Playlist VI - Biografien der Produktionsbeteiligten

Autor:innen

Theresa-Azar Hashim wuchs in München auf, wo sie auch im Sommer 2025 ihre Schauspielausbildung mit Diplom absolvierte. Im Anschluss fing sie ihr Studium der Theaterwissenschaften an und gewinnt seither auch einen tieferen Blick „auf die andere Seite“. Schon vor der Schauspielschule fing Theresa-Azar früh mit dem Schreiben an, und verfasste auch selbstgeschriebene Monologe, die u.a. im Rahmen der Ausbildung zur Aufführung kamen. Dies führt sie nun fort, indem sie im Rahmen der Szene „WIR“ sowohl als
Co-Autor*in, als auch als Darsteller*in tätig ist. Mit „WIR“ werden nicht nur eigene Erfahrungen verarbeitet, sondern auch generelle Fragen zu Beziehungsdynamiken im Innen und Außen aufgeworfen.

Bereits während seiner Schulzeit in Kiel sammelte Niklas Jacobsen zahlreiche Erfahrungen auf und hinter der Bühne und entdeckte dabei früh eine Leidenschaft für das Verfassen von und den Umgang mit Texten. Nach dem Abitur führte ihn zunächst ein Auslandsaufenthalt nach Italien, bevor er nach München ging, um sich dort schließlich wieder dem Theater zuzuwenden. Seit 2024 studiert er an der Ludwig-Maximilians-Universität Theater- und Musikwissenschaft im Bachelor. Sein bekundetes Interesse in diesem Bereich gilt vor allem der Oper.

Lena Fleurie Schauer studiert seit 2025 Theaterwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Zuvor sammelte sie in verschiedenen Produktionen als Schauspielerin und Regisseurin Erfahrungen und setzt seit 2024 ihren Schwerpunkt auf die Filmbranche, insbesondere das Szenenbild. Neben dem Schreiben widmet sie sich auch der Musik und ist als Songwriterin aktiv.

Als ‚Rentier‘ genießt Ludwig Schürer das Privileg eines Studiums der Theater-wissenschaft. Dies erschließt ihm – wie er sagt – eine völlig neue Welt. Im Brotberuf war Schürer Oberarzt an der Neurochirurgischen Klinik in Bogenhausen, leitete auch die Intensivstation. Forschungsschwerpunkte waren die Pathophysiologie und Therapie des traumatischen
Hirnödems. Ausgebildet wurde Schürer an der LMU in München, der Harvard-Universität in Boston, sowie in Uppsala. Davor: Studium der Kunstgeschichte in Italien. Unbeschwerte
Kindheit und Jugend in der wilden Natur Berchtesgadens. Mutter, geb. Weddigen, Regieassistentin (MK); Vater, Mediziner. Zusammen mit seiner Gattin Iris lebt Ludwig in Iffeldorf. Die beiden haben zwei erwachsene Buben.

Antonia Stadler studiert im zweiten Semester Theaterwissenschaft an der LMU in München. Nach ihrem allgemeinen Abitur mit Schwerpunkt Pädagogik und Psychologie im Chiemgau verbrachte sie ein halbes Jahr in Südamerika, wo prägende Begegnungen mit Menschen und Kulturen ihren Blick auf Kunst und Gesellschaft erweiterten. Die Musik ist ein wichtiger Teil ihres Lebens: Sie tanzt in einer Showtanzgruppe, spielt Violine und singt. Ihre Begeisterung für die Verbindung von Text und Musik führte sie zu Playlist, sie wirkte dort als Co-Autorin am Stück WIR mit.

Ricarda Welz (RICA) ist freischaffende Künstlerin aus München. Als Sängerin, Songwriterin, Produzentin und Content Creatorin entwickelt sie Arbeiten an der Schnittstelle von Musik, Performance und visueller Inszenierung. Ihre Songs wurden unter anderem auf Bayern 3 gespielt, zudem stand sie bereits vor über 12.000 Menschen in der Olympiahalle München auf der Bühne. Neben ihrer künstlerischen Arbeit unterrichtet sie als Dozentin für Make-up & Hairstyling und wurde 2023 als eine der Top 12 Newcomer*innen bei den European Make-up Awards ausgezeichnet. In ihren Projekten verbindet sie unterschiedliche Ausdrucksformen zu immersiven Erlebnissen, die neue Perspektiven eröffnen, Normen hinterfragen und Raum für echte Begegnung schaffen.

