Vorgestellt: Die Inklusionstutorinnen und Inklusionstutoren

Sie möchten wissen, wer an Ihrem Institut oder in Ihrem Fachgebiet von studentischer Seite für Inklusion zuständig ist? Die ehrenamtlichen Tutorinnen und Tutoren stellen sich hier vor.

Über die E-Mail-Adresse Inklusionstutoren@Verwaltung.Uni-Muenchen.de können Sie sich an die Beratungsstelle für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung wenden, die den Kontakt zu den Inklusionstutorinnen und Inklusionstutoren herstellt.

Bitte beachten Sie, dass aus Sicherheitsgründen nur Anfragen direkt akzeptiert werden, die von Ihrer Campus-E-Mail-Adresse aus versendet werden. Sollten Sie als Studieninteressierte noch keine solche haben, werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Beratungsstelle für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung zuerst mit Ihnen in Kontakt treten, bevor Sie den Kontakt einer Inklusionstutorin oder eines Inklusionstutors erhalten.

Biologie: Loreen Böckeler

Loreen Böckeler

© privat

Was bedeutet Inklusion für mich?
Inklusion ist für mich das, was ich gerne als Normalität ansehen würde: Dass jeder die Unterstützung bekommt, die er benötigt, damit wir alle gleich und auf einer Augenhöhe sein können.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Ich habe viel mit Kindergruppen gearbeitet und Nachhilfe gegeben. Das hat zwar nicht in erster Linie mit Inklusion zu tun, aber mir war immer wichtig, dass sich alle in der Gruppe wohl und akzeptiert fühlen.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutorin und was möchte ich erreichen:
Ich bin selbst nicht ganz gesund und weiß, wie es ist, wenn man nicht ernst genommen wird und keine Hilfe bekommt. Deshalb will ich anderen Menschen helfen, nicht in diese Situation zu geraten oder sie zu verlassen. Wenn ich dabei nur einen Menschen glücklicher machen kann, bin ich zufrieden.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Mir wäre es wichtig, wenn das Inklusionsteam bei Info- und Einführungsveranstaltungen, sowie auf den Webseiten der LMU und der Fakultäten präsenter wird, damit jeder, der sich Unterstützung wünscht auch weiß, wo er sie bekommen kann. Und natürlich, dass Beeinträchtigungen enttabuisiert werden.

Sonstiges:
Nicht den Kopf einziehen, wir finden eine Lösung.

Buchwissenschaft (Verlagspraxis): Teresa Weinholtz

Was bedeutet Inklusion für mich?
Gleichberechtigung: die gleichen Gelegenheiten für alle, sodass keiner ausgeschlossen wird.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
In meinem Studium habe ich bisher sehr wenige Studierende mit Beeinträchtigung getroffen. Als Inklusionstutorin hoffe ich, mehr Erfahrung im Bereich Inklusion zu sammeln.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutorin und was möchte ich erreichen:
Ich wurde über die Beratungsstelle für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung darauf aufmerksam gemacht, dass die LMU noch nicht so barrierefrei ist, wie sie sein könnte. Deshalb möchte ich anderen Studierenden helfen, um die LMU zu einer inklusiveren Uni zu machen.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Ich möchte zusammen mit den anderen Tutoren eine Uni hervorbringen, die für alle offen und barrierefrei ist.

Chemie und Biochemie: Andreas Duca

Andreas Duca

© privat

Was bedeutet Inklusion für mich:
Inklusion bedeutet für mich, dass Menschen mit und ohne Behinderung ganz selbstverständlich zusammen lernen, wohnen, arbeiten und leben.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Erst als ich angefangen habe mich mit dem Thema zu befassen, habe ich meine ersten Erfahrungen gemacht. Davor war mir vieles nicht bewusst oder ich habe es einfach nicht gesehen, obwohl es direkt vor meinen Augen war.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen:
Weil mir das Thema selber lange nicht bewusst war und ich weiß, dass es vielen auch so geht, möchte ich darauf aufmerksam machen.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Awareness an meinem Campus schaffen.

Sonstiges:
Miteinander können wir vieles erreichen.

