Mitteilungen

Mit den halbjährlich erscheinenden Mitteilungen bieten wir Ihnen Einblicke in die aktuelle Forschungstätigkeit unseres Sonderforschungsbereiches. Sie enthalten jeweils Beiträge aus der Arbeit der Teilprojekte sowie Informationen zu Veranstaltungen, Nachrichten und aktuellen Aktivitäten des SFBs.

01/2026

Mit der neuesten Ausgabe der Mitteilungen möchten wir Ihnen wieder Einblicke in die Forschung rund um den SFB gestatten.
Regina Bichler, Stipendiatin des SFBs, beleuchtet verschiedene Aspekte des theoretischen und praktischen Umgangs mit Müll aus den Perspektiven von Vigilanz, Aufmerksamkeit und Wachsamkeit und bezieht sich dabei auf Beispiele aus Deutschland und Japan. Waseem Ahmed, ebenfalls Stipendiat des SFBs im letzten Jahr, untersucht Denunziationspraktiken im revolutionären England des 17. Jahrhunderts. Er zeigt in seiner Analyse verschiedener Quellen, wie vielfältig diese Praxis im bürgerlichen Lager war und wie sie die Stabilität der englischen Republik beförderte. Maddalena Fingerle, in der ersten Phase Mitarbeiterin des Teilprojekts C03, spürt den Verbindungen von Vigilanz und Hörsinn nach, die Italo Calvino in »Un re in ascolto« vorgelegt hat. Ihre Lektüre der Erzählung zeigt die Bandbreite des Hörens auf, das sich von einem wachsamen, zwanghaften Zuhören, das auf Gefahren achtet, zu einem angenehmen und lebendigen Hören der Geräusche der Stadt wandelt.

Drei Berichte runden diese Nummer ab: Maria Hauber und Tim Schütrumpf (B02) informieren über die letzte Masterclass, Saki Kikuchi über den Workshop, den sie für ihr Teilprojekt (B01) organisiert hat, und Sabrina Wiederhold
über den gemeinsamen Workshop der Teilprojekte A02 und A07.

DOI: 10.5282/ubm/epub.136054


02/2025

Mit der zehnten Ausgabe der Mitteilungen möchten wir Ihnen Einblicke in die Forschung rund um den SFB gestatten.

Leonard Horsch, Mitarbeiter des Teilprojekts B04, zeigt anhand eines Briefs von Ludovico Foscarini, wie venezianische Politiker des 15. Jahrhunderts ihre Abwesenheit zu kompensieren suchten, während sie auswärtige Ämter zu übernehmen hatten. Horsch analysiert mit welcher Wachsamkeit Foscarini vorging und wie er den Adressaten zu responsibilisieren verstand, indem er diesen zu einem Mitgaranten der überindividuellen Ziele der Republik stilisierte. David Brißlinger, Mitarbeiter des Teilprojekts A02, untersucht Schutzengelgebete im Rahmen von spätmittelalterlichen Stundenbüchern. Die Rolle der Schutzengel analysiert er im Zusammenspiel von Text und Illumination und deutet die Vergegenwärtigung des Engels im Bild als Aufruf zur Selbstbeobachtung. Punny Kabir, die im Sommers Stipendiatin des SFBs war, stellt in ihrem Beitrag ihre Forschung zu Migrant:innen aus Bangladesch in Rom vor und diskutiert unterschiedliche Formen der alltäglichen sozialen Kontrolle als Vigilanz.

Darüber hinaus berichten Riccarda Gattinger und Maresa Dudek von der Vorstellung ihres Teilprojekts (A06) auf dem Kriminologischen Forum Bayern. Ein Bericht von Adeliia Davletova über einen Workshop, den sie und Christoph Neumann im Rahmen Ihres Teilprojekts (C05) organisierten, rundet dieses Heft ab.

