Hinweise für Beschäftigte

Flexibilisierung der Erbringung der Arbeitsleistung

Für alle Beschäftigten (Professorinnen und Professoren sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des wissenschaftlichen und wissenschaftsunterstützenden Personals) der LMU gilt ab sofort folgende Regelung zur weiteren Flexibilisierung der Erbringung der Arbeitsleistung:

Vorgesetzte haben den Beschäftigten im Fall von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten (d.h. solche Tätigkeiten, die unter Verwendung von Informationstechnologien von zu Hause aus erledigt werden können) anzubieten, diese Tätigkeiten zunächst bis 30. Juni 2021 im Homeoffice auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. An das Vorliegen zwingender betrieblicher Gründe sind hohe Anforderungen zu stellen, die im Falle der Ablehnung zu dokumentieren sind.

Nachvollziehbare betriebsbedingte Gründe, die gegen eine Verlagerung ins Homeoffice sprechen, können z.B. vorliegen, wenn die Betriebsabläufe sonst erheblich eingeschränkt würden oder gar nicht aufrechterhalten werden könnten. Beispiele können sein: mit einer Büro(-Tätigkeit) verbundene Nebentätigkeiten wie die Bearbeitung und Verteilung der eingehenden Post, die Bearbeitung des Warenein- und Ausgangs, Schalter- und Kassendienste bei weiterhin erforderlichen Kunden- und Mitarbeiterkontakten, Materialausgabe, Reparatur- und Wartungsaufgaben (z.B. IT-Service), Hausmeisterdienste und Notdienste zur Aufrechterhaltung des Betriebes, unter Umständen auch die Sicherstellung der Ersten Hilfe im Betrieb. Die Vorgesetzten stimmen geeignete Home-Office-Tätigkeiten mit den betroffenen Beschäftigten ab bzw. legen diese fest. Bei der Organisation der Arbeitsleistung ist sicherzustellen, dass die Betriebssicherheit und die Erhaltung der technischen Infrastruktur gewährleistet sind.

Falls das Arbeiten im Büro die gleichzeitige Nutzung von Räumen durch mehrere Personen erfordert, so darf eine Mindestfläche von 10 Quadratmetern für jede im Raum befindliche Person nicht unterschritten werden, soweit die auszuführenden Tätigkeiten dies zulassen. Lassen die auszuführenden Tätigkeiten dies nicht zu, so hat der Arbeitgeber durch andere geeignete Schutzmaßnahmen den gleichwertigen Schutz der Beschäftigten sicherzustellen. In diesem Fall gilt eine Maskenpflicht für alle im Raum anwesenden Personen, wobei die Vorgesetzten Sorge dafür tragen, dass medizinische Gesichtsmasken oder FFP2-Masken bereitgehalten und auch tatsächlich getragen werden. Weitere geeignete Maßnahmen sind insbesondere Lüftungsmaßnahmen und Abtrennungen zwischen den anwesenden Personen.

Informationen zu Corona-Selbsttests

Oberste Maxime zur Eindämmung der Pandemie ist, solange es keinen umfassenden Impfschutz gibt, die Reduzierung und Vermeidung von Kontakten. Für die Beschäftigten des Freistaates Bayern bleibt es daher weiterhin bei dem Angebot der freiwilligen Arbeit im Homeoffice. Das Coronatestkonzept des Freistaats Bayern für die in Präsenz Beschäftigten ergänzt diese Schutzmaßnahmen.

In Präsenz Beschäftigte erhalten pro Woche das Angebot von zwei kostenlosen Selbsttests pro Woche.

Selbsttests können an der LMU in gesonderten Testräumen, in geeigneten Fällen auch im eigenen Büro oder zu Hause durchgeführt werden. Die Durchführung der Selbsttests erfolgt an Arbeitstagen unter Anrechnung auf die Arbeitszeit (ggf. einschließlich der Wegezeit zum Testraum).

Beschäftigte, die aufgrund von gesundheitlichen Einschränkungen den Selbsttest nicht selbst durchführen können, können sich an den Betriebsärztlichen Dienst wenden. Schwerbehinderte Beschäftigte können sich auch im nächstgelegenen Testzentrum einem Schnelltest unterziehen; für die Durchführung des Schnelltests und den Weg zum Testzentrum wird Dienstbefreiung gewährt.

