Vorgestellt: Die Inklusionstutorinnen und Inklusionstutoren

Sie möchten wissen, wer an Ihrem Institut oder in Ihrem Fachgebiet von studentischer Seite für Inklusion zuständig ist? Die ehrenamtlichen Tutorinnen und Tutoren stellen sich hier vor.

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Wenn es heißt „Studium mit Beeinträchtigung – Sie sind nicht allein!“ bezieht sich das nicht nur darauf, dass auch zahlreiche Ihrer Mitstudierenden betroffen sind, sondern auch, dass Sie bei Bedarf Unterstützung von unseren Inklusionstutorinnen und -tutoren erhalten können. Seit dem SoSe 2018 werden interessierte Studierende regelmäßig ausgebildet. Sie sind in engem Kontakt mit der Beratungsstelle für Studierende mit Beeinträchtigung, den Fakultäten und den Lehrenden und fungieren damit als Sprachrohr und offenes Ohr zugleich.

Über die E-Mail-Adresse Inklusionstutoren@Verwaltung.Uni-Muenchen.de können Sie sich an die Beratungsstelle für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung wenden, die den Kontakt zu den Inklusionstutorinnen und Inklusionstutoren herstellt. Bitte beachten Sie, dass aus Sicherheitsgründen nur Anfragen direkt akzeptiert werden, die von Ihrer Campus-E-Mail-Adresse aus versendet werden. Sollten Sie als Studieninteressierte noch keine solche haben, werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Beratungsstelle für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung zuerst mit Ihnen in Kontakt treten, bevor Sie den Kontakt einer Inklusionstutorin oder eines Inklusionstutors erhalten.

Aktuelle Projekte

Infolge der Initiative eines Inklusionstutors wird im Sommersemester 2022 zum ersten Mal durch Zusammenarbeit der Inklusionstutoren und Herrn PD Dr. Sebastian Schröder (Integriertes Sozialpädiatrisches Zentrum im Dr. von Haunerschen Kinderspital) sowie Frau Dr. Veronika Wegener (Medizinisches Zentrum für Menschen mit Behinderung) das klinische Pflichtwahlseminar „Interdisziplinäre Medizin für Menschen mit Behinderung: von der Pädiatrie bis zur Teilhabe als Erwachsener“ im klinischen Studienabschnitt angeboten.

In einem interdisziplinären Ansatz sollen die Studierenden die Medizin, Ethik und rechtlichen Hintergründe im Umgang mit Menschen mit Behinderung erlernen, ebenso wie in praktischen Unterrichtseinheiten anwenden. Ziel des Pflichtwahlseminars ist die Aufklärung über das Spektrum von Behinderungen, mit welchen Herausforderungen diese Patientengruppe und deren Familien konfrontiert sind und wie eine Teilhabe im Alltag möglich ist. Die Frage nach der Lebensqualität und vor allem auch die rechtlichen Hintergründe sollen beleuchtet werden und den Studierenden einen Einblick in die Inklusion bzw. die Medizin für diese Patientengruppe bieten. Hierfür wird interdisziplinär und auch interfakultär mit dem juristischen Lehrstuhl zusammengearbeitet. Das Pflichtwahlseminar ist für Studierende vom 8. bis 10. Fachsemester wahlweise buchbar.

In diesem Projekt versuchen wir herauszufinden, ob die Beratungsstelle und ihre Angebote sichtbar genug für Studierende mit Beeinträchtigung sind. Wir wollen aber auch Studierende ohne Beeinträchtigung auf Schwierigkeiten ihrer Kommiliton:innen aufmerksam machen und Ideen sammeln, an welchen Stellen wir als Inklusionstutor:innen wirken und unterstützen können.

Auch dieses Projekt dient der Reichweitenausdehnung, in diesem Fall mit Instagram. Viele Studierende nutzen diese Plattform regelmäßig und wir wollen darüber auf unsere Workshops, Projekte, Möglichkeiten und vieles mehr aufmerksam machen.

1:1-Begleitung, Workshops, Stammtisch, Ansprechperson im Studentenwohnheim, etc.

Wir sind ein Team. Das Team der Inklusionstutor:innen. Und damit Studierende nicht immer erst eine Mail an uns schreiben müssen, möchten wir gerne am Campus sichtbarer für euch werden. Daher suchen wir nach einer Art Merchandise, z. B. T-Shirts, Aufnäher, Armbänder o. Ä., sozusagen als Bandmerch, damit man erkennt, dass wir zu den Leuten gehören, die man jederzeit mit einem Anliegen zu den Themen Inklusion oder Barrieren ansprechen kann.

Wir möchten gerne Poster und Aufkleber gestalten für Veranstaltungen etc. um noch mehr Aufmerksamkeit zu erzeugen und eine noch größere Reichweite zu generieren.

Biologie: Loreen Böckeler

Loreen Böckeler

© privat

Was bedeutet Inklusion für mich?
Inklusion ist für mich das, was ich gerne als Normalität ansehen würde: Dass jeder die Unterstützung bekommt, die er benötigt, damit wir alle gleich und auf einer Augenhöhe sein können.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Ich habe viel mit Kindergruppen gearbeitet und Nachhilfe gegeben. Das hat zwar nicht in erster Linie mit Inklusion zu tun, aber mir war immer wichtig, dass sich alle in der Gruppe wohl und akzeptiert fühlen.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutorin und was möchte ich erreichen:
Ich bin selbst nicht ganz gesund und weiß, wie es ist, wenn man nicht ernst genommen wird und keine Hilfe bekommt. Deshalb will ich anderen Menschen helfen, nicht in diese Situation zu geraten oder sie zu verlassen. Wenn ich dabei nur einen Menschen glücklicher machen kann, bin ich zufrieden.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Mir wäre es wichtig, wenn das Inklusionsteam bei Info- und Einführungsveranstaltungen, sowie auf den Webseiten der LMU und der Fakultäten präsenter wird, damit jeder, der sich Unterstützung wünscht auch weiß, wo er sie bekommen kann. Und natürlich, dass Beeinträchtigungen enttabuisiert werden.

Sonstiges:
Nicht den Kopf einziehen, wir finden eine Lösung.

Buchwissenschaft (Verlagspraxis): Teresa Weinholtz

Was bedeutet Inklusion für mich?
Gleichberechtigung: die gleichen Gelegenheiten für alle, sodass keiner ausgeschlossen wird.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
In meinem Studium habe ich bisher sehr wenige Studierende mit Beeinträchtigung getroffen. Als Inklusionstutorin hoffe ich, mehr Erfahrung im Bereich Inklusion zu sammeln.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutorin und was möchte ich erreichen:
Ich wurde über die Beratungsstelle für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung darauf aufmerksam gemacht, dass die LMU noch nicht so barrierefrei ist, wie sie sein könnte. Deshalb möchte ich anderen Studierenden helfen, um die LMU zu einer inklusiveren Uni zu machen.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Ich möchte zusammen mit den anderen Tutoren eine Uni hervorbringen, die für alle offen und barrierefrei ist.

