Vorgestellt: Die Inklusionstutorinnen und Inklusionstutoren

Sie möchten wissen, wer an Ihrem Institut oder in Ihrem Fachgebiet von studentischer Seite für Inklusion zuständig ist? Die ehrenamtlichen Tutorinnen und Tutoren stellen sich hier vor.

Über die E-Mail-Adresse Inklusionstutoren@Verwaltung.Uni-Muenchen.de können Sie sich an die Beratungsstelle für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung wenden, die den Kontakt zu den Inklusionstutorinnen und Inklusionstutoren herstellt.

Buchwissenschaft (Verlagspraxis): Teresa Weinholtz

Teresa Weinholtz

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Was bedeutet Inklusion für mich?
Gleichberechtigung: die gleichen Gelegenheiten für alle, sodass keiner ausgeschlossen wird.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
In meinem Studium habe ich bisher sehr wenige Studierende mit Beeinträchtigung getroffen. Als Inklusionstutorin hoffe ich, mehr Erfahrung im Bereich Inklusion zu sammeln.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutorin und was möchte ich erreichen:
Ich wurde über die Beratungsstelle für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung darauf aufmerksam gemacht, dass die LMU noch nicht so barrierefrei ist, wie sie sein könnte. Deshalb möchte ich anderen Studierenden helfen, um die LMU zu einer inklusiveren Uni zu machen.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Ich möchte zusammen mit den anderen Tutoren eine Uni hervorbringen, die für alle offen und barrierefrei ist.

Chemie und Biochemie: Andreas Duca

Andreas Duca

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Was bedeutet Inklusion für mich:
Inklusion bedeutet für mich, dass Menschen mit und ohne Behinderung ganz selbstverständlich zusammen lernen, wohnen, arbeiten und leben.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Erst als ich angefangen habe mich mit dem Thema zu befassen, habe ich meine ersten Erfahrungen gemacht. Davor war mir vieles nicht bewusst oder ich habe es einfach nicht gesehen, obwohl es direkt vor meinen Augen war.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen:
Weil mir das Thema selber lange nicht bewusst war und ich weiß, dass es vielen auch so geht, möchte ich darauf aufmerksam machen.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Awareness an meinem Campus schaffen.

Sonstiges:
Miteinander können wir vieles erreichen.

Geowissenschaften: Vanessa Grieshaber

Vanessa Grieshaber

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Was bedeutet Inklusion für mich?
Gleiche Möglichkeiten für Jeden zu schaffen und niemanden mehr auszuschließen.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Aaron Schaal war der Assistent von Dr. Pickl (unser Mathedozent im 3. Semester) und hat es trotz seiner starker Beeinträchtigung geschafft, sein Physikstudium zu absolvieren, zu promovieren und für unseren Dozenten einzuspringen, indem er eine Vorlesung gehalten hat. Ich habe mich in dem Moment nur gefragt, warum er so eine Ausnahme ist?! Die Antwort ist ganz einfach: Inklusion ist noch nicht überall angekommen. Ich möchte ein Teil davon sein, dass mir/uns viel mehr „Aaron Schaal´s“ in meinem/unserem Leben begegnen.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen?
Weil ich es wichtig finde auf das Thema aufmerksam zu machen. Ich freue mich darauf aus jeder neuen Erfahrung zu lernen und dabei anderen helfen zu können. Ich möchte meinen Studiengang möglichst barrierefrei gestalten und so vielen Menschen wie möglich die Augen öffnen, dass Inklusion Jeden von uns betrifft und nur wir etwas ändern können.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Gestalten einer barrierefreien Webseite.

Sonstiges:
Ich freue mich darauf viele neue Menschen kennen zu lernen und auf all die Herausforderungen, die wir gemeinsam meistern werden.

Humanmedizin: Julia Stöckl

Julia Stöckl

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Was bedeutet Inklusion für mich?
Das jeder Mensch in seiner Individualität etwas Besonderes ist und wir alle voneinander lernen können und müssen, um eine respektvolle und tolerante Gesellschaft für alle gestalten zu können.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Projektentwicklung im Bereich Theaterpädagogik

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutorin und was möchte ich erreichen:
Neue Perspektiven, Interessante Begegnungen

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Medis Inklusive (Kampagne für eine inklusive Student Community)

Sonstiges:
Creative, Surfer & Snowboarder, Sprachenenthusiast (mehrsprachig EN/ESP/FR)

Humanmedizin: Phoebe Cabanis

Phoebe Cabanis

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Was bedeutet Inklusion für mich:
Inklusion bedeutet für mich, dass jeder mit seinen Fähigkeiten und seiner individuellen Art eingebunden ist und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben hat.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Besuch der inklusiven FOS der Ernst-Barlach-Schulen der Pfennigparade und somit auch Freundschaften mit Behinderten.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutorin und was möchte ich erreichen:
Ich möchte, dass alle Studentierenden sich wohl fühlen.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Aufklärung bei der Erstiwoche, Aufmerksamkeit schaffen bei Dozenten, Videoprojekt

Sonstiges:
Bei Fragen könnt ihr mich gerne auf Facebook anschreiben, unter meinem Namen.

