Doktorarbeiten
Hier findest du aktuelle Promotionsangebote
Hier findest du aktuelle Promotionsangebote
Angebot: Doktorarbeit
Beginn: möglich ab 01.09.2026
Institut: Kinderklinik und Kinderpoliklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital
Arbeitsgruppe: AG Neuromodulation
Wir suchen:
Medizinstudierende im klinischen Studienabschnitt mit Interesse am Fachbereich Kinderneurologie und an klinischer Forschung im Bereich des pädiatrischen Kopfschmerzes oder der pädiatrischen Bewegungsstörungen durch angeborene oder erworbene Hirnschädigung sowie der repetitiven neuromuskulären Magnetstimulation.
Wir bieten:
• Mitwirkung an kinderneurologischer Forschung
• Mitwirkung an mehreren, klinischen Studien
• Mitarbeit in einem jungen interdisziplinären Team
• Einblicke in den State of the Art und diverse neurologische Untersuchungsmethoden
• Strukturierte Einarbeitung und regelmäßige enge Betreuung
• Fortbildungen zu wissenschaftlichem Arbeiten und persönlicher Entwicklung
• Enge Betreuung mit wöchentlich stattfindenden Jours fixes
Voraussetzungen & Tätigkeit:
• 1 Jahr Vollzeitforschung ab 01.09.2026 (Start auch später möglich) sowie Teilzeit-Einarbeitung im Semester vor Vollzeitstart
• Teamfähigkeit, Selbstständigkeit, Flexibilität, Verantwortungsbewusstsein und Eigeninitiative vorausgesetzt
• Rekrutierung von Studienteilnehmenden
• Organisation von Studienterminen
• Erhebung und Dokumentation klinischer Daten
• Wissenschaftliche Datenauswertung und Mitarbeit an Publikationen
• Teilnahme und Mitarbeit bei Kongressen und Veranstaltungen
• Supervidierte Durchführung klinischer Untersuchungen
Kontakt:
Melde Dich bei Interesse gerne mit deinen Bewerbungsunterlagen bei Laura Volbracht: laura.volbracht@med.lmu.de
Im Rahmen des Projektes ist Patientenkontakt vorgesehen.
Für den Zeitraum des Projektes stehen regelmäßige Event-Teilnahmen an.
Über das Modul 6 hinaus sind weitere Freisemester nötig.
Anschrift: Lindwurmstr. 4, 80337 München
Website: https://www.klinikum.uni-muenchen.de/Kinderklinik-und-Kinderpoliklinik-im-Dr-von-Haunerschen-Kinderspital/de/ 🔗
Fast alle Abteilungen des Dr. von Haunerschen Kinderspitals betreiben intensive Klinische- oder Grundlagenforschung. So ist das Dr. von Haunersche Kinderspital Studienzentrum für eine Reihe internationaler und nationaler Studien. Die Qualität und Quantität der Publikationen nimmt deutschlandweit einen der Spitzenplätze ein, was sich auch in der Einwerbung von Drittmittelgeldern zeigt.
Biochemiker, Pharmazeuten, Biologen und Mediziner bearbeiten gemeinsam Projekte auf Gebieten der funktionellen Gentherapie, Immunologie, Biochemie, Bioinformatik, Epidemiologie, in Hinblick auf neue klinische Anwendungen.
Spezielle Schwerpunkte betreffen Forschungen auf dem Gebiet der Therapie von Cystischer Fibrose, Surfactanttherapie, genetische Grundlagen von Asthma und Allergie, Verfahren wie Neugeborenenscreening, Aufklärung genetischer Grundlagen von Stoffwechselerkrankungen, Therapieforschung bei Leukämien und anderen Tumoren.
Angebot: Doktorarbeit
Beginn: möglich ab 01.09.2026
Institut: Kinderklinik und Kinderpoliklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital
Arbeitsgruppe: AG Concussion Clinic
Wir suchen:
Medizinstudierende im klinischen Studienabschnitt mit Interesse am Fachbereich Kinderneurologie an der Schnittstelle zur Kinderchirurgie und an klinischer Forschung im Bereich des milden Schädelhirntraumas.
