Georg Franckman

Universitätsnotar 1516–(1531) und Kastner 1519/1521–1531

Georg Franckman aus Eichstätt war niederer Kleriker der gleichnamigen Diözese und wurde am 17. Mai 1508 an der Universität Ingolstadt immatrikuliert. 1516 wurde er Universitätsnotar und ist in diesem Jahr auch erstmals als päpstlich und kaiserlich bestellter Notar öffentlich tätig. 1519/1521 übernimmt er zusätzlich das Amt des Kastners der Hohen Schule. Durch die neuen Statuten wird 1522 das Universitätsnotariat, das Franckman weiterhin innehat, vom Pedellamt getrennt, das im selben Jahr Johannes Imgartten übertragen wird.

Am 22. Februar 1521 wird Franckmans minderjähriger Sohn in die Universitätsmatrikel eingeschrieben („Georgius Franckman Ingolstatensis minorennes / nihil quia filius universitatis granatoris et notarii“).

Als öffentlicher Notar ist Franckman letztmalig 1525 nachweisbar. 1531 wird er wegen Misswirtschaft als Kastner abgesetzt und dürfte spätestens zu diesem Zeitpunkt auch als Universitätsnotar abgelöst worden sein. Franckmans weiterer Lebensweg ist nicht bekannt.

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