Komponist:innen

Kseniia Mykhailova, geboren 2004 in Odessa (Ukraine), erhielt seit 2007 Violine- und Klavierunterricht und begann früh zu komponieren. Ab 2008 wurde sie im Förderprogramm des Konservatoriums Odessa in Klavier und Komposition ausgebildet. Nach dem Musiklyzeum „Prof. P. S. Stoljarsky“ studierte sie seit 2021 Komposition an der Nationalen Musikakademie Odessa, seit 2022 Komposition an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Jan Müller-Wieland. Sie ist mehrfach preisgekrönte Pianistin und Komponistin (1. Preis beim Kompositionswettbewerb an der Nationalen Musikakademie Odessa 2015 sowie den 1. Preis beim Wettbewerb Art of Composition) und wirkte zuletzt an Projekten wie „Fakt Fake“ (2025), Musica Femina München (2025) und einem Projekt für das Trio La Strada (2026) mit.

Miha Nahtigal ist ein slowenischer Komponist und Masterstudent der Komposition an der Akademie für Musik in Ljubljana bei Professor Dušan Bavdek sowie an der Hochschule für Musik und Theater München bei den Professoren Moritz Eggert und Ali Nikrang. Seine Werke konzentrieren sich auf Oper, Musiktheater sowie Orchester- und Kammermusik. Er arbeitete mit Ensembles und Orchestern wie dem WDR Sinfonieorchester, der Slowenischen Philharmonie und Ensemble Modern zusammen. Seine Kompositionen wurden international aufgeführt und von RTV Slovenija, ORF und WDR gesendet. Für sein Schaffen erhielt er 2023 den Prešeren-Preis der Akademie für Musik. Sein Stil verbindet emotionale Ausdruckskraft, dramaturgische Bildhaftigkeit und genreübergreifende Elemente.

Péter Tukora, geboren in Pécs (Ungarn), studierte Komposition an der Liszt Ferenc Akademie für Musik in Budapest und setzt sein Masterstudium derzeit an der Hochschule für Musik und Theater München bei Isabel Mundry fort, gefördert durch ein DAAD-Stipendium. Sein vielseitiges Schaffen umfasst Orchesterwerke, Kammermusik und Chormusik ebenso wie elektroakustische und multimediale Kompositionen. Ihn beschäftigen besonders Fragen der künstlerischen Vision und des Ausdrucks sowie die soziokulturelle Dimension von Musik, vor allem im Kontext von Ritual und Gemeinschaft. Seine Werke wurden bei mehreren nationalen und internationalen Kompositionswettbewerben ausgezeichnet.

Die in Taiwan geborene Komponistin und Pianistin Chiung-Wen Hsu studierte Klavier bei Prof. Patrick O´Byrne an der Hochschule für Künste Bremen und nahm Unterricht bei Prof.
Silke Avenhaus an der Hochschule für Musik und Theater München. Aktuell studiert sie Komposition bei Prof. Jan Müller-Wieland an der Hochschule für Musik und Theater München. Ihr Werk umfasst geistliche wie weltliche Kompositionen für Solo-, Chor-, Vokal-, Kammermusik-, Ensemble- und Orchesterwerke sowie Musiktheaterstücke. Chiung-Wen Hsu erhielt für ihr Chorwerk "Missa" den Förderpreis des Kompositionswettbewerbs Dresdner Kapellknaben (2025). Zu ihren Uraufführungen und Projekten 2025/2026 zählen unter anderem ein interdisziplinäres Konzertformat mit KI-basierter Live-Elektronik und Steirischer Harmonika, das Lied „Mein blaues Klavier“ (Gedicht: Else Lasker-Schülers) beim GesangsArt Festival, die Komposition eines Intermezzos „Der Tod und das Mädchen“ für die Oper „Der Kaiser von Atlantis“, „Der Schlaf“ (Gedicht: Georg Trakls) für Bariton und Ensemble durch das Ensemble Oktopus, das Musiktheaterstück „WIR“ beim Projekt-Playlist, sowie ein Kooperationsprojekt zwischen dem taiwanischen Kulturministerium und dem Kühlhaus Berlin durch Sonarquartett.