Wir bieten:
- Mitwirkung an kinderneurologischer Forschung
- Mitwirkung an mehreren, zum Teil internationalen klinischen Studien
- Mitarbeit in einem jungen interdisziplinären Team
- Einblicke in den State of the Art und diverse neurologische Untersuchungsmethoden
- Strukturierte Einarbeitung und regelmäßige enge Betreuung
- Fortbildungen zu wissenschaftlichem Arbeiten und persönlicher Entwicklung
- Enge Betreuung mit wöchentlich stattfindenden Jours fixes
Die Tätigkeit:
- 1 Jahr Vollzeitforschung ab frühestens 01.09. sowie Teilzeit-Einarbeitung im Semester vor Vollzeitstart
- Teamfähigkeit, Selbstständigkeit, Flexibilität, Verantwortungsbewusstsein und Eigeninitiative vorausgesetzt
- Rekrutierung von Studienteilnehmenden
- Organisation von Studienterminen
- Erhebung und Dokumentation klinischer Daten
- Wissenschaftliche Datenauswertung und Mitarbeit an Publikationen
- Teilnahme und Mitarbeit bei Kongressen und Veranstaltungen
- Supervidierte Durchführung klinischer Untersuchungen
Kontakt:
Melde Dich bei Interesse gerne mit deinen Bewerbungsunterlagen bei Laura Volbracht:
Laura.Volbracht@med.lmu.de
Im Rahmen des Projektes ist Patientenkontakt vorgesehen.
Für den Zeitraum des Projektes stehen regelmäßige Event-Teilnahmen an.
Über das Modul 6 hinaus sind weitere Freisemester nötig.
Anschrift: Lindwurmstr. 4, 80337 München
Website: https://www.klinikum.uni-muenchen.de/Kinderklinik-und-Kinderpoliklinik-im-Dr-von-Haunerschen-Kinderspital/de/ 🔗
Fast alle Abteilungen des Dr. von Haunerschen Kinderspitals betreiben intensive Klinische- oder Grundlagenforschung. So ist das Dr. von Haunersche Kinderspital Studienzentrum für eine Reihe internationaler und nationaler Studien. Die Qualität und Quantität der Publikationen nimmt deutschlandweit einen der Spitzenplätze ein, was sich auch in der Einwerbung von Drittmittelgeldern zeigt.
Biochemiker, Pharmazeuten, Biologen und Mediziner bearbeiten gemeinsam Projekte auf Gebieten der funktionellen Gentherapie, Immunologie, Biochemie, Bioinformatik, Epidemiologie, in Hinblick auf neue klinische Anwendungen.
Spezielle Schwerpunkte betreffen Forschungen auf dem Gebiet der Therapie von Cystischer Fibrose, Surfactanttherapie, genetische Grundlagen von Asthma und Allergie, Verfahren wie Neugeborenenscreening, Aufklärung genetischer Grundlagen von Stoffwechselerkrankungen, Therapieforschung bei Leukämien und anderen Tumoren.
Angebot: Doktorarbeit
Beginn: möglich ab 01.04.2026
Institut: Klinik für Anästhesiologie
Arbeitsgruppe: Scheiermann
Projektbeschreibung:
Erythrozyten sind die zahlenmäßig häufigsten Zellen im Blut. In den letzten Jahren wurde deutlich, dass Erythrozyten über ihre klassische Funktion im Sauerstofftransport hinaus als Reservoir für verschiedene Chemokine und Zytokine fungieren. Insbesondere stellen sie das größte bekannte Reservoir für den Macrophage Migration Inhibitory Factor (MIF) im Blut dar.
MIF sowie sein Homolog MIF-2 sind atypische Chemokine, die bei infektiösen und nicht-infektiösen Entzündungsreaktionen rasch freigesetzt werden. Sie modulieren die Immunantwort, steuern die Zytokinfreisetzung, fördern die Rekrutierung inflammatorischer Leukozyten und stimulieren die NET-Freisetzung aus neutrophilen Granulozyten. Bislang ist jedoch unklar, ob und wie Erythrozyten als MIF-Reservoir zum schnellen Anstieg der MIF-Spiegel im Blut während einer Entzündungsreaktion beitragen.
Das Promotionsprojekt wird im Labor von Prof. Jürgen Bernhagen am Institut für Schlaganfall- und Demenzforschung durchgeführt. Die Betreuung erfolgt durch Dr. Tonina Müller (Ärztin in der Anästhesiologie) und durch Prof. Jürgen Bernhagen (Inhaber Lehrstuhl für Vaskuläre Biologie, Institut für Schlaganfall und Demenzforschung). Start des Projekts ist im Sommersemster 2026.
