Allgemeine Informationen und Hinweise

Stand: 20. Januar 2022, 14:00 Uhr

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Die wichtigsten Informationen zu Maßnahmen und Auflagen der Bayerischen Staatsregierung zur Bekämpfung des neuartigen Coronavirus (Sars-CoV-2) finden Sie hier.

Generell ist in der aktuellen Situation ein besonnenes und umsichtiges Verhalten wichtig. Weitere Informationen finden Sie auch auf den Seiten des Robert Koch-Institutes, des Bayerischen Gesundheitsministeriums, des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit sowie des Auswärtigen Amtes.

Alle Universitätsmitglieder sind aufgefordert, sich bei Verdacht auf eine COVID-19-Erkrankung umgehend telefonisch mit einem Arzt bzw. einer Ärztin oder dem kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (116117) in Verbindung zu setzen und das weitere Vorgehen zu besprechen. Dasselbe gilt, wenn Sie Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person haben oder hatten.

Zudem ist zu beachten, dass bei einer erhöhten Belastung des Gesundheitssystems („Krankenhausampel“) verschärfte Maßnahmen ergriffen werden können.

Rechtliche Regelungen zum Infektionsschutz an der LMU

Es gelten das Infektionsschutzgesetz des Bundes, die Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, das Rahmenhygienkonzept für Hochschulen der Bayerischen Staatsministerien für Wissenschaft und Kunst sowie für Gesundheit und Pflege in den jeweils geltenden Fassungen sowie das darauf aufbauende Infektionsschutzkonzept der LMU.“

Weiterhin gelten an der LMU die Regelungen zum infektionsschutzgerechten Lüften während der Corona-Pandemie sowie die Regelungen zum Infektionsschutz für Präsenzveranstaltungen.

Zugang zu LMU-Gebäuden

Studierende dürfen LMU-Gebäude (einschließlich Bibliotheken und Archive) nur betreten, wenn sie geimpft oder genesen sind („2G-Regel“). Zur Überprüfung werden vom Sicherheitspersonal der LMU Kontrollen an den Gebäudezugängen durchgeführt. Lehrende sind ebenfalls zu Kontrollen berechtigt.

Studierende, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können und dies vor Ort insbesondere durch Vorlage eines schriftlichen ärztlichen Zeugnisses im Original nachweisen, das den vollständigen Namen und das Geburtsdatum enthält, können bei Vorlage eines negativen PCR-Testnachweises zu Lehrveranstaltungen zugelassen werden.

Bei Präsenzprüfungen gilt für Studierende allgemein 3G plus, d.h. zugelassen werden können nur geimpfte oder genesene Studierende oder solche, die einen negativen PCR-Test vorweisen.

Nach einem Hinweis des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege gilt ab sofort abweichend von § 5 Abs. 3 Nr. 1 BayIfSMV bei der Teilnahme an Prüfungen für nicht geimpfte und nicht genesene Studierende, die im Einzelfall keinen PCR-Testnachweis erlangen können, dass diese mit Blick auf den Stellenwert von Aus-, Fort- und Weiterbildung und die Bedeutung der Prüfungen ersatzweise auf der Basis eines täglichen negativen Antigen-Schnelltests, der nicht älter als 24 Stunden sein darf, zur Prüfung zugelassen werden können. Die Prüferinnen und Prüfer hingegen unterfallen weiterhin von vornherein der 3G-Regelung.

Für nicht geimpfte bzw. nicht genesene Beschäftigte, einschließlich der Lehrenden, ist eine tägliche Überprüfung ihres negativen Teststatus Voraussetzung für den Zugang zur Arbeitsstätte. Der jeweilige Nachweis ist von den Leitungen der Einrichtungen, denen die Beschäftigten zugeordnet sind, oder von den Leitungen beauftragte Personen zu kontrollieren. Die Kontrollen der Beschäftigten können auch erst nach dem Betreten des Gebäudes durchgeführt werden. Für Beschäftigte gilt bei Präsenzarbeit die 3G-Regel (geimpft, genesen oder getestet). Testnachweise (Antigen-Schnelltest) sind täglich zu erbringen. Zur Umsetzung der 3G-Regel für Beschäftigte: vgl. Hinweise für Beschäftigte

Bei Veranstaltungen außerhalb des regulären Lehr- und Dienstbetriebs (z.B. Tagungen, Kongresse) gilt 2G plus, d.h. es ist zusätzlich zum Impf- oder Genesenennachweis ein Antigentest vorzulegen. Die Veranstalter sind verpflichtet, die Einhaltung der 2G plus-Regel zu kontrollieren.