Schauspieler:innen

Bauer, Adele wurde 2003 in Leipzig geboren. Ihre ersten Bühnenerfahrungen sammelte sie im Opernkinderchor der Oper Leipzig. 2024 spielte sie in dem Stück „BLUTEN – Wilde Bühne“ mit, welches im Theater der Jungen Welt uraufgeführt wurde. Im selben Jahr wurde sie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding angenommen, wo sie aktuell im zweiten Jahr Schauspiel studiert. In der Spielzeit 2024/25 war sie an der Theaterakademie in Meret Mareike Behschnitts Regieprojekt „Die Stärkere“ zu sehen.

Ivo Tarik Mieulet studiert seit 2024 im Bachelorstudiengang Schauspiel an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München. Neben dem Studium ist er als Musiker tätig und hat in mehreren Kurzfilmen mitgespielt. In der Spielzeit 2024/25 war er an der Theaterakademie in dem Regieprojekt „Auf hoher See“ von Lea Iris Meyer zu sehen. In der Spielzeit 2025/26 spielte er außerdem in den Produktionen „Lazarus oder die Feier der Auferstehung“ (Regie Martina Veh) im Bergson Kunstkraftwerk München sowie in „KI essen seele auf (ORPHEAI)“ (Regie Katja Wachter).

Laurens Gujber stammt aus Ulm. Erste Theatererfahrungen sammelte er in Ulm, Bochum, Bremen und Hamburg. Seit 2024 studiert er im Bachelorstudiengang Schauspiel an der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Dort war er in der Spielzeit 2025/26 in der studiengangsübergreifenden Opernperformance „Lazarus oder die Feier der Auferstehung“ (Regie: Martina Veh) im Bergson Kunstkraftwerk München zu sehen. Neben der Schauspielerei interessiert sich Laurens für kollektive Theaterarbeit und journalistische Projekte sowie für die Organisation kultureller Veranstaltungen.

Sabrina Lang-Muhr stammt aus Niederösterreich. Erste Bühnenerfahrungen sammelte sie im Schulchor, durch Tanzensembles und in Theaterworkshops. Nach dem Abschluss ihrer Matura zog sie nach Wien, wo sie eine zweijährige Schauspielausbildung auf Englisch an der Vienna’s English Theatre Academy absolvierte. Seit 2024 studiert sie Schauspiel an der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Sie legt einen besonderen Fokus auf die Weiterentwicklung ihrer Gesangsstimme und stand 2024 als Sängerin in einer Big Band auf der Bühne.

Vitaliy Korobovsky wuchs in der Nähe von Odessa in der Ukraine auf. Mit 17 Jahren begann er sein Schauspielstudium an der Nationalen Universität für Theater, Film und Fernsehen in Kyjiw. Aufgrund des Krieges zog er 2022 nach München. Dort war er zunächst Gasthörer an der Bayerischen Theaterakademie August Everding, wo er erfolgreich Deutsch lernte und Schauspiel studierte, bevor er dort 2024 offiziell als Schauspielstudent aufgenommen wurde. Er war an zahlreichen Produktionen sowohl innerhalb der Bayerischen Theaterakademie als auch in freien Projekten beteiligt.

Cosimo Scherrer wuchs in der Schweiz auf. Nach der Matura 2021 arbeitete er als Lehrperson und absolvierte seinen Zivildienst. Seit 2024 studiert er Schauspiel an der Bayerischen Theaterakademie August Everding und befindet sich derzeit im dritten Studienjahr. Im Rahmen seines Studiums sammelte er Erfahrungen sowohl auf der Bühne als auch vor der Kamera. In der Spielzeit 2025/26 war er im Bergson in Schuberts Lazarus (Regie: Martina Veh) sowie bei der Produktion „KI essen seele auf (ORPHEAI)“ (Regie: Katja Wachter) zu sehen und spielt im Film „Big City Light“ (2027) von Holger Borggrefe eine Nebenrolle.