Bei einem negativen Testergebnis wird auf Wunsch der Beschäftigten ein Testat ausgestellt.

Weitere Informationen sind in den „Regelungen zur Durchführung von Selbsttests an der LMU“ abrufbar.

Maßnahmen zur Kontaktreduktion

Vorgesetzte haben alle geeigneten technischen und organisatorischen Maßnahmen zu treffen, um betriebsbedingte Personenkontakte zu reduzieren. Die gleichzeitige Nutzung von Räumen durch mehrere Personen ist auf das betriebsnotwendige Minimum zu reduzieren.

Betriebsbedingte Zusammenkünfte mehrerer Personen sind auf das betriebsnotwendige Minimum zu reduzieren und nach Möglichkeit durch die Verwendung von Informationstechnologie zu ersetzen.

Ist die gleichzeitige Nutzung von Räumen durch mehrere Personen erforderlich, so darf eine Mindestfläche von 10 m2 für jede im Raum befindliche Person nicht unterschritten werden, soweit die auszuführenden Tätigkeiten dies zulassen.

Lassen die auszuführenden Tätigkeiten dies nicht zu, so hat der Arbeitgeber durch andere geeignete Schutzmaßnahmen den gleichwertigen Schutz der Beschäftigten sicherzustellen. In diesem Fall gilt eine Maskenpflicht für alle im Raum anwesenden Personen, wobei die Vorgesetzten Sorge dafür tragen, dass medizinische Gesichtsmasken oder FFP2-Masken bereitgehalten und auch tatsächlich getragen werden. Weitere geeignete Maßnahmen insbesondere Lüftungsmaßnahmen und Abtrennungen zwischen den anwesenden Personen.

In Bereichen mit mehr als zehn Beschäftigten sind die Beschäftigten in möglichst kleine Arbeitsgruppen einzuteilen. Personenkontakte zwischen den einzelnen Arbeitsgruppen im Betriebsablauf sowie Änderungen dieser Einteilung sind auf das betriebsnotwendige Minimum zu reduzieren. Zeitversetztes Arbeiten ist zu ermöglichen, soweit die betrieblichen Gegebenheiten dies zulassen.

Maskenpflicht an der LMU

Auf dem LMU-Gelände (auch im Außenbereich), in allen Verkehrs- und Begegnungsbereichen in LMU-Gebäuden, insbesondere in Fluren, Treppenhäusern, Aufzügen und Toiletten, sowie beim Betreten und Verlassen von Veranstaltungsräumen, ist von Studierenden und Besuchern eine FFP2-Maske und von Beschäftigten eine medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) oder FFP2-Maske zu tragen.

Ebenso besteht bei Präsenzveranstaltungen – auch für Dozierende – eine Maskenpflicht auch am Platz. Ausgenommen davon sind Prüfungen.

Am Arbeitsplatz gilt für Beschäftigte die Maskenpflicht nur, sofern weitere Personen anwesend sind und der Mindestabstand von 1,5 m oder die Mindestfläche von 10 m2 pro Person nicht zuverlässig eingehalten werden kann.

Ist ein Besprechungsraum mit mehr als einer Person pro 10 m2 belegt, ist auch am Platz mindestens eine medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) zu tragen.

In Bibliotheken gilt für Besucher eine FFP2-Maskenpflicht; von Beschäftigten ist eine medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) oder FFP2-Maske zu tragen. Sind geeignete Abtrennungen zwischen Besuchern und Personal vorhanden, entfällt die Maskenpflicht für das Personal.

Bei offenem Umgang mit Gefahr-, Bio- und radioaktiven Stoffen dürfen keine Masken getragen werden. Bei besonderen Tätigkeiten, die einen Atemschutz erfordern, ist dieser jedoch weiterhin zu verwenden.

FFP2-Masken ohne Ausatemventil dürfen höchstens 75 min am Stück getragen werden (bei leichter, überwiegend sitzender Tätigkeit bis zu 110 min). Danach ist jeweils eine Tragepause von 30 min vorzusehen.