Chemie und Biochemie: Andreas Duca

Andreas Duca

© privat

Was bedeutet Inklusion für mich:
Inklusion bedeutet für mich, dass Menschen mit und ohne Behinderung ganz selbstverständlich zusammen lernen, wohnen, arbeiten und leben.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Erst als ich angefangen habe mich mit dem Thema zu befassen, habe ich meine ersten Erfahrungen gemacht. Davor war mir vieles nicht bewusst oder ich habe es einfach nicht gesehen, obwohl es direkt vor meinen Augen war.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen:
Weil mir das Thema selber lange nicht bewusst war und ich weiß, dass es vielen auch so geht, möchte ich darauf aufmerksam machen.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Awareness an meinem Campus schaffen.

Sonstiges:
Miteinander können wir vieles erreichen.

Chemie und Biochemie: Nina Gaschik

Was bedeutet Inklusion für mich:
Für mich bedeutet Inklusion, dass jedem die gleichen Möglichkeiten und Chancen geboten werden, sodass alle uneingeschränkt am Uni-Leben teilhaben können, ohne dass Gefühl zu haben ausgeschlossen zu werden.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Ich konnte bisher nur wenig Erfahrungen im Bereich Inklusion sammeln und hoffe, dass sich das als Inklusionstutorin ändert.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutorin und was möchte ich erreichen:
Ich möchte aktiv einen Teil dazu beitragen, dass sich alle an unserer Uni wohl fühlen und die Hilfe erhalten, die sie brauchen. Außerdem möchte ich mehr Aufmerksamkeit für Inklusion schaffen, in der Hoffnung, dass sich mehr Leute mit der Thematik auseinandersetzen und sich auch dafür engagieren.

English Studies und Film- und Medienkulturforschung: Elena Natroshvili

Porträt von Elena

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Was bedeutet Inklusion für mich (an der Uni):
Inklusion bedeutet für mich, dass wir frei miteinander kommunizieren können, um gemeinsam einen passenden Weg durch den Unialltag zu finden – ohne Stigma, ohne Frust, einfach durch offene Worte.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Ich habe vor mehreren Jahren bereits einen Bundesfreiwilligendienst am Parzivalzentrum absolviert und dort als Klassenhelferin mit geistig beeinträchtigten Kindern gearbeitet. Die Unterstützung konzentrierte sich vor allem auf die Hilfe beim Schreiben und Lesen und die Begleitung bei Ausflügen. In dieser Zeit habe ich viel über meine Mitmenschen, aber auch über mich selbst gelernt.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutorin und was möchte ich erreichen:
So wie viele andere Inklusionstutor:innen möchte auch ich die Aufmerksamkeit in Richtung Barrierefreiheit und vorurteilsfreies Miteinander lenken. Es kann bereits eine Hürde darstellen, sich bezüglich wichtiger Themen zu informieren. Ich möchte diese Hürden abbauen und mein frisch erlangtes Wissen an andere Studierende und Dozierende weitergeben.

English Studies: Sandra Dragan

Sandra Dragan

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Was bedeutet Inklusion für mich?
Im Idealzustand wäre Inklusion eine Selbstverständlichkeit – daran müssen wir aber noch arbeiten. Dafür gilt erstmal anzuerkennen, dass unglaublich viele Menschen(gruppen) von Privilegien ausgeschlossen sind, die anderen Menschen(gruppen) zur Verfügung stehen. Für mich fängt Inklusion vor allem bei den Nicht-Betroffenen an, die ihre Privilegien in Frage stellen müssen, sich dafür einsetzen sollen, dass Ungleichheiten abgeschafft werden, betroffenen Menschen zuhören sollen und ihnen die Unterstützung anbieten müssen, die sie benötigen.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Ich habe mich seit langer Zeit mit Fragen der sozialen Gerechtigkeit aktivistisch auseinandergesetzt, dabei versuchte ich stets einen intersektionalen Ansatz zu haben, und dazu gehört auch, dass man sich für Menschen mit Behinderung und chronische Erkrankungen einsetzt.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor:in und was möchte ich erreichen:
Mir ist es vor allem wichtig, meine Werte zum Ausdruck zu bringen durch konkrete Handlungen, die eine Verbesserung der aktuellen Zustände vorantreiben. Als ich selber Hilfe während meines Studiums gebraucht habe, hat mich eine Professorin unterstützt und das hat mir nicht nur die Teilhabe am Seminar ermöglicht, sondern auch dafür gesorgt, dass ich wieder Spaß an meinem Studium hatte. Diese Rolle möchte ich für meine Kommiliton:innen übernehmen! Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte: Eine akute Baustelle ist für mich überhaupt erst einmal die Präsenz der Beratungsstelle für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung. Damit die Studierenden die Unterstützungsangebote überhaupt annehmen können, müssen sie erstmal wissen, dass es so eine Beratungsstelle für sie überhaupt gibt. Dafür würde ich gerne meine künstlerische Talente einbringen und künftig an die Social Media Präsenz der Beratungsstelle arbeiten und diese ausbauen.

Ethnologie und Soziologie: Anela Dumonjic

Porträt von Anela

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Was bedeutet Inklusion für mich:
Für mich bedeutet Inklusion, dass alle effektiv einbezogen werden, unabhängig von den gegebenen Umständen und Aktivitäten. Außerdem geht es darum, unterschiedliche Bedürfnisse anzuerkennen und diese zu berücksichtigen, sodass trotz ursprünglicher Unterschiede alle auf demselben Niveau sind..

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Meine wichtigste (und professionellste) Erfahrung bezüglich Inklusion war bisher das Training der Beratungsstelle. Ansonsten habe ich mich bei meinem politischen Aktivismus auf intersektionalen Feminismus, Ableismus und Barrierefreiheit konzentriert.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutorin und was möchte ich erreichen:
Ich möchte erreichen, dass das Spektrum der Probleme, mit denen Studierende im Laufe ihres Alltags konfrontiert sind, sichtbarer wird, da diese zur Zeit von anderen, Nichtbetroffenen, kaum wahrgenommen werden. Ich glaube oder hoffe zumindest, dass die Unterstützung und Solidarität zunehmen wird, sobald sich die Sichtbarkeit ändert.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Ich würde gerne individuelle Erfahrungen in künstlerische Interventionen umsetzen, um sie einer großen Anzahl von Menschen zugänglich zu machen. Auf der anderen Seite würde ich gerne einen eher akademischen Ansatz verwirklichen, indem ich mit meinen Kolleg:innen eine Vortrags- oder Workshopreihe organisiere.

Sonstiges:
Motto: Nichts ohne Consent.