Während des Projektes soll mit Tieren gearbeitet werden.
Für die Arbeit werden humane Blutproben sowie Mausblut und Immunzellen aus Mausblut verwendet. Es muss keine direkte Arbeit mit lebenden Mäusen durchgeführt werden, bei Interesse kann hier aber gerne ein Einblick erfolgen.
Für den Zeitraum des Projektes stehen regelmäßige Event-Teilnahmen an.
Es finden regelmäßige Lab Meetings zur Besprechung der Projekte statt. Ziel ist der Erwerb einer wissenschaftlichen Grundkompetenz parallel zur Durchführung der Promotion.
Neben der Doktormutter/dem Doktorvater ist eine separate Person für die Betreuung zuständig.
Über das Modul 6 hinaus sind weitere Freisemester nötig.
Das Promotionsprojekt ist für 12 Monate (Modul 6 + Freisemester) geplant.
Anschrift:Marchioninistr. 15, 81377 München
Website: http://www.klinikum.uni-muenchen.de/Klinik-fuer-Anaesthesiologie/de/index.html 🔗
An der Klinik für Anaesthesiologie der Universität München wird neben der Krankenversorgung in einer Vielzahl von Arbeitsgruppen experimentielle und klinische Forschung betrieben. Die Klinik betreibt ein eigenes Forschungslabor, zudem sind Anaesthesisten innerhalb der Fakultät für Medizin der LMU mit eigenen Arbeitsgruppen am Walter-Brendl-Institut für chirurgische Forschung tätig. Zusätzlich bestehen enge Kooperationen mit einer Reihe nationaler und internationaler Forschungseinrichtungen.
Angebot: Doktorarbeit
Beginn: möglich ab 01.03.2026
Institut: Klinik und Poliklinik für Radiologie
Arbeitsgruppe: Multimodal Neuroimaging Group
Beschreibung:
In den letzten Jahren hat sich die Immuntherapie als vielversprechender Ansatz in der Behandlung von Krebserkrankungen erwiesen. Jedoch variiert das Ansprechen auf diese Form der Therapie bei den betroffenen Patienten. Daher ist die Identifizierung zuverlässiger, nicht-invasiver Imaging-Biomarker für die Prädiktion und die Beurteilung des Therapieansprechens von großer Bedeutung. Nur so sind eine genauere Stratifizierung und Behandlung der Patienten vor und während der Therapie möglich.
In der hier angebotenen experimentellen Promotionsarbeit soll das Therapieansprechen auf eine Immuntherapie im murinen MSI-H-Allograft-Modell des kolorektalen Karzinoms untersucht werden.
Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den immunologischen Veränderungen im Tumormikromilieu, insbesondere auf der Infiltration und Aktivierung tumorinfiltrierender Lymphozyten sowie der Modulation immunrelevanter Signalwege unter Immuncheckpoint-Inhibition. Die Besonderheit dieses Projekts ist der translationale Ansatz zwischen präklinischer und klinischer Forschung. Im Rahmen der experimentellen Promotionsarbeit werden kontrastverstärkter Ultraschall und VEGFR2-spezifische Microbubbles zum frühen Monitoring einer kombinierten anti-PD-L1/anti-CTLA-4-Immuntherapie in einem murinen MC38-Kolorektalkarzinommodell evaluiert. Bei diesem Projekt handelt es sich um ein
Anschlussprojekt mit neuem thematischem Schwerpunkt im Bereich der Beurteilung des
Therapieansprechens.
Projektbezogene Aufgaben:
• Eine Mitarbeit über insgesamt 12 Monate (studiumsbegleitend + Modul 6) ist für dieses Projekt notwendig.
• Mitarbeit im Labor für experimentelle Radiologie an der Klinik und Poliklinik für Radiologie und Labortierbetreuung
• Durchführung und Auswertung von präklinischen Ultraschall-Messungen
• Tumorzellinokulation sowie Kontrastmittelinjektion im murinen Allograft-Modell, ex vivo
Validierung zum Monitoring des Therapieansprechens einer Immuntherapie durch (Immun
)histologische und fluoreszenzmikroskopische Verfahren
Wir bieten:
• Vermittlung der Grundlagen des kontrastverstärkten Ultraschalls, Datenverarbeitung und -analyse in einer großen Arbeitsgruppe
• Individuelle Betreuung im interdisziplinären Team durch Radiologen, Veterinärmediziner und Biologen.