English Studies: Sandra Dragan

Sandra Dragan

© privat

Was bedeutet Inklusion für mich?
Im Idealzustand wäre Inklusion eine Selbstverständlichkeit – daran müssen wir aber noch arbeiten. Dafür gilt erstmal anzuerkennen, dass unglaublich viele Menschen(gruppen) von Privilegien ausgeschlossen sind, die anderen Menschen(gruppen) zur Verfügung stehen. Für mich fängt Inklusion vor allem bei den Nicht-Betroffenen an, die ihre Privilegien in Frage stellen müssen, sich dafür einsetzen sollen, dass Ungleichheiten abgeschafft werden, betroffenen Menschen zuhören sollen und ihnen die Unterstützung anbieten müssen, die sie benötigen.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Ich habe mich seit langer Zeit mit Fragen der sozialen Gerechtigkeit aktivistisch auseinandergesetzt, dabei versuchte ich stets einen intersektionalen Ansatz zu haben, und dazu gehört auch, dass man sich für Menschen mit Behinderung und chronische Erkrankungen einsetzt.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor:in und was möchte ich erreichen:
Mir ist es vor allem wichtig, meine Werte zum Ausdruck zu bringen durch konkrete Handlungen, die eine Verbesserung der aktuellen Zustände vorantreiben. Als ich selber Hilfe während meines Studiums gebraucht habe, hat mich eine Professorin unterstützt und das hat mir nicht nur die Teilhabe am Seminar ermöglicht, sondern auch dafür gesorgt, dass ich wieder Spaß an meinem Studium hatte. Diese Rolle möchte ich für meine Kommiliton:innen übernehmen! Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte: Eine akute Baustelle ist für mich überhaupt erst einmal die Präsenz der Beratungsstelle für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung. Damit die Studierenden die Unterstützungsangebote überhaupt annehmen können, müssen sie erstmal wissen, dass es so eine Beratungsstelle für sie überhaupt gibt. Dafür würde ich gerne meine künstlerische Talente einbringen und künftig an die Social Media Präsenz der Beratungsstelle arbeiten und diese ausbauen.

Geowissenschaften: Vanessa Grieshaber

Vanessa Grieshaber

© privat

Was bedeutet Inklusion für mich?
Gleiche Möglichkeiten für Jeden zu schaffen und niemanden mehr auszuschließen.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Aaron Schaal war der Assistent von Dr. Pickl (unser Mathedozent im 3. Semester) und hat es trotz seiner starker Beeinträchtigung geschafft, sein Physikstudium zu absolvieren, zu promovieren und für unseren Dozenten einzuspringen, indem er eine Vorlesung gehalten hat. Ich habe mich in dem Moment nur gefragt, warum er so eine Ausnahme ist?! Die Antwort ist ganz einfach: Inklusion ist noch nicht überall angekommen. Ich möchte ein Teil davon sein, dass mir/uns viel mehr „Aaron Schaals“ in meinem/unserem Leben begegnen.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen?
Weil ich es wichtig finde auf das Thema aufmerksam zu machen. Ich freue mich darauf aus jeder neuen Erfahrung zu lernen und dabei anderen helfen zu können. Ich möchte meinen Studiengang möglichst barrierefrei gestalten und so vielen Menschen wie möglich die Augen öffnen, dass Inklusion Jeden von uns betrifft und nur wir etwas ändern können.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Gestalten einer barrierefreien Webseite.

Sonstiges:
Ich freue mich darauf viele neue Menschen kennen zu lernen und auf all die Herausforderungen, die wir gemeinsam meistern werden.

Humanmedizin: Alina Schmitz

© privat

Was bedeutet Inklusion für mich?
Inklusion bedeutet für mich die uneingeschränkte Teilhabe, Partizipation und Selbstwirksamkeit eines jeden Menschen in unserer Gesellschaft.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
In meinem privaten Umfeld machte ich früh Erfahrungen damit, wie Inklusion problemlos, vorurteilsfrei und natürlich funktioniert. Das prägte mich nachhaltig und ich freue mich auf weitere wertvolle Erfahrungen.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen?
Inklusion ist für mich ein absolutes Herzensprojekt. Ich glaube fest daran, dass unsere Gesellschaft in all ihrer Diversität nur wachsen kann, wenn sich jeder Mensch uneingeschränkt beteiligen kann. Offenheit, Toleranz, Respekt vor Mitmenschen und Neugierde machen alle Grenzen zwischen Menschen längst überfällig. Mit offenen Augen und Ohren und einem Denken, das nicht vorurteilsbelastet ist, kann sich jeder von uns weiterentwickeln und viel voneinander lernen. Jeder Mensch ist wertvoll und hat so unfassbar viel zu zeigen. Lasst uns in den Dialog treten und voneinander lernen und miteinander wachsen!

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Gerne schließe ich mich dem bereits bestehenden Projekt Medis Inklusive an. Ebenso werde ich mich in den Bereichen Aufklärung, Social Media und auf nationaler Ebene engagieren.

