Prüfungsamt Zahnmedizin

Das Prüfungsamt Zahnmedizin befindet sich im Historicum, Altbau, Amalienstr. 52 - Gebäude "K".

Aktuelles

Öffnungszeiten

Zur Zeit keine regulären Öffnungszeiten, nur in Notfällen und nach Terminvereinbarung:

  • Dienstag und Donnerstag nur vormittags 9 Uhr bis 12 Uhr
  • Mittwoch nur nachmittags 13 Uhr bis 16 Uhr
  • Montag und Freitag geschlossen !

Anträge

Bis auf Weiteres (mindestens bis zum Ende der vom Deutschen Bundestag beschlossenen epidemischen Lage von nationaler Tragweite) können Anträge an das Prüfungsamt auf 3 Arten erfolgen:

  1. Mit der Post: am besten per Einschreiben (Alle Unterlagen müssen im Original oder in beglaubigter Kopie eingereicht werden.)
  2. Persönlich einwerfen: im Hauptgebäude, Geschwister Scholl Platz, in der Poststelle (wenn Sie vor dem Hauptgebäude stehen rechts) im schwarzen Zeitbriefkasten (LMU München) adressiert an das Prüfungsamt. (Alle Unterlagen müssen im Original oder in beglaubigter Kopie eingereicht werden.)
  3. Als E-Mail: Antrag ausfüllen und unterschrieben zusammen mit allen Dokumenten eingescannt nur über die @campus.lmu.de – Adresse an das Prüfungsamt Zahnmedizin.pa@Verwaltung.Uni-Muenchen.DE versenden. (ACHTUNG! Ausschliesslich an diese E-Mail versenden)
    Der Anhang muss 1 Datei im PDF Format sein und darf nicht grösser als 5 MB sein. Falls die Spezifikationen nicht zutreffen wird der Antrag nicht angenommen.

Die Unterlagen müssen in der Reihenfolge des Antrags auf dem PDF sein. Der "online" Antrag ist ausreichend, nicht nochmals die Originale senden.

Anfragen, ob der Antrag per E-Mail angekommen ist, werden nicht beantwortet. Sie haben ja einen Nachweis, dass Sie die E-Mail verschickt haben. Falls Sie alles per Post versenden, bitte per Einschreiben, dann haben Sie auch einen Nachweis.

Meldekarten bitte nur auf diesen beiden Wegen dem Prüfungsamt zukommen lassen:

  1. Mit der Post: am besten per Einschreiben
  2. Persönlich einwerfen: im Hauptgebäude, Geschwister Scholl Platz, in der Poststelle (wenn Sie vor dem Hauptgebäude stehen rechts) im schwarzen Zeitbriefkasten (LMU München) adressiert an das Prüfungsamt.

Informationen zum Corona-Virus (SARS-CoV-2) und aktuelle Hinweise für das Wintersemester 2020/21

Bleiben Sie gesund!

Als Vorsorgemaßnahme ist das Prüfungsamt bis auf weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen.

Wir sind bemüht, den Dienstbetrieb weiterhin aufrecht zu erhalten und sind grundsätzlich telefonisch bzw. per E-Mail für Ihre Anliegen erreichbar. Das Gebäude in der Amalienstraße ist derzeit für die Öffentlichkeit bedingt begehbar. Bitte vorwiegend per E-Mail Ihre Anfragen stellen da teilweise das Prüfungsamt nicht besetzt ist.

Naturwissenschaftliche Vorprüfung (Vorphysikum) :

Bitte überprüfen Sie die Angaben in der unten aufgeführten Liste. Im Falle von Unterschieden zu Ihren Unterlagen bitte per E-Mail melden und evtl. Nachweise beifügen.

Welcher Antrag komplett ist oder was noch fehlt entnehmen Sie folgender Liste: Liste fehlender Unterlagen (PDF, 31 KB) (Stand 12.07.2021)

Zahnärztliche Vorprüfung (Physikum):

Bitte überprüfen Sie die Angaben in der unten aufgeführten Liste. Im Falle von Unterschieden zu Ihren Unterlagen bitte per E-Mail melden und evtl. Nachweise beifügen.

Welcher Antrag komplett ist oder was noch fehlt entnehmen Sie folgender Liste: Liste fehlender Unterlagen (PDF, 22 KB) (Stand 12.07.2021)

Staatsexamen Zahnmedizin:

Bitte überprüfen Sie die Angaben in der unten aufgeführten Liste. Im Falle von Unterschieden zu Ihren Unterlagen bitte per E-Mail melden und evtl. Nachweise beifügen.

Welcher Antrag komplett ist oder was noch fehlt entnehmen Sie folgender Liste: Liste fehlender Unterlagen (PDF, 72 KB) (Stand 12.07.2021)

Alle Anträge werden nach Vervollständigung (Einzelzeugnisse, Ausstellung des Zeugnisses/Unterschrift Frau Professor Rudzki, Einreichen Ihrer Meldekarte) mit einer Kopie Ihres Zeugnisses, an die Regierung von Oberbayern versandt. Das Original wird per Post an Sie gesandt.

Kontakt

DienstgebäudePostanschriftE-Mail
Amalienstrasse 52
80799 München
Ludwig-Maximilians-Universität München
Prüfungsamt zur Durchführung der Prüfungen nach der Approbationsordnung für Zahnärzte:
Geschwister-Scholl-Platz 1
80539 München
Zahnmedizin.pa@verwaltung.uni-muenchen.de

FunktionNameZimmerTelefon
ReferatsleitungPeter Netzer, RAR
Stellvertretung der Referatsleitung,
Naturwissenschaftliche Vorprüfung, zahnärztliche Vorprüfung, zahnärztliche Prüfung
Aristidis Papadimitriou, VAK 103+49 89 2180-3726

Sachgebiet ZahnmedizinFax: +49 89 2180-3740ZimmerTelefon
Naturwissenschaftliche Vorprüfung, zahnärztliche Vorprüfung, zahnärztliche PrüfungAristidis Papadimitriou
aristidis.papadimitriou@verwaltung.uni-muenchen.de
K 103+49 89 2180-3726

PrüfungPrüfungsvorsitzende
Vorsitzende des Ausschusses für die zahnärztlichen VorprüfungenProf. Dr. Ingrid Rudzki
Prüfungsamt Zahnmedizin,
Amalienstrasse 52
80799 München
ingrid.rutzki@med.uni-muenchen.de
Vorsitzende des Ausschusses für die zahnärztliche PrüfungProf. Dr. Ingrid Rudzki
Prüfungsamt Zahnmedizin,
Amalienstrasse 52
80799 München
ingrid.rutzki@med.uni-muenchen.de

Nie ohne Studienverlaufsbescheinigung

Bitte senden Sie uns bei jeder Kontaktaufnahme mit dem Prüfungsamt die aktuelle Studienverlaufsbescheinigung (PDF, 483 KB) (Vorsicht nicht aktuellen Studienverlauf) bei E-Mail-Anfragen als pdf zu. Ohne diese wird grundsätzlich keine Auskunft erteilt.

Die Studienverlaufsbescheinigung erhalten Sie unter Nutzung Ihrer LMU-Benutzerkennung und Passwort direkt im Quissos-Portal.

Anrechnung von Studienzeiten, ZAppO

I. ZAHNÄRZTLICHE AUSBILDUNG

§ 1

Der Zahnarzt wird für seinen Beruf wissenschaftlich und praktisch ausgebildet.

§ 2

Die zahnärztliche Ausbildung umfaßt ein Studium der Zahnheilkunde von zehn Semestern an einer wissenschaftlichen Hochschule, das sich aus einem vorklinischen und einem klinischen Teil von je fünf Semestern zusammensetzt; folgende staatliche Prüfungen:

a. die naturwissenschaftliche Vorprüfung

b. die zahnärztliche Vorprüfung und

c. die zahnärztliche Prüfung.

Die Regelstudienzeit im Sinne des § 10 Abs. 2 des Hochschulrahmengesetzes beträgt einschließlich der Prüfungszeit für die zahnärztliche Prüfung nach § 33 Abs. 1 Satz 1 zehn Semester und sechs Monate.

II. PRÜFUNGSBESTIMMUNGEN

A. Allgemeine Bestimmungen

§ 3

Das Prüfungsjahr dauert vom 1. Januar bis zum 31. Dezember.

§ 4

1. Die Prüfungen werden vor einer staatlichen Prüfungskommission (Prüfungsausschuß) abgelegt.

2. Bei jeder Universität wird ein gemeinsamer Ausschuß für die naturwissenschaftliche und zahnärztliche Vorprüfung und ein Ausschuß für die zahnärztliche Prüfung gebildet. Der Vorsitzende und die Mitglieder der Ausschüsse werden für jedes Prüfungsjahr von der zuständigen Landesbehörde bestellt. Die medizinische Fakultät ist vorher zu hören. Für den Vorsitzenden und die Mitglieder des Ausschusses sind Stellvertreter zu bestellen.

3. In der Regel sind der Vorsitzende und seine Stellvertreter den ordentlichen Professoren der Medizinischen Fakultät, die Mitglieder und ihre Stellvertreter den Universitätslehrern der Fächer, die Gegenstand der Prüfung sind, zu entnehmen.