DOI: 10.5282/ubm/epub.129853


01/2025

Wir freuen uns, Ihnen mit der neuesten Ausgabe der Mitteilungen wieder Einblicke in die Forschung rund um den SFB vermitteln zu können. Jonas Bauschert, Mitarbeiter des Teilprojekts A10, berichtet von seiner Feldforschung in Peru. Dabei wird deutlich, wie Wachsamkeit auf unterschiedliche Akteure zum Schutz des Urwalds verteilt wird und welchen Platz der ethnographische Beobachter in diesem Vigilanzgefüge einnimmt. Max Hering Torres, der im letzten Jahr Gast des SFBs war, stellt in seinem Beitrag alcaldes de barrio in Santafé de Bogotá am Ende des 18. Jahrhunderts vor. Er zeigt die Praktiken dieser Wächter der öffentlichen Ordnung auf und diskutiert ihre Rolle zwischen Institutionalisierung und individueller Vigilanz durch Privatpersonen. Laurian Kanzleiter, Mitarbeiter des Teilprojekts C03, illustriert an
ausgewählten Beispielen, wie in Reiseberichten des langen 19. Jahrhunderts ein orientalisches Italien konstruiert wird und welche Formen der Aufmerksamkeit dabei aktiviert werden.

Zwei Berichte runden diese Nummer ab: Laurian Kanzleiter und Tamara Klarić informieren über die Masterclass des Integrierten Graduiertenkollegs mit Pia Campeggiani. Claudia Olk und Annegret Schäffler berichten von einem Workshop, den sie unter dem Titel »Vigilance and Uncertainty in Early Modernity« im Rahmen Ihres Teilprojekts organisiert haben.

DOI: 10.5282/ubm/epub.125864


02/2024

Die neueste Ausgabe der Mitteilungen vermittelt Ihnen wieder Einblicke in die Forschung rund um den SFB.

So zeigt etwa Caroline Mezger, wie im nationalsozialistischen Europa Gerüchte und Klatsch zu Medien für informelle
Kommunikation unter Bedingungen von Zensur, staatlicher Propaganda und autoritärer Rhetorik wurden. Sie thematisiert auch, wie Vigilanz in diesen kommunikativen Dynamiken zum Tragen kam.
Giulia Grossi (A08) untersucht in ihrem Text die Ambiguität des Medusenhaupts, wie also seine schützende und unheilabwehrende mit der todbringenden Wirkung zusammenhängt. Ihr Beitrag sucht die Kontexte auf, die bezeichnend für ihren Schutz- und Wächteraspekt sind und in denen antike Gorgoneia ursprünglich Anwendung fanden. Unser Gast und Stipendiat Paul-Simon Ruhmann widmet sich konkurrierenden Vigilanzkulturen am Vorabend der Salzburger Emigration. Er führt vor, wie ein weit gefasster Vigilanzbegriff, der die konzeptuelle Engführung
auf Top-down-Maßnahmen staatlicher Überwachung vermeidet, gerade auch in diesem beklemmenden Untersuchungskontext aufschlussreich sein kann.

Drei Berichte schließen diese Nummer ab: Maximilian Schwarz berichtet vom Workshop »Distraction and Vigilance« mit Jamie Kreiner, Jonas Bauschert und Hannah Ritchie von der internationalen Konferenz des Teilprojekts A10,
in der auch indigene Stimmen Gehör fanden, und schließlich Giulia Grossi von einem Workshop zum Verhältnis von Individuum und imperialen Autoritäten im antiken Mittelmeerraum.

DOI: 10.5282/ubm/epub.122620


01/2024

Wir freuen uns, Ihnen mit der neuesten Ausgabe der Mitteilungen wieder Einblicke in unsere Forschung zu ermöglichen.

Hannes Ziegler, Mitglied des SFBs und frisch an die Universität Dresden berufen, stellt zusammen mit seinen Mitarbeiterinnen Christine Gerwin und Nina Opgen-Rhein die Forschung einer Emmy Noether Nachwuchsgruppe vor. Sie bearbeiten das Phänomen des »common informing« im England der Frühen Neuzeit und zeigen juristische und soziale Konsequenzen dieser Praxis auf, die gerade deshalb von Bedeutung waren,
weil es noch keine organisierte Polizei gab. Dennoch reichen solche Praktiken und deren Effekte – zuweilen auch Gesetze – bis in die Gegenwart hinein.

