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Philologie trifft Kunstgeschichte

14.09.2026

Clustermitglieder leisten wichtige Beiträge auf der Ninth International Conference on Tibetan Archaeology and Art (ICTAA9) in Chengdu (China)

Prof. Dr. Jörg Heimbel und Dr. Yannick Laurent in China

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Prof. Dr. Jörg Heimbel und Dr. Yannick Laurent vertraten den Exzellenzcluster Cross-Cultural Philology auf der Ninth International Conference on Tibetan Archaeology and Art (ICTAA9), die vom 31. August bis 2. September 2026 in Chengdu, China, stattfand.

Ihre Vorträge veranschaulichten, wie philologische Ansätze zur Erforschung tibetischer und himalayischer Kunst beitragen können. Jörg Heimbel verband literarische, epigrafische und visuelle Quellen, um ein bislang unbekanntes Set von Rollbildern (Thangkas) zu rekonstruieren, das von Ame Zhap (1597–1659), dem 27. Thronhalter des Klosters Sakya, in Auftrag gegeben wurde. Yannick Laurent nutzte Inschriften, biografische Quellen und kunsthistorische Analysen, um die rituelle Geschichte zweier Porträtskulpturen des 4. Panchen Lama (1567–1662) nachzuzeichnen, die im Capital Museum in Peking aufbewahrt werden.

Dabei wurde deutlich, wie mittels philologischer Forschung Texte, Inschriften, Bilder und materielle Objekte miteinander in Dialog gebracht werden können, um die historischen, rituellen und kulturellen Kontexte buddhistischer Kunstwerke zu erschließen. Darüber hinaus machten die Beiträge den kontinuierlichen Austausch des Clusters mit Kolleginnen und Kollegen sichtbar, die in China und international zur tibetischen Archäologie und Kunst forschen.

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