen Fremdsprache auf dem Niveau A2. Der Nachweis muss erst bei Meldung zum Ersten Staatsexamen erbracht werden. Das Institut für Griechische und Lateinische Philologie bietet Semesterkurse für den Erwerb der Lateinkenntnisse an. Weitere romanische Fremdsprachen (Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Rumänisch oder Katalanisch) können direkt am Institut für Romanische Philologie oder am Institut für Italienische Philologie erworben werden.

Das Erziehungswissenschaftliche Studium (EWS) umfasst die Fächer Allgemeine Pädagogik, Schulpädagogik und Psychologie. In diesen drei Bereichen müssen insgesamt 36 ECTS-Punkte erbracht werden.
Vgl. hierzu auch die Übersichten zum EWS.

Mit Hilfe der Praktika werden Studierende frühzeitig in das Berufsfeld Schule eingeführt. Um die Eignung und Neigung zu prüfen, sollte idealerweise vor Beginn des Studiums (auch während des Studiums möglich) in Eigenregie ein Orientierungspraktikum absolviert werden. Um die richtige Studienwahl zu treffen, können innerhalb dieses Praktikums unterschiedliche Schularten besucht werden. Während des Studiums sind ein pädagogisch-didaktisches Schulpraktikum und zwei studienbegleitende fachdidaktische Praktika in der Schule zu absolvieren. Zusätzlich muss selbstständig das Betriebspraktikum organisiert werden. Dieses kann dazu genutzt werden, alternative Berufe zu erproben. Für Studierende des Lehramts an Realschulen sind folgende Praktika zu absolvieren:

  • ein Betriebspraktikum
  • ein Orientierungspraktikum
  • ein pädagogisch-didaktisches Schulpraktikum (das Schulpraktikum umfasst einen Zeitraum von 150 bis 160 Unterrichtsstunden)
  • ein studienbegleitendes fachdidaktisches Praktikum in einem Ihrer Studienfächer (nicht in Psychologie und nicht in einem Erweiterungsfach).

Weitere Informationen finden Sie unter "Lehramt an Realschulen" und auf den Seiten des Praktikumsamtes.

Den Abschluss des Lehramtsstudiums bildet die erste Staatsprüfung, die aus zwei Teilen besteht: aus den Ergebnissen der Modulprüfungen während des Studiums (40 %) und aus dem ersten Staatsexamen (60 %). Sobald die Anzahl von 213 ECTS-Punkten nach den Vorgaben der jeweiligen Studien- und Prüfungsordnungen erreicht ist, kann man zur ersten Staatsprüfung zugelassen werden.
Weitere fachliche Zulassungsvoraussetzungen und die Prüfungsteile zur ersten Staatsprüfung sind der aktuellen Lehramtsprüfungsordnung I (2008) zu entnehmen. Die Anmeldung erfolgt bei der Außenstelle des Prüfungsamtes. (Kontakt siehe unten)

Die „Schriftliche Hausarbeit“ im Umfang von 12 ECTS Punkten ist in einem Fach der gewählten Fächerverbindung oder in den Erziehungswissenschaften (oder ggf. interdisziplinär) während des Studiums anzufertigen. Der genaue Umfang sowie weitere Informationen sind bei dem jeweiligen Fach zu erfragen.

Angebote zur Studienorientierung

Prüfungsamt für Geistes- und Sozialwissenschaften

Prüfungsangelegenheiten, Prüfungsanmeldung, Semesteranrechnungsbescheide

Außenstelle des Prüfungsamts für alle Lehrämter an öffentlichen Schulen

Zuständigkeitsbereich:

Anmeldung, Zulassung und Durchführung der Ersten Staatsexamensprüfung nach der Lehramtsprüfungsordnung I (LPO I) für alle Lehrämter an öffentlichen Schulen

Wonach suchen Sie?