Anastasiia Tertychna stammt aus Mariupol. Nach einer Ausbildung im klassischen Klavierspiel studierte sie Schauspiel an der Karpenko-Kary-Universität in Kyjiw. Ihr Studium wurde im Februar 2022 aufgrund des Krieges abgebrochen. Daraufhin setzte sie ihr Schauspielstudium in München zunächst als Gaststudentin an der Bayerischen Theaterakademie August Everding fort, bevor sie 2024 offiziell als Schauspielstudentin aufgenommen wurde. Im Rahmen ihres Studiums wirkte sie bereits in den Projekten „Die Stärkere“ und „KI essen seele auf (ORPHEAI)“ mit und sammelte erste Kameraerfahrung in Projekten der HFF München. Kunstuniversität Graz

Sänger:innen

Alix (they/them) ist in Paris geboren und aufgewachsen. Von 2014 bis 2019 studierte Alix Chorgesang am Conservatoire à Rayonnement Régional de Paris und trat u. a. in der Pariser Philharmonie und im Théâtre du Châtelet auf. 2019 zog they nach Deutschland und erlernte dort die Sprache. Seitdem war Alix in der Freien Szene u. a. in Bremen und Wien zu sehen, wirkte regelmäßig in interdisziplinären und musikalischen Projekten mit und sang 2025 in der letzten Playlist-Ausgabe bei der Inszenierung von Duncan Lubwama. Seit 2025 studiert Alix Schauspiel an der Bayerischen Theaterakademie August Everding.

Yingzi Xia (*2004, China) begann 2018 ihre Gesangsausbildung. 2020 nahm sie ihr Studium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg auf, wo sie bei Prof. Caroline Grace James und Prof. Michaela Kaune studierte und ihren Bachelorabschluss erwarb. Künstlerische Impulse erhielt sie zudem von Burkhard Kehring, Chris Squire und Moshe Landsberg sowie in Meisterkursen u. a. bei KS Brigitte Fassbaender und Fenna Kügel- Seifried. Seit 2025 studiert sie im Master an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Talia Or. Zu ihrem Repertoire zählen die Opernpartien Marzelline („Fidelio“) und Adina („L’elisir d’amore“) sowie Werke von Pergolesi, Fauré, Rossini und Orff. 2026 trat sie mit Rolando Villazón im Herkulessaal der Münchner Residenz auf.

Maksim Vartazaryan ist Bariton und studiert seit 2023 Gesang an der Kunstuniversität Graz. Zuvor absolvierte er seine Ausbildung am Staatlichen Konservatorium Usbekistans in
Taschkent sowie an der Musikfachschule und der Musikpädagogischen Hochschule des Tschaikowski-Konservatoriums in Moskau. Sein Repertoire umfasst Papageno (Mozarts „Die Zauberflöte“), Malatesta (Donizettis „Don Pasquale“), Demetrius (Brittens „A Midsummer Night’s Dream“), Mandarin (Puccinis „Turandot“) und Cascada (Lehárs „Die lustige Witwe“). Auftritte führten ihn nach Österreich, Italien, Slowenien und Russland.

Der Bariton Tim Winkelhöfer, Jahrgang 1999, erhielt bereits im Alter von sieben Jahren seine erste musikalische Ausbildung. Er studierte u.a. bei Prof. Geert Smits (HfMT Hamburg) und Prof. Andreas Macco (Universität Mozarteum Salzburg). Sein Masterstudium schloss er dort mit Bestnoten ab. Unter seinen gesungenen Partien finden sich Papageno („Die
Zauberflöte“), Schneck („Der Vogelhändler“), Antonio („Le nozze di Figaro“) sowie Benoit und Alcindoro („La bohème“). Neben Produktionen an seinen Studienorten führten Tim Winkelhöfer bisherige Engagements u.a. ans Lehár-Festival Bad Ischl. Im Sommer des letzten Jahres war er bei der Jungen Oper Schloss Weikersheim als Dr. Falke in „Die Fledermaus“ zu erleben.