Sonstiges:
Ich bin jederzeit per E-Mail zu erreichen. Ich freue mich auf Euch!

Humanmedizin: Julia Stöckl

Julia Stöckl

© privat

Was bedeutet Inklusion für mich?
Das jeder Mensch in seiner Individualität etwas Besonderes ist und wir alle voneinander lernen können und müssen, um eine respektvolle und tolerante Gesellschaft für alle gestalten zu können.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Projektentwicklung im Bereich Theaterpädagogik

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutorin und was möchte ich erreichen:
Neue Perspektiven, Interessante Begegnungen

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Medis Inklusive (Kampagne für eine inklusive Student Community)

Sonstiges:
Creative, Surfer & Snowboarder, Sprachenenthusiast (mehrsprachig EN/ESP/FR)

Humanmedizin: Kathrin Werner

Was bedeutet Inklusion für mich?
Dass alle Menschen sich auf einer Ebene begegnen können. Mit ebenso viel Hilfe und Unterstützung wie jede und jeder benötigt.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Praktikum an einer Förderschule und Familienleben mit einem kleinen Bruder mit ADHS und Autismus.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen?
Ich möchte meinen Teil zum Zusammenleben an der Uni beitragen und bin der Meinung, dass im Bezug auf Inklusion mehr Engagement der Allgemeinheit notwendig ist, weil dieser Beitrag normalerweise nur von den Betroffenen geleistet wird. Deswegen möchte ich mithelfen den Unialltag für alle machbar und zufriedenstellend zu gestalten.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Bewusstsein schaffen in der Erstiwoche und danach, gemeinsames Videoprojekt. Ich möchte vor allem versuchen Vorurteile zu widerlegen, wo sie mir begegnen.

Humanmedizin: Lucca Κern

Lucca Kern

© privat

Was bedeutet Inklusion für mich?
Dass sich alle Menschen auf Augenhöhe begegnen und keine Person außen vor bleibt. Hier gilt es anzupacken und Unterstützung zu leisten! Nur so schaffen wir gemeinsam, dass an unserer schönen Universität alle mit eingebunden sind.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Neben meiner Inklusionstutorenausbildung leiste ich im Alltag gerne Unterstützung für hilfsbedürftige Personen. Ich hoffe, dass ich als Inklusionstutor noch mehr Erfahrungen sammeln kann. Schreckt also nicht vor Fragen oder Anliegen zurück und nehmt Kontakt zu mir auf!

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen?
Ich möchte dazu beitragen, dass wir uns im Universitätsalltag keine Gedanken mehr über Inklusion machen müssen. Dafür braucht es mehr Awareness, Toleranz und vor allem Wissen über den Umgang mit betroffenen Studentinnen und Studenten. Als Inklusionstutor möchte ich Betroffene unterstützen und mein Umfeld für die Inklusion sensibilisieren. Ich möchte meinen Teil zum fairen und gleichwürdigen Zusammenleben an der LMU leisten.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Awareness schaffen, Hemmungen und Vorurteilen entgegenwirken und Akzeptanz für Inklusion schaffen. Wie? Inklusion in den Unialltag!

Sonstiges:
Gerne möchte ich Dir und Euch helfen den Unialltag möglichst gut zu meistern!

Humanmedizin: Phoebe Cabanis

Phoebe Cabanis

© privat

Was bedeutet Inklusion für mich:
Inklusion bedeutet für mich, dass jeder mit seinen Fähigkeiten und seiner individuellen Art eingebunden ist und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben hat.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Besuch der inklusiven FOS der Ernst-Barlach-Schulen der Pfennigparade und somit auch Freundschaften mit Behinderten.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutorin und was möchte ich erreichen:
Ich möchte, dass alle Studentierenden sich wohl fühlen.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Aufklärung bei der Erstiwoche, Aufmerksamkeit schaffen bei Dozenten, Videoprojekt

Sonstiges:
Bei Fragen könnt ihr mich gerne auf Facebook anschreiben, unter meinem Namen.