• Regelmäßige Zwischenevaluation der Ergebnisse in wöchentlichen Meetings inkl. Journalclub und allgemein-radiologischer Weiterbildung
• Möglichkeit Studienergebnisse auf Kongressen vorzustellen, sowie Autorenschaft(en) in
wissenschaftlichen Publikationen
Betreuung der Promotionsarbeit:
Promovierender Betreuer: Dr. med. Felix Herr
Doktorvater: Prof. Dr. med. Clemens Cyran
Kontakt:
Bei Interesse Motivationsschreiben mit CV an felix.herr@med.uni-muenchen.de
Während des Projektes soll mit Tieren gearbeitet werden.
Für den Zeitraum des Projektes stehen regelmäßige Event-Teilnahmen an.
Über das Modul 6 hinaus sind weitere Freisemester nötig.
Für die Arbeit an diesem Projekt stehen ggf. Fördermöglichkeiten zur Verfügung.
Anschrift: Marchioninistr. 15, 81377 München
Website: https://www.lmu-klinikum.de/radiologie 🔗
Die Radiologie beschäftigt sich mit verschiedenen Verfahren der bildgebenden Diagnostik wie den klassischen Röntgenaufnahmen und Durchleuchtungs-untersuchungen, der Mammographie, der Computertomographie (CT), der Magnetresonanztomographie (MRT oder auch Kernspintomographie genannt) und dem Ultraschall. Darüber hinaus werden bildgesteuerte, minimal-invasive Eingriffe vorgenommen.
Wir möchten Sie über diese Verfahren informieren und Ihnen unser Leistungsangebot, welches das gesamte Spektrum der bildgebenden Verfahren und bildgesteuerten minimal-invasiven Eingriffe beinhaltet, vorstellen. Als Einrichtung eines der Hochleistungsmedizin verpflichteten Uni-Klinikums nehmen wir Aufgaben in Forschung, Lehre und Krankenversorgung wahr. Innovationen in der Forschung sowie technische und methodische Weiterentwicklungen kommen unseren Patienten direkt zugute.
Modernste Technologien spielen gerade in der Radiologie eine wichtige Rolle. Die persönliche Zuwendung zu unseren Patienten darf aber keinesfalls hinter der Technik zurücktreten. Um sicher zu sein, dass wir Ihnen die bestmögliche Betreuung anbieten können, haben wir daher seit Jahren ein (zertifiziertes) Qualitätsmanagement eingeführt.
Angebot: Doktorarbeit
Beginn: möglich ab 01.03.2026
Institut: Institut für Klinische Neuroimmunologie
Arbeitsgruppe: AG Kümpfel
Projektbeschreibung:
Im Rahmen dieser medizinischen Doktorarbeit soll der Einfluss von Komedikation und Komorbiditäten auf den klinischen Verlauf von Patient:innen mit Neuromyelitis-Optica-Spektrum-Erkrankung (NMOSD) und Myelin-Oligodendrozyten-Glykoprotein-Antikörper-assoziierter Erkrankung (MOGAD) untersucht werden. Ziel ist es, relevante Zusammenhänge systematisch zu analysieren und zur Optimierung der klinischen Versorgung beizutragen.
Methoden:
- Retro- und prospektive Erfassung und Kodierung von Komorbiditäten und Komedikationen
- Eintrag und Pflege der Studiendaten in eine Lokale Datenbank und ein nationales Register
- Organisation und Unterstützung bei Studienvisiten (klinische Untersuchungen, psychometrische Tests, etc.)
- Datenverwaltung und Datenpflege
Voraussetzungen:
- Interesse an Datenauswertung
- Vollzeitverfügbarkeit (12 Monate)
- Sorgfältige und strukturierte Arbeitsweise
- Zuverlässigkeit und Motivation zur eigenständigen wissenschaftlichen Arbeit
Wir bieten:
- Vermittlung von Kenntnissen über Datenerhebung, Datenorganisation und statistische Analyse
- Strukturierte Betreuung in einer etablierten klinisch-wissenschaftlichen Arbeitsgruppe
- Einbindung in laufende Studien und klinische Abläufe
Kontakt:
Bei Interesse freuen wir uns über eine aussagekräftige Bewerbung mit Lebenslauf.