Beschäftigten, die während der Corona-Pandemie tätigkeitsbedingt länger als 75 bzw. 110 min pro Arbeitstag eine FFP2-Maske tragen müssen, ist von den Vorgesetzten eine Arbeitsmedizinische Vorsorge beim Betriebsärztlichen Dienst anzubieten.

Die Arbeitsmedizinische Vorsorge umfasst ein ärztliches Beratungsgespräch in Verbindung mit einer Anamnese. Hält der Betriebsärztliche Dienst eine zusätzliche körperliche und/oder klinische Untersuchung für erforderlich, bietet er diese den Beschäftigten an; diese können der Untersuchung zustimmen.


Verdachtsfälle, Rückkehrer aus dem Ausland und Risikogruppen

Alle Beschäftigten sind aufgefordert, sich bei Verdacht auf eine COVID-19-Erkrankung umgehend telefonisch mit einem Arzt bzw. einer Ärztin oder dem ärztlichen Bereitschaftsdienst (116117) in Verbindung zu setzen und das weitere Vorgehen zu besprechen. Dasselbe gilt, wenn Sie Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person haben oder hatten.

Vom Betreten der Hochschule sind Personen ausgeschlossen, die

1.in den letzten 14 Tagen wissentlich Kontakt zu einem bestätigten an COVID-19-Erkrankten hatten (enge Kontaktpersonen gemäß RKI), sofern keine anderweitige Anordnung des Gesundheitsamtes erfolgt;

2.Symptome aufweisen, die auf eine COVID-19-Erkrankung hindeuten können, wie Atemwegssymptome jeglicher Schwere, unspezifische Allgemeinsymptome und Geruchs- oder Geschmacksstörungen;

3.die gemäß der jeweils gültigen Coronavirus-Einreiseverordnung verpflichtet sind, sich in häusliche Quarantäne zu begeben.

Zu 1. Laut RKI ist ein enger Kontakt (mit erhöhtem Infektionsrisiko) beispielsweise in folgenden Situationen gegeben:

  • Enger Kontakt (<1,5 m, Nahfeld) länger als 10 Minuten ohne adäquaten Schutz# (adäquater Schutz = Fall und Kontaktperson tragen durchgehend und korrekt MNS [Mund-Nasen-Schutz] oder FFP2-Maske).
  • Gespräch mit dem Fall (Face-to-face-Kontakt, <1,5 m, unabhängig von der Gesprächsdauer) ohne adäquaten Schutz# (adäquater Schutz = Fall und Kontaktperson tragen durchgehend und korrekt MNS [Mund-Nasen-Schutz] oder FFP2-Maske) oder direkter Kontakt (mit respiratorischem Sekret).
  • Gleichzeitiger Aufenthalt von Kontaktperson und Fall im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole unabhängig vom Abstand für > 10 Minuten, auch wenn durchgehend und korrekt MNS (Mund-Nasen-Schutz) oder FFP2-Maske getragen wurd
  • Weitere Beispielkonstellationen finden Sie auf der Seite des RKIs.

Nur mittelbare Kontakte (also Kontakt mit einer Person, die Kontakt mit einem Rückkehrer aus einem Risikogebiet hatte, usw.) stellen keinen „Kontakt“ im Sinne der obigen Maßgaben dar. In Zweifelsfällen wenden Sie sich bitte an den Betriebsärztlichen Dienst. Weiterhin gilt auch hier, sich bei Verdacht auf eine COVID-19-Erkrankung umgehend telefonisch mit einem Arzt bzw. einer Ärztin oder dem ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117) in Verbindung zu setzen und das weitere Vorgehen zu besprechen.

Ausgenommen sind vollständig geimpfte Personen, Genesene innerhalb der ersten sechs Monate nach vorausgegangener SARS-CoV-2-Infektion und Genesene, die mit einer Impfstoffdosis geimpft wurden. Der Kontakt zu ungeimpften Risikogruppen sollte jedoch nach Möglichkeit für 14 Tage unterbleiben.

Bis zum 14. Tag nach Exposition zu dem SARS-CoV-2-Fall sollte ein Selbstmonitoring (Körpertemperatur, Symptome) erfolgen. Entwickelt die Kontaktperson trotz vorausgegangener Impfung oder Genesung Symptome, so muss sie sich in eine Selbstisolierung begeben und eine zeitnahe Testung veranlassen.

