Eine Kooperation des Lehrstuhls für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte, der Univeriversitätsbibliothek, der Weißen Rose Stiftung e. V. und dem Stadtarchiv der Landeshauptstadt München.
Wir laden Sie herzlich zur Ausstellungseröffnung ein!
Seit 80 Jahren befindet sich das Hauptgebäude der LMU am Geschwister-Scholl-Platz 1, der wie andere Straßen und Plätze in München nach Mitgliedern der Weißen Rose benannt wurde. Die Ehrung von Widerstandskämpferinnen, Widerstandskämpfern und Opfern des NS-Regimes durch die Benennung von Straßen und Plätzen sollte Ausdruck der politischen Neuordnung und der Abkehr vom Nationalsozialismus in München sein. Die politischen und gesellschaftlichen Debatten über den Umgang mit dem Erbe des Nationalsozialismus, Ehrungen und Erinnerungskultur unmittelbar nach Kriegsende sind die zentralen Themen der Ausstellung. Die von Studierenden der LMU unter der Anleitung der Historikerin Constanze Jeitler kuratierte Ausstellung lädt dazu ein, den Stadtplan als Spiegel historischer Debatten und aktueller Deutungskämpfe neu zu entdecken.
Eröffnungsvortag von Prof. em. Dr. Andreas Wirsching um 19:00 Uhr
„Erinnerungskonflikte im öffentlichen Raum. Überlegungen zum Umgang mit der NS-Vergangenheit”
Die Ausstellung
- Ort: Ausleih- und Ausstellungshalle der Universitätsbibliothek der LMU München, Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München
- Ausstellungsdauer: 13. Juli – 17. Oktober 2026
- Geöffnet: Mo. – Fr., 6:30 – 22 Uhr, Sa. 8 – 22 Uhr, So. 8 – 20 Uhr
Zur Teilnahme ist eine Anmeldung bis 06.07.2026 via sekretariat@ub.uni-muenchen.de nötig.
Bitte beachten Sie, dass diese Veranstaltung um 19:00 Uhr s. t. beginnt.