Allgemeine Informationen und Hinweise

Zuletzt aktualisiert am 12. Oktober 2021

Die wichtigsten Informationen zu Maßnahmen und Auflagen der Bayerischen Staatsregierung zur Bekämpfung des neuartigen Coronavirus (Sars-CoV-2) finden Sie hier.

Generell ist in der aktuellen Situation ein besonnenes und umsichtiges Verhalten wichtig. Weitere Informationen finden Sie auch auf den Seiten des Robert Koch-Institutes, des Bayerischen Gesundheitsministeriums, des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit sowie des Auswärtigen Amtes.

Alle Universitätsmitglieder sind aufgefordert, sich bei Verdacht auf eine COVID-19-Erkrankung umgehend telefonisch mit einem Arzt bzw. einer Ärztin oder dem kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (116117) in Verbindung zu setzen und das weitere Vorgehen zu besprechen. Dasselbe gilt, wenn Sie Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person haben oder hatten.

Zudem ist zu beachten, dass bei einer erhöhten Belastung des Gesundheitssystems („Krankenhausampel“) verschärfte Maßnahmen ergriffen werden können.

3G-Regel

Nach aktueller Rechtslage gilt derzeit und vorbehaltlich der weiteren Entwicklung auch im Wintersemester 2021/22 Folgendes: Überschreitet die 7-Tage-Inzidenz von Corona-Neuinfektionen den Wert von 35, dürfen Studierende und Besucher LMU-Gebäude nur betreten, wenn sie geimpft, genesen oder getestet sind („3G-Regel“). Zur Überprüfung werden vom Sicherheitspersonal der LMU Kontrollen an den Gebäudezugängen durchgeführt. Dozentinnen und Dozenten sind ebenfalls zu Kontrollen berechtigt. Bei Veranstaltungen außerhalb des regulären Lehr- und Dienstbetriebs (z.B. Tagungen, Kongresse) sind die Veranstalter verpflichtet, die Einhaltung der 3G-Regel zu kontrollieren.

Die Nachweise können schriftlich oder elektronisch erbracht werden. Als Testnachweis gilt das negative Ergebnis eines vor höchstens 48 Stunden durchgeführten PCR-Tests oder eines vor höchstens 24 Stunden durchgeführten Antigen-Schnelltests. Die Ergebnisse von Selbsttests sind nicht ausreichend.

An der LMU stehen ab 12.10.2021 zwei Testzentren zur Verfügung:

  • Testzentrum im Gebäude Schellingstr. 3, Rückgebäude (1. OG)
  • Testzentrum am Biozentrum Martinsried, Großhaderner Str. 4 (Testzelt auf dem Vorplatz)

Die Buchung eines Schnelltests dort ist ausschließlich online möglich. Für Studierende sind die Schnelltests bei Vorlage der LMUcard (Studierendenausweis) kostenlos. LMU-Beschäftigte erhalten auf die Testgebühren (15.- Euro) einen Rabatt von 5.- Euro (im Feld Gutscheincode das Kennwort LMU-Staff eingeben).

Zu beachten ist jedoch, dass die Tests nur übergangsweise bis zum 30. November 2021 für alle Studierenden kostenfrei sein werden. Bis zum 31. Dezember 2021 sind Tests noch kostenfrei für Personen unter 18 Jahren, für Schwangere und für Studierende, die mit einem anderen als von der Europäischen Arzneimittelbehörde zugelassenen Impfstoff geimpft sind und daher in der EU nicht als immunisiert gelten, sich aber auch nicht erneut impfen lassen können. Danach gibt es kostenlose Tests nur noch in wenigen Ausnahmefällen wie etwa bei medizinischer Kontraindikation.

Die 3G-Regel gilt nicht bei Prüfungen und nicht für Beschäftigte der LMU und andere Personen (z.B. Lehrbeauftragte, Personal von Fremdfirmen), die die Gebäude der LMU im Rahmen der Berufsausübung betreten. Die davon betroffenen Personen müssen bei Kontrollen einen entsprechenden Nachweis vorzeigen.