Bei Verdacht auf eine Infektion des laborbestätigten Quellfalls mit einer der besorgniserregenden SARS-CoV-2-Varianten, außer der Variante B.1.1.7 (britische Variante), ist eine erneute Quarantäne der vollständig geimpften bzw. genesenen Kontaktperson grundsätzlich immer empfohlen.

Zu 2. Ausgenommen sind Personen, die über ein ärztliches Zeugnis in deutscher, oder englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache oder in einem elektronischen Dokument verfügen, welches bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorhanden sind, und dieses der Universität vorlegen. Das ärztliche Zeugnis muss sich auf eine molekularbiologische Testung (PCR) auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 stützen. die in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem sonstigen Staat, den das RKI in eine Liste von Staaten mit hierfür ausreichendem Qualitätsstandard aufgenommen hat, durchgeführt wurde. Der Test darf höchstens 48 Stunden vor der Vorlage bei der Universität vorgenommen worden sein. Es wird darauf hingewiesen, dass ein sog. Antikörpertest bzw. ein Schnelltest (Antigentest) nicht ausreichend ist.

Zu 3: Bei der Einreise aus Risikogebieten gemäß RKI besteht eine Anmeldepflicht sowie bestimmte Nachweispflichten (Impfnachweis, Genesenennachweis oder Testnachweis) zur Vermeidung bzw. Verkürzung der Quarantänepflicht. Wird ein entsprechender Nachweis bereits vor der Einreise den zuständigen Behörden übermittelt, entfällt die Quarantänepflicht (ausgenommen bei Virusvariantengebieten). Gut aufbereitete Informationen zu den Einzelheiten bietet z.B. das Bundesgesundheitsministerium. Wurden alle behördlichen Auflagen erfüllt bzw. eine Quarantäne von den Behörden aufgehoben, kann die LMU ohne weitere Testungen wieder betreten werden.

Während der Quarantäne ist die Arbeitsleistung im Homeoffice zu erbringen (sofern Dienst- bzw. Arbeitsfähigkeit vorliegt). Ist dies nicht möglich, ist eine Freistellung vom Dienst zu gewähren.

Für Beschäftigte, für die eine Ansteckung mit dem Corona-Virus ein erhöhtes Gesundheitsrisiko darstellt (siehe Hinweise des RKI), sind in Rücksprache mit dem/der behandelnden Arzt/Ärztin – ggf. unter Hinzuziehung des Betriebsärztlichen Dienstes – die erforderlichen Maßnahmen abzustimmen (z.B. kein Publikumsverkehr, kein Servicezentrum, Arbeit im Homeoffice, etc.). Ebenso ist eine Gefährdungsbeurteilung vor Aufnahme der Tätigkeit zu erstellen. Können die ärztlicherseits für notwendig erachteten Maßnahmen nicht umgesetzt werden, muss der/die Arzt/Ärztin entscheiden, ob der/die Beschäftigte dienst- bzw. arbeitsfähig ist. Eine Dienst- bzw. Arbeitsunfähigkeit ist dem Arbeitgeber unverzüglich anzuzeigen und durch Vorlage einer entsprechenden ärztlichen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nachzuweisen. Daneben besteht immer auch die Möglichkeit, dass Urlaubs- und Gleitzeitansprüche abgebaut werden.

Dienstreise

Die Ausbreitung von COVID-19 führt weiterhin in vielen Ländern zu teilweise drastischen Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr, Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen und Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens wie z.B. Ausgangssperren. Änderungen der Einreise- und Quarantänevorschriften erfolgen teilweise ohne jede Vorankündigung und mit sofortiger Wirkung. Die LMU empfiehlt daher grundsätzlich, Dienstreisen weitestgehend zu vermeiden und nach Möglichkeit Video- und Telefonkonferenzen durchzuführen.

Nach Vorgabe des Finanzministeriums dürfen Dienstreisen nur dann genehmigt werden, wenn sie zwingend notwendig sind. Zwingend notwendig sind Dienstreisen, wenn ansonsten ein Schaden oder Nachteil einträte, der nur mit unverhältnismäßigem Aufwand wieder beseitigt werden könnte. Die konkreten Umstände der zwingenden Notwendigkeit sind im Rahmen der Beantragung von Dienstreisen auf der Genehmigung zu dokumentieren.