Ethnologie und Sprache, Literatur, Kultur: Sina Streitberger

Porträt Sina

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Was bedeutet Inklusion für mich:
Inklusion bedeutet für mich, dass alle gleichberechtigt am Leben teilhaben können und dadurch die Unterstützung erfahren, die sie benötigen.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Als ausgebildete Kinderpflegerin habe ich ein Jahr in einer integrativen Kindergartengruppe gearbeitet und vor ein paar Jahren habe ich Menschen mit Behinderung an verschiedene Urlaubsorte in Deutschland und Europa begleitet. Beides hat mir unheimlich Spaß gemacht und deswegen möchte ich mich weiterhin in dem Bereich engagieren.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutorin und was möchte ich erreichen:
Ich möchte, dass alle Studierende eine wunderbare Zeit während ihres Studiums haben und sich willkommen und angenommen fühlen.

Geowissenschaften: Vanessa Grieshaber

Vanessa Grieshaber

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Was bedeutet Inklusion für mich?
Gleiche Möglichkeiten für Jeden zu schaffen und niemanden mehr auszuschließen.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Aaron Schaal war der Assistent von Dr. Pickl (unser Mathedozent im 3. Semester) und hat es trotz seiner starker Beeinträchtigung geschafft, sein Physikstudium zu absolvieren, zu promovieren und für unseren Dozenten einzuspringen, indem er eine Vorlesung gehalten hat. Ich habe mich in dem Moment nur gefragt, warum er so eine Ausnahme ist?! Die Antwort ist ganz einfach: Inklusion ist noch nicht überall angekommen. Ich möchte ein Teil davon sein, dass mir/uns viel mehr „Aaron Schaals“ in meinem/unserem Leben begegnen.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen?
Weil ich es wichtig finde auf das Thema aufmerksam zu machen. Ich freue mich darauf aus jeder neuen Erfahrung zu lernen und dabei anderen helfen zu können. Ich möchte meinen Studiengang möglichst barrierefrei gestalten und so vielen Menschen wie möglich die Augen öffnen, dass Inklusion Jeden von uns betrifft und nur wir etwas ändern können.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Gestalten einer barrierefreien Webseite.

Sonstiges:
Ich freue mich darauf viele neue Menschen kennen zu lernen und auf all die Herausforderungen, die wir gemeinsam meistern werden.

Humanmedizin: Alina Schmitz

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Was bedeutet Inklusion für mich?
Inklusion bedeutet für mich die uneingeschränkte Teilhabe, Partizipation und Selbstwirksamkeit eines jeden Menschen in unserer Gesellschaft.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
In meinem privaten Umfeld machte ich früh Erfahrungen damit, wie Inklusion problemlos, vorurteilsfrei und natürlich funktioniert. Das prägte mich nachhaltig und ich freue mich auf weitere wertvolle Erfahrungen.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen?
Inklusion ist für mich ein absolutes Herzensprojekt. Ich glaube fest daran, dass unsere Gesellschaft in all ihrer Diversität nur wachsen kann, wenn sich jeder Mensch uneingeschränkt beteiligen kann. Offenheit, Toleranz, Respekt vor Mitmenschen und Neugierde machen alle Grenzen zwischen Menschen längst überfällig. Mit offenen Augen und Ohren und einem Denken, das nicht vorurteilsbelastet ist, kann sich jeder von uns weiterentwickeln und viel voneinander lernen. Jeder Mensch ist wertvoll und hat so unfassbar viel zu zeigen. Lasst uns in den Dialog treten und voneinander lernen und miteinander wachsen!

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Gerne schließe ich mich dem bereits bestehenden Projekt Medis Inklusive an. Ebenso werde ich mich in den Bereichen Aufklärung, Social Media und auf nationaler Ebene engagieren.

Sonstiges:
Ich bin jederzeit per E-Mail zu erreichen. Ich freue mich auf Euch!

Humanmedizin: Etien Hashorva

Was bedeutet Inklusion für mich:
Inklusion ist für mich, wenn jeder ohne Probleme an sozialen und schulischen Aktivitäten teilnehmen kann. Egal wie man aussieht, welche Sprache man spricht oder ob man eine Behinderung hat.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Seit 2019 arbeite ich bei Erasmus, wo ich an vielen Projekten mitgewirkt habe, die Kontakte zu Menschen mit Behinderungen haben. Auch habe ich viele Praktika in zahlreichen Krankenhäusern in Deutschland und Ausland gemacht, wo ich täglich mit Menschen mit Seh- oder Hörschädigungen zu tun hatte.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen:
Es ist mir sehr wichtig, dass jeder Mensch gleichbehandelt wird. Ich weiß, dass es schwierig ist, aber ich werde versuchen, es so weit wie möglich zu perfektionieren. In dieser idealen Welt müssen sich Menschen mit Behinderungen nicht um organisatorische Dinge kümmern, sondern können ihr Potenzial voll ausschöpfen, indem sie sich auf ihren Arbeitsbereich konzentrieren.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Inklusion in Unialltag durch Projekte, die zur Sensibilisierung führen und Probleme/Herausforderungen sichtbar machen.

Sonstiges:
Ich bin jederzeit per E-Mail zu erreichen, um den Unialltag zu meistern. (EN/DE/ALB)

Humanmedizin: Julia Stöckl

Julia Stöckl

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Was bedeutet Inklusion für mich?
Das jeder Mensch in seiner Individualität etwas Besonderes ist und wir alle voneinander lernen können und müssen, um eine respektvolle und tolerante Gesellschaft für alle gestalten zu können.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Projektentwicklung im Bereich Theaterpädagogik

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutorin und was möchte ich erreichen:
Neue Perspektiven, Interessante Begegnungen

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Medis Inklusive (Kampagne für eine inklusive Student Community)

Sonstiges:
Creative, Surfer & Snowboarder, Sprachenenthusiast (mehrsprachig EN/ESP/FR)

Humanmedizin: Kathrin Werner

Was bedeutet Inklusion für mich?
Dass alle Menschen sich auf einer Ebene begegnen können. Mit ebenso viel Hilfe und Unterstützung wie jede und jeder benötigt.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Praktikum an einer Förderschule und Familienleben mit einem kleinen Bruder mit ADHS und Autismus.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen?
Ich möchte meinen Teil zum Zusammenleben an der Uni beitragen und bin der Meinung, dass im Bezug auf Inklusion mehr Engagement der Allgemeinheit notwendig ist, weil dieser Beitrag normalerweise nur von den Betroffenen geleistet wird. Deswegen möchte ich mithelfen den Unialltag für alle machbar und zufriedenstellend zu gestalten.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Bewusstsein schaffen in der Erstiwoche und danach, gemeinsames Videoprojekt. Ich möchte vor allem versuchen Vorurteile zu widerlegen, wo sie mir begegnen.