Kunstgeschichte: Emilia Radmacher

Emilia Rademacher

© privat

Was bedeutet Inklusion für mich?
Für mich bedeutet Inklusion, dass jeder Mensch die gleichen Entwicklungschancen bekommt und an allen gesellschaftlichen Bereichen partizipieren kann.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Im Sommersemester 2020 habe ich eine digitale, inklusive Führung zum Deckengemälde Melchior Steidls im Bamberger Kaisersaal veranstaltet. In Zusammenarbeit mit Expertinnen und Experten der gemeinnützigen Gesellschaft für Bildung KOPF, HAND + FUSS habe ich Ideen entwickelt, digitale Führungen inklusiver zu gestalten, um besonders Menschen mit Seh- oder Lernbehinderung den Zugang zu Kultur zu erleichtern.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen?
Ich möchte erreichen, dass unsere Gesellschaft vielfältiger und bunter wird und anders zu sein als Qualität, nicht als Behinderung verstanden wird. Dabei ist eine inklusive Universität ein guter Anfang.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Weitere Führungen zu Kunst und Kultur in verschiedenen Formaten und gemeinsame Workshops, um neue Ideen zu entwerfen, Kulturgenuss inklusiv zu gestalten.

Lehramt Gymnasium (Englisch, Deutsch, Geschichte): Kübra Nur Tasdemir

Kübra Nur Tasdemir

© privat

Was bedeutet Inklusion für mich?
Inklusion ist für mich, dass niemand auf Grund von gesundheitlichen Gründen ausgegrenzt wird, ob bewusst oder unbewusst.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Ich habe mich erst am Anfang meines Studiums mit diesem Thema auseinandergesetzt. Das Thema ist jedoch zu wichtig, um es in einer Ringvorlesung abzuarbeiten. Deswegen habe ich die Inklusionstutor:innen Ausbildung abgeschlossen und möchte mich auch in Zukunft in diesem Bereich weiterbilden.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen?
Ich engagiere mich als Inklusionstutorin, weil ich eine Anlaufstelle für meine Kommilitoninnen und Kommilitonen sein möchte, soweit ich kann. Ich sehe unser Team als ein „Safe-space“, dessen Existenz hoffentlich einigen das Uni-Leben erleichtert!

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
In meiner Zeit als Inklusionstutorin möchte ich gerne an der Social-Media-Präsenz unseres Teams arbeiten, sodass wir eine größere Reichweite bekommen.

Lehramt Sonderpädagogik (bei Lernschwierigkeiten): Alina Feistle

Alina Feistle

© privat

Was bedeutet Inklusion für mich?
Für mich bedeutet Inklusion, dass allen ein gleichberechtigter Zugang ermöglicht wird und niemand mehr sagen muss, dass er aufgrund seiner Beeinträchtigung nicht teilhaben konnte.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Ich betreue in meiner Freizeit ein Mädchen mit einer Körperbehinderung und erlebe durch sie und durch meinen gleichaltrigen, befreundeten Nachbarn jeden Tag aufs Neue, was Inklusion bedeutet.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen?
Immer wieder sehe ich, vor welchen Hürden Menschen mit Beeinträchtigungen stehen, doch auch welche Chancen sich bieten. Deswegen möchte ich bei Inklusion nicht nur zusehen, sondern auch ein Teil davon werden und helfen mehr Chancen zu ermöglichen und Risiken vorzubeugen. Ich möchte gerne einfach anderen Studierenden, die in irgendeiner Art Hilfe oder Rat benötigen zur Seite stehen und helfen, wo ich nur kann.

Sonstiges:
Trau dich - melde dich - Ich helfe dir gerne! „Mit anderen Menschen zusammen erreichen wir mehr als alleine“ (Dalai Lama)

Lehramt Sonderpädagogik (bei Lernschwierigkeiten) & Deutsch als Zweitsprache: Selina Fischer

Was bedeutet Inklusion für mich?
Inklusion bedeutet für mich, dass jeder Mensch ganz normal dazu gehört. Egal welche Religion, Hautfarbe, oder welchen Förderbedarf jemand hat. Jeder sollte dabei sein.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Seit der Kindheit Erfahrung mit Kindern und Jugendlichen mit Förderbedarf, diverse Praktika (auch in der Erwachsenenbildung), zweijährige Betreuung einer gehörlosen alten Dame (à bayrischer Gebärdensprache mächtig) & Arbeit im offenen Ganztag einer Mittelschule.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen?
Es ist mir ein großes Anliegen, dass alle Menschen gleichbehandelt werden und keiner diskriminiert wird. Da im Alltag allerdings immer noch Barrieren lauern, möchte ich jedem Studierenden die Unterstützung geben, die ich bieten kann, um jedem die Chancen zu ermöglichen, welche er oder sie auch verdient hat.