4. Wer nicht als Vorsitzender oder Mitglied des Prüfungsausschusses oder als Stellvertreter von der zuständigen Landesbehörde bestellt ist, darf nicht als Prüfer tätig sein.

§ 5

1. Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses (Vorsitzender) leitet die Prüfung und setzt Prüfungstermine für die einzelnen Fächer oder Abschnitte fest. Er achtet darauf, daß die Bestimmungen der Prüfungsordnung genau befolgt werden, und ist berechtigt, der Prüfung in allen Fächern beizuwohnen. Bei vorübergehender Behinderung eines Mitgliedes des Prüfungsausschusses regelt er dessen Vertretung unter Berücksichtigung des § 4 Abs. 4. Unmittelbar nach Schluß des Prüfungsjahres berichtet er der zuständigen Landesbehörde über die Tätigkeit des Ausschusses und legt Rechnung über die Gebühren.

2. Bei festgestellten Ordnungswidrigkeiten, insbesondere Täuschungsversuchen während der Prüfung, kann der Vorsitzende den betreffenden Prüfling von der weiteren Prüfung ausschließen. Die Prüfung gilt in allen Fächern und Abschnitten als nicht bestanden.

§ 6

Von einem Prüfer dürfen mit Ausnahme der Prüfungen in der Zahnerhaltungs- und Zahnersatzkunde in der Regel nicht mehr als vier Prüflinge gleichzeitig geprüft werden.

§ 7

Die zuständigen Landesbehörden können zu den Prüfungen Vertreter entsenden.

§ 8

Das Gesuch um Zulassung zur Prüfung ist an den Vorsitzenden zu richten, der über die Zulassung entscheidet, soweit diese Prüfungsordnung nichts anderes bestimmt.

§ 9

(1) Dem Gesuch ist der Nachweis der Hochschulzugangsberechtigung beizufügen.

(2) Die Hochschulzugangsberechtigung einer außerdeutschen Schule kann ausnahmsweise als Ersatz für die in Absatz 1 bezeichneten Nachweise gelten, mit dem Reifezeugnis einer deutschen Schule anerkannt ist.

(3) Enthält das Reifezeugnis oder der Vorbildungsnachweis (Absatz 1 oder 2) keine Leistungsnote in Latein, so ist der Nachweis durch Ablegung einer Ergänzungsprüfung zu erbringen. Diese Prüfung muß nach den Bestimmungen einer deutschen Schulbehörde über das sogenannte "Kleine Latinum", möglichst vor Beginn des Studiums, spätestens vor der Meldung zur zahnärztlichen Vorprüfung, abgelegt sein. Der Nachweis einer Leistungsnote in Latein oder über das sogenannte "Kleine Latinum" kann ersetzt werden durch den Nachweis über die regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme an einem von der Hochschule durchgeführten Kursus über medizinische Terminologie.

(4) Dem Gesuch ist bei Ledigen ein Auszug aus dem Familienbuch der Eltern oder die Geburtsurkunde, bei Verheirateten oder verheiratet Gewesenen ein Auszug aus dem für ihre Ehe geführten Familienbuch oder,falls ein solches nicht geführt wird, ein Auszug aus dem Familienbuch der Eltern oder die Geburtsurkunde und die Heiratsurkunde beizufügen.

§ 10

(1) Die Zulassung zur Prüfung ist zu versagen, wenn

1. der Prüfungsbewerber die vorgeschriebenen Nachweise nicht oder nicht vollständig vorlegt,

2. die Prüfung nicht wiederholt werden darf oder

3. ein Grund vorliegt, der zur Versagung der Approbation als Zahnarzt wegen Fehlens einer der Voraussetzungen des § 2 Abs. 1 Nr. 2 oder 3 des Gesetzes über die Ausübung der Zahnheilkunde führen würde.

(2) Die Entscheidung nach Absatz 1 Nr. 3 trifft die zuständige Landesbehörde. Das gleiche gilt für die Rücknahme und den Widerruf einer Zulassung zur Prüfung. Besteht Grund zu der Annahme, daß die Voraussetzungen für eine Versagung der Zulassung nach Absatz 1 Nr. 3 oder eine Rücknahme oder einen Widerruf der Zulassung vorliegen, so hat der Vorsitzende die Entscheidung der zuständigen Landesbehörde herbeizuführen.

§ 11

Die für die Zulassung zu den Prüfungen geforderten Nachweise und Zeugnisse sind in Urschrift vorzulegen. Der Vorsitzende kann hiervon Ausnahmen zulassen.

§ 12

Die Prüfung darf nur bei dem Ausschuß fortgesetzt oder wiederholt werden, bei dem sie begonnen wurde. Ausnahmen können aus besonderen Gründen gestattet werden. Mit dem Gesuch um Ausnahmebewilligung ist zugleich eine Erklärung des Vorsitzenden des bisherigen Prüfungsausschusses vorzulegen, ob dem Wechsel des Ausschusses Bedenken entgegenstehen.

§ 13

(1) Jeder Prüfer gibt für die von ihm abgehaltene Prüfung auf einem Einzelzeugnis ein Urteil unter ausschließlicher Verwendung der Bezeichnungen "sehr gut" (1), "gut" (2), "befriedigend" (3), "mangelhaft" (4), "nicht genügend" (5) und "schlecht" (6) ab.

(2) Lautet ein Urteil "nicht genügend" oder "schlecht", so hat es der Prüfer in dem Einzelzeugnis kurz zu begründen.

§ 14

Für jeden Prüfling nimmt der Vorsitzende eine Niederschrift auf, in der die Namen der Prüfer, die Prüffächer oder Prüfungsabschnitte, die Prüfungstage, die Urteile und das Gesamtergebnis der Prüfung anzugeben sind. Werden Wiederholungsfristen festgesetzt, so hat der Vorsitzende die Fristen und Bedingungen, von deren Erfüllung die Zulassung zur Wiederholungsprüfung abhängt, in die Niederschrift einzutragen.

§ 15

(1) Die Entscheidungen eines Prüfungsausschusses oder der zuständigen Landesbehörde sind für alle anderen Prüfungsausschüsse und Landesbehörden im Geltungsbereich dieser Verordnung bindend.

(2) Ist die Prüfung endgültig nicht bestanden, so hat der Vorsitzende die zuständige Landesbehörde davon in Kenntnis zu setzen, die die zuständigen Behörden aller anderen Länder benachrichtigt. Wird die Zulassung zur Prüfung nach § 10 Abs. 1 Nr. 3 versagt, zurückgenommen oder widerrufen, so sind die zuständigen Behörden aller Länder zu benachrichtigen. Diese setzen die Prüfungsausschüsse in Kenntnis. Die Prüfungsunterlagen bleiben bei den Prüfungsakten.

§ 16

(1) Erscheint der Prüfling ohne genügende Entschuldigung in einem Prüfungstermin nicht oder nicht rechtzeitig, so gilt die Prüfung in einem betreffenden Fach oder Abschnitt als nicht bestanden. In die Niederschrift hat der Vorsitzende, nachdem ihn der Prüfer über das unentschuldigte Ausbleiben schriftlich unterrichtet hat, einzutragen: "schlecht, weil nicht erschienen".

(2) Erscheint der Prüfling zur Prüfung in zwei Prüfungsfächern oder -abschnitten ohne genügende Entschuldigung nicht oder tritt er ohne genügende Entschuldigung von der begonnenen Prüfung zurück, nachdem er in einem Fach nicht bestanden hat, so gilt die betreffende Prüfung in allen Fächern oder Abschnitten als nicht bestanden.

(3) Wer mit genügender Entschuldigung von der Prüfung zurücktritt, nachdem er in einem oder mehreren Fächern oder Abschnitten nicht bestanden hat, wird in den nicht bestandenen Fächern oder Abschnitten nur noch zu einer Wiederholungsprüfung zugelassen.

§ 17

aufgehoben.

Besteht Interesse am Erwerb einer Approbationsordnung für Zahnärzte (ZAppO), so finden Sie diese im Internet unter dem Begriff "Approbationsordnung für Zahnärzte" oder Sie können Sie auch im Buchhandel käuflich erwerben.

Allgemeines

Zuständig für die Anrechnung von Studienzeiten auf das Studium der Zahnmedizin auf Grund im Ausland betriebener Zahnmedizinstudien oder im In- oder Ausland betriebener verwandter Studien (nur wenn in Bayern bereits immatrikuliert oder wenn der Antragssteller noch keinen Studienplatz hier in Bayern hat, aber sein Wohnsitz sich in Bayern befindet) ist:

Regierung von Oberbayern
Landesprüfungsamt für Humanmedizin und Pharmazie
Maximilianstraße 39
80538 München

Telefon +49 (0) 89 / 2176-2772 (Servicenummer)
landespruefungsamt@reg-ob.bayern.de

Eine verbindliche Entscheidung über die Anrechnung von Studienzeiten und die Anerkennung von Prüfungen ist erst möglich, wenn Sie im Fach Zahnmedizin an der Ludwig-Maximilians Universität eingeschrieben sind. Sobald dies der Fall ist, müssen Sie Ihren Antrag über das Prüfungsamt Zahnmedizin (Amalienstr. 52 80799 München) stellen. Er wird hinsichtlich der Anerkennung einzelner Lehrveranstaltungen – Pflichtvorlesungen und praktische Übungen – entschieden und Ihren Antrag zusammen mit einer fachlichen Stellungnahme des Vorsitzenden des Ausschusses für die zahnärztlichen Vorprüfungen der zuständigen Landesbehörde zuleiten.

