Alessandro Giudice gewinnt den 2026 Prix Colette Caillat
21.06.2026
Unser Postdoktorand wird für seinen Beitrag auf dem Gebiet der Indologie gewürdigt.
21.06.2026
Unser Postdoktorand wird für seinen Beitrag auf dem Gebiet der Indologie gewürdigt.
© Maria Goeth
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH an unseren Postdoktoranden Alessandro Giudice! Er wurde für seine herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Indologie mit dem Prix Colette Caillat 2026 ausgezeichnet.
Gemeinsam mit Prof. Dr. Tiziana Pontillo (Universität Cagliari, Italien) gewann Alessandro Giudice den Preis für ihr Buch „Medhātithis grammatikalische Anmerkungen zum Mānavadharmaśāstra: Wie technische Details Aufschluss über das altindische Recht geben können“.
Das Buch von Alessandro Giudice und Tiziana Pontillo untersucht den Zusammenhang zwischen der sanskritischen grammatikalischen Tradition und der Rechtsauslegung in Medhātithis „Manubhāṣya“, einem der maßgeblichen Kommentare zum „Mānavadharmaśāstra“, der im 9. Jahrhundert verfasst wurde. Das Hauptziel des Buches besteht darin, festzustellen, wann, wie und warum Medhātithi grammatikalische Autoritäten zitiert oder heranzieht, und den exegetischen Wert dieser grammatikalischen Erörterungen für die Auslegung des altindischen Rechts zu bewerten.
Der Prix Colette Caillat ist nach Colette Caillat benannt, einer angesehenen Wissenschaftlerin auf dem Gebiet der mittelindoarischen Sprachen sowie der Jain- und Buddhismusforschung. Dieser internationale Preis würdigt herausragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Indologie, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Philologie liegt.