Die Veranstaltung wurde von Sir Iain Duncan Smith MP geleitet und von Dr. Olenka Pevny, Associate Professor für Ukrainistik und Slawistik an der Universität Cambridge, moderiert.
Zu den Teilnehmern der Podiumsdiskussion gehörten namhafte Redner wie:
- Staatsminister für die Streitkräfte, Al Carns;
- Leiter des Büros des Präsidenten der Ukraine, General Kyrylo Budanov;
- Seine Exzellenz Botschafter General Valerii Zaluzhnyi;
- Der britische Militärhistoriker Sir Antony Beevor;
- Professor Yaroslav Hrytsak, Doktor der Geschichtswissenschaften und Professor an der Ukrainischen Katholischen Universität sowie Direktor des Instituts für Geschichtswissenschaften an der Ivan Franko National University of Lviv;
- Professor Ola Hnatiuk, Professorin an der Kyiv Mohyla Academy und emeritierte Professorin der University of Warsaw;
- Professor Andrew Wilson, Professor für Ukrainistik an der School of Slavonic and East European Studies, Uuniversity College London.
In Bezug auf die Ereignisse nach dem Zweiten Weltkrieg stellte das Podium fest, dass Sowjetrussland die Geschichte der Rolle der Ukraine im Krieg systematisch unterdrückt und verzerrt hat – eine Verzerrung, die Putin weiterhin ausnutzt. Die Redner gingen auf anhaltende Missverständnisse in zeitgenössischen westlichen und russischen Darstellungen ein, die die Rolle der Ukraine im Zweiten Weltkrieg verschleiern, darunter die Behauptung, dass ausschließlich Russland die Nazis besiegt habe. Sie betonten, dass Putin diese Darstellung ausnutzt, um den Westen (einschließlich Präsident Trump) davon zu überzeugen, dass die Ukraine nicht gewinnen kann.
Die Diskussionsteilnehmer argumentierten, dass die ukrainischen Arbeitskräfte und die ukrainische Industrie zentrale Bestandteile der Kriegsanstrengungen der Sowjetunion waren. Die Ukrainer bildeten eines der größten und aktivsten nationalen Kontingente innerhalb der Roten Armee. Dieses Erbe wurde als eines diskutiert, das in der zeitgenössischen Geschichte weitgehend ausgelöscht wurde, da diese dazu neigt, die Errungenschaften der Sowjetunion mit denen Russlands gleichzusetzen, wodurch der Beitrag der Ukraine eliminiert und der historische Kontext, in dem der heutige Krieg betrachtet wird, verzerrt wird. Das Verständnis der Rolle der Ukraine beim Sieg der Sowjetunion hilft zu erklären, warum die ukrainische Armee heute, gestützt auf ihre tiefen militärischen Wurzeln und Traditionen, so erfolgreich darin ist, einer Armee Widerstand zu leisten und ihr entgegenzuwirken, die immer noch den alleinigen Verdienst für den Sieg der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg für sich beansprucht.
Die Podiumsteilnehmer befassten sich mit einer Reihe wichtiger Fragen. Zu den diskutierten Themen gehörten „WARUM?“, „WAS?“ und „WIE?“ – Fragen, die dazu beitrugen, das Thema der Veranstaltung mit den Hauptzielen des Podiums in Einklang zu bringen und den Wandel zwischen historischen Lücken und der aktuellen vorrangigen Agenda des Krieges Russlands gegen die Ukraine zu thematisieren.