Bei Studierenden, die eine Einschreibung oder Zulassung für das Zahnmedizinstudium bei einer Hochschule in der Bundesrepublik Deutschland noch nicht erlangt haben und die sich bei einer deutschen Universität für einen Studienplatz in Zahnmedizin direkt bewerben möchten (sog. Quereinstieg) , wird bei Antragstellung geprüft ob und ggf. wie viele vorklinische Fachsemester voraussichtlich angerechnet werden können. Für die vorläufige Prüfung wenden Sie sich bitte an die zuständige Behörde des Bundeslandes, in dem Sie sich gewöhnlich aufhalten. Für Studenten, die im Ausland leben, ist zuständig

Thüringer Landesverwaltungsamt
Landesprüfungsamt für akademische Heilberufe Ref. 720
Postfach 2249,
99403 Weimar

Zuständige Landesbehörde in Bayern ist die:

Regierung von Oberbayern – SG 55.2-2
Maximilianstrasse 39
80534 München.

Studierende, die das Zahnmedizinstudium an einer bayerischen Universität fortsetzen oder aufnehmen wollen und kein im Inland erworbenes Reifezeugnis besitzen, müssen ihre Vorbildungsnachweise bei der zuständigen Stelle als gleichwertig mit einer deutschen Hochschulzugangsberechtigung anerkennen lassen.

Zuständige Stelle ist

Für Deutsche:

  • die ihren Wohnsitz in Bayern haben die Zeugnisanerkennungsstelle für den Freistaat, BayernPündterplatz 5, 8083 München
  • die ihren Wohnsitz in einem anderen Land der Bundesrepublik Deutschland haben das Kultusministerium des jeweiligen Bundeslandes
  • die ihren Wohnsitz im Ausland haben der Regierungspräsident in Düsseldorf, Cecilienallee 2, 40474 Düsseldorf

Für Ausländer

  • die Zeugnisanerkennungsstelle für den Freistaat Bayern, Pündterplatz 5, 80803 München

Für alle Unterlagen, die nicht in deutscher Sprache ausgefertigt sind, sind zusätzlich Übersetzungen erforderlich, die grundsätzlich von
einem in Deutschland vereidigten Dolmetscher beglaubigt sein müssen.

Anrechnung von Scheinen und Prüfungen

Die Anrechnung besteht aus zwei Teilen:

  1. die Anrechnung Äquivalenter Scheine
  2. die Anrechnung der Semester und der Befreiung von Prüfungen oder Teilprüfungen.

Die Anrechnung der Scheine wird von der LMU-München durchgeführt.

Die Anrechnung der Semester und der Befreiung von Prüfungen oder Teilprüfungen wird von der Regierung von Oberbayern durchgeführt.

Dafür wird eine fachliche Stellungnahme des Vorsitzenden des Ausschusses für die zahnärztlichen Vorprüfungen vorausgesetzt. Um diese fachliche Stellungnahme zu erstellen, benötigen wir Äquivalenzbescheinigungen von den Fachvertretern des jeweiligen Faches. Die Fachvertreter entnehmen Sie der Liste der Fachvertreter (Siehe auch unter: Vordrucke). Diese werden vom Prüfungsamt, sobald diese vorliegen, an die Regierung von Oberbayern weitergeleitet.

Die Übersetzungen von Bestätigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, müssen von einem von einem deutschen Gericht öffentlich bestellten Übersetzer/Dolmetscher angefertigt werden. Dies gilt grundsätzlich auch für fremdsprachige Stempel auf dem Krankenpflegedienstzeugnis. Die öffentlich bestellten Dolmetscher und Übersetzer werden in Listen aufgeführt, die bei den Landgerichten zur Einsicht aufliegen. Auskünfte erteilen auch der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e. V. (BDÜ) https://by.bdue.de/ oder der Verein öffentlich bestellter und beeidigter Dolmetscher und Übersetzer Bayern e. V. https://vbdue.de/ oder im Bayerischen Staatsministerium der Justiz https://www.justiz-dolmetscher.de/Recherche/

Wenn Sie einen Studienplatz in Zahnmedizin an der LMU – München haben und Anrechnungen beantragen wollen benötigen Sie:

  • Den Antrag für die Anrechnung der LMU München
  • Den Antrag der Regierung von Oberbayern (beide ausgefüllt im Prüfungsamt einreichen).
  • Anhand der Liste alle Fachvertreter, die für das jeweilige Fach zuständig sind, aufsuchen und sich Äquivalenz- bzw. Gleichwertigkeits- Bescheinigung(en) ausstellen lassen.
  • Auf den Bescheinigungen muss genau die Gleichwertigkeit bescheinigt werden und wenn möglich die Befreiung von der jeweiligen Prüfung.Alle Unterlagen die für die Ausstellung der Äquivalenzen bei den Fachvertretern eingereicht worden sind müssen auch dem Prüfungsamt zusammen mit der Äquivalenzbescheinigung vorgelegt werden.
  • Studienverlaufsbescheinigungen aller Universitäten an denen Sie immatrikuliert waren oder sind
  • Studienverlaufsbescheinigung der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Alle Unterlagen die in den beiden Anträgen aufgeführt sind, müssen im Original oder Beglaubigter Kopie vorgelegt werden (Für alle Unterlagen, die nicht in deutscher Sprache ausgefertigt sind, sind zusätzlich Übersetzungen erforderlich, die grundsätzlich von einem in Deutschland vereidigten Dolmetscher beglaubigt sein müssen.
  • Sobald die Stellungnahme bzw. Anrechnung vom Ausschussvorsitzenden dem Prüfungsamt vorliegt müssen Sie beim Prüfungsamt vorsprechen um eine Gebühr zu bezahlen (liegt je nach Anrechnung zwischen 15,00 € und 40,00 € ) und die Anrechnung der Scheine gegen Unterschrift zu erhalten.

Paralleles Studium Human- Zahnmedizin bei genehmigter Doppelimmatrikulation:

Sofern eine zulässige Doppelimmatrikulation vorliegt gelten auch für SIe die Sonderbestimmungen aus §61 ZAppO. Bitte beachten Sie insbesondere Abs. 2 und 3:

§ 61

(2) Studierende der Medizin, die die ärztliche Vorprüfung oder den Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung nach einem mindestens zweijährigen Medizinstudium nach der Approbationsordnung für Ärzte vom 27. Juni 2002 (BGBl. I S. 2405) vollständig bestanden haben, können zur zahnärztlichen Vorprüfung zugelassen werden, wenn sie nachweisen, daß sie

a) zwei Vorlesungen über Werkstoffkunde gehört und

b) regelmäßig und mit Erfolg an einem Kursus der technischen Propädeutik, an einem Phantomkursus der Zahnersatzkunde und während der vorlesungsfreien Monate an einem weiteren Phantomkursus der Zahnersatzkunde teilgenommen haben.

(3) Studierende der Medizin, die die Nachweise nach Absatz 2 erbracht haben, werden in der zahnärztlichen Vorprüfung nur in dem Fach Zahnersatzkunde (§ 28 Abs. 1 IV) geprüft. Die Prüfung muß einschließlich einer etwaigen Wiederholungsprüfung innerhalb eines Zeitraums von sechs Monaten nach Beginn beendet sein. Andernfalls gilt sie endgültig als nicht bestanden. Die Frist kann bei länger dauernder Krankheit oder bei Verhinderung aus anderen zwingenden Gründen verlängert werden. Die Prüfung ist bestanden, wenn das Urteil mindestens "befriedigend" lautet.

Vordrucke

Für die Inaussichtstellung einer Studienzeitanrechnung auf ein im Bundesgebiet beabsichtigtes Studium der Zahnmedizin ist für Antragsteller, die im Ausland wohnen, aber in der Bundesrepublik noch keinen Studienplatz haben, das Landesprüfungsamt in Thüringen zuständig:

Kontakt:
Thüringer Landesverwaltungsamt
Weimarplatz 4
99423 Weimar

Postanschrift:
Thüringer Landesverwaltungsamt
Postfach 2249
99403 Weimar

Tel.: 0361 3770-0
Fax: 0361 3773-7190
E-Mail: poststelle@tlvwa.thueringen.de

Die E-Mailadresse dient nur für den Empfang einfacher Mitteilungen ohne Signatur und/oder Verschlüsselung.

Landesverwaltungsamt Thüringen

Liste der Landesprüfungsämter

Auszug aus der Approbationsordnung für Zahnärzte (ZAppO):

V. SONDERBESTIMMUNGEN

§ 61

(1) (weggefallen)

(2) Studierende der Medizin, die die ärztliche Vorprüfung oder den Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung nach einem mindestens zweijährigen Medizinstudium nach der Approbationsordnung für Ärzte vom 27. Juni 2002 (BGBl. I S. 2405) vollständig bestanden haben, können zur zahnärztlichen Vorprüfung zugelassen werden, wenn sie nachweisen, daß sie

  1. zwei Vorlesungen über Werkstoffkunde gehört und
  2. regelmäßig und mit Erfolg an einem Kursus der technischen Propädeutik, an einem Phantomkursus der Zahnersatzkunde und während der vorlesungsfreien Monate an einem weiteren Phantomkursus der Zahnersatzkunde teilgenommen haben.