Die Nachweise können schriftlich oder elektronisch erbracht werden. Als Testnachweis gilt das negative Ergebnis eines vor höchstens 48 Stunden durchgeführten PCR-Tests, oder eines vor höchstens 24 Stunden durchgeführten Antigen-Schnelltests. Die Ergebnisse von Selbsttests sind nicht ausreichend.

Die Kosten für die Beibringung eines PCR-Tests haben die betroffenen Personen selbst zu tragen. Unter bestimmten Voraussetzungen (z.B. medizinische Kontraindikation bzgl. einer Impfung) sind PCR-Tests kostenlos. In München bietet nur das Corona-Testzentrum auf der Theresienwiese kostenlose PCR-Tests an.

An der LMU stehen zwei Testzentren zur Verfügung:

  • Testzentrum im Gebäude Schellingstr. 3, Vordergebäude (EG)
  • Testzentrum im Biomedizinischen Zentrum Martinsried, Großhaderner Str. 9 (Eingangshalle Hörsaaltrakt)

Die Buchung eines Schnelltests dort ist ausschließlich online möglich.

Das Betreten von Gebäuden der Universität ohne erforderlichen Impf-, Genesenen- oder Testnachweis stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Die Universität behält sich vor, Verstöße zur Anzeige zu bringen. Personen, die ohne erforderlichen Nachweis in Gebäuden der LMU angetroffen werden, werden aus dem Gebäude verwiesen. Ansprüche, etwa wegen dadurch verpasster Termine oder Unterrichtsteilnahme, bestehen nicht.

Vom Betreten der Hochschule sind außerdem Personen ausgeschlossen, die

1. in den letzten 10 Tagen wissentlich Kontakt zu einem bestätigten an COVID-19-Erkrankten hatten (enge Kontaktpersonen gemäß RKI), sofern keine anderweitige Anordnung des Gesundheitsamtes erfolgt;

2. Symptome aufweisen, die auf eine COVID-19-Erkrankung hindeuten können, wie Atemwegssymptome jeglicher Schwere, unspezifische Allgemeinsymptome und Geruchs- oder Geschmacksstörungen;

3. die gemäß der jeweils gültigen Coronavirus-Einreiseverordnung verpflichtet sind, sich in häusliche Quarantäne zu begeben.

Zu 1.

Laut RKI ist ein enger Kontakt (mit erhöhtem Infektionsrisiko) beispielsweise in folgenden Situationen gegeben:

  • Enger Kontakt (<1,5 m, Nahfeld) länger als 10 Minuten ohne adäquaten Schutz (adäquater Schutz = Fall und Kontaktperson tragen durchgehend und korrekt MNS [Mund-Nasen-Schutz] oder FFP2-Maske).
  • Gespräch mit dem Fall (Face-to-face-Kontakt, <1,5 m, unabhängig von der Gesprächsdauer) ohne adäquaten Schutz# (adäquater Schutz = Fall und Kontaktperson tragen durchgehend und korrekt MNS [Mund-Nasen-Schutz] oder FFP2-Maske) oder direkter Kontakt (mit respiratorischem Sekret).
  • Gleichzeitiger Aufenthalt von Kontaktperson und Fall im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole unabhängig vom Abstand für > 10 Minuten, auch wenn durchgehend und korrekt MNS (Mund-Nasen-Schutz) oder FFP2-Maske getragen wurde.
  • Weitere Beispielkonstellationen finden Sie auf der Seite des RKIs.

Nur mittelbare Kontakte (also Kontakt mit einer Person, die Kontakt mit einem Rückkehrer aus einem Risikogebiet hatte, usw.) stellen keinen „Kontakt“ im Sinne der obigen Maßgaben dar. In Zweifelsfällen wenden Sie sich bitte an den Betriebsärztlichen Dienst. Weiterhin gilt auch hier, sich bei Verdacht auf eine COVID-19-Erkrankung umgehend telefonisch mit einem Arzt bzw. einer Ärztin oder dem ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117) in Verbindung zu setzen und das weitere Vorgehen zu besprechen.

Ausgenommen vom Betretungsverbot sind vollständig geimpfte Personen, Genesene innerhalb der ersten drei Monate nach vorausgegangener SARS-CoV-2-Infektion und Genesene, die mit einer Impfstoffdosis geimpft wurden. Der Kontakt zu ungeimpften Risikogruppen sollte jedoch nach Möglichkeit für 14 Tage unterbleiben.

Bis zum 14. Tag nach Exposition zu dem SARS-CoV-2-Fall sollte ein Selbstmonitoring (Körpertemperatur, Symptome) erfolgen. Entwickelt die Kontaktperson trotz vorausgegangener Impfung oder Genesung Symptome, so muss sie sich in eine Selbstisolierung begeben und eine zeitnahe Testung veranlassen.