Humanmedizin: Kathrin Werner

Was bedeutet Inklusion für mich?
Dass alle Menschen sich auf einer Ebene begegnen können. Mit ebenso viel Hilfe und Unterstützung wie jede und jeder benötigt.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Praktikum an einer Förderschule und Familienleben mit einem kleinen Bruder mit ADHS und Autismus.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen?
Ich möchte meinen Teil zum Zusammenleben an der Uni beitragen und bin der Meinung, dass im Bezug auf Inklusion mehr Engagement der Allgemeinheit notwendig ist, weil dieser Beitrag normalerweise nur von den Betroffenen geleistet wird. Deswegen möchte ich mithelfen den Unialltag für alle machbar und zufriedenstellend zu gestalten.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Bewusstsein schaffen in der Erstiwoche und danach, gemeinsames Videoprojekt. Ich möchte vor allem versuchen Vorurteile zu widerlegen, wo sie mir begegnen.

Philosophie und Soziologie: Sarah Tran Duong

Sarah Tran Duong

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Was bedeutet Inklusion für mich?
Inklusion bedeutet für mich, nicht mehr über Inklusion nachdenken zu müssen.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Nach meinem Abitur habe ich ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Behindertenhilfe in Frankreich gemacht. Dort habe ich in einer der großen Wohngemeinschaften der L’Arche en France mit Menschen mit geistigem Handicap zusammengewohnt und in einer Behinderten-Werkstatt gearbeitet. Die dort gewonnenen Erfahrungen haben mich so sehr in meiner Tätigkeit und als Person bestätigt, sodass ich in meinen ersten beiden Hochschulsemestern nebenbei als Werkstudentin bei der Stiftung Pfennigparade im sozialpädagogischen und therapeutischen Bereich gearbeitet habe.In meinem Studium habe ich bisher einige wenige Studierende mit Beeinträchtigung getroffen. Als Inklusionstutor hoffe ich, mehr Erfahrung im Bereich Inklusion zu sammeln. Ich helfe gerne!

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen?
Soziales Engagement ist eine der Tätigkeiten, die ich stets neben meiner Haupttätigkeit anstrebe auszuüben. Zeit ist zudem ein kostbares Gut, welches ich gerne in Hilfsbereitschaft und als Ausdruck meiner Dankbarkeit investiere.

Philosophie und Theologie: Matthias Budesheim

Matthias Budesheim

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Was bedeutet Inklusion für mich?
Den Menschen als Mensch zu sehen und wahrzunehmen. Den universitären Alltag für alle hinreichend gut zu ermöglichen. Alle miteinzuschließen und Vorurteile abzubauen, sodass das Uni-Leben Freude macht.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
In meinem Studium habe ich bisher einige wenige Studierende mit Beeinträchtigung getroffen. Als Inklusionstutor hoffe ich, mehr Erfahrung im Bereich Inklusion zu sammeln. Ich helfe gerne!

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen?
Ich wurde über die Beratungsstelle für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung darauf aufmerksam gemacht. Das Projekt hat mich begeistert, mich wirklich mal zu engagieren. Ich bin ebenfalls in der Fachschaft Philosophie tätig, dort mehr für Inklusion zu erreichen, ist mir wichtig. Deshalb möchte ich anderen Studierenden helfen, um die LMU zu einem inklusiveren Ort zu machen.

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Ich möchte zusammen mit den anderen Tutoren mehr für Offenheit, Barrierefreiheit und wo nötig mehr für Nachteilsausgleiche an und in der Uni München tun.

Politologie: Leopold Klemencic

Leopold Klemencic

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Was bedeutet Inklusion für mich?
Inklusion ist für mich die bestmögliche Teilnahme am glücklichen Alltag für jedermann im Rahmen seiner Möglichkeiten.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Ehrenamtliches Engagement bei der Lebenshilfe München vorrangig mit Kindern und Jugendlichen.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen?
Ich hatte selbst Schwierigkeiten im ersten Semester Fuß zu fassen und habe gemerkt, dass es eigentlich mit wenigen Hinweisen und Tipps um ein vielfaches leichter wäre. Dies gilt besonders dann, wenn zusätzlich Einschränkungen die Eingewöhnung erschweren. Ich möchte jedem Studenten eine Hilfestellung nach dem Prinzip: „So viel wie nötig, so wenig wie möglich“ bieten. Damit der Start in die eigenverantwortliche Arbeit möglichst erfolgreich gelingt!

Zukünftige Projekte, die ich angehen möchte:
Bei der Ersti-Woche auf das Programm aufmerksam machen und meine Hilfe anbieten.

Sonstiges:
Auf einen neuen Abschnitt im Leben! Ich begleite euch wo ich kann.

Soziologie und vergleichende Kultur- und Religionswissenschaften: Antonia Buljan

Was bedeutet Inklusion für mich?
Inklusion bedeutet, dass jeder Mensch die gleichen Chancen bekommt.

Erfahrungen im Bereich der Inklusion:
Ich habe im Bereich der Inklusion mit Kindern Musiktherapie gemacht.

Warum engagiere ich mich als Inklusionstutor und was möchte ich erreichen?
Ich möchte mich aktiv gegen Benachteiligung einsetzen.

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