(3) Studierende der Medizin, die die Nachweise nach Absatz 2 erbracht haben, werden in der zahnärztlichen Vorprüfung nur in dem Fach Zahnersatzkunde (§ 28 Abs. 1 IV) geprüft. Die Prüfung muß einschließlich einer etwaigen Wiederholungsprüfung innerhalb eines Zeitraums von sechs Monaten nach Beginn beendet sein. Andernfalls gilt sie endgültig als nicht bestanden. Die Frist kann bei länger dauernder Krankheit oder bei Verhinderung aus anderen zwingenden Gründen verlängert werden. Die Prüfung ist bestanden, wenn das Urteil mindestens "befriedigend" lautet.

(4) Ärzte und Medizinalassistenten werden zur zahnärztlichen Prüfung zugelassen, wenn sie nachweisen, daß sie

  1. eine Vorlesung über Einführung in die Kieferorthopädie und je zwei Vorlesungen über Werkstoffkunde, Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten, Zahn-, Mund- und Kieferchirurgie, Zahnerhaltungskunde, Zahnersatzkunde und Kieferorthopädie gehört,
  2. während eines Semesters an einem Röntgenkursus, an einem Kursus der technischen Propädeutik, an einem Phantomkursus der Zahnerhaltungskunde, an einem Kursus der kieferorthopädischen Technik, an einem Phantomkursus der Zahnersatzkunde und während der vorlesungsfreien Monate an einem weiteren Phantomkursus der Zahnersatzkunde sowie während zweier Semester an einem Operationskursus und an einem Kursus der kieferorthopädischen Behandlung regelmäßig und mit Erfolg teilgenommen,
  3. je zwei Semester als Praktikant den Kursus und die Poliklinik der Zahnerhaltungskunde und den Kursus und die Poliklinik der Zahnersatzkunde und drei Semester als Praktikant die Klinik und Poliklinik der Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten regelmäßig und mit Erfolg besuchthaben.

§ 36 Abs. 2 gilt entsprechend.

(5) Ärzte und Medizinalassistenten, die nach Absatz 4 zur Prüfung zugelassen sind, sind von den Prüfungen in den Prüfungsabschnitten I bis VI befreit. In der Prüfung in Zahnersatzkunde (Prüfungsabschnitt X) hat der Kandidat auch die für die zahnärztliche Vorprüfung erforderlichen Kenntnisse der Werkstoffe und der Herstellungsmethoden des Zahnersatzes (§ 28 Abs. 5 Buchstabe b) nachzuweisen. Die Prüfung muß einschließlich etwaiger Wiederholungsprüfungen innerhalb eines Zeitraums von neun Monaten beendet sein. Andernfalls gilt sie endgültig als nicht bestanden. Die Frist kann bei länger dauernder Krankheit oder bei Verhinderung aus anderen zwingenden Gründen verlängert werden.

(6) Die Prüfung nach Absatz 4 ist im ganzen nicht bestanden und muß in allen Abschnitten wiederholt werden, wenn das Urteilin einem der Abschnitte VII bis X "schlecht" oder in zweien der Abschnitte VII bis X "nicht genügend" oder schlechter oder in dreien der Abschnitte VII bis XI "mangelhaft" oder schlechter lautet.

Ist die Prüfung bestanden, so ermittelt der Vorsitzende ihr Gesamtergebnis in entsprechender Abweichung von der Bestimmung des § 58 Abs. 1.

Prüfungstermine

(Änderungen aus organisatorischen Gründen noch möglich)

  • Physik am 14.09.2021
  • Chemie am 15.09.2021
  • Biologie am 16.09.2021

Hinweise zur naturwissenschaftlichen Vorprüfung (PDF, 94 KB)

Antrag zur naturwissenschaftlichen Vorprüfung (PDF, 1.624 KB)

(Änderungen aus organisatorischen Gründen noch möglich)

  • Anatomie am 14.09.2021
  • Physiologie am 15.09.2021
  • Physiologische Chemie am 16.09.2021
  • Zahnärztliche Prothetik 17.09.2021 - 27.09.2021 / Mündliche Prüfung 27.09.2021

Hinweise zur zahnärztlichen Vorprüfung (PDF, 94 KB)

Antrag zur zahnärztlichen Vorprüfung (PDF, 1.624 KB)

(Änderungen aus organisatorischen Gründen noch möglich)

1. Halbjahr: Beginn der Prüfung: 16.07.2021

Termine, Hinweise bzw. Informationen bitte den Links folgen:

(Links werden noch erweitert)

Hinweise zur zahnärztlichen Prüfung (PDF, 95 KB)

Antrag zur zahnärztlichen Prüfung (PDF, 1.763 KB)

2. Halbjahr: Beginn der Prüfung: 16.07.2021

(Änderungen aus organisatorischen Gründen noch möglich)

Termine, Hinweise bzw. Informationen bitte den Links folgen:

(Links werden noch erweitert)

Naturwissenschaftliche Vorprüfung

Anträge können schon ca. 2 Monate vor Anmeldeschluss abgegeben werden! Anmeldeschluss ist für die Vorprüfungen ist der 30.05. bzw. 30.11.

Bei jedem Vorsprechen im Prüfungsamt aktuelle Studienverlaufsbescheinigung (Vorsicht nicht aktuellen Studienverlauf) unbedingt mitbringen. Ohne diese wird keine Auskunft erteilt.

Die naturwissenschaftlichen Vorprüfungen finden in der Regel in der Zeit vom 10. Februar bis 30. April und vom 10. Juli bis 31. Oktober statt.

Meldeschluss für die Prüfungen im ersten Prüfungshalbjahr ist der 25. Januar (Ludwig-Maximilians-Universität: 30.11.)

für die Prüfungen im zweiten Prüfungshalbjahr der 25. Juni (Ludwig-Maximilians-Universität: 30.05.)

Bei der Meldung zur naturwissenschaftlichen Vorprüfung sind dem Antrag folgende Unterlagen in Urschrift beizufügen:

  • Antrag auf Zulassung zur naturwissenschaftlichen Vorprüfung (vollständig ausgefüllt und Unterschrieben).
  • Nachweis der Hochschulzugangsberechtigung, wurde diese im Ausland erworben, ist Anerkennungsbescheid von dem Kultusminister eines deutschen Landes erforderlich (Zeugnissanerkenungsstelle!)
  • Geburtsurkunde oder Auszug auch dem Familienbuch der Eltern (Im Original oder Kopie)
  • Heiratsurkunde oder Auszug aus dem für die Ehe geführten Familienbuch (nur wenn der jetzt geführte Name von dem in der Geburtsurkunde eingetragenen abweicht)
  • Studienverlaufsbescheinigung (PDF, 483 KB) (Aktuell, vom laufenden Semester). Vorsicht nicht aktuellen Studienverlauf.
  • 2 Passbilder
  • Lateinnachweis (gem. § 9 Abs. 3 ZAppO) - erworben mit der Hochschulzugangsberechtigung, - Eränzungsprüfung nach den Bestimmungen einer deutschen Schulbehörde ("Kleines Latinum") bzw. Kursus der medizinischen Terminologie.
  • Nachweis über Physikalisches Praktikum
  • Nachweis über Chemisches Praktikum
  • evtl. Ausnahmebewilligungen
  • evtl. angerechnete Studienzeiten
  • evtl. anerkannte Praktika

Zur Beachtung:

  • Sämtliche Beilagen sind in der Reihenfolge des Antrages zu ordnen!
  • Von Unterlagen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, müss zusätzlich von einem öffentlich bestellten und beidigtem Dolmetscher / Übersetzer angefertigte Übersetzungen beigefügt werden.
  • Alle Unterlagen sind im Original oder in beglaubigter Kopie einzureichen.
  • Bitte beachten Sie, dass die Anträge auf Zulassung zu den Prüfungen immer eigenhändig unterschrieben sein müssen!
  • Es müssen alle Unterlagen, die im Antrag aufgeführt sind, vollständig eingereicht werden bis auf die im laufenden Semester zu erwerbenden Scheine, die bis zum Semesterschluss nachgereicht werden können.

Approbationsordnung für Zahnärzte

Noten regelt der § 13

(1) Jeder Prüfer gibt für die von ihm abgehaltene Prüfung auf einem Einzelzeugnis ein Urteil unter ausschließlicher Verwendung der Bezeichnungen
"sehr gut" (1),
"gut" (2),
"befriedigend" (3),
"mangelhaft" (4),
"nicht genügend" (5) und
"schlecht" (6) ab.

(2) Lautet ein Urteil "nicht genügend" oder "schlecht", so hat es der Prüfer in dem Einzelzeugnis kurz zu begründen.