Zu. 2.

Ausgenommen sind Personen, die über ein ärztliches Zeugnis in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache oder in einem elektronischen Dokument verfügen, welches bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorhanden sind, und dieses der Universität vorlegen. Das ärztliche Zeugnis muss sich auf eine molekularbiologische Testung (PCR) auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 stützen, die in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem sonstigen Staat, den das RKI in eine Liste von Staaten mit hierfür ausreichendem Qualitätsstandard aufgenommen hat, durchgeführt wurde. Der Test darf höchstens 48 Stunden vor der Vorlage bei der Universität vorgenommen worden sein. Es wird darauf hingewiesen, dass ein sog. Antikörpertest bzw. ein Schnelltest (Antigentest) nicht ausreichend ist.

Zu 3.

Bei der Einreise bestehen bestimmte Nachweispflichten (Impfnachweis, Genesenennachweis oder Testnachweis). Bei der Einreise aus Hochrisiko- und Virusvariantengebieten besteht darüber hinaus eine digitale Anmeldepflicht sowie ggf. eine Quarantänepflicht. Gut aufbereitete Informationen zu den Einzelheiten bietet z.B. das Bundesgesundheitsministerium. Wurden alle behördlichen Auflagen erfüllt bzw. eine Quarantäne von den Behörden aufgehoben, kann die LMU ohne weitere Testungen wieder betreten werden.

Maßnahmen zur Kontaktreduktion

Vorgesetzte haben geeignete technische und organisatorische Maßnahmen zu treffen, um betriebsbedingte Personenkontakte zu reduzieren. Dazu gehören z.B. die Einhaltung des Mindestabstands am Arbeitsplatz (soweit möglich) sowie die Reduzierung von Raumbelegungen und Präsenzbesprechungen. Die gleichzeitige Nutzung von Räumen durch mehrere Personen ist auf das betriebsnotwendige Minimum zu reduzieren, sofern nicht durch andere Maßnahmen ein gleichwertiger Schutz sichergestellt werden kann.

Maskenpflicht

In allen LMU-Gebäuden und dort in allen Bereichen gilt für Studierende und Besucher die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske.

Bei Beschäftigten der LMU und Personen, die die LMU im Rahmen ihrer Berufsausübung aufsuchen, ist auch das Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske (OP-Maske) zulässig. Besteht tätigkeitsbedingt ein erhöhtes Infektionsrisiko (z.B. bei gemeinsamen Arbeiten an Geräten), ist jedoch eine FFP2-Maske zu tragen. Dies ist im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung festzulegen. Hierbei unterstützt die zuständige Fachkraft für Arbeitssicherheit der Stabsstelle Arbeitssicherheit und Nachhaltigkeit. Die Maskenpflicht gilt auch für Veranstaltungen auf Freiflächen der LMU.

Die Maskenpflicht gilt nicht

  • am festen Sitz- oder Stehplatz, soweit zuverlässig ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen gewahrt wird,
  • für das Personal, soweit in Kassen- und Thekenbereichen durch Plexiglasschutzwände oder vergleichbare Abtrennungen ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet wird,

Masken für Beschäftigte und für Praxisveranstaltungen werden zentral von der Stabsstelle Arbeitssicherheit und Nachhaltigkeit beschafft.

Bei offenem Umgang mit Gefahr-, Bio- und radioaktiven Stoffen dürfen keine Masken getragen werden. Bei besonderen Tätigkeiten, die einen Atemschutz erfordern, ist dieser jedoch weiterhin zu verwenden.

FFP2-Masken ohne Ausatemventil dürfen grundsätzlich höchstens 75 min am Stück getragen werden (bei leichter, überwiegend sitzender Tätigkeit bis zu 110 min). Danach ist jeweils eine Tragepause von 30 min vorzusehen. Ist tätigkeitsbedingt eine längere Tragezeit unvermeidbar, ist eine Tragepause vorzusehen, sobald gesundheitliche Beschwerden (z.B. Atemnot, Unwohlsein) auftreten. Beschäftigten, die während der Corona-Pandemie tätigkeitsbedingt länger als 75 bzw. 110 min pro Arbeitstag eine FFP2-Maske tragen müssen, ist von den Vorgesetzten eine Arbeitsmedizinische Vorsorge beim Betriebsärztlichen Dienst anzubieten.

Die Arbeitsmedizinische Vorsorge umfasst ein ärztliches Beratungsgespräch in Verbindung mit einer Anamnese. Hält der Betriebsärztliche Dienst eine zusätzliche körperliche und/oder klinische Untersuchung für erforderlich, bietet er diese den Beschäftigten an; diese können der Untersuchung zustimmen.

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