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Wachsamkeit in geistlicher Literatur des Spätmittelalters: Sündenmetaphorik und Gerichtskonstellationen

Termin:

5. Februar 2021 - 6. Februar 2021

Im 12. und 13. Jahrhundert kommt es zu entscheidenden Transformationen der Reue-, Buß- und Beichtkonzepte: Tendenzen der Verinnerlichung von Sünde und Reue verschränken sich mit Prozessen der stärkeren Institutionalisierung von Beichte und Selbstbefragung (Ohst 1995 u. a.). In der Folge wird auch in volkssprachlichen Texten mit verstärkter Intensität und mit teilweise neuen Praktiken und Semantiken an die Wachsamkeit des Sünders appelliert, der aus seinem Sündenschlaf aufwachen und sich seiner Sündhaftigkeit bewusst werden soll. Im geplanten Workshop sollen solche Aufrufe zur Wachsamkeit in unterschiedlichen Textgattungen (Sangspruch, Geistliches Lied, Weltgerichtsspiele) genauer analysiert werden. Termin

Freitag, 5. Februar 2021

Samstag, 6. Februar 2021 Einwahldaten

https://lmu-munich.zoom.us/j/99644529259?pwd=TWZXVXFDQUFEM05OdmVKRmdTVjJEUT09

Meeting-ID: 996 4452 9259

Kenncode: 060757