Was geprüft wird regelt der § 21

(1) Die naturwissenschaftliche Vorprüfung umfaßt folgende Fächer:
I. Physik,
II. Chemie,
III. Zoologie.

An die Stelle der Prüfung in Zoologie kann auch eine Prüfung in Biologie treten.

(2) Die Prüfung ist als ein einheitliches Ganzes anzusehen. Sie ist öffentlich für Studierende und Lehrer der Zahnheilkunde und für Zahnärzte. Sie soll in der Regel an drei aufeinanderfolgenden Wochentagen stattfinden.

(3) Wer an einer deutschen Universität oder Hochschule auf Grund einer Prüfung in den Naturwissenschaften den Doktorgrad erworben hat, wird nur in den Fächern geprüft, die nicht Gegenstand der Doktorprüfung gewesen sind.

(4) In Ausnahmefällen kann der Studierende von der Prüfung in solchen Fächern befreit werden, die Gegenstand einer anderen an einer deutschen Universität oder Hochschule vollständig bestandenen Prüfung waren. Das gleiche gilt für Fächer, die Gegenstand einer an einer ausländischen Universität oder Hochschule vollständig bestandenen Prüfung waren, wenn diese Prüfung einer deutschen Prüfung gleichwertig ist.

Nichtbestehen und Wiederholungsprüfung der naturwissenschaftlichen Vorprüfung regelt der § 22

(1) Ist die Leistung in einem Prüfungsfach mit "nicht genügend" beurteilt worden, so ist die Prüfung in diesem Fach nicht bestanden. Sie muß in diesem Fach wiederholt werden.

(2) Die naturwissenschaftliche Vorprüfung ist im ganzen nicht bestanden und muß in allen Fächern wiederholt werden, wenn das Urteila)in einem Fach "schlecht" oder

b)in zwei Fächern "mangelhaft" oder "nicht genügend"

lautet.

Die Prüfung wird nicht fortgesetzt, sobald feststeht, daß sie im ganzen nicht bestanden ist.

(3) Eine nichtbestandene Prüfung darf erst nach Ablauf einer Frist von zwei bis vier Monaten wiederholt werden. Der Vorsitzende setzt die Frist fest, sobald die ganze Prüfung beendet ist. Wird die Prüfung einschließlich etwaiger Wiederholungsprüfungen in einem Zeitraum von sechs Monaten nach ihrem Beginn nicht vollständig bestanden, so gilt sie in allen Fächern als nicht bestanden und darf nicht wiederholt werden. Die Frist kann bei länger dauernder Krankheit oder bei Behinderung aus anderen zwingenden Gründen verlängert werden.

(4) Die Wiederholungsprüfung findet in Anwesenheit des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses oder eines seiner Stellvertreter statt.

(5) Wer die Wiederholungsprüfung nicht besteht, hat die naturwissenschaftliche Vorprüfung nicht bestanden. Er wird zu einer nochmaligen naturwissenschaftlichen Prüfung nicht zugelassen. Das gilt auch, wenn der Studierende nach erneutem zahnärztlichem Studium die Zulassung zur naturwissenschaftlichen Vorprüfung beantragt.

Die Noten regelt der § 23

(1) Nach Abschluß jeder Prüfung und Wiederholungsprüfung stellt der Prüfer ein Einzelzeugnis mit einem Urteil nach § 13 aus, das unmittelbar dem Vorsitzenden zu übersenden ist. Die Urteile dürfen den übrigen Prüfern nicht zugänglich gemacht werden.

(2) Der Vorsitzende ermittelt das Gesamtergebnis der bestandenen Prüfung aus der Summe der nach § 13 erteilten Noten. Es lautet bei einer Summe bis zu 4 "sehr gut", von 5 bis 7 "gut" und von 8 bis 10 "befriedigend". Mußte der Studierende in einem Fach eine Wiederholungsprüfung ablegen, so kann das Gesamtergebnis höchstens "gut" lauten.

Das Ergebnis der naturwissenschaftlichen Vorprüfung regelt der § 24

(1) Über das Ergebnis der naturwissenschaftlichen Vorprüfung erhält der Studierende ein Zeugnis nach Muster 2. Ist eine Wiederholungsprüfung abzulegen, so ist im Zeugnis die Frist nach § 22 Abs. 3 einzutragen. Nach Ablegung der Wiederholungsprüfung erhält der Studierende ein Zeugnis nach Muster 2a.

(2) Wird das Ergebnis der Prüfung gemäß § 16 festgestellt, so ist in dem Prüfungszeugnis für die betreffenden Fächer oder als Gesamtergebnis nur die getroffene Feststellung anzugeben.

(3) Wurde der Studierende gemäß § 21 Abs. 4 von der Prüfung in einem Fach befreit, so ist dies in dem Prüfungszeugnis zu vermerken und das Gesamtergebnis ohne Berücksichtigung dieses Faches in entsprechender Anwendung des § 23 Abs. 2 zu ermitteln. War die Prüfung nur noch in einem Fach abzulegen, so ist sie nur bestanden, wenn das Urteil mindestens "befriedigend" lautet.

(4) Die mit dem Zulassungsgesuch eingereichten Zeugnisse sind dem Studierenden nach Abschluß der naturwissenschaftlichen Vorprüfung wieder auszuhändigen, nachdem ein Vermerk über das Ergebnis der Prüfung in das Studienbuch eingetragen worden ist.

(5) Nach jedem Prüfungszeitraum (§ 19 Abs. 1) teilt der Vorsitzende der Universitätsbehörde alsbald die Namen der Studierenden, die sich der Prüfung oder einer Wiederholungsprüfung unterzogen haben, das Gesamtergebnis, das Nichtbestehen der Prüfung oder der Wiederholungsprüfung sowie die gemäß §§ 16 und 22 Abs. 3 getroffenen Entscheidungen mit. Verläßt der Studierende vor vollständig bestandener Vorprüfung die Universität, so hat die Universitätsbehörde dies im Studienbuch zu vermerken.

Nachreichtermin der Scheine:

spätestens bis zum ersten Tag der vorlesungsfreien Zeit des jeweiligen Semesters

Bitte beachten Sie, dass die Anträge auf Zulassung zu den Prüfungen immer eigenhändig unterschrieben sein müssen! Alle Unterlagen müssen der Reihe nach wie im Antrag aufgeführt, sortiert sein!

Antrag auf Zulassung zur naturwissenschaftlichen Vorprüfung (PDF, 1.624 KB)

Antrag zur erneuten Zulassung zur naturwissenschaftlichen Vorprüfung (PDF, 106 KB) (nach Rücktritt, Rücknahme, bei Wiederholung, Fortsetzung)

Zahnärztliche Vorprüfung

Anträge können schon ca. 2 Monate vor Anmeldeschluss abgegeben werden!!

Anmeldeschluss ist für die Vorprüfungen ist der 31.05. bzw. 30.11.

Bei jedem Vorsprechen im Prüfungsamt aktuelle Studienverlaufsbescheinigung (PDF, 483 KB) (Vorsicht nicht aktuellen Studienverlauf) unbedingt mitbringen. Ohne diese wird keine Auskunft erteilt.

Die zahnärztlichen Vorprüfungen finden in der Regel in der Zeit vom 10. Februar bis 30. April und vom 10. Juli bis 31. Oktober statt.

Meldeschluss für die Prüfungen im ersten Prüfungshalbjahr ist der 25. Januar (Ludwig-Maximilians-Universität: 30.11.) für die Prüfungen im zweiten Prüfungshalbjahr der 25. Juni (Ludwig-Maximilians-Universität: 30.05.)

Bei der Meldung zur zahnärztlichen Vorprüfung sind dem Antrag folgende Unterlagen in Urschrift beizufügen:

  • Antrag auf Zulassung zur zahnärztlichen Vorprüfung (vollständig ausgefüllt und Unterschrieben)
  • Nachweis der Hochschulzugangsberechtigung, wurde diese im Ausland erworben, ist Anerkennungsbescheid von dem Kultusminister eines deutschen Landes erforderlich
  • Lateinnachweis (gem. § 9 Abs. 3 ZAppO) - erworben mit der Hochschulzugangsberechtigung, - Eränzungsprüfung nach den Bestimmungen einer deutschen Schulbehörde ("Kleines Latinum") bzw. Kursus der medizinischen Terminologie
  • Geburtsurkunde oder Auszug auch dem Familienbuch der Eltern (Im Original oder Kopie)
  • Heiratsurkunde oder Auszug aus dem für die Ehe geführten Familienbuch (nur wenn der jetzt geführte Name von dem in der Geburtsurkunde eingetragenen abweicht)
  • Studienverlaufsbescheinigung (PDF, 483 KB) (Aktuell, vom laufenden Semester). Vorsicht nicht aktuellen Studienverlauf.
  • 2 Passbilder (nur erforderlich, wenn die naturwissenschaftliche Vorprüfung nicht an der LMU abgelegt wurde)
  • Zeugnis über die naturwissenschaftliche Vorprüfung (nur erforderlich, wenn die naturwissenschaftliche Vorprüfung nicht an der LMU abgelegt wurde)
  • Scheine:
  • anatomische Präparierübungen
  • physiologisches Praktikum
  • physiologisch-chemisches Praktikum
  • mikroskopisch-anatomischer Kursus
  • Kursus der technischen Propädeutik
  • Phantomkursus der Zahnersatzkunde I
  • Phantomkursus der Zahnersatzkunde II
  • evtl. Ausnahmebewilligungen
  • evtl. angerechnete Studienzeiten
  • evtl. anerkannte Praktika

Zur Beachtung:

  • Sämtliche Beilagen sind in der Reihenfolge des Antrages zu ordnen!
  • Von Unterlagen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, müssen zusätzlich von einem deutschen Gericht öffentlich bestellter Dolmetscher / Übersetzer angefertigte Übersetzungen beigefügt werden.
  • Alle Unterlagen sind im Original oder in beglaubigter Kopie einzureichen .
  • Bitte beachten Sie, dass die Anträge auf Zulassung zu den Prüfungen immer eigenhändig unterschrieben sein müssen!
  • Es müssen alle Unterlagen, die im Antrag aufgeführt sind, vollständig eingereicht werden bis auf die im laufenden Semester zu erwerbenden Scheine, die bis zum Semesterschluss nachgereicht werden können.