Humanmedizin: Lucca Κern

Lucca Kern

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Was bedeutet Inklusion für mich?
Dass sich alle Menschen auf Augenhöhe begegnen und keine Person außen vor bleibt. Hier gilt es anzupacken und Unterstützung zu leisten! Nur so schaffen wir gemeinsam, dass an unserer schönen Universität alle mit eingebunden sind.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Neben meiner Inklusionstutorenausbildung leiste ich im Alltag gerne Unterstützung für hilfsbedürftige Personen. Ich hoffe, dass ich als Inklusionstutor noch mehr Erfahrungen sammeln kann. Schreckt also nicht vor Fragen oder Anliegen zurück und nehmt Kontakt zu mir auf!

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen?
Ich möchte dazu beitragen, dass wir uns im Universitätsalltag keine Gedanken mehr über Inklusion machen müssen. Dafür braucht es mehr Awareness, Toleranz und vor allem Wissen über den Umgang mit betroffenen Studentinnen und Studenten. Als Inklusionstutor möchte ich Betroffene unterstützen und mein Umfeld für die Inklusion sensibilisieren. Ich möchte meinen Teil zum fairen und gleichwürdigen Zusammenleben an der LMU leisten.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Awareness schaffen, Hemmungen und Vorurteilen entgegenwirken und Akzeptanz für Inklusion schaffen. Wie? Inklusion in den Unialltag!

Sonstiges:
Gerne möchte ich Dir und Euch helfen den Unialltag möglichst gut zu meistern!

Humanmedizin: Phoebe Cabanis

Phoebe Cabanis

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Was bedeutet Inklusion für mich:
Inklusion bedeutet für mich, dass jeder mit seinen Fähigkeiten und seiner individuellen Art eingebunden ist und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben hat.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Besuch der inklusiven FOS der Ernst-Barlach-Schulen der Pfennigparade und somit auch Freundschaften mit Behinderten.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutorin und was möchte ich erreichen:
Ich möchte, dass alle Studentierenden sich wohl fühlen.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Aufklärung bei der Erstiwoche, Aufmerksamkeit schaffen bei Dozenten, Videoprojekt

Sonstiges:
Bei Fragen könnt ihr mich gerne auf Facebook anschreiben, unter meinem Namen.

Informatik: Hannah Knie

Was bedeutet Inklusion für mich:
Inklusion bedeutet für mich Aufmerksamkeit für etwas aufzubringen, dass einen selbst vielleicht nicht betrifft, um dann angepasst reagieren und vielleicht sogar helfen zu können.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Bisher hatte ich allgemein wenig mit Inklusion zu tun. Ich hoffe, dass ich als Inklusionstutorin schnell lernen undErfahrungen sammeln kann.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen:
Ich habe selbst erfahren, dass es zum Teil unnötig schwierig ist einen Nachteilsausgleich zu stellen und möchtehelfen wenigstens einige der Hürden abzubauen.

Informatik: Teodora Petrova

Porträt Teodora

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Was bedeutet Inklusion für mich:
Dass Menschen unterschiedlich sind und das von allen akzeptiert und geschätzt wird. Darüber hinaus haben alle einen barrierefreien Zugang zu öffentlichen Ressourcen, fühlen sich als einen unentbehrlichen Teil vom Ganzen, willkommen zur Gesellschaft beizutragen und werden von anderen respektvoll behandelt.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Inklusionstutor:innen-Ausbildung an der LMU

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutorin und was möchte ich erreichen:
Inklusionstutorin zu sein ist eine wertvolle Möglichkeit, meine Erfahrungen zum Thema Inklusion zu erweitern und gleichzeitig praktisch umsetzen zu können. Darüber hinaus bin ich der Meinung, dass der Studienalltag von jedem auch mit wenig Unterstützung nicht mehr so herausfordernd sein kann. Ich möchte mich deswegen aktiv mit dem Thema auseinandersetzen, indem ich andere unterstütze und mehr Bewusstsein an der LMU schaffe.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Unterstützung von hilfesuchenden Studierenden, Gestaltung von barrierefreiem Unialltag für alle, Pflege von Webseiten/Social Media.

Kunstgeschichte: Emilia Radmacher

Emilia Rademacher

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Was bedeutet Inklusion für mich?
Für mich bedeutet Inklusion, dass jeder Mensch die gleichen Entwicklungschancen bekommt und an allen gesellschaftlichen Bereichen partizipieren kann.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Im Sommersemester 2020 habe ich eine digitale, inklusive Führung zum Deckengemälde Melchior Steidls im Bamberger Kaisersaal veranstaltet. In Zusammenarbeit mit Expertinnen und Experten der gemeinnützigen Gesellschaft für Bildung KOPF, HAND + FUSS habe ich Ideen entwickelt, digitale Führungen inklusiver zu gestalten, um besonders Menschen mit Seh- oder Lernbehinderung den Zugang zu Kultur zu erleichtern.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen?
Ich möchte erreichen, dass unsere Gesellschaft vielfältiger und bunter wird und anders zu sein als Qualität, nicht als Behinderung verstanden wird. Dabei ist eine inklusive Universität ein guter Anfang.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Weitere Führungen zu Kunst und Kultur in verschiedenen Formaten und gemeinsame Workshops, um neue Ideen zu entwerfen, Kulturgenuss inklusiv zu gestalten.

Lehramt Gymnasium (Englisch, Französisch): Diana Chiru

Was bedeutet Inklusion für mich:
Für mich beschreibt der Begriff „Inklusion“, dass Beeinträchtigungen als etwas „Normales“ angesehen werden und dass alle dieselben Chancen haben, an der Gesellschaft teilzuhaben.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Meine Erfahrung beruht auf den unzähligen Büchern und Dokumentationen, die ich mir dazu angeschaut habe.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutorin und was möchte ich erreichen:
Seitdem ich mit der Schule fertig bin, stelle ich mir die Frage, wie die Inklusion an Universitäten aussieht. Ich möchte mit meiner Tätigkeit für andere beeinträchtigte Studierende da sein und ihnen helfen.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Konkrete Projekte habe ich zwar nicht, mir ist es aber wichtig, auf dieses Thema aufmerksam zu machen und mich selbst weiter zu informieren und zu bilden.

Sonstiges:
Ich freue mich schon, mich mit euch auszutauschen.

Lehramt Gymnasium (Englisch, Deutsch, Geschichte): Kübra Nur Tasdemir

Kübra Nur Tasdemir

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Was bedeutet Inklusion für mich?
Inklusion ist für mich, dass niemand auf Grund von gesundheitlichen Gründen ausgegrenzt wird, ob bewusst oder unbewusst.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Ich habe mich erst am Anfang meines Studiums mit diesem Thema auseinandergesetzt. Das Thema ist jedoch zu wichtig, um es in einer Ringvorlesung abzuarbeiten. Deswegen habe ich die Inklusionstutor:innen Ausbildung abgeschlossen und möchte mich auch in Zukunft in diesem Bereich weiterbilden.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen?
Ich engagiere mich als Inklusionstutorin, weil ich eine Anlaufstelle für meine Kommilitoninnen und Kommilitonen sein möchte, soweit ich kann. Ich sehe unser Team als ein „Safe-space“, dessen Existenz hoffentlich einigen das Uni-Leben erleichtert!