Regiesseur:innen

Meret Mareike Behschnitt (2000*), in Zürich aufgewachsen, studiert Bachelor Regie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München. Ihre Praxis bewegt sich an der Schnittstelle von Theater, zeitgenössischem Zirkus und Performance; stets getragen vom Wunsch, Körper, Klang und Erzählung neu in Beziehung zu setzen. 2023 schloss sie ihren Bachelor in Sprach- und Literaturwissenschaft sowie Geschichte an der Universität Zürich ab. Praktische Erfahrungen sammelte sie als Regieassistentin an der Operettenbühne Arth, beim Theater REAKTIV sowie am Theater Kanton Zürich. 2024 assistierte sie bei Jozef Houben, dessen physisch-clownesker Ansatz ihre Arbeit prägt. An der Theaterakademie inszenierte sie „Die Stärkere" (2024) und „Lightyears Beyond the Expected" (2025). Ihre Produktion „Alice" (2026) macht Nonsens zur theatralen Praxis und öffnet einen bunt schillernden Raum neuer Möglichkeiten.

Julla Kroner studierte Bildhauerei an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Raimund Kummer, Björn Dahlem und John Bock. Sie zeigte ihre Arbeiten in verschiedenen Institutionen wie dem Nationaltheater Mannheim und dem Königlichen Museum der schönen Künste Antwerpen.
Aktuell wird sie von der Galerie Fred&Ferry und der Performance-Plattform 0090 (BE) vertreten. Julla Kroner erforscht in ihrer künstlerischen Tätigkeit die Frage, wie und warum die Menschheit Storytelling betreibt. Dabei ist eine Geschichte vor allem ein verbindendes Element einer Gesellschaft. Besonders interessieren sie die Punkte, an denen sich die Geschichten verändern, zurückkommen oder wiederholen. Eine Gesellschaft prägt die Art, wie wir Geschichten erzählen, aber eine Geschichte prägt auch eine Gesellschaft. Sie arbeitet meist zusammen mit anderen Künstler:innen aller Sparten und präsentiert ihre Projekte in verschiedenen Räumen von Kunst zu Theater und öffentlichem Raum.

Duncan Lubwama ist Regisseur, Lichtdesigner und Storyteller. Er absolvierte ein Bachelorstudium in Drama und Film an der Makerere University in Uganda. Während seines Studiums inszenierte er mehrere Produktionen, darunter „10 Play Readings for Young People’s Theatre“, „A Time of Fire“, „Happy Ending“, die Gedichte „Stanley Meets Muteesa“ und „An African Vigil“ von David Rubadiri sowie „The Plan“. Im Jahr 2019 arbeitete er als Regieassistent bei Silent Voices und nahm später am Emerging Artists Programme der Tebere Arts Foundation (2021-2022) teil. Als Lichtdesigner wurde Duncan für das beste Lichtdesign der ugandischen Produktion von „The Phantom of the Opera“ nominiert. Derzeit studiert er Regie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München, wo er u. a. eine Adaption von Wolfram Lotz’ „Die lächerliche Finsternis“ inszenierte.

Die in Bukarest geborene Regisseurin Sânziana Maximeasa studierte zuvor Architektur an der TU München. Praktische Erfahrungen sammelte sie in der Ausstattung in Film und Theater zum Beispiel als Bühnenbildassistentin am Residenztheater München. Seit März 2025 studiert sie Regie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding und war im Juli 2025 als Autorin und Regisseurin an der 5. Ausgabe von „Playlist“ beteiligt. Zuletzt inszenierte sie an der Theaterakademie „Das Ende von Iflingen“ von Wolfgang Lotz sowie „FEMINA*, eine performative Collage“. Ihr Interesse gilt der transdisziplinären Zusammenarbeit, insbesondere den Verbindungen zwischen Mensch und Raum, Tanz und Sprache sowie Musik und Improvisation.