Approbationsordnung für Zahnärzte

Noten regelt der § 13

(1) Jeder Prüfer gibt für die von ihm abgehaltene Prüfung auf einem Einzelzeugnis ein Urteil unter ausschließlicher Verwendung der Bezeichnungen
"sehr gut" (1),
"gut" (2),
"befriedigend" (3),
"mangelhaft" (4),
"nicht genügend" (5) und
"schlecht" (6) ab.

(2) Lautet ein Urteil "nicht genügend" oder "schlecht", so hat es der Prüfer in dem Einzelzeugnis kurz zu begründen.

Was geprüft wird regelt der § 28

(1) Die zahnärztliche Vorprüfung umfaßt folgende Fächer:
I. Anatomie,
II. Physiologie,
III. Physiologische Chemie,
IV. Zahnersatzkunde.

(2) Die Prüfung ist als ein einheitliches Ganzes anzusehen. Sie ist, soweit sie nicht mit Demonstrationen oder praktischen Übungen verbunden ist, öffentlich für Studierende und Lehrer der Zahnheilkunde und für Zahnärzte. Sie soll an zehn aufeinanderfolgenden Werktagen stattfinden, und zwar so, daß auf die Prüfung in Anatomie, Physiologie und physiologischer Chemie je ein Tag und auf die Prüfung in Zahnersatzkunde sieben Tage entfallen.

(3) In der anatomischen Prüfung hat der Studierende

a) die in einer der Haupthöhlen des Körpers befindlichen Teile nach Form, Lage und Verbindung (situs) zu erläutern,

b) ein ihm vorgelegtes anatomisches Präparat von Kopf oder Hals zu erläutern und im Anschluß daran in einer mündlichen Prüfung gründliche Kenntnisse in der Anatomie nachzuweisen, wobei die funktionelle Anatomie des gesamten Kauapparates eingehend zu berücksichtigen ist,

c) zwei mikroskopisch-anatomische Präparate, darunter eines aus dem Gebiet der Zähne und der Mundhöhle, zu erläutern und im Anschluß daran in einer mündlichen Prüfung gründliche Kenntnisse in der Histologie nachzuweisen, sowie zu zeigen, daß ihm die Grundzüge der Entwicklungsgeschichte, besonders der Zähne und der Mundhöhle, bekannt sind.

(4) In den Prüfungen in Physiologie und physiologischer Chemie sind neben den allgemeinen die für einen Zahnarzt erforderlichen besonderen Kenntnisse sowie Kenntnisse der wichtigsten Apparate, Untersuchungsmethoden und Nachweisreaktionen nachzuweisen.

(5) In der Prüfung in Zahnersatzkunde hat der Studierende

a) mindestens vier Phantomarbeiten möglichst verschiedener Art auszuführen, für die der Studierende die erforderlichen Werkstoffe auf seine Kosten zu stellen hat,

b) in einer mündlichen Prüfung gründliche Kenntnisse der Werkstoffe und der Herstellungsmethoden des Zahnersatzes unter Berücksichtigung der Anatomie und Physiologie der Mundhöhle nachzuweisen.

Nichtbestehen der zahnärztliche Vorprüfung regelt der § 29 ZAppO

(1) Ist die Leistung in einem Prüfungsfach mit "nicht genügend" beurteilt worden, so ist die Prüfung in diesem Fach nicht bestanden. Sie muß in diesem Fach wiederholt werden.

(2) Die zahnärztliche Vorprüfung ist im ganzen nicht bestanden und muß in allen Fächern wiederholt werden, wenn das Urteil
a)in einem Fach "schlecht" oder
b)in zwei Fächern "nicht genügend" oder
c)in drei Fächern "mangelhaft" oder "nicht genügend" lautet. Die Prüfung wird nicht fortgesetzt, sobald feststeht, daß sie im ganzen nicht bestanden ist.

(3) Die Bestimmungen des § 22 Abs. 3 gelten für die zahnärztliche Vorprüfung entsprechend.

Die Wiederholungsprüfung regelt der § 30

(1) Die Wiederholungsprüfungen in Physiologie und in physiologischer Chemie finden in Anwesenheit des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses oder eines seiner Stellvertreter statt. Bei den Wiederholungsprüfungen in Anatomie und in Zahnersatzkunde findet nur die abschließende mündliche Prüfung in Anwesenheit des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses oder eines seiner Stellvertreter statt.

(2) Wer die Wiederholungsprüfung nicht besteht, hat die zahnärztliche Vorprüfung nicht bestanden. Er wird zu einer nochmaligen Prüfung nicht zugelassen. Das gilt auch, wenn der Studierende nach erneutem zahnärztlichem Studium die Zulassung zur zahnärztlichen Vorprüfung beantragt.

Die Noten regelt der § 31

(1) Der Vorsitzende ermittelt das Gesamtergebnis der bestandenen Prüfung aus der Summe der nach § 13 erteilten Noten.

Es lautet bei einer Summe

bis zu 6 "sehr gut",
von 7 bis 10 "gut" und
von 11 bis 14 "befriedigend".

Mußte der Studierende in einem Fach eine Wiederholungsprüfung ablegen, so kann das Gesamtergebnis höchstens "gut" lauten.

(2) Die Bestimmungen des § 23 Abs. 1 und des § 24 Abs. 1, 2, 4 und 5 gelten für die zahnärztliche Vorprüfung entsprechend. Über das Ergebnis der zahnärztlichen Vorprüfung erhält der Studierende ein Zeugnis nach Muster 3, nach einer Wiederholungsprüfung nach Muster 3a.

Nachreichtermin der Scheine:

spätestens bis zum ersten Tag der vorlesungsfreien Zeit des jeweiligen Semesters

Bitte beachten Sie, dass die Anträge auf Zulassung zu den Prüfungen immer eigenhändig unterschrieben sein müssen! Alle Unterlagen müssen der Reihe nach wie im Antrag aufgeführt, sortiert sein!

Antrag auf Zulassung zur zahnärztlichen Vorprüfung (PDF, 1.773 KB)

Antrag zur erneuten Zulassung zur zahnärztlichen Vorprüfung (PDF, 106 KB) (nach Rücktritt, Rücknahme, bei Wiederholung, Fortsetzung)

Zahnärztliche Prüfung

Anträge können schon ca. 2 Monate vor Anmeldeschluss abgegeben werden!!

Anmeldeschluss ist für die Vorprüfungen ist der 15.05. bzw. 15.11.

Bei jedem Vorsprechen im Prüfungsamt aktuelle Studienverlaufsbescheinigung (PDF, 483 KB) (Vorsicht nicht aktuellen Studienverlauf) unbedingt mitbringen. Ohne diese wird keine Auskunft erteilt.

Die Abschlussprüfung ist als einheitliches Ganzes anzusehen und darf nicht unterbrochen werden. Sie beginnt nach Semesterschluss, findet in der Regel innerhalb acht Wochen statt und muß einschließlich etwaiger Wiederholungsprüfungen innerhalb einer Frist von 6 Monaten beendet sein. Die Frist kann bei länger dauernder Krankheit oder bei Behinderung aus anderen zwingenden Gründen verlängert werden.

Meldeschluss für die Prüfungen im ersten Prüfungshalbjahr ist der 15. Februar, (Ludwigs-Maximilians-Universität München 21.11. November) für die Prüfungen im zweiten Prüfungshalbjahr der 15. Juli (Ludwigs-Maximilians-Universität München 15. Mai).

Die bei der Meldung zur zahnärztlichen Prüfung erforderlichen Unterlagen ersehen Sie aus dem Antrag! Alle Unterlagen müssen der Reihe nach wie im Antrag aufgeführt, sortiert sein!

