Allgemeine Informationen und Hinweise

Alle Informationen zu Maßnahmen und Auflagen der Bayerischen Staatsregierung zur Bekämpfung des neuartigen Coronavirus (Sars-CoV-2) finden Sie hier.

Generell ist in der aktuellen Situation ein besonnenes und umsichtiges Verhalten wichtig. Weitere Informationen finden Sie auch auf den Seiten des Robert Koch-Institutes, des Bayerischen Gesundheitsministeriums, des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit sowie des Auswärtigen Amtes.

Alle Universitätsmitglieder sind aufgefordert, sich bei Verdacht auf eine COVID-19-Erkrankung umgehend telefonisch mit einem Arzt bzw. einer Ärztin oder dem kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (116117) in Verbindung zu setzen und das weitere Vorgehen zu besprechen. Dasselbe gilt, wenn Sie Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person haben oder hatten.

Zugang zu LMU-Gebäuden

Die Gebäude der LMU sind derzeit geschlossen. Für infektionsschutzrechtlich zulässige Veranstaltungen wie schriftliche und mündliche Präsenzprüfungen oder laborpraktischen Unterricht werden die Gebäude in Absprache mit der Hausverwaltung punktuell geöffnet. Ab dem 16. März 2021 sind zudem einzelne Gebäude für den Bibliotheksbetrieb zugänglich. Darüber hinaus können Beschäftigte die Gebäude mit Transponder individuell betreten (z.B. für den Zugang zu Laboren zu Forschungszwecken). Das Verfahren zur Beantragung einer Schließberechtigung findet sich für Beschäftigte im Serviceportal. Schließberechtigungen, die während der Gebäudeschließung im Frühjahr 2020 erteilt wurden, funktionieren weiterhin. In besonderen Fällen gelten zudem weitere Ausnahmen, bspw. für Bereiche mit Aufgaben in der human- und veterinärmedizinischen Patientenversorgung und Forschung.

Vom Betreten der Hochschule sind Personen ausgeschlossen, die

1. in den letzten 14 Tagen wissentlich Kontakt zu einem bestätigten an COVID-19-Erkrankten hatten (Kontaktpersonen der Kat. I), sofern keine anderweitige Anordnung des Gesundheitsamtes erfolgt;

2. Symptome aufweisen, die auf eine COVID-19-Erkrankung hindeuten können, wie Atemwegssymptome jeglicher Schwere, unspezifische Allgemeinsymptome und Geruchs- oder Geschmacksstörungen;

3. die gemäß der jeweils gültigen Einreise-Quarantäneverordnung (EQV)verpflichtet sind, sich in häusliche Quarantäne zu begeben.

Ausgenommen sind im Fall von Nr. 2 Personen, die über ein ärztliches Zeugnis in deutscher oder englischer Sprache verfügen, welches bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorhanden sind, und dieses der Universität vorlegen. Das ärztliche Zeugnis muss sich auf eine molekularbiologische Testung (PCR) auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 stützen, die in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem sonstigen Staat, den das RKI in eine Liste von Staaten mit hierfür ausreichendem Qualitätsstandard aufgenommen hat, durchgeführt wurde. Der Test darf höchstens 48 Stunden vor der Vorlage bei der Universität vorgenommen worden sein. Es wird darauf hingewiesen, dass ein sog. Antikörpertest bzw. ein Schnelltest (Antigentest) nicht ausreichend ist.

Im Fall von Nr. 3 dauert die Quarantäne 10 Tage und endet vorzeitig, frühestens jedoch ab dem fünften Tag nach der Einreise, wenn die betroffene Person über ein negatives Testergebnis verfügt und sie dieses der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde auf Verlangen unverzüglich vorlegt. Die Testung darf frühestens fünf Tage nach der Einreise nach Deutschland vorgenommen worden sein. Einreisende aus Virusvariantengebieten müssen sich 14 Tage in Quarantäne begeben ohne Möglichkeit der Verkürzung.


Hygienemaßnahmen

Es wird dringend empfohlen, sich an die üblichen Hygienemaßnahmen zu halten, die auch vor einer Influenza-Infektion schützen:

  • Verzichten Sie darauf, sich die Hände zu geben.
  • Halten Sie eine gute Händehygiene ein und waschen Sie die Hände mit ausreichend Seife und Wasser.
  • Halten Sie die Husten-/Niesetikette ein (Armbeuge statt Hand).
  • Verwenden Sie Taschentücher nur einmal und entsorgen Sie sie sicher.
  • Halten Sie mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen und vermeiden Sie insbesondere engen Kontakt mit Personen, die an einer Atemwegsinfektion erkrankt sind.

Weitere Informationen zu den üblichen Hygienemaßnahmen finden sich hier.

Maßnahmen zur Kontaktreduktion

Vorgesetzte haben alle geeigneten technischen und organisatorischen Maßnahmen zu treffen, um betriebsbedingte Personenkontakte zu reduzieren. Die gleichzeitige Nutzung von Räumen durch mehrere Personen ist auf das betriebsnotwendige Minimum zu reduzieren.

Vorgesetzte haben den Beschäftigten im Fall von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten (d.h. solche Tätigkeiten, die unter Verwendung von Informationstechnologien von zu Hause aus erledigt werden können) anzubieten, diese Tätigkeiten zunächst bis 30.04.2021 im Homeoffice auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. An das Vorliegen zwingender betrieblicher Gründe sind hohe Anforderungen zu stellen, die im Falle der Ablehnung zu dokumentieren sind (weitere Informationen hierzu unter „Hinweise für Beschäftigte“, „Flexibilisierung der Erbringung der Arbeitsleistung“).