Beschäftigte, die nach Rückkehr von der Dienstreise innerhalb von 14 Tagen unspezifische Allgemeinsymptome oder Atemwegsprobleme jeglicher Schwere zeigen, sind als dienst- bzw. arbeitsunfähig zu behandeln und dürfen deshalb nicht zum Dienst erscheinen, bis das Vorliegen einer Corona-Virus-Infektion abgeklärt ist. Diese Beschäftigten sind verpflichtet, sich umgehend telefonisch an ihren Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117) zu wenden.

Wird aufgrund der Einreise-Quarantäneverordnung für Dienstreiserückkehrer eine Quarantäne angeordnet, kann eine Freistellung vom Dienst nur insoweit gewährt werden, wie zumutbare Aufgaben nicht im Homeoffice erledigt werden können.

Bitte beachten Sie, dass in der aktuellen Situation Dienstreisen nicht mit privaten Reisen in Länder, für die eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes mit Bezug zu Corona besteht bzw. in Länder, für die bei der Rückreise nach Deutschland auf Basis der Einreisequarantäneverordnung eine 14 tägige Absonderung angeordnet ist, verbunden werden sollen. Der dienstliche Zeitanteil bei solchen Reisen muss deutlich größer sein als der private Zeitanteil, da für private Reisen besondere Regelungen gelten: Wird während der Geltungsdauer der Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes mit Bezug zu Corona oder der Einreise-Quarantäneverordnung mit Quarantäne-Anordnung eine private Reise gebucht und unternommen, ist das nach Vorgabe des Finanzministeriums als unverantwortliches Handeln anzusehen. Freistellungen vom Dienst bei Quarantänemaßnahmen oder Rückreiseschwierigkeiten dürfen dann nicht gewährt werden.

Tagungen/Veranstaltungen

Tagungen, Kongresse, Messen und vergleichbare Veranstaltungen sind untersagt.

Weitere Fragen

Bei Fragen zur Erbringung der Arbeitsleistung bzw. der Lohnfortzahlung wenden Sie sich bitte an Ihren direkten Vorgesetzten bzw. Ihre direkte Vorgesetzte, Ihre Fakultät bzw. Ihr Department oder an den für Sie zuständigen Sachbearbeiter im Personaldezernat der LMU.

Bei darüberhinausgehenden Fragen wenden Sie sich bitte an: gesundheit@lmu.de

Weitere Hinweise für Beschäftigte der LMU

  • Sofern das Kind bestätigt an COVID-19 erkrankt ist, sind die obigen Maßgaben für Personen, die in Kontakt mit einem Erkrankten waren, zu beachten. Bei einer sonstigen Erkrankung des Kindes gelten die bekannten Regelungen (vgl. Urlaub, Krankheit, weitere Abwesenheitsgründe im Serviceportal - dort Arbeitsbefreiung wegen Erkrankung eines Kindes).
  • Für Beschäftigte, die zur Betreuung ihrer Kinder wegen generellen Schließens der Betreuungseinrichtung zu Hause bleiben müssen, wird für die Gesamtdauer der Schließung der Schulen (also nicht während der Schulferien) und sonstigen Betreuungseinrichtungen Homeoffice bzw. subsidiär Freistellung vom Dienst (unter Fortzahlung der Bezüge) gewährt. Im Unterschied zu Homeoffice kann eine Freistellung nur gewährt werden, wenn der Beschäftigte ansonsten trotz Ausschöpfung aller Möglichkeiten keine Betreuung sicherstellen kann. Die Betreuungsnotwendigkeit muss konkret dargelegt werden. Das gilt vor allem bei Kindern, die über 14 Jahre alt sind. Den Beschäftigten ist es untersagt, Kinder an die LMU mitzubringen. Bitte informieren Sie in jedem Fall Ihre direkte Vorgesetzte/ Ihren direkten Vorgesetzten.