Sonstiges:
Getreu dem Motto „Ein Tropfen Hilfe ist besser als ein Ozean voll Sympathie“ (Verfasser unbekannt) – meldet euch gerne bei mir :-)

Mathematik und Physik: Philipp Beltran

Was bedeutet Inklusion für mich?
In der Mathematik würde sich das jetzt, mengentheoretisch gesehen, auf das Enthaltensein eines oder mehrerer Elemente in einer Menge beziehen. Fasst man die Gesellschaft als Menge auf, dreht es sich um die Frage, welche Personen Teil dieser Menge sind. Aber wenn man die Frage so stellt, sollte eigentlich klar sein, dass keine wirkliche Frage existieren sollte. Denn wirklich sinnvoll kann über das Enthaltensein nur gesprochen werden, wenn auch das Gegenteil eintreten kann. Eine einzelne Person kann für sich entscheiden, nicht zu einer Gruppe dazuzugehören, aber es ist nicht möglich, dass eine einzelne Person sich selbst einer Gruppe zuschreibt, ohne dass die betreffende Gruppe dies akzeptiert. Will man ein Element einer Menge hinzufügen, so ändert man die Menge und nicht das Element. Inklusion ist für mich ein Begriff der Überbrückungszeit bis er nicht mehr nötig sein wird.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen?
Kurz gesagt: Weil ich es für richtig halte. Und was ich erreichen möchte? … ein Tropfen Wasser auf einem heißen Stein zu sein. Die Wahrscheinlichkeit dadurch etwas zu erreichen, was die Gesellschaft komplett umkrempelt, dürfte verschwindend gering sein. Aber die Wahrscheinlichkeit vielleicht auch nur einem Menschen zu helfen dürfte bedeutend höher sein und manchmal ist vielleicht das weit mehr wert, wie auch jeder noch so große Ozean nichts wäre, ohne die einzelnen Wassertropfen, die ihn füllen.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Eine Bedarfserhebung für mögliche (zukünftige) Projekte.

Sonstiges:
„Auch ohne Köpfe würden wir nichts zu gestalten verstehen, obschon gerade unsere Köpfe uns am meisten hindern, etwas zu verstehen.“ (aus „Die Dämonen“ von Fjodor. M. Dostojewski)

Mensch-Computer-Interaktion: Chrysa Bika

Chrysa Bika

© privat

Was bedeutet Inklusion für mich?
Diversität und Inklusion gehen Hand in Hand. Es ist wichtig darauf zu achten, dass Studierende und Dozierende mit Behinderung, psychischer und chronischer Erkrankung repräsentiert werden. Inklusion soll allen eine gleichberechtigte und aktive Teilnahme am Studium und an der Universität gewährleisten.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Bereits seit meinem Bachelorstudium engagiere ich mich für Frauen und unterrepräsentierte Gruppen im MINT Bereich, vor allem in der Informatik. Dabei ergreife ich oft Initiative, veranstalte Workshops und Seminare zu Sensibilisierung oder zu ausgewählten technischen Themen und fungiere als Mentorin für Kommilitoninnen und Kommilitonen.
Außerdem habe ich meine Bachelorarbeit zum Thema „Förderung von Inklusion und Innovation in Games Engineering“ verfasst. Durch diese Forschung festigte ich grundlegende theoretische und praktische Aspekte der Inklusion.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen?
Durch mein Studium der Mensch-Computer-Interaktion befasse ich mich stark damit, wie Menschen mit Beeinträchtigung mit der heutigen und zukünftigen Technik umgehen. Dabei sind mir Aspekte aufgefallen, die ich an der LMU für meine Kommilitoninnen und Kommilitonen umsetzen möchte. Als ich bemerkte, dass es noch keine Inklusionstutorinnen und -tutoren aus der Informatik Fakultät gab, ergriff ich sofort die Chance, den ersten Schritt in diese Richtung zu wagen und möchte weitere Kommilitoninnen und Kommilitonen in diese Richtung motivieren. Außerdem werde ich als Begleiterin und Ansprechperson aktiv zuhören um gemeinsam ein wunderbares Studium an der LMU zu planen. Ich bin zuversichtlich, dass ich durch dieses Engagement viel zur Inklusion beitragen und dazulernen werde.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Ich möchte mich für eine inklusive Digitalisierung an der LMU einsetzen. Trotz dem schnellen, erzwungenen Umstieg in die Online Lehre, ist es den Dozierenden gelungen, den Studienalltag für die Studierenden weiterhin spannend zu gestalten. Nun müssen insbesondere Aspekte der Inklusion in den Fokus rücken.

