13 Jul

Erinnerungskonflikte im öffentlichen Raum

Öffnungszeiten / Beginn:

Mo.:
19:00 - 21:00 Uhr

13. Juli 2026

Veranstaltungsort:

Fakultätszimmer (F107) Geschwister-Scholl-Platz 1 88539 München

Erinnerungskonflikte im öffentlichen Raum. Überlegungen zum Umgang mit der NS-Vergangenheit

Seit 80 Jahren befindet sich das LMU-Hauptgebäude am Geschwister-Scholl-Platz. Die Ausstellung „Um-benannt. Straßennamen und Erinnerungskultur in München nach 1945“ untersucht, wie München nach der NS-Zeit durch die Benennung von Straßen und Plätzen nach Opfern des NS-Regimes sowie Widerstandskämpfenden seine politische Neuorientierung zum Ausdruck brachte. Im Zentrum stehen die Debatten über Erinnerungskultur, Ehrungen und den Umgang mit der NS-Vergangenheit.

Die von LMU-Studierenden kuratierte Ausstellung in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte, der Weißen Rose Stiftung und dem Stadtarchiv München lädt ein, den Stadtplan als Spiegel historischer und aktueller Erinnerungskonflikte zu lesen.

Zur Eröffnung hält Professor Andreas Wirsching, ehemaliger Inhaber des Lehrstuhls für Neueste Geschichte und ehemaliger Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin, den Vortrag „Erinnerungskonflikte im öffentlichen Raum. Überlegungen zum Umgang mit der NS-Vergangenheit“.

Eine Anmeldung ist bis zum 6. Juli 2026 erforderlich. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Universitätsbibliothek.

Die Ausstellung „Um-benannt. Straßennamen und Erinnerungskultur in München nach 1945“ ist vom 13.07. bis 17.10. in der Ausleih- und Ausstellungshalle der Universitätsbibliothek zu sehen.

Während der Veranstaltung wird fotografiert und ggf. gefilmt. Mit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung geben Sie Ihr Einverständnis, dass Sie auf Foto- und Filmmaterial abgebildet sind, das von der Universität zu Zwecken der Dokumentation und der Öffentlichkeitsarbeit, z. B. zur Veröffentlichung in Printmedien, im Internet oder in sozialen Medien, verwendet wird.

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