Bitte beachten Sie, dass in den Ferien eine bezahlte Freistellung wegen Kinderbetreuung grundsätzlich nicht erfolgen kann. In diesem Fall sind Arbeitszeitguthaben und/oder Urlaubstage einzubringen, alternativ kann eine unbezahlte Freistellung erfolgen. Eine bezahlte Freistellung kann im Ausnahmefall nur dann gewährt werden, wenn eine sonstige Betreuungseinrichtung (Krippe, Kindergarten, Hort, Tagesheim, etc.) pandemiebedingt geschlossen bleibt. Dies gilt jedoch nur bei pandemiebedingter Schließung - wäre sie regelmäßig sowieso geschlossen gewesen, dann gibt es diese Möglichkeit nicht. Diese Ausnahme betrifft nur sog. institutionalisierte Kinderbetreuungseinrichtung, die regelmäßig und dauerhaft auch außerhalb der Ferien besucht werden (also nicht für Angebote zur Ferienbetreuung, z.B. über Sportvereine, Zirkusworkshops, kommunale Ferienprogramme sowie die Betreuung durch Großeltern, Verwandte, Freunde).

Die Betreuungsnotwendigkeit muss konkret nachgewiesen werden und ist von den Vorgesetzten zu prüfen. Für Kinder, die über 14 Jahre alt sind, ist die Betreuungsnotwendigkeit besonders zu begründen. Eine bezahlte Freistellung kann ausschließlich durch das Personaldezernat erfolgen.

Die Regelungen gelten auch für den Fall, dass Unterricht/Betreuung nicht in vollem Umfang, sondern nur zeitlich beschränkt angeboten wird.

Im Fall der Schließung einzelner Klassen / Betreuungseinrichtungen aufgrund eines konkreten, individuellen Infektionsfalles kann eine Freistellung für bis zu 10 Tage gewährt werden, sofern die Betreuung anderweitig nicht sichergestellt werden kann.

Homeoffice und subsidiär Freistellung vom Dienst (unter Fortzahlung der Bezüge) wird auch gewährt, wenn dies zur Betreuung eines pflegebedürftigen Angehörigen zwingend notwendig ist und die Betreuung nicht anderweitig möglich ist. Die Betreuungsnotwendigkeit muss konkret dargelegt und geprüft werden. Das gilt vor allem, wenn die Angehörigen nicht zu Hause gepflegt werden.

  • Während der Quarantäne in Deutschland ist die Arbeitsleistung im Homeoffice zu erbringen (sofern Dienst- bzw. Arbeitsfähigkeit vorliegt). Die Vorgesetzten stimmen geeignete Tätigkeiten mit den Betroffenen ab bzw. legen diese fest. Sind keine Tätigkeiten für die Erledigung im Homeoffice denkbar, dann sind die Betroffenen von der Erbringung der Arbeitsleistung freigestellt. Sie haben sich während der Regelarbeitszeit jederzeit zur (ggf. auch teilweisen) Aufnahme der Arbeit bereitzuhalten. In dieser Zeit sind Arbeitsunfähigkeiten weiterhin der Universität anzuzeigen.
  • Beschäftigte unter Quarantäne außerhalb Deutschlands (nur aufgrund sicherheitsbehördlicher Anordnung im Sinne von Quarantänemaßnahmen) sind unter Fortzahlung des Gehalts vom Dienst freigestellt.
  • Sind Beschäftigte im Urlaub von Quarantäne-Maßnahmen betroffen, wird der Urlaub ab diesem Zeitpunkt abgebrochen und durch eine Freistellung vom Dienst „ersetzt“.
  • Beschäftigte, denen die Rückreise aus dem Ausland aufgrund sonstiger sicherheitsbehördlicher Anordnungen nicht möglich ist, sind unter Fortzahlung des Gehalts vom Dienst freigestellt. Sofern die Rückreise aus sonstigen Gründen nicht möglich ist, sind die weiteren Schritte mit dem Personaldezernat abzustimmen.
  • Wird während der Geltungsdauer der Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes mit Bezug zu Corona oder der Einreisequarantäneverordnung mit Quarantäne-Anordnung eine private Reise gebucht und unternommen, ist das nach Vorgabe des zuständigen Staatsministeriums als unverantwortliches Handeln anzusehen. Freistellungen vom Dienst bei Quarantänemaßnahmen oder Rückreiseschwierigkeiten dürfen dann nicht gewährt werden.