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
In meiner Zeit als Inklusionstutorin möchte ich gerne an der Social-Media-Präsenz unseres Teams arbeiten, sodass wir eine größere Reichweite bekommen.

Lehramt Sonderpädagogik (bei Lernschwierigkeiten) & Deutsch als Zweitsprache: Selina Fischer

Was bedeutet Inklusion für mich?
Inklusion bedeutet für mich, dass jeder Mensch ganz normal dazu gehört. Egal welche Religion, Hautfarbe, oder welchen Förderbedarf jemand hat. Jeder sollte dabei sein.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Seit der Kindheit Erfahrung mit Kindern und Jugendlichen mit Förderbedarf, diverse Praktika (auch in der Erwachsenenbildung), zweijährige Betreuung einer gehörlosen alten Dame (à bayrischer Gebärdensprache mächtig) & Arbeit im offenen Ganztag einer Mittelschule.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen?
Es ist mir ein großes Anliegen, dass alle Menschen gleichbehandelt werden und keiner diskriminiert wird. Da im Alltag allerdings immer noch Barrieren lauern, möchte ich jedem Studierenden die Unterstützung geben, die ich bieten kann, um jedem die Chancen zu ermöglichen, welche er oder sie auch verdient hat.

Sonstiges:
Getreu dem Motto „Ein Tropfen Hilfe ist besser als ein Ozean voll Sympathie“ (Verfasser unbekannt) – meldet euch gerne bei mir :-)

Mathematik und Physik: Philipp Beltran

Was bedeutet Inklusion für mich?
In der Mathematik würde sich das jetzt, mengentheoretisch gesehen, auf das Enthaltensein eines oder mehrerer Elemente in einer Menge beziehen. Fasst man die Gesellschaft als Menge auf, dreht es sich um die Frage, welche Personen Teil dieser Menge sind. Aber wenn man die Frage so stellt, sollte eigentlich klar sein, dass keine wirkliche Frage existieren sollte. Denn wirklich sinnvoll kann über das Enthaltensein nur gesprochen werden, wenn auch das Gegenteil eintreten kann. Eine einzelne Person kann für sich entscheiden, nicht zu einer Gruppe dazuzugehören, aber es ist nicht möglich, dass eine einzelne Person sich selbst einer Gruppe zuschreibt, ohne dass die betreffende Gruppe dies akzeptiert. Will man ein Element einer Menge hinzufügen, so ändert man die Menge und nicht das Element. Inklusion ist für mich ein Begriff der Überbrückungszeit bis er nicht mehr nötig sein wird.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen?
Kurz gesagt: Weil ich es für richtig halte. Und was ich erreichen möchte? … ein Tropfen Wasser auf einem heißen Stein zu sein. Die Wahrscheinlichkeit dadurch etwas zu erreichen, was die Gesellschaft komplett umkrempelt, dürfte verschwindend gering sein. Aber die Wahrscheinlichkeit vielleicht auch nur einem Menschen zu helfen dürfte bedeutend höher sein und manchmal ist vielleicht das weit mehr wert, wie auch jeder noch so große Ozean nichts wäre, ohne die einzelnen Wassertropfen, die ihn füllen.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Eine Bedarfserhebung für mögliche (zukünftige) Projekte.

Sonstiges:
„Auch ohne Köpfe würden wir nichts zu gestalten verstehen, obschon gerade unsere Köpfe uns am meisten hindern, etwas zu verstehen.“ (aus „Die Dämonen“ von Fjodor. M. Dostojewski)

Mensch-Computer-Interaktion: Chrysa Bika

Chrysa Bika

© privat

Was bedeutet Inklusion für mich?
Diversität und Inklusion gehen Hand in Hand. Es ist wichtig darauf zu achten, dass Studierende und Dozierende mit Behinderung, psychischer und chronischer Erkrankung repräsentiert werden. Inklusion soll allen eine gleichberechtigte und aktive Teilnahme am Studium und an der Universität gewährleisten.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Bereits seit meinem Bachelorstudium engagiere ich mich für Frauen und unterrepräsentierte Gruppen im MINT Bereich, vor allem in der Informatik. Dabei ergreife ich oft Initiative, veranstalte Workshops und Seminare zu Sensibilisierung oder zu ausgewählten technischen Themen und fungiere als Mentorin für Kommilitoninnen und Kommilitonen.
Außerdem habe ich meine Bachelorarbeit zum Thema „Förderung von Inklusion und Innovation in Games Engineering“ verfasst. Durch diese Forschung festigte ich grundlegende theoretische und praktische Aspekte der Inklusion.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen?
Durch mein Studium der Mensch-Computer-Interaktion befasse ich mich stark damit, wie Menschen mit Beeinträchtigung mit der heutigen und zukünftigen Technik umgehen. Dabei sind mir Aspekte aufgefallen, die ich an der LMU für meine Kommilitoninnen und Kommilitonen umsetzen möchte. Als ich bemerkte, dass es noch keine Inklusionstutorinnen und -tutoren aus der Informatik Fakultät gab, ergriff ich sofort die Chance, den ersten Schritt in diese Richtung zu wagen und möchte weitere Kommilitoninnen und Kommilitonen in diese Richtung motivieren. Außerdem werde ich als Begleiterin und Ansprechperson aktiv zuhören um gemeinsam ein wunderbares Studium an der LMU zu planen. Ich bin zuversichtlich, dass ich durch dieses Engagement viel zur Inklusion beitragen und dazulernen werde.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Ich möchte mich für eine inklusive Digitalisierung an der LMU einsetzen. Trotz dem schnellen, erzwungenen Umstieg in die Online Lehre, ist es den Dozierenden gelungen, den Studienalltag für die Studierenden weiterhin spannend zu gestalten. Nun müssen insbesondere Aspekte der Inklusion in den Fokus rücken.

Des Weiteren werde ich mit einem kleinen Team von Inklusionstutorinnen und -tutoren einen Auftritt in den Sozialen Medien umsetzten. Unser Ziel ist es, die Studierenden, Dozierenden und Angestellten der LMU für die Thematik der Inklusion zu sensibilisieren und Verständnis für Menschen mit jeglicher Beeinträchtigung zu schaffen. Außerdem möchten wir Studierenden mit Beeinträchtigung Mut machen an der LMU zu studieren und voll und ganz sie selbst zu sein.
Ich freue mich auf zahlreiche weitere Projekte!

