Hinweise für Beschäftigte

Stand: 25. Mai 2022, 18:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert

Flexibilisierung der Erbringung der Arbeitsleistung

Homeoffice kann bis zum 31.10.2022 auf freiwilliger Basis in Anspruch genommen werden, sofern die technischen Möglichkeiten bestehen und ein geordneter Dienstbetrieb das zulässt. Die Vorgesetzten regeln die Einzelheiten in eigener Zuständigkeit.

Erbringung der Arbeitsleistung bei Quarantäne und Risikogruppen

Während der häuslichen Isolation ist die Arbeitsleistung im Homeoffice zu erbringen (sofern Dienst- bzw. Arbeitsfähigkeit vorliegt). Ist dies nicht möglich, ist eine Freistellung vom Dienst zu gewähren.

Für Beschäftigte, für die eine Ansteckung mit dem Corona-Virus ein erhöhtes Gesundheitsrisiko darstellt (siehe Hinweise des RKI), sind in Rücksprache mit dem/der behandelnden Arzt/Ärztin – ggf. unter Hinzuziehung des Betriebsärztlichen Dienstes – die erforderlichen Maßnahmen abzustimmen (z.B. kein Publikumsverkehr, kein Servicezentrum, Arbeit im Homeoffice, etc.). Ebenso ist eine Gefährdungsbeurteilung vor Aufnahme der Tätigkeit zu erstellen. Können die ärztlicherseits für notwendig erachteten Maßnahmen nicht umgesetzt werden, muss der/die Arzt/Ärztin entscheiden, ob der/die Beschäftigte dienst- bzw. arbeitsfähig ist. Eine Dienst- bzw. Arbeitsunfähigkeit ist dem Arbeitgeber unverzüglich anzuzeigen und durch Vorlage einer entsprechenden ärztlichen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nachzuweisen. Daneben besteht immer auch die Möglichkeit, dass Urlaubs- und Gleitzeitansprüche abgebaut werden.

Dienstreise

Dienstreisen sind möglich, sofern sowohl bei der Reise als auch bei der Durchführung des Dienstgeschäfts die Einhaltung der geltenden Hygieneregeln gewährleistet ist.

Psychologische und seelsorgerische Beratung

WeCare@LMU

Weitere Fragen

Bei Fragen zur Erbringung der Arbeitsleistung bzw. der Lohnfortzahlung wenden Sie sich bitte an Ihren direkten Vorgesetzten bzw. Ihre direkte Vorgesetzte, Ihre Fakultät bzw. Ihr Department oder an den für Sie zuständigen Sachbearbeiter im Personaldezernat der LMU.

Bei darüberhinausgehenden Fragen wenden Sie sich bitte an: gesundheit@lmu.de

Weitere Hinweise für Beschäftigte der LMU

  • Sofern das Kind bestätigt an COVID-19 erkrankt ist, sind die obigen Maßgaben für Personen, die in Kontakt mit einem Erkrankten waren, zu beachten. Bei einer sonstigen Erkrankung des Kindes gelten die bekannten Regelungen (vgl. Urlaub, Krankheit, weitere Abwesenheitsgründe im Serviceportal - dort Arbeitsbefreiung wegen Erkrankung eines Kindes).
  • Für Beschäftigte, die zur Betreuung ihrer Kinder wegen generellen Schließens der Betreuungseinrichtung zu Hause bleiben müssen, wird für die Gesamtdauer der Schließung der Schulen (also nicht während der Schulferien) und sonstigen Betreuungseinrichtungen Homeoffice bzw. subsidiär Freistellung vom Dienst (unter Fortzahlung der Bezüge) gewährt. Im Unterschied zu Homeoffice kann eine Freistellung nur gewährt werden, wenn der Beschäftigte ansonsten trotz Ausschöpfung aller Möglichkeiten keine Betreuung sicherstellen kann. Die Betreuungsnotwendigkeit muss konkret dargelegt werden. Das gilt vor allem bei Kindern, die über 14 Jahre alt sind. Den Beschäftigten ist es untersagt, Kinder an die LMU mitzubringen. Bitte informieren Sie in jedem Fall Ihre direkte Vorgesetzte/ Ihren direkten Vorgesetzten.

Bitte beachten Sie, dass in den Ferien eine bezahlte Freistellung wegen Kinderbetreuung grundsätzlich nicht erfolgen kann. In diesem Fall sind Arbeitszeitguthaben und/oder Urlaubstage einzubringen, alternativ kann eine unbezahlte Freistellung erfolgen. Eine bezahlte Freistellung kann im Ausnahmefall nur dann gewährt werden, wenn eine sonstige Betreuungseinrichtung (Krippe, Kindergarten, Hort, Tagesheim, etc.) pandemiebedingt geschlossen bleibt. Dies gilt jedoch nur bei pandemiebedingter Schließung - wäre sie regelmäßig sowieso geschlossen gewesen, dann gibt es diese Möglichkeit nicht. Diese Ausnahme betrifft nur sog. institutionalisierte Kinderbetreuungseinrichtung, die regelmäßig und dauerhaft auch außerhalb der Ferien besucht werden (also nicht für Angebote zur Ferienbetreuung, z.B. über Sportvereine, Zirkusworkshops, kommunale Ferienprogramme sowie die Betreuung durch Großeltern, Verwandte, Freunde).

Die Betreuungsnotwendigkeit muss konkret nachgewiesen werden und ist von den Vorgesetzten zu prüfen. Für Kinder, die über 14 Jahre alt sind, ist die Betreuungsnotwendigkeit besonders zu begründen. Eine bezahlte Freistellung kann ausschließlich durch das Personaldezernat erfolgen.