Dr. Dr. Daniel Engels
daniel.engels@med.uni-muenchen.de
Im Rahmen des Projektes ist Patientenkontakt vorgesehen.
Für den Zeitraum des Projektes stehen regelmäßige Event-Teilnahmen an.
Neben der Doktormutter/dem Doktorvater ist eine separate Person für die Betreuung zuständig.
Über das Modul 6 hinaus sind weitere Freisemester nötig.
Anschrift: Marchioninistr. 15, 81377 München
Website: http://www.klinikum.uni-muenchen.de/Institut-fuer-Klinische-Neuroimmunologie/de/ 🔗
Unser Institut widmet sich der Erforschung, Diagnose und Behandlung von neuroimmunologischen Erkrankungen. Dies sind Autoimmunerkrankungen des Nervensystems. Autoimmunerkrankungen sind Krankheiten, bei denen sich das Immunsystem „irrtümlich“ gegen Substanzen des eigenen Körpers richtet („autos“ ist das griechische Wort für „selbst“). Die bei Weitem häufigste neuroimmunologische Erkrankung ist die Multiple Sklerose.
Das Institut für Klinische Neuroimmunologie wurde 1999 zunächst als Stiftungslehrstuhl der Hermann- und-Lilly-Stiftung gegründet, und ist somit das erste, speziell der Erforschung neuroimmunologischer Erkrankungen gewidmete Universitätsinstitut in Deutschland. In enger Zusammenarbeit mit der Neurologischen Klinik der LMU München, Campus Grosshadern, beraten und behandeln wir Patienten mit Multipler Sklerose, Myasthenia gravis, Lambert-Eaton Myasthenie Syndrom, Polymyositiden, autoimmunentzündlichen Enzephalitiden, paraneoplastischen Autoimmunerkrankungen und anderen neurologischen Autoimmunerkrankungen (Neuroimmunologische Ambulanz; Leiterin: Oberärztin PD. Dr. med. Tania Kümpfel). Die stationäre Betreuung von Patienten mit neurologischen Autoimmunerkrankungen erfolgt in der Neurologischen Klinik. Mehr als die Hälfte der Mitarbeitern des Instituts sind in der Grundlagen- und translationalen Forschung tätig. Die übrigen Mitarbeiter arbeiten im ärztlichen Bereich und in der klinischen Forschung.
Neben der Diagnostik und Therapie neurologischer Autoimmunerkrankungen gehört die Erforschung der Ursachen dieser Erkrankungen zu den Schwerpunkten unseres Instituts. Traditionell besteht eine enge Zusammenarbeit mit Prof. Dr. med. Hartmut Wekerle (Emeritusgruppe MPI). Am Institut für Klinische Neuroimmunologie vertreten die Arbeitsgruppen um Dr. rer. nat. Florence Bareyre, PD. Dr. rer. nat. Klaus Dornmair, PD. Dr. rer. nat. Naoto Kawakami, Prof. Dr. med. Martin Kerschensteiner, PD. Dr. med. Tania Kümpfel und Prof. Dr. med. Edgar Meinl die Neuroimmunologie in ihrer gesamten Spannbreite. Die Finanzierung unserer Forschung geschieht vorwiegend durch projektbezogene Drittmittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), des European Research Councils (ERC) und anderer Institutionen der Forschungsförderung.
Angebot: Doktorarbeit
Beginn: möglich ab 01.03.2026
Institut: Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin
Arbeitsgruppe: AG Nuclear Immunology
Beschreibung:
Das Knochenmark des Schädels hat sich in den letzten Jahren als ein zentraler Akteur in der Neuroimmunologie etabliert und spiegelt die Wechselwirkungen zwischen Immunsystem und Gehirn sowie den Zustand der Gehirngesundheit wider. Fortschritte in der molekularen Bildgebung ermöglichen inzwischen die in-vivo-Visualisierung der Aktivität des Schädelknochenmarks mittels PET-Bildgebung und eröffnen neue Möglichkeiten zum Verständnis von Immunreaktionen bei neurologischen Erkrankungen.