Sonstiges:
Falls du ein offenes Ohr suchst oder dich gerne über Inklusion austauschen möchtest, kannst du mich gerne kontaktieren ?? Ich freue mich darauf!

Philosophie und Soziologie: Sarah Tran Duong

Sarah Tran Duong

© privat

Was bedeutet Inklusion für mich?
Inklusion bedeutet für mich, nicht mehr über Inklusion nachdenken zu müssen.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Nach meinem Abitur habe ich ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Behindertenhilfe in Frankreich gemacht. Dort habe ich in einer der großen Wohngemeinschaften der L’Arche en France mit Menschen mit geistigem Handicap zusammengewohnt und in einer Behinderten-Werkstatt gearbeitet. Die dort gewonnenen Erfahrungen haben mich so sehr in meiner Tätigkeit und als Person bestätigt, sodass ich in meinen ersten beiden Hochschulsemestern nebenbei als Werkstudentin bei der Stiftung Pfennigparade im sozialpädagogischen und therapeutischen Bereich gearbeitet habe.In meinem Studium habe ich bisher einige wenige Studierende mit Beeinträchtigung getroffen. Als Inklusionstutor hoffe ich, mehr Erfahrung im Bereich Inklusion zu sammeln. Ich helfe gerne!

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen?
Soziales Engagement ist eine der Tätigkeiten, die ich stets neben meiner Haupttätigkeit anstrebe auszuüben. Zeit ist zudem ein kostbares Gut, welches ich gerne in Hilfsbereitschaft und als Ausdruck meiner Dankbarkeit investiere.

Philosophie und Theologie: Matthias Budesheim

Matthias Budesheim

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Was bedeutet Inklusion für mich?
Den Menschen als Mensch zu sehen und wahrzunehmen. Den universitären Alltag für alle hinreichend gut zu ermöglichen. Alle miteinzuschließen und Vorurteile abzubauen, sodass das Uni-Leben Freude macht.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
In meinem Studium habe ich bisher einige wenige Studierende mit Beeinträchtigung getroffen. Als Inklusionstutor hoffe ich, mehr Erfahrung im Bereich Inklusion zu sammeln. Ich helfe gerne!

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen?
Ich wurde über die Beratungsstelle für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung darauf aufmerksam gemacht. Das Projekt hat mich begeistert, mich wirklich mal zu engagieren. Ich bin ebenfalls in der Fachschaft Philosophie tätig, dort mehr für Inklusion zu erreichen, ist mir wichtig. Deshalb möchte ich anderen Studierenden helfen, um die LMU zu einem inklusiveren Ort zu machen.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Ich möchte zusammen mit den anderen Tutoren mehr für Offenheit, Barrierefreiheit und wo nötig mehr für Nachteilsausgleiche an und in der Uni München tun.

Physik: Christiane Brummer

Was bedeutet Inklusion für mich:
Inklusion bedeutet für mich, dass niemand aufgrund von Beeinträchtigungen, Herkunft, etc. vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen wird und dass es keine anzustrebende Normalität gibt, die jeder erfüllen muss. In einer inklusiven Gesellschaft wird jeder gleich wertgeschätzt und es werden Vorraussetzungen geschaffen, die es jedem möglich machen, am gesellschaftlichen Leben selbstbestimmt teilzunehmen.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Zu meiner Schulzeit konnte ich schon Erfahrungen zum Thema Inklusion sammeln. Während meines Studiums habe ich mich bisher wenig mit Inklusion auseinandergesetzt, und möchte das nun ändern.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutorin und was möchte ich erreichen:
Als Inklusionstutorin möchte ich Studierende mit Beeinträchtigung unterstützen und Hilfsangebote für diese sichtbarer machen, z. B. bei Einführungsveranstaltungen. Zudem möchte ich das Wissen bei anderen Personen zum Thema Inklusion und Studieren mit Beeinträchtigung ausbauen.

Sonstiges:
„Was wir zu lernen haben ist so schwer und doch so einfach und klar: Es ist normal, verschieden zu sein“ - Richard von Weizsäcker

Politologie: Leopold Klemencic

Leopold Klemencic

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Was bedeutet Inklusion für mich?
Inklusion ist für mich die bestmögliche Teilnahme am glücklichen Alltag für jedermann im Rahmen seiner Möglichkeiten.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Ehrenamtliches Engagement bei der Lebenshilfe München vorrangig mit Kindern und Jugendlichen.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen?
Ich hatte selbst Schwierigkeiten im ersten Semester Fuß zu fassen und habe gemerkt, dass es eigentlich mit wenigen Hinweisen und Tipps um ein vielfaches leichter wäre. Dies gilt besonders dann, wenn zusätzlich Einschränkungen die Eingewöhnung erschweren. Ich möchte jedem Studenten eine Hilfestellung nach dem Prinzip: „So viel wie nötig, so wenig wie möglich“ bieten. Damit der Start in die eigenverantwortliche Arbeit möglichst erfolgreich gelingt!

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Bei der Ersti-Woche auf das Programm aufmerksam machen und meine Hilfe anbieten.

Sonstiges:
Auf einen neuen Abschnitt im Leben! Ich begleite euch wo ich kann.

Politik- und Kommunikationswissenschaft: Leonie Köhler

Was bedeutet Inklusion für mich?
Inklusion bedeutet für mich, dass alle gleichberechtigt zusammenleben und voneinander lernen können.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Während meiner Schulzeit habe ich bereits eine inklusive Ferienfreizeit für Kinder mit und ohne geistiger und Mehrfachbehinderung betreut. Dabei habe ich sehr schöne Erfahrungen gesammelt und sehr viel über das Leben mit Beeinträchtigung gelernt – vor allem, dass die Betroffenen viel mehr sind als ihre Beeinträchtigung, wenn sie gleichberechtige Chancen und unter Umständen etwas Unterstützung erhalten.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen?
Ich möchte meinen Beitrag dazu leisten, dass die LMU ein inklusiverer Ort wird, der es allen Studieninteressierten ermöglicht zu studieren.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Bei Ersti-Wochen auf die Angebote der Inklusionstutorinnen und -tutoren und der Beratungsstelle aufmerksam machen; Betroffene bei Bedarf tatkräftig in ihrem Alltag unterstützen.

Sonstiges:
Ich freue mich auf eine spannende, schöne und auch unterhaltsame Zeit!

