Allgemeine Informationen und Hinweise

Alle Informationen zu Maßnahmen und Auflagen der Bayerischen Staatsregierung zur Bekämpfung des neuartigen Coronavirus (Sars-CoV-2) finden Sie hier.

Generell ist in der aktuellen Situation ein besonnenes und umsichtiges Verhalten wichtig. Weitere Informationen finden Sie auch auf den Seiten des Robert Koch-Institutes, des Bayerischen Gesundheitsministeriums, des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit sowie des Auswärtigen Amtes.

Alle Universitätsmitglieder sind aufgefordert, sich bei Verdacht auf eine COVID-19-Erkrankung umgehend telefonisch mit einem Arzt bzw. einer Ärztin oder dem kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (116117) in Verbindung zu setzen und das weitere Vorgehen zu besprechen. Dasselbe gilt, wenn Sie Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person haben oder hatten.

Zugang zu LMU-Gebäuden

Die Gebäude der LMU sind bis bis vorerst 07. März 2021 geschlossen. Für die weiterhin möglichen und zulässigen Veranstaltungen wie schriftliche und mündliche Präsenzprüfungen oder laborpraktische Lehrveranstaltungen werden die Gebäude in Absprache mit der Hausverwaltung punktuell geöffnet. Darüber hinaus können Beschäftigte die Gebäude mit Transponder individuell betreten (z.B. für den Zugang zu Laboren zu Forschungszwecken). Das Verfahren zur Beantragung einer Schließberechtigung findet sich für Beschäftigte im Serviceportal. Schließberechtigungen, die während der Gebäudeschließung im Frühjahr 2020 erteilt wurden, funktionieren weiterhin. In besonderen Fällen gelten zudem weitere Ausnahmen, bspw. für Bereiche mit Aufgaben in der human- und veterinärmedizinischen Patientenversorgung und Forschung.

Vom Betreten der Hochschule sind Personen ausgeschlossen, die

1. in den letzten 14 Tagen wissentlich Kontakt zu einem bestätigten an COVID-19-Erkrankten hatten (Kontaktpersonen der Kat. I), sofern keine anderweitige Anordnung des Gesundheitsamtes erfolgt;

2. Symptome aufweisen, die auf eine COVID-19-Erkrankung hindeuten können, wie Atemwegssymptome jeglicher Schwere, unspezifische Allgemeinsymptome und Geruchs- oder Geschmacksstörungen;

3. die gemäß der jeweils gültigen Einreise-Quarantäneverordnung (EQV)verpflichtet sind, sich für 10 Tage in häusliche Quarantäne zu begeben.

Ausgenommen sind im Fall von Nr. 2 Personen, die über ein ärztliches Zeugnis in deutscher oder englischer Sprache verfügen, welches bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorhanden sind, und dieses der Universität vorlegen. Das ärztliche Zeugnis muss sich auf eine molekularbiologische Testung (PCR) auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 stützen, die in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem sonstigen Staat, den das RKI in eine Liste von Staaten mit hierfür ausreichendem Qualitätsstandard aufgenommen hat, durchgeführt wurde. Der Test darf höchstens 48 Stunden vor der Vorlage bei der Universität vorgenommen worden sein. Es wird darauf hingewiesen, dass ein sog. Antikörpertest bzw. ein Schnelltest (Antigentest) nicht ausreichend ist.

Im Fall von Nr. 3 endet die Quarantäne vorzeitig, frühestens jedoch ab dem fünften Tag nach der Einreise, wenn die betroffene Person über ein negatives Testergebnis verfügt und sie dieses der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde auf Verlangen unverzüglich vorlegt. Die Testung darf frühestens fünf Tage nach der Einreise nach Deutschland vorgenommen worden sein.


Hygienemaßnahmen

Es wird dringend empfohlen, sich an die üblichen Hygienemaßnahmen zu halten, die auch vor einer Influenza-Infektion schützen:

  • Verzichten Sie darauf, sich die Hände zu geben.
  • Halten Sie eine gute Händehygiene ein und waschen Sie die Hände mit ausreichend Seife und Wasser.
  • Halten Sie die Husten-/Niesetikette ein (Armbeuge statt Hand).
  • Verwenden Sie Taschentücher nur einmal und entsorgen Sie sie sicher.
  • Halten Sie mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen und vermeiden Sie insbesondere engen Kontakt mit Personen, die an einer Atemwegsinfektion erkrankt sind.

Weitere Informationen zu den üblichen Hygienemaßnahmen finden sich hier.

Maskenpflicht

In allen Verkehrs- und Begegnungsbereichen in LMU-Gebäuden, insbesondere in Fluren, Treppenhäusern, Aufzügen und Toiletten, sowie beim Betreten und Verlassen von Veranstaltungsräumen, ist eine medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) oder FFP2-Maske zu tragen.

Ebenso besteht bei Präsenzveranstaltungen – auch für Dozierende – eine Maskenpflicht auch am Platz. Ausgenommen davon sind Prüfungen.

Am Arbeitsplatz (einschließlich Besprechungsräumen) gilt die Maskenpflicht nur, soweit der Mindestabstand von 1,5 m nicht zuverlässig eingehalten werden kann.

Bei offenem Umgang mit Gefahr-, Bio- und radioaktiven Stoffen dürfen keine Masken getragen werden. Bei besonderen Tätigkeiten, die einen Atemschutz erfordern, ist dieser jedoch weiterhin zu verwenden.

Rahmenhygienekonzept zum Infektionsschutz an der LMU München

Die Hochschulleitung hat die Anwendung des vom Universität Bayern e.V. mit den Bayerischen Staatsministerien für Wissenschaft und Kunst sowie Gesundheit und Pflege abgestimmten „Rahmenhygienekonzepts Universitäten“ vom 05.11.2020 an der LMU beschlossen. Gleichzeitig endet die Anwendung der Richtlinien des Universität Bayern e.V. zum Vollzug der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung an den bayerischen Universitäten vom 17.09.2020. Dieses Rahmenkonzept gilt für den gesamten Lehr-, Forschungs- und Verwaltungsbetrieb und in allen Gebäuden der LMU.

Ergänzend zum „Rahmenhygienekonzept Universitäten“ gelten an der LMU „Regelungen zum infektionsschutzgerechten Lüften während der Corona-Pandemie“. Sie beinhalten das in Ziff. 2.c) des Rahmenhygienekonzepts geforderte Lüftungskonzept.Die Hochschulleitung behält sich weitere Konkretisierungen der getroffenen Regelungen vor.

Gemäß § 21 der aktuellen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung dürfen (bis vorerst 07. März 2021) an Hochschulen keine Präsenzveranstaltungen mehr stattfinden. Ausnahmen von dieser Regel bestehen lediglich für praktische und künstlerische Ausbildungsabschnitte sowie Veranstaltungen, die besondere Labor- oder Arbeitsräume an den Hochschulen erfordern.

Das vom Universität Bayern e.V. mit den Bayerischen Staatsministerien für Wissenschaft und Kunst sowie Gesundheit und Pflege abgestimmte „Rahmenhygienekonzept Universitäten“ vom 05.11.2020 bleibt mit Ausnahme der Ziff. 3 Abs. 1 weiterhin in Kraft, wonach noch Präsenzveranstaltungen mit bis zu 200 Teilnehmenden zulässig waren.