Des Weiteren werde ich mit einem kleinen Team von Inklusionstutorinnen und -tutoren einen Auftritt in den Sozialen Medien umsetzten. Unser Ziel ist es, die Studierenden, Dozierenden und Angestellten der LMU für die Thematik der Inklusion zu sensibilisieren und Verständnis für Menschen mit jeglicher Beeinträchtigung zu schaffen. Außerdem möchten wir Studierenden mit Beeinträchtigung Mut machen an der LMU zu studieren und voll und ganz sie selbst zu sein.
Ich freue mich auf zahlreiche weitere Projekte!

Sonstiges:
Falls du ein offenes Ohr suchst oder dich gerne über Inklusion austauschen möchtest, kannst du mich gerne kontaktieren ?? Ich freue mich darauf!

Philosophie und Soziologie: Sarah Tran Duong

Sarah Tran Duong

© privat

Was bedeutet Inklusion für mich?
Inklusion bedeutet für mich, nicht mehr über Inklusion nachdenken zu müssen.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Nach meinem Abitur habe ich ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Behindertenhilfe in Frankreich gemacht. Dort habe ich in einer der großen Wohngemeinschaften der L’Arche en France mit Menschen mit geistigem Handicap zusammengewohnt und in einer Behinderten-Werkstatt gearbeitet. Die dort gewonnenen Erfahrungen haben mich so sehr in meiner Tätigkeit und als Person bestätigt, sodass ich in meinen ersten beiden Hochschulsemestern nebenbei als Werkstudentin bei der Stiftung Pfennigparade im sozialpädagogischen und therapeutischen Bereich gearbeitet habe.In meinem Studium habe ich bisher einige wenige Studierende mit Beeinträchtigung getroffen. Als Inklusionstutor hoffe ich, mehr Erfahrung im Bereich Inklusion zu sammeln. Ich helfe gerne!

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen?
Soziales Engagement ist eine der Tätigkeiten, die ich stets neben meiner Haupttätigkeit anstrebe auszuüben. Zeit ist zudem ein kostbares Gut, welches ich gerne in Hilfsbereitschaft und als Ausdruck meiner Dankbarkeit investiere.

Philosophie und Theologie: Matthias Budesheim

Matthias Budesheim

© privat

Was bedeutet Inklusion für mich?
Den Menschen als Mensch zu sehen und wahrzunehmen. Den universitären Alltag für alle hinreichend gut zu ermöglichen. Alle miteinzuschließen und Vorurteile abzubauen, sodass das Uni-Leben Freude macht.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
In meinem Studium habe ich bisher einige wenige Studierende mit Beeinträchtigung getroffen. Als Inklusionstutor hoffe ich, mehr Erfahrung im Bereich Inklusion zu sammeln. Ich helfe gerne!

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen?
Ich wurde über die Beratungsstelle für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung darauf aufmerksam gemacht. Das Projekt hat mich begeistert, mich wirklich mal zu engagieren. Ich bin ebenfalls in der Fachschaft Philosophie tätig, dort mehr für Inklusion zu erreichen, ist mir wichtig. Deshalb möchte ich anderen Studierenden helfen, um die LMU zu einem inklusiveren Ort zu machen.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Ich möchte zusammen mit den anderen Tutoren mehr für Offenheit, Barrierefreiheit und wo nötig mehr für Nachteilsausgleiche an und in der Uni München tun.

Politologie: Leopold Klemencic

Leopold Klemencic

© privat

Was bedeutet Inklusion für mich?
Inklusion ist für mich die bestmögliche Teilnahme am glücklichen Alltag für jedermann im Rahmen seiner Möglichkeiten.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Ehrenamtliches Engagement bei der Lebenshilfe München vorrangig mit Kindern und Jugendlichen.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen?
Ich hatte selbst Schwierigkeiten im ersten Semester Fuß zu fassen und habe gemerkt, dass es eigentlich mit wenigen Hinweisen und Tipps um ein vielfaches leichter wäre. Dies gilt besonders dann, wenn zusätzlich Einschränkungen die Eingewöhnung erschweren. Ich möchte jedem Studenten eine Hilfestellung nach dem Prinzip: „So viel wie nötig, so wenig wie möglich“ bieten. Damit der Start in die eigenverantwortliche Arbeit möglichst erfolgreich gelingt!

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Bei der Ersti-Woche auf das Programm aufmerksam machen und meine Hilfe anbieten.

Sonstiges:
Auf einen neuen Abschnitt im Leben! Ich begleite euch wo ich kann.