Psychologie: Anastasia Bauer

Porträt von Anastasia

Was bedeutet Inklusion für mich:
Inklusion bedeutet für mich, dass alle Menschen zusammen eine Gemeinschaft bilden, die auf Diversität und gegenseitiger Akzeptanz beruht. Jeder soll sich als Teil eines Ganzen und sich unterstützt und verstanden fühlen, um sich frei entfalten zu können.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Ich habe in meinem Umfeld bis jetzt erst wenig offensichtliche Exklusion erlebt, habe durch mein Studium der Psychologie aber noch mal einen differenzierteren Blickwinkel auf das soziale Leben bekommen und verstanden, dass Exklusion bereits viel kleiner und viel früher beginnt und aktive Inklusion deshalb bereits so früh wie möglich ansetzen muss.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutorin und was möchte ich erreichen:
Mein Wunsch ist es, zum einen selbst mehr Erfahrungen zu sammeln und einen Überblick über die Probleme und Bedürfnisse verschiedenster Menschen zu erhalten. Zum anderen möchte ich anderen natürlich unterstützend zur Seite stehen und bei Problemen und Sorgen ein Ansprechpartner sein. Denn wir sollten uns alle verstanden und integriert fühlen, da nur gemeinsam etwas bewegt werden kann und wir Inklusion nur zusammen als Selbstverständlichkeit etablieren können.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Ich würde die Probleme und Anliegen der Menschen, die im universitären Alltag auf Hilfe angewiesen sind oder diese wünschen, an so viele Menschen wie möglich herantragen, sodass wir die Universität gemeinsam so umgestalten, dass sie allen Studierenden die gleiche Möglichkeit bietet, sich zu entfalten und am Universitätsalltag zu beteiligen. Zudem würde ich gerne eine Plattform aufbauen, auf der sich Hilfesuchende und Hilfebietende finden können.

Rechtswissenschaft: Nele-Gioia Rauer

Was bedeutet Inklusion für mich?
Menschen in ihrer Einzigartigkeit wahrzunehmen. Ein universitäres Umfeld zu schaffen, in dem sich jeder verwirklichen kann. Hindernissen im universitären Alltag nicht alleine begegnen zu müssen.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Ich konnte bisher in meiner Schulzeit durch Mitschülerinnen und Mitschüler ein wenig Erfahrung mit Beeinträchtigungen sammeln.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen?
Ich will mich für ein barrierefreies universitäres Umfeld engagieren, in dem man sich möglichst einfach und unkompliziert an hilfsbereite Ansprechpersonen wenden kann. Als Studierende möchte ich dabei helfen, dass die LMU ein solcher inklusiver Ort für Studierende wird.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Mein Ziel ist, dass wir als Inklusionstutorinnen und -tutoren uns langfristig als präsente und zugängliche Ansprechpersonen etablieren können.

Rechtswissenschaft: Santiago Valencia Tröger

Porträt von Santiago

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Was bedeutet Inklusion für mich:
Inklusion ist für mich die Erkenntnis, dass jede:r Teil unserer Gemeinschaft ist und daher die Freiheit hat, sich individuell entfalten zu können.
Dies setzt aber gegenseitige Wertschätzung und die Einsicht voraus, dass wir uns aktiv für die Teilhabe unserer Mitmenschen einzusetzen haben. Deswegen bin ich hier.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Gerade als Jurist habe ich mich vermehrt mit Fragen des BGGs und des AGGs beschäftigt, sodass ich um die Signifikanz und Tragweite von Inklusion weiß. Zudem befasse ich mich mit den Pflichten innerhalb der Bundesrepublik, die aus der UN-Behindertenrechtskonvention seit dessen Ratifizierung im Jahre 2009 erwachsen.
Meine praktischen Erfahrungen sind allerdings begrenzt. Diese während meiner Tätigkeit als Tutor zu erweitern, ist mir daher besonders wichtig.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen:
Eine hervorragende Ausbildung an unserer Universität muss unabhängig von Behinderungen möglich sein. Dafür möchte ich mich einsetzen, denn als Mitglied unserer Fachschaft liegt mir die zufriedenstellende Ausgestaltung des Lebens an der LMU besonders am Herzen.
Studierende mit Beeinträchtigung sollen sorgenlos über ihre persönliche Entwicklung an der Uni entscheiden können.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Künftig möchte ich meine Mitstudierenden für das Thema verstärkt sensibilisieren. Daher plane ich eine Themenwoche mit unserer juristischen Bundesfachschaft zu organisieren, um Studierende mit Beeinträchtigung zu Wort kommen lassen, damit wir gezielt an bestehenden Missständen arbeiten können.
Eine nachhaltige Vernetzung im Bereich der Rechtswissenschaft zu etablieren, wäre für mich eine ideale Wirklichkeit.

Religionswissenschaft und Soziologie: Vanessa von Campe

Vanessa von Campe

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Was bedeutet Inklusion für mich?
Inklusion bezeichnet für mich Gleichberechtigung, sowie die Schaffung von Chancengleichheit, sodass Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen gemeinsam, miteinander leben und in unserem Falle studieren können.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Meine Einblicke in den Bereich der Inklusion sind noch recht klein und beschränken sich auf den Bereich Ferienmaßnahmen für Kinder. Mit meiner Tätigkeit an der LMU möchte ich natürlich meinen Erfahrungsschatz erweitern.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen?
Ich engagiere mich als Inklusionstutorin, da es mir ein Anliegen ist Kommiliton:innen unterstützen zu können, denen es vielleicht schwerer fällt als mir - bzw. oft von außen erschwert wird - ihrem Studium nachzugehen. Außerdem ist mir durch die Ausbildung klar geworden, auf wie viele Aspekte man achten muss, um Barrierefreiheit zu ermöglichen und da gibt es an einigen Stellen noch Verbesserungsbedarf.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Ich möchte mit meinen Kolleginnen und Kollegen die LMU in ihrer Barrierefreiheit verbessern, Inklusion leben und vorantreiben. Dabei ist es besonders wichtig, auf Bedarfe von Betroffenen einzugehen.

Skandinavistik und Sprache, Literatur, Kultur: Marie Kappis

Was bedeutet Inklusion für mich:
Inklusion bedeutet für mich, dass Menschen mit Beeinträchtigung bedingungslos Teil der Gesellschaft sind. Niemand sollte sich für seine/ihre Art des Seins rechtfertigen müssen.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Ich bin aufgrund einer körperlichen Beeinträchtigung auf den Rollstuhl angewiesen. Das Leben mit Assistenz ist für mich zum Alltag geworden. Ich finde es wichtig, dass man seine Erfahrungen teilt und anderen Betroffenen somit weiterhilft.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutorin und was möchte ich erreichen:
Aus den oben genannten Gründen engagiere ich mich als Inklusionstutorin. Ich sehe dies als eine Möglichkeit für mich, als Betroffene meinen Beitrag dazu zu leisten, dass Inklusion endlich für alle selbstverständlich wird.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Ich werde versuchen, als Inklusionstutorin dort hilfreich zu agieren, wo ich gebraucht werde.