Das zeigen auch Pia Fuschlberger (C01) und Paul J. Kramer (B08), die einen höchst ambivalenten, viral gewordenen Aufruf zu Vorsicht vor Taschendieben zum Anlass nehmen, ähnliche Praktiken in den Blick zu nehmen: vigilante Bürgerinitiativen im zeitgenössischen Japan sowie Bildpublizistik der Frühen Neuzeit,
die das Phänomen des Diebstahls adressiert.

Tim Burger (B06) widmet sich in seinem Beitrag einer besonderen Form der Aufmerksamkeit auf den Azoren.
Er kann zeigen, wie voraussetzungsreich die Wachsamkeit dortiger Bauern ist. Die Kultivierung der Grenze von Kultur und Natur ist für die Bauern u.a. deshalb von enormer Bedeutung, weil die Verwilderung ehemals bewirtschafteter Bereiche ihre wirtschaftliche Existenz bedroht.

Drei Workshopberichte schließen dieses Heft ab: John Hinderer und Tamara Klarić berichten über Vigilanz in Klöstern der Bursfelder Kongregation, David Brißlinger und Katharina Brost informieren über kollektive Teufelskonstruktionen und ›queeres‹ Leben; und schließlich vergleichen Paul J. Kramer und Gabriele Vogt Vigilanz und Governance in Japan und Deutschland während der Covid-19-Pandemie.

DOI: 10.5282/ubm/epub.115662


01/2023

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat im Mai unseren Antrag auf eine zweite Förderphase des Sonderforschungsbereichs Vigilanzkulturen bewilligt. Diese Anerkennung unserer Leistung freut uns sehr und spornt uns an, weiter konsequent unseren Forschungszielen nachzugehen.

In dieser Nummer stellen wir dementsprechend zunächst die neu hinzugekommenen Teilprojekte samt ihrer Teilprojektleiter:innen vor.

Danach skizziert Arndt Brendecke, wie eine Geschichte der Aufmerksamkeit aussehen müsste, wenn man sie nicht nur vom Standpunkt des aufmerksamen Einzelsubjekts, sondern als Geschichte vernetzter kognitiver Leistungen erzählen würde.
Wie die Aufmerksamkeit von Kaufleuten im Rahmen des grenzüberschreitenden Warenverkehrs angezapft wird, zeigen Felix Grollmann, in der ersten Phase Mitarbeiter des Teilprojekts B02 und weiter Mitglied des SFBs, und seine drei Ko-Autor:innen in ihrem Beitrag. Der Text zeigt, wie Briefe von Kaufleuten seit dem 15. Jahrhundert weit über ihre rein ökonomische Bedeutung hinaus zu einer sozialen Ressource werden und vom Aufbau eines Kommunikationsnetzwerks zeugen.

Unter einer ähnlichen Perspektive fragte ein Workshop des Teilprojekts B04, wie die Sicherung mediterraner Küsten in der Frühen Neuzeit gewährleistet werden sollte. Kilian Harrer beschließt diese Ausgabe mit einem Bericht über diesen Workshop.

DOI: 10.5282/ubm/epub.105188


02/2022

Ein wichtiges Jahr steht uns bevor, denn im März wird bei der Begutachtung über die Zukunft des SFBs entschieden.

