13 Jul
17 Okt

Ausstellung: „Um-benannt.“

Öffnungszeiten / Beginn:

Montag bis Freitag von 6:30 – 22 Uhr, Samstag von 8 – 22 Uhr, Sonntag von 8 – 20 Uhr

13. Juli 2026 - 17. Oktober 2026

Veranstaltungsort:

Ausleih- und Ausstellungshalle der Universitätsbibliothek (F015) Geschwister-Scholl-Platz 1 80539 München

Ausstellung „Um-benannt. Straßennamen und Erinnerungskultur in München nach 1945“. Eine Ausstellung über Erinnerungskultur, Straßennamen und den Umgang mit dem NS-Erbe

Seit 80 Jahren befindet sich das Hauptgebäude der LMU am Geschwister-Scholl-Platz 1, der wie andere Straßen und Plätze in München nach Mitgliedern der Weißen Rose benannt wurde. Die Ehrung von Opfern des NS-Regimes, Widerstandskämpferinnen und Widerstandskämpfern durch die Benennung von Straßen und Plätzen sollte Ausdruck der politischen Neuordnung und der Abkehr vom Nationalsozialismus in München sein.

Die politischen und gesellschaftlichen Debatten über den Umgang mit dem Erbe des Nationalsozialismus, Ehrungen und Erinnerungskultur unmittelbar nach Kriegsende sind die zentralen Themen der Ausstellung. Die von Studierenden der LMU unter der Anleitung der Historikerin Constanze Jeitler kuratierte Ausstellung lädt dazu ein, den Stadtplan als Spiegel historischer Debatten und aktueller Deutungskämpfe neu zu entdecken.

In Kooperation mit dem Lehrstuhl für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte, der Weißen Rose Stiftung e.V. und dem Stadtarchiv der Landeshauptstadt München.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Universitätsbibliothek.

Zur Eröffnung der Ausstellung am 13.07. hält Professor Andreas Wirsching den Vortrag „Erinnerungskonflikte im öffentlichen Raum. Überlegungen zum Umgang mit der NS-Vergangenheit“ .

Wonach suchen Sie?