Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis
Ordnung der LMU zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis (PDF, 188 KB)
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Gute wissenschaftliche Praxis ist die Grundlage verlässlicher Forschung. Sie garantiert die Qualität von Ergebnissen, stärkt Transparenz und Fairness – und hilft, Fehler und Fehlverhalten früh zu vermeiden.
Auf Basis der Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat auch die LMU die Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis in ihrer Satzung festgeschrieben.
Open Science, Open Access, Forschungsdatenmanagement
Open Science macht Forschung transparenter, zugänglicher und besser nachvollziehbar – von offenen Publikationen und Forschungsdaten bis hin zu reproduzierbaren Methoden. So profitieren Wissenschaft, Gesellschaft und die Zusammenarbeit über Fachgrenzen hinweg.
- Das Open Science Center an der LMU (OSC) fördert Open Science an der LMU und bietet Vernetzungsmöglichkeiten sowie regelmäßige Veranstaltungen an. In der Toolbox des OSC finden sich zahlreiche Ressourcen und Workshopaufzeichnungen.
- Die Universitätsbibliothek (UB) hat ein umfangreiches Serviceportfolio für Open Access-Publikationen und Forschungsdatenmanagement. Dieses umfasst neben einer FDM-Beratungsstelle auch ein LMU-eigenes Repositorium Forschungsdaten (Open Data LMU) sowie ein Online-Tool zur Erstellung und Pflege von Datenmanagementplänen (RDMO).
- Die LMU-Forschungsservices bieten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der LMU zahlreiche Service- und Beratungsleistungen (zugriffsgeschützt) – von Fragen zu Open Science und Forschungsdatenmanagement bis hin zur Unterstützung bei Open-Access-Publikationen.
Tierversuche verstehen
LMU und Klinikum erforschen biologische Zusammenhänge und Krankheitsmechanismen, um neue Ansätze für Diagnostik, Prävention und Therapien zu entwickeln. Dabei setzen sie bereits vielfältige tierfreie Methoden ein – von Zellkulturen und Organoiden bis zu Simulationen in der Ausbildung.
Tierversuche erfolgen nur, wenn es keine geeigneten Alternativen gibt und komplexe Fragestellungen das Zusammenspiel ganzer Organsysteme erfordern – stets unter dem obersten Prinzip des Tierschutzes und konsequent nach dem Grundsatz: vermeiden, begrenzen, Belastung minimieren.
Nagoya-Protokoll
Für LMU-Forschende: Beratungsservice Nagoya-Protokoll (zugriffsgeschützt)
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Das Nagoya-Protokoll ist ein seit dem 12. Oktober 2014 geltender, völkerrechtlich bindender Vertrag zur Umsetzung des Biodiversitäts-Übereinkommens. Es regelt den Zugang zu genetischen Ressourcen sowie die faire Aufteilung der Vorteile aus ihrer Nutzung.
Die Forschungsservices erläutern Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der LMU die rechtlichen Grundlagen und bieten weiterführende Links, damit sie ihre daraus resultierenden Pflichten einhalten können.
Exportkontrolle
Für LMU-Forschende: Beratungsservice Exportkontrolle (zugriffsgeschützt)
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Exportkontrolle betrifft an Universitäten die rechtliche Prüfung und Einhaltung von Vorgaben, wenn Forschungsergebnisse, Software, Technologien, Geräte oder biologische oder chemische Materialien ins Ausland weitergegeben, geteilt oder dorthin versendet werden – auch in Kooperationen, bei Gastwissenschaftlern oder im digitalen Austausch.
Der Exportkontrollbeauftragte unterstützt Forschende der LMU mit einer E-Learning-Schulung, beim Aufbau lokaler Kompetenz und durch Beratung bei komplexen Fragestellungen.