Musiker:innen

Maj Brinovec (2003) ist ein vielseitiger junger Komponist und Saxophonist. Nach seiner Ausbildung mit Schwerpunkt Saxophon und Musiktheorie studierte er Saxophon an der Akademie für Musik in Ljubljana bei Dejan Prešiček und absolvierte einen Studienaufenthalt an der Universität Split bei Gordan Tudor. Als Saxophonist tritt er solistisch sowie in Kammermusik- und Orchesterformationen auf, mit besonderem Fokus auf zeitgenössische Musik. Seine Kompositionen werden regelmäßig in Slowenien und im Ausland aufgeführt. Seit 2024 studiert er Komposition bei Vito Žuraj und ist Träger des studentischen Prešeren- Preises der Akademie für Musik in Ljubljana.

Die Flötistin Patricija Fajdiga stammt aus Slowenien und begann 2013 ihr Bachelorstudium in der Klasse von Norbert Girlinger an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz, das sie 2017 abschloss. Nach einem Praktikum im Sinfonieorchester Münster absolvierte sie an der dortigen Musikhochschule in der Klasse von Eyal Ein-Habar ein Masterstudium, das sie im Juli 2021 mit Auszeichnung abschloss. Im Anschluss absolvierte sie ein zweites Masterstudium für Orchesterspiel in der Klasse von Evelin Degen an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf (Orchesterzentrum NRW), welches sie 2024 mit der Note 1,0 abschloss. Sie war als Aushilfe im Theater Münster, bei Münchner Philharmonikern sowie im Orchester Baltic Sea Philharmonic tätig. Mit ihrem Duo Zagara (Flöte und Harfe) gibt sie regelmäßig Konzerte. Seit September 2022 ist Patricija Fajdiga Flötistin im Polizeiorchester Bayern.

Kiara Janko (2003) is an award-winning accordionist currently studying at the Academy of Music in Ljubljana under the mentorship of Borut Zagoranski. As an Erasmus student, she furthered her artistic development with Grzegorz Stopa at MUK Vienna. She won First Prize, Gold Plaque, and Special Awards at the Competition of Young Musicians of Slovenia. As a soloist, she has performed with the Zagreb Chamber Orchestra, at the Vienna Musikverein, and at the Franz Liszt Academy of Music in Budapest with the Hungarian Radio Symphony Orchestra. Alongside her solo performances, she is actively engaged in chamber music and regularly performs in the Flauccord duo.

Percussionist Alenka Jezernik began studying music as a pianist, later starting percussion at the Melodija Muta music school. In 2017 she received 1st prize at the national TEMSIG competition and other awards. She continued her studies at the Conservatory of Music and Ballet Ljubljana with Simon Klavžar and Lola Mlačnik. At TEMSIG she received 1st (2020) and 3rd (2023) prize. In 2021 she was a finalist of the Marimba Festiva competition, earning a special award. In 2022, she participated in the 7th World Marimba Competition in Stuttgart. In 2022 she received the schools Škerjanc Award. She studied at UdK Berlin with professor Simone Rubino. She now studies at the Academy of Music in Ljubljana under professor Simon Klavžar. She was a member of the MYO and is currently playing in a duo with her sister Neža as Carintia Duo.

Gregor Kodermac (born 2005 in Šempeter pri Novi Gorici, Slovenia) is a Slovenian trumpeter. He completed his secondary musical education at the Conservatory of Music and Ballet Ljubljana and is currently studying at the Academy of Music in Ljubljana under Professor Jure Gradišnik. He performs regularly as a soloist and as a member of chamber ensembles and orchestras. During his musical development, he has received several prizes and distinctions at the Slovenian national competition TEMSIG and achieved notable results at international competitions, including Svirel and Varaždin Woodwind. Through dedication and artistic curiosity, he continues to establish himself as a promising young classical musician.