Sonstiges:
Kann bei Bedarf besprochen werden ;)

Soziologie und Philosophie: Amina Seidel

Porträt von Amina

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Was bedeutet Inklusion für mich:
Inklusion ist für mich, näher an einen Zustand ranzukommen, in dem jeder die gleichen Chancen hat, in dem wir uns auf Augenhöhe begegnen und in dem sich jeder gesehen fühlt.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutorin und was möchte ich erreichen:
Ich habe bereits selbst die Hilfe der Beratungsstelle für Studierende mit Beeinträchtigung in Anspruch nehmen können, beziehungsweise müssen. Daher weiß ich aus erster Hand, welche Hürden es beispielsweise beim Stellen eines Nachteilsausgleichsantrag oder in der Kommunikation mit Dozierenden zu überbrücken gilt. Ich war immer sehr dankbar für die Arbeit Beratungsstelle und hoffe auch anderen Betroffenen eine solch positive Erfahrung ermöglichen zu können.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Ich möchte in meinem Alltag bewusst inklusiv sein. Dabei sind mir die Themen Aufklärung, Begleitung und gemeinsames Lernen besonders wichtig.

Sonstiges:
Meldet euch gerne – ich unterstütze wo ich kann!

Soziologie und vergleichende Kultur- und Religionswissenschaften: Antonia Buljan

Was bedeutet Inklusion für mich?
Inklusion bedeutet, dass jeder Mensch die gleichen Chancen bekommt.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Ich habe im Bereich der Inklusion mit Kindern Musiktherapie gemacht.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen?
Ich möchte mich aktiv gegen Benachteiligung einsetzen.

Soziologie und Pädagogik: Sophie Comes

Porträt von Sophie

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Was bedeutet Inklusion für mich:
Inklusion heißt für mich, dass man Menschen ohne Vorurteile in die Gesellschaft aufnimmt und sich dort auf Augenhöhe begegnet, sodass sich am Ende jede Person frei und sicher ausdrücken und evtl. Unterstützung suchen kann.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Im schulischen Umfeld und auch im Freundes- und Familienkreis. Dabei vor allem den Mangel an Inklusion im Alltag.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutorin und was möchte ich erreichen:
Ich möchte meine Mitstudierenden unterstützen, um das Lernen für alle so angenehm wie möglich zu machen. Erreichen würde ich gerne, dass Inklusion selbstverständlicher wird und Barrieren abgebaut werden.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Die Bewegung durch die Uni-Gebäude erleichtern.

Theaterwissenschaft: Dunja-Maria Münch

Dunja-Maria Münch

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Was bedeutet Inklusion für mich?
Inklusion bedeutet für mich, Menschen nicht in Schubladen zu stecken. Es sollten immer alle mitgedacht und einbezogen werden, sodass ein Miteinander entstehen kann.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Ich habe mich in meinem Studium theoretisch mit Inklusion und Kulturvermittlung auseinandergesetzt. Als Inklusionstutorin hoffe ich praktische Erfahrungen zu sammeln und dabei anderen Studierenden helfen zu können.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen?
Ich habe mich mit dem Thema Inklusion im Allgemeinen beschäftigt. Durch die Schulung zur Inklusionstutorin habe ich gelernt, dass es auch an unserer Universität noch einiges zu tun gibt, um sie inklusiver zu gestalten. Ich möchte gerne erreichen, dass nicht erst über Inklusion nachgedacht wird, wenn Barrieren sichtbar werden. Inklusion sollte selbstverständlich werden.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Die Erfassung und Regelung der Verteilung barrierefreier Unterrichtsräume, um Ausweichmöglichkeiten zu schaffen, falls Gebäude und Unterrichtsräume nicht barrierefrei sind, welche barrierefrei benötigt werden.

Tiermedizin: Carolin Hock

Carolin Hock

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Was bedeutet Inklusion für mich?
Inklusion bedeutet für mich, dass alle gleichberechtigt und mit den eigenen individuellen Fähigkeiten eingeschlossen sind.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Bisher hatte ich in meinem Studium noch wenig mit Inklusion zu tun. Daher erhoffe ich mir, als Inklusionstutorin mehr Erfahrungen in diesem Bereich zu sammeln.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen?
Ich möchte Aufmerksamkeit schaffen, meinen Mitstudierenden den Studienalltag erleichtern und zeigen, dass Inklusion gar nicht so schwer sein muss, wie es sich vielleicht anhört.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Aufklärung bei Dozentinnen und Dozenten, die Inklusionstutorinnen und -tutoren bei Einführungsveranstaltungen vorstellen und helfen, wo ich kann.

Volkswirtschaftslehre: Martin Blasi

Martin Blasi

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Was bedeutet Inklusion für mich?
Inklusion heißt für mich, dass jeder Mensch das Recht und die Chance bekommt, ein Teil der Gesellschaft zu sein. Es bedeutet, dass wir Barrieren abbauen, die anderen bewusst den Eintritt versperren und uns für ein faires, chancengleiches Miteinander einsetzen.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Mit Inklusion habe ich bis jetzt erst Erfahrungen im Freundes- und Bekanntenkreis gemacht. Anhand von Freunden von mir konnte ich verstehen lernen, wie schwierig es werden kann, ein Hochschulstudium, aber auch schon den eigenen Alltag zu bewältigen, wenn sich einem zusätzliche Beeinträchtigungen in den Weg stellen.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen?
Als Inklusionstutor engagiere ich mich aus zwei Gründen: Zunächst möchte ich Studierende mit Beeinträchtigung aktiv dort unterstützen, wo Hilfe benötigt wird, damit sie ihr Studium chancengleich bestreiten können. Darüber hinaus ist es mein Anliegen, die LMU barrierefreier zu hinterlassen, als ich sie angetroffen habe. Dazu gehört für mich, mehr Aufmerksamkeit auf das Thema Inklusion zu lenken, den Austausch zwischen Betroffenen und Administration zu fördern, sowie dabei zu helfen, veraltete Strukturen abzubauen und gerechtere Abläufe zu entwickeln.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Information an der Ersti-Woche; Awareness-Kampagnen mit Kolleginnen und Kollegen organisieren; Aktuelles Lehrangebot und Online-Präsenz meiner Fakultät auf Barrierefreiheit untersuchen; Austausch mit Fachstudienberatung.

Zahnmedizin: Gabrielle Martin

Porträt von Gabrielle

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Was bedeutet Inklusion für mich:
Inklusion bedeutet für mich eine Annäherung an das Ideal, jedem Mitglied der Gesellschaft Teilhabe zu ermöglichen. Das ist ein langer Weg, auf dem viel getan werden muss.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Die Tätigkeit als Tutorin markiert den Anfang meiner Erfahrungen mit Inklusion und ich freue mich schon darauf zu helfen, aber auch viel Neues zu lernen.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutorin und was möchte ich erreichen:
Das Studium alleine ist so schon schwer genug. Ich möchte einen Teil dazu beitragen, zusätzliche Barrieren abzubauen, damit mehr Chancengleichheit an der Universität und somit auch in der Gesellschaft entsteht.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Eine Ansprechperson für Inklusion in meinem Studienfach werden.

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