Das Betreten von Gebäuden der Universität ohne erforderlichen Impf-, Genesenen- oder Testnachweis stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Die Universität behält sich vor, Verstöße zur Anzeige zu bringen. Personen, die ohne erforderlichen Nachweis in Gebäuden der LMU angetroffen werden, werden aus dem Gebäude verwiesen. Ansprüche, etwa wegen dadurch verpasster Termine oder Unterrichtsteilnahme, bestehen nicht.

Vom Betreten der Hochschule sind außerdem Personen ausgeschlossen, die

1. in den letzten 14 Tagen wissentlich Kontakt zu einem bestätigten an COVID-19-Erkrankten hatten (enge Kontaktpersonen gemäß RKI), sofern keine anderweitige Anordnung des Gesundheitsamtes erfolgt;

2. Symptome aufweisen, die auf eine COVID-19-Erkrankung hindeuten können, wie Atemwegssymptome jeglicher Schwere, unspezifische Allgemeinsymptome und Geruchs- oder Geschmacksstörungen;

3. die gemäß der jeweils gültigen Coronavirus-Einreiseverordnung verpflichtet sind, sich in häusliche Quarantäne zu begeben.

Zu 1. Laut RKI ist ein enger Kontakt (mit erhöhtem Infektionsrisiko) beispielsweise in folgenden Situationen gegeben:

  • Enger Kontakt (<1,5 m, Nahfeld) länger als 10 Minuten ohne adäquaten Schutz# (adäquater Schutz = Fall und Kontaktperson tragen durchgehend und korrekt MNS [Mund-Nasen-Schutz] oder FFP2-Maske).
  • Gespräch mit dem Fall (Face-to-face-Kontakt, <1,5 m, unabhängig von der Gesprächsdauer) ohne adäquaten Schutz# (adäquater Schutz = Fall und Kontaktperson tragen durchgehend und korrekt MNS [Mund-Nasen-Schutz] oder FFP2-Maske) oder direkter Kontakt (mit respiratorischem Sekret).
  • Gleichzeitiger Aufenthalt von Kontaktperson und Fall im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole unabhängig vom Abstand für > 10 Minuten, auch wenn durchgehend und korrekt MNS (Mund-Nasen-Schutz) oder FFP2-Maske getragen wurd
  • Weitere Beispielkonstellationen finden Sie auf der Seite des RKIs.

Nur mittelbare Kontakte (also Kontakt mit einer Person, die Kontakt mit einem Rückkehrer aus einem Risikogebiet hatte, usw.) stellen keinen „Kontakt“ im Sinne der obigen Maßgaben dar. In Zweifelsfällen wenden Sie sich bitte an den Betriebsärztlichen Dienst. Weiterhin gilt auch hier, sich bei Verdacht auf eine COVID-19-Erkrankung umgehend telefonisch mit einem Arzt bzw. einer Ärztin oder dem ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117) in Verbindung zu setzen und das weitere Vorgehen zu besprechen.

Ausgenommen sind im Fall von Nr. 1 vollständig geimpfte Personen, Genesene innerhalb der ersten sechs Monate nach vorausgegangener SARS-CoV-2-Infektion und Genesene, die mit einer Impfstoffdosis geimpft wurden. Der Kontakt zu ungeimpften Risikogruppen sollte jedoch nach Möglichkeit für 14 Tage unterbleiben.

Bis zum 21. Tag nach Exposition zu dem SARS-CoV-2-Fall sollte ein Selbstmonitoring (Körpertemperatur, Symptome) erfolgen. Entwickelt die Kontaktperson trotz vorausgegangener Impfung oder Genesung Symptome, so muss sie sich in eine Selbstisolierung begeben und eine zeitnahe Testung veranlassen.

Bei Verdacht auf eine Infektion des laborbestätigten Quellfalls mit einer der besorgniserregenden SARS-CoV-2-Varianten, außer der Variante B.1.1.7, ist eine erneute Quarantäne der vollständig geimpften bzw. genesenen Kontaktperson grundsätzlich immer empfohlen.

Zu. 2. Ausgenommen sind Personen, die über ein ärztliches Zeugnis in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache oder in einem elektronischen Dokument verfügen, welches bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorhanden sind, und dieses der Universität vorlegen. Das ärztliche Zeugnis muss sich auf eine molekularbiologische Testung (PCR) auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 stützen, die in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem sonstigen Staat, den das RKI in eine Liste von Staaten mit hierfür ausreichendem Qualitätsstandard aufgenommen hat, durchgeführt wurde. Der Test darf höchstens 48 Stunden vor der Vorlage bei der Universität vorgenommen worden sein. Es wird darauf hingewiesen, dass ein sog. Antikörpertest bzw. ein Schnelltest (Antigentest) nicht ausreichend ist.