Mihel Rebernak Lončarevič began his music education in Slovenske Konjice and graduated with honors from the Maribor Conservatory in 2025 under Prof. Mihael Švagan. He now studies at the Ljubljana Academy of Music under Prof. Dušan Kranjc. A successful competitor, Mihel won a silver plaque at Woodwinds & Brass Varaždin, 1st place and a silver plaque at the 55th TEMSIG (trombone), and a gold plaque with 1st prize at the 54th TEMSIG for brass chamber groups. He plays in Academy and Maribor orchestras, performs solo recitals, and attends masterclasses with top professors like B. Slokar, L. Karlin, G. Klaunzer, W. Straßer, and T. Eibinger

Pavel Ivan Ramljak Mladjenović (b. 2004) is a Croatian violist. He graduated from the Pavao Markovac Secondary Music School in Zagreb (class of Prof. Jasna Simonović Mrčela) and the 13th General Gymnasium. Third-year viola student at the Academy of Music, University of Ljubljana, class of Maja Rome. He has performed at numerous concerts and as soloist with student and faculty orchestras. He is a prizewinner at HDGPP competitions with first and high second prizes. He won first prize at Polyhymnija Competition (2021) and prizes at Daleki akordi (2013, 2015, 2017) and Rudolf Matz Competition (2021). He continues artistic development through masterclasses and Ljubljana String Summer Academy (2022)

Vita Živa Pečak began studying harp at the Music School Celje with professor Erika Frantar and later completed its high school program which is part of the I. Gymnasium in Celje. She is currently a second-year undergraduate student in the harp department at the Academy of Music, University of Ljubljana, studying with professor Mojca Zlobko Vajgl. She also regularly attends seminars with renowned harpists from around the world. She performs with various orchestras, collaborates on chamber music projects and participates in various international and national competitions. In 2026, she began teaching harp at the Music School Celje.

Elza Premrl began studying violin at the age of six at the Music School Postojna with Špela Tavčar. She continued her education at the Ljubljana Conservatory of Music and Ballet under Gorjan Košuta and is currently a violin student at the Academy of Music in Ljubljana. She has received numerous awards at national and international competitions, including prizes at TEMSIG, Palmanova, Treviso, Celje, and the International Gathering of Violinists in Novi Sad (2026). As a member of the ensemble Ob Zori, she won First Prize and a Gold Award in chamber music. She has performed as a soloist with the Slovenian Philharmonic String Orchestra and appeared at the Arsana Festival and Cankarjev dom.

Dragos Tamburic (born March 6, 2002, in Belgrade) is a Serbian cellist pursuing Master’s studies at the Academy of Music in Ljubljana with Prof. Eldar Saparayev. He graduated from the Faculty of Music in Belgrade in the class of Prof. Sandra Belić and previously studied at the School for Musical Talents in Ćuprija. He has won prizes at major competitions including the Republic Competition of Serbia, Niš International String Competition, and Stringfest. In 2020, as a member of Quartet LUX, he won First Prize at the Rondo Young Artist Competition in New York and performed at Carnegie Hall. Since 2023, he plays a Giuseppe Ornati (1963) cello on loan from the Albert Eckstein Stiftung.

Katarina Viher (2002) is a violin student at the Academy of Music in Ljubljana under Professor Janez Podlesek. She regularly attends masterclasses with renowned performers and pedagogues. As a soloist and as part of a violin duo with her sister Ana Viher, she has won numerous awards at regional, national, and international competitions in Slovenia, Italy, and Croatia. In 2020 and 2021, as a finalist of the EMARS Masters project, she performed with the Slovenian Philharmonic Chamber Orchestra. She is a member of the Aurora String Quartet and collaborates with ensembles of the Abeceda Institute, the EMARS String Orchestra, the Amadeo Ensemble, and the JMI Unity 80 Orchestra.

Musikalische Leitung

Leon Felix Schlagintweit begann 2015 zu dirigieren im Zuge der Gründung des Universitätsorchesters Polyphonia Zürich, welches er über zehn Jahre leitete. Nach dem Abschluss eines Masterstudiums in Interdisziplinären Naturwissenschaften an der ETH Zürich im Jahr 2022 nahm er sein Musikstudium an der Hochschule Luzern auf. Für das Masterstudium wechselte er 2025 an die Akademie für Musik der Universität Ljubljana, wo er seither bei Professor Simon Dvoršak studiert. 2025 dirigierte er in der Musikschule Konservatorium Zürich eine szenische Produktion von Die Csárdásfürstin. Im Jahr 2026 gab er sein Debüt am Slowenischen Nationaltheater Ljubljana mit zwei Ballettvorstellungen von Alice im Wunderland.

