Allgemeine Informationen und Hinweise

Alle Informationen zu Maßnahmen und Auflagen der Bayerischen Staatsregierung zur Bekämpfung des neuartigen Coronavirus (Sars-CoV-2) finden Sie hier.

Generell ist in der aktuellen Situation ein besonnenes und umsichtiges Verhalten wichtig. Weitere Informationen finden Sie auch auf den Seiten des Robert Koch-Institutes, des Bayerischen Gesundheitsministeriums, des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit sowie des Auswärtigen Amtes.

Alle Universitätsmitglieder sind aufgefordert, sich bei Verdacht auf eine COVID-19-Erkrankung umgehend telefonisch mit einem Arzt bzw. einer Ärztin oder dem kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (116117) in Verbindung zu setzen und das weitere Vorgehen zu besprechen. Dasselbe gilt, wenn Sie Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person haben oder hatten.

Zugang zu LMU-Gebäuden

Die Gebäude der LMU sind derzeit nur für Präsenzveranstaltungen und den Bibliotheksbetrieb punktuell und mit reduzierten Öffnungszeiten geöffnet. Darüber hinaus können Beschäftigte die Gebäude mit Transponder individuell betreten (z.B. für den Zugang zu Laboren zu Forschungszwecken). Das Verfahren zur Beantragung einer Schließberechtigung findet sich für Beschäftigte im Serviceportal. Schließberechtigungen, die während der Gebäudeschließung im Frühjahr 2020 erteilt wurden, funktionieren weiterhin. In besonderen Fällen gelten zudem weitere Ausnahmen, bspw. für Bereiche mit Aufgaben in der human- und veterinärmedizinischen Patientenversorgung und Forschung.

Vom Betreten der Hochschule sind Personen ausgeschlossen, die

1. in den letzten 14 Tagen wissentlich Kontakt zu einem bestätigten an COVID-19-Erkrankten hatten (enge Kontaktpersonen gemäß RKI), sofern keine anderweitige Anordnung des Gesundheitsamtes erfolgt;

2. Symptome aufweisen, die auf eine COVID-19-Erkrankung hindeuten können, wie Atemwegssymptome jeglicher Schwere, unspezifische Allgemeinsymptome und Geruchs- oder Geschmacksstörungen;

3. die gemäß der jeweils gültigen Coronavirus-Einreiseverordnung verpflichtet sind, sich in häusliche Quarantäne zu begeben.

Zu 1. Laut RKI ist ein enger Kontakt (mit erhöhtem Infektionsrisiko) beispielsweise in folgenden Situationen gegeben:

  • Enger Kontakt (<1,5 m, Nahfeld) länger als 10 Minuten ohne adäquaten Schutz# (adäquater Schutz = Fall und Kontaktperson tragen durchgehend und korrekt MNS [Mund-Nasen-Schutz] oder FFP2-Maske).
  • Gespräch mit dem Fall (Face-to-face-Kontakt, <1,5 m, unabhängig von der Gesprächsdauer) ohne adäquaten Schutz# (adäquater Schutz = Fall und Kontaktperson tragen durchgehend und korrekt MNS [Mund-Nasen-Schutz] oder FFP2-Maske) oder direkter Kontakt (mit respiratorischem Sekret).
  • Gleichzeitiger Aufenthalt von Kontaktperson und Fall im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole unabhängig vom Abstand für > 10 Minuten, auch wenn durchgehend und korrekt MNS (Mund-Nasen-Schutz) oder FFP2-Maske getragen wurd
  • Weitere Beispielkonstellationen finden Sie auf der Seite des RKIs.

Nur mittelbare Kontakte (also Kontakt mit einer Person, die Kontakt mit einem Rückkehrer aus einem Risikogebiet hatte, usw.) stellen keinen „Kontakt“ im Sinne der obigen Maßgaben dar. In Zweifelsfällen wenden Sie sich bitte an den Betriebsärztlichen Dienst. Weiterhin gilt auch hier, sich bei Verdacht auf eine COVID-19-Erkrankung umgehend telefonisch mit einem Arzt bzw. einer Ärztin oder dem ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117) in Verbindung zu setzen und das weitere Vorgehen zu besprechen.