Antrag auf Zulassung zur zahnärztlichen Prüfung - Formular für Studierende die die ZÄVP an der LMU abgelegt haben (PDF, 1.763 KB)

Antrag auf Zulassung zur zahnärztlichen Prüfuormular für Studierende die die ZÄVP außerhalb der LMU abgelegt haben (PDF, 1.832 KB)

Zur Beachtung:

  • Sämtliche Beilagen sind in der Reihenfolge des Antrages zu ordnen!
  • Von Unterlagen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, müssen zusätzlich von einem deutschen Gericht öffentlich bestellter Dolmetscher / Übersetzer angefertigte Übersetzungen beigefügt werden.
  • Alle Unterlagen sind im Original oder in beglaubigter Kopie einzureichen.
  • Bitte beachten Sie, dass die Anträge auf Zulassung zu den Prüfungen immer eigenhändig unterschrieben sein müssen!
  • Es müssen alle Unterlagen, die im Antrag aufgeführt sind, vollständig eingereicht werden bis auf die im laufenden Semester zu erwerbenden Scheine, die bis zum Semesterschluss nachgereicht werden können.

Berechnung des Gesamtergebnisses der bestandenen zahnärztlichen Prüfung

(es wird mit nach-Komma-Noten gerechnet, es wird nicht aufgerundet).

  • I.Allgemeine Pathologie und Pathologische Anatomie: Einzelurteil x 3 = Summe
  • II.Pharmakologie: Einzelurteil x 1 = Summe
  • III.Hygiene, medizinische Mikrobiologie und Gesundheitsfürsorge: Einzelurteil x 2 = Summe
  • IV.Innere Medizin: Einzelurteil x 3 = Summe
  • V.Haut- und Geschlechtskrankheiten: Einzelurteil x 1 = Summe
  • VI.Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten: Einzelurteil x 1 = Summe
  • VII.Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten: Einzelurteil x 5 = Summe
  • VIII.Chirurgie - 1.Teil (allg. Chir.): Einzelurteil x 1
    • Chirurgie - 2.Teil: 1. Prüfer: Einzelurteil x 1
    • 2. Prüfer: Einzelurteil x 1
    • Chirurgie - 3.Teil (Röntgen): Einzelurteil x 1
    • Summe der Einzelurteile : 4 x 5 = Summe
  • IX.Zahnerhaltungskunde - 1.Teil: Einzelurteil x 2
    • Zahnerhaltungskunde - 2.Teil: Einzelurteil x 1
    • Zahnerhaltungskunde - 3.Teil; Einzelurteil x 1
    • Summe der Einzelurteile : 4 x 5 = Summe
  • X.Zahnersatzkunde: Einzelurteil x 5 = Summe
  • XI.Kieferorthopädie: Einzelurteil x 3 = Summe

Gesamtnote = Summe aller Prüfungsfächer

Notenskala

  • bei einer Summe unter 51: 1 = sehr gut
  • bei einer Summe von 51 bis unter 85: 2 = gut
  • bei einer Summe ab 85: 3 = befriedigend

Noten regelt der § 13

(1) Jeder Prüfer gibt für die von ihm abgehaltene Prüfung auf einem Einzelzeugnis ein Urteil unter ausschließlicher Verwendung der Bezeichnungen
"sehr gut" (1),
"gut" (2),
"befriedigend" (3),
"mangelhaft" (4),
"nicht genügend" (5) und
"schlecht" (6) ab.

(2) Lautet ein Urteil "nicht genügend" oder "schlecht", so hat es der Prüfer in dem Einzelzeugnis kurz zu begründen.

Nichtbestehen der zahnärztliche Prüfung regelt der § 53 ZAppO

§53

(1) Ist ein Prüfungsabschnitt als "nicht genügend" oder "schlecht" beurteilt worden, so ist er nicht bestanden und muß wiederholt werden.(2) Die Abschlußprüfung ist im ganzen nicht bestanden und muß in allen Abschnitten wiederholt werden, wenn das Urteil

a)in einem der Abschnitte VII bis X oder in zwei der Abschnitte I bis VI und XI "schlecht" oder

b)in zwei der Abschnitte VII bis X oder in vier der Abschnitte I bis XI "nicht genügend" oder schlechter oder

c)in zwei der Abschnitte VII bis X und in zwei weiteren Abschnitten oder in fünf der Abschnitte I bis XI "mangelhaft" oder schlechter

lautet. Sobald feststeht, daß die ganze Abschlußprüfung nicht bestanden ist, ist sie nicht fortzusetzen.

Information

Ab wann darf ich zahnärztlich tätig sein?

Wer die Zahnheilkunde ausübt, ohne eine rechtsgültige Approbation als Zahnarzt oder Arzt oder eine widerrufliche Erlaubnis zur Ausübung der Zahnheilkunde zu besitzen, macht sich gem. § 18 Zahnheilkundegesetz (ZHG) strafbar. Das Gericht kann in solchen Fällen bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe verhängen (damit verbunden sind die Eintragung ins Bundes-zentral Register beim Generalbundesanwalt und ein entsprechender Vermerk im Führungszeugnis).

Ausübung der Zahnheilkunde im Sinne der oben genannten Strafrechtsbestimmung ist die berufsmäßige auf zahnärztlich wissenschaftliche Erkenntnisse gegründete Feststellung und Behandlung von Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten. Dabei ist als Krankheit jede von der Norm abweichende Erscheinung im Bereich der Zähne, des Mundes und der Kiefer anzusehen, einschließlich der Anomalien der Zahnstellung und des Fehlens von Zähnen. Die Berechtigung zur Ausübung des zahnärztlichen Berufs setzt also voraus, dass der Betreffende im Besitz einer Erlaubnis zur Ausübung des zahnärztlichen Berufs oder aber im Besitz der Approbation als Arzt oder Zahnarzt ist. Diese Berechtigung wird durch die jeweilige Urkunde erteilt und kann nur durch Vorweisen dieser Urkunde nachgewiesen werden. Der gesundheitspolitischen Bedeutsamkeit zahnärztlicher Tätigkeit entspricht ein streng geregeltes Antrags- und Prüfungsverfahren, bei dem im Einzelfall die Erteilung auch versagt werden kann. Wer das Zahnmedizinstudium erfolgreich abgeschlossen hat, kann, wenn auch alle anderen Voraussetzungen erfüllt sind, auf Antrag eine Approbation als Zahnärztin/Zahnarzt erhalten.

Dabei sollte beachtet werden, dass die Beantragung rechtzeitig erfolgt und frühestens mit dem Eingang der letzten Unterlage die abschließende Bearbeitung beginnen kann. Bei allem Bemühen, zeitnah zu arbeiten, verlängern sich Bearbeitungszeiten jedoch zwangsläufig, wenn Unterlagen mangelhaft sind. Diesbezügliche Hinweise und die Bestimmungen der Approbationsordnung für Zahnärzte (ZAppO) und des Gesetzes über die Ausübung der Zahnheilkunde (ZHG) sollten deshalb unbedingt beachtet werden.

Bis zum Erhalt der Erlaubnis oder Approbation macht der Betreffende sich strafbar, wenn er den zahnärztlichen Beruf ausübt.

Zeigen Sie uns einen eventuellen Verlust Ihrer Erlaubnis-/Approbationsurkunde bitte umgehend an.

Damit beugen Sie missbräuchlicher Verwendung vor und können gleichzeitig für sich eine Zweitausfertigung beantragen, die dann an die Stelle des Originals tritt.

Vordrucke und weiterführende Links (u.a. Approbation) für den Studiengang Zahnmedizin

Zweitschriften müssen schriftlich beantragt werden (vorab gerne per E-Mail). Die Gebühren für die Erstellung einer Zweitschrift betragen 100 €.

Die Bearbeitungszeit beträgt ca. 3 bis 4 Wochen, das Originalzeugnis verliert dann seine Gültigkeit.

BAföG - Beauftragter:

Herr Prof. Dr. Bernd Engelmann
Institut für Laboratoriumsmedizin
Klinikum der Universität München
Marchioninistr. 15
81377 München

Tel.: 089/4400-73243

Auskünfte können ausschließlich zu den Sprechstunden erteilt werden.

Rücktritte/Rücknahmen

„Prüflinge, die aus gesundheitlichen Gründen Prüfungsunfähigkeit geltend machen, sind verpflichtet, die mit der Zulassung zugesanden Hinweise dem begutachtenden Arzt oder ggf. Gesundheitsamt vorzulegen!“

§ 16 ZAppO bestimmt:

"Erscheint der Prüfling in einem Prüfungstermin ohne genügende Entschuldigung nicht oder nicht rechtzeitig, so gilt die Prüfung in dem betreffenden Fach als nicht bestanden. In die Niederschrift ist einzutragen: "Schlecht, weil nicht erschienen".

Es liegt somit im eigenen Interesse des/der Prüfungsteilnehmers/rin, pünktlich zum angegebenen Prüfungstermin zu erscheinen und für die Anfahrt mögliche Verspätungen, etwa der Bundesbahn oder durch Behinderung im Straßenverkehr einzukalkulieren. Die Frage, ob eine Entschuldigung als genügend angesehen werden kann, entscheidet der Vorsitzende des Prüfungsausschusses.

Als "genügende" Entschuldigung ist eine krankheitsbedingte Prüfungsunfähigkeit anzusehen, die - bei bereits zur zahnärztlichen Prüfung zugelassenen Teilnehmern an der Erstprüfung von einem niedergelassenen Arzt oder einem Krankenhausarzt, bei Teilnehmern an der Wiederholungsprüfung oder an einer Fortsetzungsprüfung vom Amtsarzt- vor oder am Tage der Prüfung für den Zeitraum der Prüfung bescheinigt sein muss.