Bühne

Stella Marie Brauer arbeitet als interdisziplinäre Künstlerin an der Schnittstelle Bühne, Kostüm und Skulptur zwischen Berlin, München und Wien. Von 2023 bis 2025 studiert sie
Bühnenbild und Szenografie an der TU Berlin. Als Bühnen- und Kostümbildnerin und als Performerin, hat sie Erfahrungen in Film und Theater gesammelt – unter anderem in der freien Szene, bei den Salzburger Festspielen und am Theater Chemnitz, wo sie das Bühnenbild für „Zwischen den Dingen sind wir sicher“ (Regie: Ulrike Euen) entwarf. Stella interessiert sich für die Beschaffenheit unterschiedlicher Materialien, sowie deren Einsatz und Wandel auf der Bühne. Seit der Spielzeit 2025/26 ist sie an den Münchner Kammerspielen als Bühnenbildassistentin fest engagiert. Parallel ist sie ebenfalls als Szenenbildnerin für Filmprojekte tätig, zuletzt für einen Kurzfilm der HFF München.

Pauline Heitmann ist Bühnen- und Kostümbildnerin mit Arbeitsschwerpunkt in Berlin und München. Sie studierte Theaterwissenschaften sowie Bühnen- und Kostümbild in Berlin, Leipzig und London. Seit 2025 arbeitet sie als Kostümbildassistentin an den Münchner Kammerspielen, wo aktuell ihr Kostümbild in den Produktionen „Balance and Harmony“ sowie „Das Ereignis“ zu sehen ist. Ihre gestalterische Praxis bewegt sich zwischen Musiktheater, Schauspiel und Performance, mit einem besonderen Interesse für Räume und Kostüme, in denen geltende Machtstrukturen hinterfragt und Utopien erprobt werden. Eigene Arbeiten entstanden unter anderem im Rahmen der Bayreuther Festspiele 2025 ‚Tannhäuser für Kinder‘, sowie in der freien Szene „Die Frauen von Nagyrév“ (TD Berlin) und Neues Sozialdrama Kunst (Halle 6 München).

Kostüme

Sophie Höper, geboren 1995 am Chiemsee, entdeckte ihre Leidenschaft für Kostüm und die Bühne durch das Balletttanzen. Nach der Ausbildung zur Herrenmaßschneiderin am
Stadttheater Klagenfurt, sammelte sie erste Erfahrungen im Bereich Kostümbild als Kostümassistentin am Theater Freiburg. Weitere Assistenzen brachten sie an das Stuttgarter Ballett und die Salzburger Festspiele, wo sie unter anderem Victoria Behr, Julia Hansen und Jürgen Rose assistierte. Ihr Kostümbildstudium absolvierte Sophie unter Peter O’Brien am Institute of Art, Design and Technology in Dublin. Aktuell ist sie als Assistentin an den Münchner Kammerspielen tätig und verwirklicht erste eigene Projekte als Kostümbildnerin Hans Werner ist 1997 in Berlin geboren, studierte Bühnen- und Kostümbild an der HfBK Dresden. Während des Studiums realisierte er in Kooperationen mit Choreografie- und Regiestudierenden Arbeiten in Ausstellungs-, Theater- und öffentlichen Räumen. Außerdem begleitete er Produktionen im Theater Bremen, im Kanaltheater Eberswalde sowie im Schauspielhaus und der Semperoper Dresden. Im Februar 2024 schloss er sein Diplom mit der Ausstattung für „Man vergisst nicht, wie man schwimmt“ am Meininger Staatstheater und dem Gesellschaftsspiel „Kollaband“ in Zusammenarbeit mit der Kostümdesignerin Anna Urtecho Lopez ab. Neben seiner Tätigkeit als Bühnen- und Kostümbildner ist er zudem als Yogalehrer und Illustrator aktiv. Seit Oktober 2024 assistiert er an den Münchner Kammerspielen für den Bereich Bühnenbild.