Politik- und Kommunikationswissenschaft: Leonie Köhler

Was bedeutet Inklusion für mich?
Inklusion bedeutet für mich, dass alle gleichberechtigt zusammenleben und voneinander lernen können.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Während meiner Schulzeit habe ich bereits eine inklusive Ferienfreizeit für Kinder mit und ohne geistiger und Mehrfachbehinderung betreut. Dabei habe ich sehr schöne Erfahrungen gesammelt und sehr viel über das Leben mit Beeinträchtigung gelernt – vor allem, dass die Betroffenen viel mehr sind als ihre Beeinträchtigung, wenn sie gleichberechtige Chancen und unter Umständen etwas Unterstützung erhalten.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen?
Ich möchte meinen Beitrag dazu leisten, dass die LMU ein inklusiverer Ort wird, der es allen Studieninteressierten ermöglicht zu studieren.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Bei Ersti-Wochen auf die Angebote der Inklusionstutorinnen und -tutoren und der Beratungsstelle aufmerksam machen; Betroffene bei Bedarf tatkräftig in ihrem Alltag unterstützen.

Sonstiges:
Ich freue mich auf eine spannende, schöne und auch unterhaltsame Zeit!

Rechtswissenschaft: Nele-Gioia Rauer

Was bedeutet Inklusion für mich?
Menschen in ihrer Einzigartigkeit wahrzunehmen. Ein universitäres Umfeld zu schaffen, in dem sich jeder verwirklichen kann. Hindernissen im universitären Alltag nicht alleine begegnen zu müssen.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Ich konnte bisher in meiner Schulzeit durch Mitschülerinnen und Mitschüler ein wenig Erfahrung mit Beeinträchtigungen sammeln.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen?
Ich will mich für ein barrierefreies universitäres Umfeld engagieren, in dem man sich möglichst einfach und unkompliziert an hilfsbereite Ansprechpersonen wenden kann. Als Studierende möchte ich dabei helfen, dass die LMU ein solcher inklusiver Ort für Studierende wird.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Mein Ziel ist, dass wir als Inklusionstutorinnen und -tutoren uns langfristig als präsente und zugängliche Ansprechpersonen etablieren können.

Religionswissenschaft und Soziologie: Vanessa von Campe

Vanessa von Campe

© privat

Was bedeutet Inklusion für mich?
Inklusion bezeichnet für mich Gleichberechtigung, sowie die Schaffung von Chancengleichheit, sodass Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen gemeinsam, miteinander leben und in unserem Falle studieren können.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Meine Einblicke in den Bereich der Inklusion sind noch recht klein und beschränken sich auf den Bereich Ferienmaßnahmen für Kinder. Mit meiner Tätigkeit an der LMU möchte ich natürlich meinen Erfahrungsschatz erweitern.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen?
Ich engagiere mich als Inklusionstutorin, da es mir ein Anliegen ist Kommiliton:innen unterstützen zu können, denen es vielleicht schwerer fällt als mir - bzw. oft von außen erschwert wird - ihrem Studium nachzugehen. Außerdem ist mir durch die Ausbildung klar geworden, auf wie viele Aspekte man achten muss, um Barrierefreiheit zu ermöglichen und da gibt es an einigen Stellen noch Verbesserungsbedarf.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Ich möchte mit meinen Kolleginnen und Kollegen die LMU in ihrer Barrierefreiheit verbessern, Inklusion leben und vorantreiben. Dabei ist es besonders wichtig, auf Bedarfe von Betroffenen einzugehen.

Soziologie: Kilian Gremminger

Kilian Gremminger

© privat

Was bedeutet Inklusion für mich:
Für mich bedeutet Inklusion, alle Menschen als Teil eines Ganzen zu sehen. Zwar sind wir alle unterschiedlich in unseren Eigenschaften, Vorlieben, Orientierungen und unserem Aussehen, jedoch verbindet uns alle das Mensch-Sein. Das ist die universelle Basis für unser Zusammenleben.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen:
In meinem bisherigen Studium (Politikwissenschaft/Soziologie) habe ich sehr viel Theoretisches über Ausgrenzung, Diskriminierung, Rassismus aber auch Gerechtigkeit, Solidarität und Inklusion gelernt und nachgedacht. Mit meinem Engagement möchte ich nun endlich die Theorie in die Praxis umsetzen. Um mit Erich Fromm zu sprechen: „Nur die Idee, die Fleisch wird, kann einen Einfluss auf den Menschen ausüben; die Idee, die ein Wort bleibt, kann nur Worte ändern.“

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Mich mit dem Inklusionsstatus meines Instituts auseinandersetzen und Soziologie-Studierenden mit Beeinträchtigung eine helfende Hand anbieten.