In dieser Nummer gewähren drei unserer Stipendiat:innen Einblick in ihre Arbeit. Charlotte Thun-Hohenstein
folgt in ihrem Beitrag der Bildsprache in den Erbauungsschriften des frühneuzeitlichen Hofpredigers Jeremias Drexel. Sie zeigt, wie dort spirituelle Gesundheit als Folge einer Reihe von Wachsamkeitspraktiken konzipiert wird.
Ihr Beitrag basiert hauptsächlich auf Recherchen, die sie im Zuge ihres Aufenthalts unternehmen konnte. Dies gilt auch für Ron Sadans Text. Er rückt ebenso wie Thun-Hohenstein Bilder ins Zentrum der Analyse und untersucht
die Exlibris, die Karl d’Ester, Protagonist der frühen Zeitungswissenschaft an der Universität München, für seine Privatbibliothek nutzte und die später als Emblem der sozialen Mission seiner Wissenschaft dienten. Sadan liest die von Ernst Maria Fischer konzipierten Grotesken allerdings als frühe Kritik der hochfliegenden Pläne d’Esters. Kateryna Yeremieieva, die im letzten Jahr mit ihrem Sohn aus Charkiw fliehen musste, richtet ihren Blick in eine andere Richtung, auch wenn bei ihr ebenfalls Bilder eine Rolle spielen. Sie fragt nach der Verbindung von Vigilanz und Humor und verfolgt im Rahmen ihres Forschungsprojekts die wechselvolle Geschichte ihres Verhältnisses – insbesondere in Kriegszeiten können sich die Grenzen des Sagbaren verschieben.

Zwei Workshopberichte und ein kurzer Beitrag über die Masterclass des Integrierten Graduiertenkollegs mit Eva Illouz bieten Einblicke in SFB-Veranstaltungen.
Darüber hinaus stellt Benjamin Steiner den History Club vor, einen Kurs für ausgewählte Schüler:innen bayrischer Gymnasien, die zwei Semester sehr engagiert mit unserem Konzept gearbeitet haben.

DOI: 10.5282/ubm/epub.94324


01/2022

Der SFB steht vor einem wichtigen Jahr mit vielen Veranstaltungen. Wir freuen uns auf den Kontakt und die Anregungen, auf die wir lange genug verzichten mussten.

Einen Einblick in unsere Arbeit gewährt in diesem Heft Jonathan Alderman. Er führt die spezifische Wachsamkeit vor, die irrtümlicherweise als illegale Einwanderer:innen wahrgenommene US-Amerikaner:innen im Grenzgebiet zu Mexiko an den Tag legen. Elke Wienhausen-Knezevic und Nico Herold gehen der Frage nach, wie das mediale und gesellschaftliche Umfeld die Akzeptanz von Whistleblowing bedingt. Maddalena Fingerle, deren Roman gerade ins Deutsche übersetzt wurde, hat mit Kolleg:innen darüber diskutiert, was vigilante Autorschaft bedeuten könnte. In ihrem Beitrag fasst sie diese Gespräche zusammen und zeigt, wie Selbst- und Fremdbeobachtung die literarische Textproduktion konstituieren.

Diese Ausgabe beschließen zwei Berichte vergangener Veranstaltungen. Während Felix Grollmann die vielfältigen Anregungen schildert, die die Arbeit mit Gerichtsakten den Teilnnehmer:innen eines Workshops des Teilprojekts B02 bescherten, informiert Sébastien Demichel über den Workshop von B04, bei dem sie sich mit französischen Historiker:innen über die Pestabwehr im Ancien Régime austauschten.