Das Zeugnis muss die aktuellen krankheitsbedingten und zugleich prüfungsrelevanten körperlichen, geistigen und/oder seelischen Funktionsstörungen (Symptome) aus ärztlicher Sicht konkret und nachvollziehbar beschreiben. Das Prüfungsamt muss daraus schließen können, ob am Prüfungstag tatsächlich Prüfungsunfähigkeit bestanden hat. Daneben müssen bei ambulanter oder anderer hausärztlicher Behandlung aus dem ärztlichen Zeugnis die Gründe klar hervorgehen, die eine Teilnahme an der Prüfung verhindern, z.B. notwendige Bettruhe, objektive Unfähigkeit, sich ohne erhebliche Beschwerden oder ohne die Krankheitserscheinungen zu verschlimmern, zum Prüfungslokal zu begeben und/oder sich dort der Prüfung zu unterziehen o.ä.

Das Zeugnis braucht keine medizinische Diagnose zu enthalten.

Am Schluss des Zeugnisses soll der Arzt feststellen, ob er aus ärztlicher Sicht Prüfungsunfähigkeit annimmt.

Wer am Prüfungstag stationär in einem Krankenhaus behandelt wird, muss unverzüglich eine diesbezügliche Bescheinigung des Krankenhauses vorlegen. Ärztliche bzw. amtsärztliche Zeugnisse sind unverzüglich dem Prüfungsamt zuzustellen.

Wer sich aus anderen als krankheitsbedingten Gründen nicht für prüfungsfähig hält und bereits zur zahnärztlichen Prüfung zugelassen ist, sollte sich umgehend an die stellv. Prüfungsvorsitzende wenden (über das Prüfungsamt), damit entschieden werden kann, ob die geltend gemachten Gründe als genügende Entschuldigung anerkannt werden können.

Prüfungsteilnehmer, die aus gesundheitlichen oder anderen zwingenden Gründen einen Prüfungstermin nicht wahrnehmen, werden -unabhängig von dem beim Prüfungsausschuss zu erbringenden Nachweis der genügenden Entschuldigung- gebeten, das betreffende Institut oder Klinik rechtzeitig von ihrem Nichterscheinen zu verständigen.

Rücknahme

eine Rücknahme Ihres Antrages ist bis zur vollständigkeit möglich, spätestens bis zum letzten Vorlesungsfreien Tag des laufenden Semesters.

Eine einfache schriftliche Mitteilung mit Unterschrift ist nötig.

Säumnis, Rücktritt, Unterbrechung

Rücktritt von der Prüfung bzw. Versäumnis der Prüfung (§ 16 ZAppO)

Tritt ein Prüfling nach seiner Zulassung von einem Prüfungsabschnitt oder einem Prüfungsteil zurück oder versäumt er die Prüfung, so muss er die Gründe für seinen Rücktritt oder das Versäumnis dem Prüfungsamt unverzüglich in schriftlicher Form mitteilen.
(Anschrift des Prüfungsamtes: Ludwig-Maximilians-Universität, Ref. III.6, Prüfungsamt Zahnmedizin, Amalienstr. 52, 80799 München)
Zur Wahrung der Unverzüglichkeit ist vorab eine fernmündliche Mitteilung möglich (Telefon.: 089-2180 - 3726).
Eine telefonische Vorabinformation entbindet den Prüfling aber nicht, die schriftliche Rücktrittserklärung unverzüglich dem Prüfungsamt zu übermitteln.

Rücktritt und Säumnis sind zu genehmigen. Die Genehmigung ist nur zu erteilen, wenn wichtige Gründe vorliegen. Die Entscheidung darüber, ob ein wichtiger Grund vorliegt und damit das Versäumnis oder der Rücktritt genehmigt wird, trifft das zuständige Prüfungsamt.

Wird die Genehmigung für den Rücktritt oder das Versäumnis nicht erteilt oder unterlässt es der Prüfling, die Gründe für seinen Rücktritt oder des Versäumnisses unverzüglich mitzuteilen, so gilt der Prüfungsabschnitt oder Prüfungsteil als nicht bestanden.

Wer aus gesundheitlichen Gründen Prüfungsunfähigkeit geltend macht, muss dem Prüfungsamt zusätzlich zu der oben genannten Rücktrittsmitteilung unverzüglich ein ärztliches oder amtsärztliches Zeugnis (zum Erfordernis eines amtsärztlichen Attestes siehe nächste Seite unten) vorlegen.

Unterbrechung der Prüfung

Wenn ein Prüfling eine Prüfung oder einen Prüfungsteil unterbricht, so gilt der Prüfungsabschnitt oder Prüfungsteil als nicht bestanden. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn ein Prüfling am zweiten Prüfungstag nicht mehr erscheint.

Ein Rücktritt von der bereits angetretenen Prüfung ist ebenfalls nur aus wichtigem Grunde möglich. Im Interesse der Chancengleichheit aller Prüflinge sind hierbei die Voraussetzungen hinsichtlich der Unverzüglichkeit und hinsichtlich des Vorliegens eines wichtigen Grundes besonders streng zu prüfen. Der Antrag auf nachträglichen Rücktritt ist daher möglichst noch am ersten Prüfungstag, spätestens am Tag danach, wenn möglich noch vor Prüfungsbeginn zu stellen. Verspätet eingegangene Rücktrittsgesuche werden grundsätzlich abgelehnt.

Krankheitsbedingte Prüfungsunfähigkeit kann nur dann als wichtiger Grund herangezogen werden, wenn der Studierende die Umstände, die zu seiner Erkrankung geführt haben, am ersten Prüfungstag noch nicht erkannte und auch bei der ihm zuzumutenden Sorgfalt nicht hätte erkennen können.

Wer sich bereits krank oder in gesundheitlich angeschlagenem Zustand einer Prüfung unterzieht, muss somit das Risiko, die Prüfung unterbrechen oder abbrechen zu müssen bzw. das Risiko des Prüfungsversagens selbst tragen.

Notwendigkeit der Vorlage eines amtsärztlichen Attestes des zuständigen Gesundheitsamtes

Im Falle der Unterbrechung (nachträglicher Rücktritt) einer bereits angetretenen Prüfung ist stets ein amtsärztliches Attest erforderlich.

Im Übrigen ist ein amtsärztliches Attest grundsätzlich ab dem zweiten Rücktrittsgesuch aus gesundheitlichen Gründen vorzulegen.

Das Prüfungsamt kann bei begründeten Zweifeln an der Prüfungsfähigkeit bzw. an den Voraussetzungen zur Erteilung der Approbation, insbesondere der gesundheitlichen Fähigkeit, den Beruf als Arzt bzw. Ärztin auszuüben, vor Zulassung zur Prüfung Nachweise einfordern, die diese Zweifel ausräumen. Insbesondere kann die Vorlage eines amtsärztlichen Attestes bzw. eines Attestes eines vom Prüfungsamt bestimmten Arztes verlangt werden. Wird der Nachweis nicht erbracht, so ist die Zulassung zur Prüfung zu versagen.

Mindestanforderungen an ein (amts-)ärztliches Attest:

Das Attest muss auf einer Untersuchung des behandelnden Arztes bzw. Amtsarztes beruhen, die grundsätzlich am Tag der geltend gemachten Prüfungsunfähigkeit erfolgt sein soll.

Es muss die aktuellen krankheitsbedingten und zugleich prüfungsrelevanten körperlichen, geistigen und/oder seelischen Funktionsstörungen (Symptome) aus ärztlicher Sicht konkret und nachvollziehbar beschreiben. Daneben müssen aus dem ärztlichen Zeugnis die Gründe klar hervorgehen, die eine Teilnahme an der Prüfung verhindern, z. B. notwendige Bettruhe, objektive Unfähigkeit, sich ohne erhebliche Beschwerden oder ohne die Krankheitserscheinungen zu verschlimmern, zum Prüfungslokal zu begeben o.ä. Prüfungsangst und die damit üblicherweise einhergehenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen, insbesondere psychosomatische Beschwerden reichen für die Annahme der Prüfungsunfähigkeit nicht aus.

Das Zeugnis braucht keine medizinische Diagnose zu enthalten. Es soll jedoch die Feststellung des untersuchenden Arztes aufweisen, dass aus ärztlicher Sicht Prüfungsunfähigkeit besteht.

Wer am Prüfungstag stationär in einem Krankenhaus behandelt wird, muss unverzüglich eine entsprechende Bescheinigung des Krankenhauses vorlegen.

Prüflinge, die aus gesundheitlichen Gründen Prüfungsunfähigkeit geltend machen, sind verpflichtet, die vorstehenden Hinweise dem begutachtenden Arzt oder ggf. dem Gesundheitsamt vorzulegen!

Atteste von nahen Verwandten, Ehegatten bzw. Lebensgefährten werden nicht anerkannt.

Fachschaft Zahnmedizin

Verein SdZ an der LMU - Fachschaft
Goethestr. 70
Zimmer A2.07
D-80336 München

Tel.: +49 89 4400-57495
fachschaft@dent.med.uni-muenchen.de
http://www.fachschaft-zahnmedizin.de

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