Aktuelle Publikationen unserer Arbeitsgruppe und anderer Gruppen zeigen, dass unterschiedliche neurologische Erkrankungen mit spezifischen räumlichen und zeitlichen Aktivierungsmustern des Schädelknochenmarks einhergehen (siehe z. B.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37562402/, https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39657983/,
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41551382/, https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39904469/).
Diese Ergebnisse legen nahe, dass die PET-Bildgebung des Schädelknochenmarks als neuartiger Biomarker für neuroinflammatorische und neurodegenerative Prozesse dienen könnte.
Ziel:
Ziel dieser Doktorarbeit ist es, diese Beobachtungen auf weitere Fragestellungen auszuweiten, indem PET-Signale des Schädelknochenmarks bei neuroonkologischen und entzündlichen neurologischen Erkrankungen untersucht werden. Darüber hinaus wird der Einsatz unterschiedlicher PET-Tracer bei neurodegenerativen Erkrankungen analysiert, um tracer-spezifische Muster der Immun¬kommunikation zwischen Schädel und Gehirn zu charakterisieren. Unter Nutzung einer Kombination aus präklinischen und klinischen PET-Datensätzen soll untersucht werden, ob die PET-Bildgebung des Schädelknochenmarks zu einer verbesserten Diagnostik, Prognoseabschätzung oder zur Identifikation neuer therapeutischer Ansatzpunkte bei neurologischen Erkrankungen beitragen kann.
Das Projekt ist an der Schnittstelle von Neurologie, Immunologie und Nuklearmedizin angesiedelt und weist einen starken translationalen Fokus auf. Die Betreuung erfolgt durch präklinisch arbeitende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie klinisch tätige Ärztinnen und Ärzte, wodurch Promovierende Einblicke in experimentelle, bildgebungsbasierte und patientennahe Forschung erhalten.
Rahmenbedingungen:
Für das Projekt ist eine mindestens achtmonatige Vollzeit-Forschungsphase (Modul 6 Freisemester optional)) vorgesehen. Die konzeptionelle Arbeit kann bereits früher beginnen und wird anschließend durch eine fokussierte experimentelle und analytische Forschungsphase ergänzt. Eine regelmäßige Teilnahme an Gruppenmeetings, Seminaren und wissenschaftlichen Veranstaltungen wird über die gesamte Projektdauer erwartet.
Das Projekt richtet sich an hoch motivierte Studierende mit starkem Interesse an wissenschaftlicher Forschung und akademischer Weiterentwicklung. Ziel ist die Erarbeitung von Ergebnissen, die für eine Publikation in einer peer-reviewten Fachzeitschrift geeignet sind. Finanzierungsmöglichkeiten können bestehen; Promotionsstipendien können über die LMU beantragt werden.
Für den Zeitraum des Projektes stehen regelmäßige Event-Teilnahmen an.
Neben der Doktormutter/dem Doktorvater ist eine separate Person für die Betreuung zuständig.
Für die Arbeit an diesem Projekt stehen ggf. Fördermöglichkeiten zur Verfügung.
Anschrift: Marchioninistr. 15, 81377 München
Website: http://www.klinikum.uni-muenchen.de/Klinik-und-Poliklinik-fuer-Nuklearmedizin/de/index.html 🔗
Das internationale, interdisziplinäre Team der präklinischen Forschung involviert Technische Assistenten, Nuklearmediziner, Tierärzte, Physiker sowie Radiochemiker und Radiopharmazeuten.
In unserem präklinischen Bildgebungslabor steht hochauflösende PET/CT-Technologie für kleine Tiere zur Verfügung, mit der im Experiment die gleichen PET-Substanzen verwendet werden, die auch im Patienten zum Einsatz kommen. Im Maus- oder Rattenmodell können Krankheiten studiert und insbesondere Therapie-Effekte im Zeitverlauf quantitativ bestimmt werden. Biologisch relevante Parameter wie Stoffwechsel- oder Transport-Raten oder Rezeptor-Bindungsaffinitäten werden aus den in vivo Bildgebungsdaten mit modernen Verfahren der kinetischen Modellierung und Machine Learning extrahiert.
Besondere Relevanz hat die Validierung von Tiermodellen mittels PET, da die Möglichkeit besteht, mit dem gleichen Radiopharmakon die Funktion beim Menschen und Tier zu vergleichen.