Ausgenommen sind im Fall von Nr. 1 vollständig geimpfte Personen, Genesene innerhalb der ersten sechs Monate nach vorausgegangener SARS-CoV-2-Infektion und Genesene, die mit einer Impfstoffdosis geimpft wurden. Der Kontakt zu ungeimpften Risikogruppen sollte jedoch nach Möglichkeit für 14 Tage unterbleiben.

Bis zum 14. Tag nach Exposition zu dem SARS-CoV-2-Fall sollte ein Selbstmonitoring (Körpertemperatur, Symptome) erfolgen. Entwickelt die Kontaktperson trotz vorausgegangener Impfung oder Genesung Symptome, so muss sie sich in eine Selbstisolierung begeben und eine zeitnahe Testung veranlassen.

Bei Verdacht auf eine Infektion des laborbestätigten Quellfalls mit einer der besorgniserregenden SARS-CoV-2-Varianten, außer der Variante B.1.1.7 (britische Variante), ist eine erneute Quarantäne der vollständig geimpften bzw. genesenen Kontaktperson grundsätzlich immer empfohlen.

Zu. 2. Ausgenommen sind Personen, die über ein ärztliches Zeugnis in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache oder in einem elektronischen Dokument verfügen, welches bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorhanden sind, und dieses der Universität vorlegen. Das ärztliche Zeugnis muss sich auf eine molekularbiologische Testung (PCR) auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 stützen, die in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem sonstigen Staat, den das RKI in eine Liste von Staaten mit hierfür ausreichendem Qualitätsstandard aufgenommen hat, durchgeführt wurde. Der Test darf höchstens 48 Stunden vor der Vorlage bei der Universität vorgenommen worden sein. Es wird darauf hingewiesen, dass ein sog. Antikörpertest bzw. ein Schnelltest (Antigentest) nicht ausreichend ist.

Zu 3. Bei der Einreise aus Risikogebieten gemäß RKI besteht eine Anmeldepflicht sowie bestimmte Nachweispflichten (Impfnachweis, Genesenennachweis oder Testnachweis) zur Vermeidung bzw. Verkürzung der Quarantänepflicht. Wird ein entsprechender Nachweis bereits vor der Einreise den zuständigen Behörden übermittelt, entfällt die Quarantänepflicht (ausgenommen bei Virusvariantengebieten). Gut aufbereitete Informationen zu den Einzelheiten bietet z.B. das Bundesgesundheitsministerium. Wurden alle behördlichen Auflagen erfüllt bzw. eine Quarantäne von den Behörden aufgehoben, kann die LMU ohne weitere Testungen wieder betreten werden.

Hygienemaßnahmen

Es wird dringend empfohlen, sich an die üblichen Hygienemaßnahmen zu halten, die auch vor einer Influenza-Infektion schützen:

  • Verzichten Sie darauf, sich die Hände zu geben.
  • Halten Sie eine gute Händehygiene ein und waschen Sie die Hände mit ausreichend Seife und Wasser.
  • Halten Sie die Husten-/Niesetikette ein (Armbeuge statt Hand).
  • Verwenden Sie Taschentücher nur einmal und entsorgen Sie sie sicher.
  • Halten Sie mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen und vermeiden Sie insbesondere engen Kontakt mit Personen, die an einer Atemwegsinfektion erkrankt sind.

Weitere Informationen zu den üblichen Hygienemaßnahmen finden sich hier.

Maßnahmen zur Kontaktreduktion

Vorgesetzte haben alle geeigneten technischen und organisatorischen Maßnahmen zu treffen, um betriebsbedingte Personenkontakte zu reduzieren. Die gleichzeitige Nutzung von Räumen durch mehrere Personen ist auf das betriebsnotwendige Minimum zu reduzieren.