Die Regelungen gelten auch für den Fall, dass Unterricht/Betreuung nicht in vollem Umfang, sondern nur zeitlich beschränkt angeboten wird.

Im Fall der Schließung einzelner Klassen / Betreuungseinrichtungen aufgrund eines konkreten, individuellen Infektionsfalles kann eine Freistellung für bis zu 10 Tage gewährt werden, sofern die Betreuung anderweitig nicht sichergestellt werden kann.

Homeoffice und subsidiär Freistellung vom Dienst (unter Fortzahlung der Bezüge) wird auch gewährt, wenn dies zur Betreuung eines pflegebedürftigen Angehörigen zwingend notwendig ist und die Betreuung nicht anderweitig möglich ist. Die Betreuungsnotwendigkeit muss konkret dargelegt und geprüft werden. Das gilt vor allem, wenn die Angehörigen nicht zu Hause gepflegt werden.

  • Während der Quarantäne in Deutschland ist die Arbeitsleistung im Homeoffice zu erbringen (sofern Dienst- bzw. Arbeitsfähigkeit vorliegt). Die Vorgesetzten stimmen geeignete Tätigkeiten mit den Betroffenen ab bzw. legen diese fest. Sind keine Tätigkeiten für die Erledigung im Homeoffice denkbar, dann sind die Betroffenen von der Erbringung der Arbeitsleistung freigestellt. Sie haben sich während der Regelarbeitszeit jederzeit zur (ggf. auch teilweisen) Aufnahme der Arbeit bereitzuhalten. In dieser Zeit sind Arbeitsunfähigkeiten weiterhin der Universität anzuzeigen.
  • Beschäftigte unter Quarantäne außerhalb Deutschlands (nur aufgrund sicherheitsbehördlicher Anordnung im Sinne von Quarantänemaßnahmen) sind unter Fortzahlung des Gehalts vom Dienst freigestellt.
  • Sind Beschäftigte im Urlaub von Quarantäne-Maßnahmen betroffen, wird der Urlaub ab diesem Zeitpunkt abgebrochen und durch eine Freistellung vom Dienst „ersetzt“.
  • Beschäftigte, denen die Rückreise aus dem Ausland aufgrund sonstiger sicherheitsbehördlicher Anordnungen nicht möglich ist, sind unter Fortzahlung des Gehalts vom Dienst freigestellt. Sofern die Rückreise aus sonstigen Gründen nicht möglich ist, sind die weiteren Schritte mit dem Personaldezernat abzustimmen.
  • Wird während der Geltungsdauer der Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes mit Bezug zu Corona oder der Einreisequarantäneverordnung mit Quarantäne-Anordnung eine private Reise gebucht und unternommen, ist das nach Vorgabe des zuständigen Staatsministeriums als unverantwortliches Handeln anzusehen. Freistellungen vom Dienst bei Quarantänemaßnahmen oder Rückreiseschwierigkeiten dürfen dann nicht gewährt werden.

Die Kosten einer Reiserücktrittskostenversicherung dürfen wir leider aufgrund der Regelungen des Bayerischen Reisekostenrechts nicht erstatten. Im Übrigen würde eine solche Versicherung in der Regel nur für den Fall einer eigenen schweren Erkrankung bezahlen. Nicht versichert sind die Sorge vor einer Erkrankung oder Reisen in Länder, für die das Auswärtige Amt Reisewarnungen ausgesprochen hat. Viele Anbieter schließen zudem Epidemie- bzw. Pandemie-Szenarien aus. Es empfiehlt sich voll flexible bzw. stornierbare Tickets zu erwerben. Die anfallenden Mehrkosten können im Rahmen der Reisekostenerstattung geltend gemacht werden. Bitte vermerken Sie auf der Reisekostenabrechnung, dass die Buchung des teureren Tickets aufgrund der dynamischen Entwicklung der Verbreitung des Coronavirus erforderlich war.

Der Arbeitsplatz der betroffenen Beschäftigten (Büro, Werkstatt etc.) ist sofort nach Kenntnis der bestätigten Erkrankung abzuschließen und eine weitere Nutzung ist untersagt. Dies gilt auch für gemeinschaftlich genutzte Arbeitsplätze wie Gemeinschaftsbüros etc. Vor der Wiederaufnahme der Benutzung muss eine Flächenreinigung mit Desinfektionsmitteln erfolgen. Die Reinigung umfasst die wichtigsten Handkontaktflächen (Türklinken, Lichtschalter, Tischoberflächen, Telefonhörer, PC-Tastatur, PC-Maus). Bitte benachrichtigen Sie hierzu die Hausverwaltung. Auf die desinfizierende Reinigung kann verzichtet werden, wenn der Arbeitsraum bzw. Arbeitsplatz mindestens 3 Tage gesperrt war.

Nach aktueller Vorgabe des Staatsministeriums für Arbeit und Soziales sowie des Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst gilt für schwangere Frauen, die Tätigkeiten mit Personenkontakt durchführen, im Regelfall weiterhin ein betriebliches Beschäftigungsverbot.

Eine Beschäftigung einer schwangeren Frau kann daher nur erfolgen, wenn durch Schutzmaßnahmen sichergestellt ist, dass die schwangere Frau am Arbeitsplatz keinem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt ist, als die Allgemeinbevölkerung. Hierzu ist zwingend eine Gefährdungsbeurteilung für die Tätigkeit der Schwangeren am Arbeitsplatz zu erstellen bzw. die vorhandene Gefährdungsbeurteilung um die Gefährdung durch das Corona-Virus zu erweitern. Bei Beratungsbedarf wenden Sie sich bitte an die zuständige Fachkraft für Arbeitssicherheit bei der Stabsstelle Arbeitssicherheit und Nachhaltigkeit sowie den Betriebsärztlichen Dienst.

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