Bereits erteilte Genehmigungen für noch nicht angetretene Auslandsreisen sind bis auf Weiteres widerrufen. Von Dienstreisen auch innerhalb Deutschlands wird dringend abgeraten.

Müssen bereits gebuchte Dienstreisen aus Gründen, die der Dienstreisende nicht zu vertreten hat, storniert werden, können die Kosten (bei Verbindung einer Privatreisen mit der Dienstreise nur der dienstliche Teil) erstattet werden. Bitte beachten Sie, dass Sie verpflichtet sind, alle Möglichkeiten zu ergreifen, um die Kosten möglichst gering zu halten (z.B. rechtzeitig stornieren und nicht erst kurz Reisebeginn).

Die Kosten einer Reiserücktrittskostenversicherung dürfen wir leider aufgrund der Regelungen des Bayerischen Reisekostenrechts nicht erstatten. Im Übrigen würde eine solche Versicherung in der Regel nur für den Fall einer eigenen schweren Erkrankung bezahlen. Nicht versichert sind die Sorge vor einer Erkrankung oder Reisen in Länder, für die das Auswärtige Amt Reisewarnungen ausgesprochen hat. Viele Anbieter schließen zudem Epidemie- bzw. Pandemie-Szenarien aus. Es empfiehlt sich voll flexible bzw. stornierbare Tickets zu erwerben. Die anfallenden Mehrkosten können im Rahmen der Reisekostenerstattung geltend gemacht werden. Bitte vermerken Sie auf der Reisekostenabrechnung, dass die Buchung des teureren Tickets aufgrund der dynamischen Entwicklung der Verbreitung des Coronavirus erforderlich war.

Erkrankte Beschäftigte melden sich regulär krank. Der Grund einer Arbeitsunfähigkeit ist zwar grundsätzlich Privatsache, aber aus der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers kann sich ein Anspruch darauf ergeben zu erfahren, ob jemand an COVID-19 erkrankt ist, um Kolleginnen und Kollegen vor einer Ansteckung zu schützen. Bitte helfen Sie mit, die Verbreitung des Virus nach Möglichkeit einzudämmen und legen Sie eine Infektion gegenüber Ihrem Arbeitgeber offen.

Der Arbeitsplatz des Beschäftigten (Büro, Werkstatt etc.) ist sofort nach Kenntnis der bestätigten Erkrankung abzuschließen und eine weitere Nutzung ist untersagt. Dies gilt auch für gemeinschaftlich genutzte Arbeitsplätze wie Gemeinschaftsbüros etc. Vor der Wiederaufnahme der Benutzung muss eine Flächenreinigung mit Desinfektionsmitteln erfolgen. Bitte benachrichtigen Sie hierzu die Hausverwaltung.

Beschäftigte, die keine Schließberechtigung für die Außentüre ihres Dienstgebäudes haben, finden das Verfahren zur Beantragung einer Schließberechtigung im Serviceportal.

Wir bitten um Verständnis, dass die Bearbeitung etwas Zeit in Anspruch nehmen kann, und hoffen, dass sich in der Zwischenzeit trotzdem ein praktikabler Zugang zum Arbeitsplatz gewährleisten lässt, z. B. durch Absprache mit Kolleginnen und Kollegen.

Nach aktueller Vorgabe des Staatsministeriums für Arbeit und Soziales sowie des Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst gilt für schwangere Frauen, die Tätigkeiten mit Personenkontakt durchführen, im Regelfall weiterhin ein betriebliches Beschäftigungsverbot.

Eine Beschäftigung einer schwangeren Frau kann daher nur erfolgen, wenn durch Schutzmaßnahmen sichergestellt ist, dass die schwangere Frau am Arbeitsplatz keinem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt ist, als die Allgemeinbevölkerung. Hierzu ist zwingend eine Gefährdungsbeurteilung für die Tätigkeit der Schwangeren am Arbeitsplatz zu erstellen bzw. die vorhandene Gefährdungsbeurteilung um die Gefährdung durch das Corona-Virus zu erweitern. Bei Beratungsbedarf wenden Sie sich bitte an die zuständige Fachkraft für Arbeitssicherheit bei der Stabsstelle Arbeitssicherheit und Nachhaltigkeit sowie den Betriebsärztlichen Dienst.

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