DOI: 10.5282/ubm/epub.92004


02/2021

Mittlerweile stellen sich glücklicherweise auch im Sonderforschungsbereich wieder Bedingungen ein, die den so wichtigen wissenschaftlichen Austausch in Präsenz ermöglichen. So konnte unsere Jahrestagung »Sprachen der Wachsamkeit« klassisch durchgeführt werden, wenngleich mit einer eingeschränkten Anzahl Teilnehmender. Der Besuch von Molly Taylor-Poleskey als Gast des SFBs im Frühjahr war ein erstes Anzeichen einer Rückkehr zur Normalität. Ihr Beitrag zu diesem Heft basiert hauptsächlich auf Recherchen, die sie im Zuge ihres Aufenthalts unternehmen konnte. Der Text spürt einem spektakulären Fall von Vergiftung am preußischen Hof nach und fragt nach der höfischen Interaktionskultur wie den damit verbundenen Beobachtungspraktiken. Patrick Geiger wendet seinen Blick in eine andere Richtung. Er zeigt, wie sich im 18. Jahrhundert durch konsequente Selbstbeobachtung und -befragung, verbunden mit entsprechenden Aufschreibesystemen, eine autovigilante Praxis etabliert, die noch bis in die Selbstoptimierungsdiskurse des 20. Jahrhunderts hineinwirkt. Im dritten Artikel des Hefts folgt Felix Grollmann den Spuren eines Satzes des römischen Juristen Quintus Cervidius Scaevola, wonach das Recht für die wachsamen Bürger geschrieben sei. Darüber hinaus berichtet Agnes Rugel über einen Workshop des Teilprojekts C01, der sich der Sündenmetaphorik und Gerichtskonstellationen in der
geistlichen Literatur des Spätmittelalters widmete. Abgeschlossen wird diese Nummer mit einem Beitrag von Maddalena Fingerle über die Masterclass und den Vortrag von Ulrich Bröckling, der Verbindungen von Heroismus und Wachsamkeit aufzeigen konnte.

DOI: 10.5282/ubm/epub.77602




01/2021

Auch dieses erste Heft unserer Mitteilungen des Jahres 2021 ist unter den Bedingungen
der COVID-19-Pandemie entstanden. Alina Enzensberger, die Koordinatorin des Integrierten Graduiertenkolllegs (IG), berichtet darin, wie Doktorand*innenförderung im SFB trotz Corona aussieht. Auf Initiative des IGs war Mirko Breitenstein Gast des SFBs – die Veranstaltungen mit ihm konnten leider wie so viele andere nur per Zoom stattfinden. Er führt in seinem Beitrag vor, wie sich in Bildern und Metaphern die Idee eines für sich selbst verantwortlichen Individuums ausbildet.
Alle Beiträge in diesem Heft adressieren, wie Haltungen erprobt werden und wie die Bedingungen der Erprobung an deren Verfertigung mitwirken. Christiane Brenner zeigt in ihrem Text zwei Linien auf, die das Forschen über Prostitution in den 1960er Jahren der Tschechoslowakei ausrichteten: die Staatsdoktrin, der schon die Existenz des Phänomens ein Dorn im Auge war, und das wissenschaftlichen Ethos, das sich um den Zugang zum Gegenstand bemüht. Nic Leonhardt diskutiert anhand ausgewählter Beispiele, wie Bilder über sich hinausweisen und Responsibilisierungen zu erwirken suchen. Abgeschlossen wird diese Nummer mit einem Bericht über einen Workshop des Teilprojekts A02, der nach der Rolle des Teufels in moralischen Vigilanzregimen fragte.

DOI: 10.5282/ubm/epub.75600


01/2020

Dieses erste Heft soll einerseits den SFB vorstellen. Dafür steht neben allgemeinen Informationen über die Struktur mit den Teilprojekten in den drei Bereichen »A. Transformationen«, »B. Räume« und »C. Techniken« auch
der Beitrag Arndt Brendeckes, in welchem er die Grundlagen des Forschungskonzepts nebst Chancen und Herausforderungen skizziert.
Darüber hinaus werden auch schon erste Forschungsergebnisse präsentiert. So arbeiten etwa Maddalena Fingerle und Florian Mehltretter die Nuancen der italienischen Begrifflichkeiten für ›Vigilanz‹ heraus. Brendan Röder wiederum geht der Frage nach dem gebotenen Abstand während frühneuzeitlicher Pestepidemien nach. Ferner wird über Workshops berichtet: Katharina-Luise Förg über Symbole ärztlicher Vigilanz, Patrick Geiger über die Bekenntnisse des Augustinus und Felix Grollmann über Gerichtsakten in italienischen Archiven.

DOI: https://doi.org/10.5282/ubm/epub.73409