Betriebsbedingte Zusammenkünfte mehrerer Personen sind auf das betriebsnotwendige Minimum zu reduzieren und nach Möglichkeit durch die Verwendung von Informationstechnologie zu ersetzen.


Maskenpflicht

In LMU-Gebäuden ist in allen Verkehrs- und Begegnungsbereichen, insbesondere in Fluren, Treppenhäusern, Aufzügen und Toiletten, sowie beim Betreten und Verlassen von Veranstaltungsräumen, von Studierenden und Besuchern eine FFP2-Maske und von Beschäftigten eine medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) oder FFP2-Maske zu tragen.

Ebenso besteht bei Präsenzveranstaltungen – auch für Dozierende – eine Maskenpflicht auch am Platz. Ausgenommen davon sind Prüfungen.

Am Arbeitsplatz gilt für Beschäftigte die Maskenpflicht nur, sofern weitere Personen anwesend sind und der Mindestabstand von 1,5 m nicht zuverlässig eingehalten werden kann.

In Bibliotheken gilt für Besucher eine FFP2-Maskenpflicht; von Beschäftigten ist eine medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) oder FFP2-Maske zu tragen. Sind geeignete Abtrennungen zwischen Besuchern und Personal vorhanden, entfällt die Maskenpflicht für das Personal. Wird vom Personal keine Maske getragen, ist besonders auf eine gute Belüftung zu achten.

Bei offenem Umgang mit Gefahr-, Bio- und radioaktiven Stoffen dürfen keine Masken getragen werden. Bei besonderen Tätigkeiten, die einen Atemschutz erfordern, ist dieser jedoch weiterhin zu verwenden.

FFP2-Masken ohne Ausatemventil dürfen höchstens 75 min am Stück getragen werden (bei leichter, überwiegend sitzender Tätigkeit bis zu 110 min). Danach ist jeweils eine Tragepause von 30 min vorzusehen. Beschäftigten, die während der Corona-Pandemie tätigkeitsbedingt länger als 75 bzw. 110 min pro Arbeitstag eine FFP2-Maske tragen müssen, ist von den Vorgesetzten eine Arbeitsmedizinische Vorsorge beim Betriebsärztlichen Dienst anzubieten.

Die Arbeitsmedizinische Vorsorge umfasst ein ärztliches Beratungsgespräch in Verbindung mit einer Anamnese. Hält der Betriebsärztliche Dienst eine zusätzliche körperliche und/oder klinische Untersuchung für erforderlich, bietet er diese den Beschäftigten an; diese können der Untersuchung zustimmen.


Rahmenhygienekonzept zum Infektionsschutz an der LMU München

Die Hochschulleitung hat die Anwendung des vom Universität Bayern e.V. mit den Bayerischen Staatsministerien für Wissenschaft und Kunst sowie Gesundheit und Pflege abgestimmten „Rahmenhygienekonzepts Universitäten“ vom 18.06.2021 an der LMU beschlossen. Dieses Rahmenkonzept gilt für den gesamten Lehr-, Forschungs- und Verwaltungsbetrieb und in allen Gebäuden der LMU.

Ergänzend zum „Rahmenhygienekonzept Universitäten“ gelten an der LMU „Regelungen zum infektionsschutzgerechten Lüften während der Corona-Pandemie“. Sie beinhalten das in Ziff. 2.c) des Rahmenhygienekonzepts geforderte Lüftungskonzept. Die Hochschulleitung behält sich weitere Konkretisierungen der getroffenen Regelungen vor.

Gemäß der aktuellen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sind Präsenzveranstaltungen unter Einhaltung besonderer Hygieneregeln, 1,5 m Mindestabstand, Maskenpflicht und - bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 50 zusätzlich zweimal wöchentlichem Testnachweis - seit 07.06.2021 wieder möglich.

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