Soziologie und vergleichende Kultur- und Religionswissenschaften: Antonia Buljan

Was bedeutet Inklusion für mich?
Inklusion bedeutet, dass jeder Mensch die gleichen Chancen bekommt.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Ich habe im Bereich der Inklusion mit Kindern Musiktherapie gemacht.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen?
Ich möchte mich aktiv gegen Benachteiligung einsetzen.

Theaterwissenschaft: Dunja-Maria Münch

Dunja-Maria Münch

© privat

Was bedeutet Inklusion für mich?
Inklusion bedeutet für mich, Menschen nicht in Schubladen zu stecken. Es sollten immer alle mitgedacht und einbezogen werden, sodass ein Miteinander entstehen kann.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Ich habe mich in meinem Studium theoretisch mit Inklusion und Kulturvermittlung auseinandergesetzt. Als Inklusionstutorin hoffe ich praktische Erfahrungen zu sammeln und dabei anderen Studierenden helfen zu können.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen?
Ich habe mich mit dem Thema Inklusion im Allgemeinen beschäftigt. Durch die Schulung zur Inklusionstutorin habe ich gelernt, dass es auch an unserer Universität noch einiges zu tun gibt, um sie inklusiver zu gestalten. Ich möchte gerne erreichen, dass nicht erst über Inklusion nachgedacht wird, wenn Barrieren sichtbar werden. Inklusion sollte selbstverständlich werden.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Die Erfassung und Regelung der Verteilung barrierefreier Unterrichtsräume, um Ausweichmöglichkeiten zu schaffen, falls Gebäude und Unterrichtsräume nicht barrierefrei sind, welche barrierefrei benötigt werden.

Tiermedizin: Carolin Hock

Carolin Hock

© privat

Was bedeutet Inklusion für mich?
Inklusion bedeutet für mich, dass alle gleichberechtigt und mit den eigenen individuellen Fähigkeiten eingeschlossen sind.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Bisher hatte ich in meinem Studium noch wenig mit Inklusion zu tun. Daher erhoffe ich mir, als Inklusionstutorin mehr Erfahrungen in diesem Bereich zu sammeln.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen?
Ich möchte Aufmerksamkeit schaffen, meinen Mitstudierenden den Studienalltag erleichtern und zeigen, dass Inklusion gar nicht so schwer sein muss, wie es sich vielleicht anhört.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Aufklärung bei Dozentinnen und Dozenten, die Inklusionstutorinnen und -tutoren bei Einführungsveranstaltungen vorstellen und helfen, wo ich kann.

Volkswirtschaftslehre und Philosophie: Martin Blasi

Martin Blasi

© privat

Was bedeutet Inklusion für mich?
Inklusion heißt für mich, dass jeder Mensch das Recht und die Chance bekommt, ein Teil der Gesellschaft zu sein. Es bedeutet, dass wir Barrieren abbauen, die anderen bewusst den Eintritt versperren und uns für ein faires, chancengleiches Miteinander einsetzen.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Mit Inklusion habe ich bis jetzt erst Erfahrungen im Freundes- und Bekanntenkreis gemacht. Anhand von Freunden von mir konnte ich verstehen lernen, wie schwierig es werden kann, ein Hochschulstudium, aber auch schon den eigenen Alltag zu bewältigen, wenn sich einem zusätzliche Beeinträchtigungen in den Weg stellen.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen?
Als Inklusionstutor engagiere ich mich aus zwei Gründen: Zunächst möchte ich Studierende mit Beeinträchtigung aktiv dort unterstützen, wo Hilfe benötigt wird, damit sie ihr Studium chancengleich bestreiten können. Darüber hinaus ist es mein Anliegen, die LMU barrierefreier zu hinterlassen, als ich sie angetroffen habe. Dazu gehört für mich, mehr Aufmerksamkeit auf das Thema Inklusion zu lenken, den Austausch zwischen Betroffenen und Administration zu fördern, sowie dabei zu helfen, veraltete Strukturen abzubauen und gerechtere Abläufe zu entwickeln.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Information an der Ersti-Woche; Awareness-Kampagnen mit Kolleginnen und Kollegen organisieren; Aktuelles Lehrangebot und Online-Präsenz meiner Fakultät auf Barrierefreiheit untersuchen; Austausch mit Fachstudienberatung.

Wonach suchen Sie?