Betriebsbedingte Zusammenkünfte mehrerer Personen sind auf das betriebsnotwendige Minimum zu reduzieren und nach Möglichkeit durch die Verwendung von Informationstechnologie zu ersetzen.

Ist die gleichzeitige Nutzung von Räumen durch mehrere Personen erforderlich, so darf eine Mindestfläche von 10 m2 für jede im Raum befindliche Person nicht unterschritten werden, soweit die auszuführenden Tätigkeiten dies zulassen.

Lassen die auszuführenden Tätigkeiten dies nicht zu, so hat der Arbeitgeber durch andere geeignete Schutzmaßnahmen den gleichwertigen Schutz der Beschäftigten sicherzustellen, insbesondere durch geeignete Lüftungsmaßnahmen und Abtrennungen zwischen den anwesenden Personen. Sofern dies nicht möglich ist, tragen die Vorgesetzten Sorge dafür, dass medizinische Gesichtsmasken oder FFP2-Masken bereitgehalten und auch tatsächlich getragen werden.

In Bereichen mit mehr als zehn Beschäftigten sind die Beschäftigten in möglichst kleine Arbeitsgruppen einzuteilen. Personenkontakte zwischen den einzelnen Arbeitsgruppen im Betriebsablauf sowie Änderungen dieser Einteilung sind auf das betriebsnotwendige Minimum zu reduzieren. Zeitversetztes Arbeiten ist zu ermöglichen, soweit die betrieblichen Gegebenheiten dies zulassen.

Maskenpflicht

In allen Verkehrs- und Begegnungsbereichen in LMU-Gebäuden, insbesondere in Fluren, Treppenhäusern, Aufzügen und Toiletten, sowie beim Betreten und Verlassen von Veranstaltungsräumen, ist eine medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) oder FFP2-Maske zu tragen.

Ebenso besteht bei Präsenzveranstaltungen – auch für Dozierende – eine Maskenpflicht auch am Platz. Ausgenommen davon sind Prüfungen.

Am Arbeitsplatz gilt die Maskenpflicht nur, soweit der Mindestabstand von 1,5 m nicht zuverlässig eingehalten werden kann.

Ist ein Besprechungsraum mit mehr als einer Person pro 10 m2 belegt, ist auch am Platz eine medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) zu tragen.

In Bibliotheken gilt eine FFP2-Maskenpflicht. Sind geeignete Abtrennungen zwischen Besuchern und Personal vorhanden, ist für das Personal auch das Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske zulässig.

Bei offenem Umgang mit Gefahr-, Bio- und radioaktiven Stoffen dürfen keine Masken getragen werden. Bei besonderen Tätigkeiten, die einen Atemschutz erfordern, ist dieser jedoch weiterhin zu verwenden.

FFP2-Masken ohne Ausatemventil dürfen höchstens 75 min am Stück getragen werden (bei leichter, überwiegend sitzender Tätigkeit bis zu 110 min). Danach ist jeweils eine Tragepause von 30 min vorzusehen.

Beschäftigten, die während der Corona-Pandemie tätigkeitsbedingt länger als 75 bzw. 110 min pro Arbeitstag eine FFP2-Maske tragen müssen, ist von den Vorgesetzten eine Arbeitsmedizinische Vorsorge beim Betriebsärztlichen Dienst anzubieten.

Die Arbeitsmedizinische Vorsorge umfasst ein ärztliches Beratungsgespräch in Verbindung mit einer Anamnese. Hält der Betriebsärztliche Dienst eine zusätzliche körperliche und/oder klinische Untersuchung für erforderlich, bietet er diese den Beschäftigten an; diese können der Untersuchung zustimmen.

Rahmenhygienekonzept zum Infektionsschutz an der LMU München

Die Hochschulleitung hat die Anwendung des vom Universität Bayern e.V. mit den Bayerischen Staatsministerien für Wissenschaft und Kunst sowie Gesundheit und Pflege abgestimmten „Rahmenhygienekonzepts Universitäten“ vom 05.11.2020 (PDF, 136 KB) an der LMU beschlossen. Gleichzeitig endet die Anwendung der Richtlinien des Universität Bayern e.V. zum Vollzug der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung an den bayerischen Universitäten vom 17.09.2020. Dieses Rahmenkonzept gilt für den gesamten Lehr-, Forschungs- und Verwaltungsbetrieb und in allen Gebäuden der LMU.

Ergänzend zum „Rahmenhygienekonzept Universitäten“ gelten an der LMU „Regelungen zum infektionsschutzgerechten Lüften während der Corona-Pandemie“. Sie beinhalten das in Ziff. 2.c) des Rahmenhygienekonzepts geforderte Lüftungskonzept.Die Hochschulleitung behält sich weitere Konkretisierungen der getroffenen Regelungen vor.

Gemäß der aktuellen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung dürfen (bis vorerst 18. April 2021) an Hochschulen keine Präsenzveranstaltungen mehr stattfinden. Ausnahmen von dieser Regel bestehen lediglich für praktische und künstlerische Ausbildungsabschnitte sowie Veranstaltungen, die besondere Labor- oder Arbeitsräume an den Hochschulen erfordern.

Das vom Universität Bayern e.V. mit den Bayerischen Staatsministerien für Wissenschaft und Kunst sowie Gesundheit und Pflege abgestimmte „Rahmenhygienekonzept Universitäten“ vom 05.11.2020 (PDF, 136 KB) bleibt mit Ausnahme der Ziff. 3 Abs. 1 weiterhin in Kraft, wonach noch Präsenzveranstaltungen mit bis zu 200 Teilnehmenden zulässig waren.

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