Zu 3. Bei der Einreise bestehen bestimmte Nachweispflichten (Impfnachweis, Genesenennachweis oder Testnachweis). Bei der Einreise aus Hochrisiko- und Virusvariantengebieten besteht darüber hinaus eine digitale Anmeldepflicht sowie ggf. eine Quarantänepflicht. Gut aufbereitete Informationen zu den Einzelheiten bietet z.B. das Bundesgesundheitsministerium. Wurden alle behördlichen Auflagen erfüllt bzw. eine Quarantäne von den Behörden aufgehoben, kann die LMU ohne weitere Testungen wieder betreten werden.

Zugang zu LMU-Gebäuden

Die Gebäude der LMU sind derzeit für Präsenzveranstaltungen und den Bibliotheksbetrieb punktuell und mit zum Teil reduzierten Öffnungszeiten geöffnet. Darüber hinaus können Beschäftigte die Gebäude mit Transponder individuell betreten (z.B. für den Zugang zu Laboren zu Forschungszwecken). Das Verfahren zur Beantragung einer Schließberechtigung findet sich für Beschäftigte im Serviceportal. Schließberechtigungen, die während der Gebäudeschließung im Frühjahr 2020 erteilt wurden, funktionieren weiterhin. In besonderen Fällen gelten zudem weitere Ausnahmen, bspw. für Bereiche mit Aufgaben in der human- und veterinärmedizinischen Patientenversorgung und Forschung.

Vorbehaltlich der weiteren Entwicklung der Pandemielage und der infektionsschutzrechtlichen Rahmenbedingungen werden die Gebäude der LMU zu Beginn der Vorlesungszeit im Wintersemester 2021/22 so geöffnet, dass ein regulärer Präsenzbetrieb möglich ist.

Maßnahmen zur Kontaktreduktion

Vorgesetzte haben geeignete technische und organisatorische Maßnahmen zu treffen, um betriebsbedingte Personenkontakte zu reduzieren. Dazu gehören z.B. die Einhaltung des Mindestabstands am Arbeitsplatz (soweit möglich) sowie die Reduzierung von Raumbelegungen und Präsenzbesprechungen.

Maskenpflicht

In LMU-Gebäuden ist grundsätzlich überall eine medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) zu tragen.

Soweit der Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen sicher eingehalten werden kann, kann die Maske am festen Sitz-, Steh- oder Arbeitsplatz abgenommen werden.

In Bibliotheken und Thekenbereichen sind von Besuchern und Beschäftigten eine medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) zu tragen. Sind geeignete Abtrennungen zwischen Besuchern und Personal vorhanden, entfällt die Maskenpflicht für das Personal. Wird vom Personal keine Maske getragen, ist besonders auf eine gute Belüftung zu achten.

Bei offenem Umgang mit Gefahr-, Bio- und radioaktiven Stoffen dürfen keine Masken getragen werden. Bei besonderen Tätigkeiten, die einen Atemschutz erfordern, ist dieser jedoch weiterhin zu verwenden.

FFP2-Masken ohne Ausatemventil dürfen höchstens 75 min am Stück getragen werden (bei leichter, überwiegend sitzender Tätigkeit bis zu 110 min). Danach ist jeweils eine Tragepause von 30 min vorzusehen. Beschäftigten, die während der Corona-Pandemie tätigkeitsbedingt länger als 75 bzw. 110 min pro Arbeitstag eine FFP2-Maske tragen müssen, ist von den Vorgesetzten eine Arbeitsmedizinische Vorsorge beim Betriebsärztlichen Dienst anzubieten.

Die Arbeitsmedizinische Vorsorge umfasst ein ärztliches Beratungsgespräch in Verbindung mit einer Anamnese. Hält der Betriebsärztliche Dienst eine zusätzliche körperliche und/oder klinische Untersuchung für erforderlich, bietet er diese den Beschäftigten an; diese können der Untersuchung zustimmen.


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