Doktorarbeiten

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Promotionsangebote

Art des Projekts: Doktorarbeit
Beginn frühestens ab: 01.09.2026
Institut/Klinik: Institut für Laboratoriumsmedizin

Eingestellt am: 13.07.2026

Für die Sepsis - eine häufige Todesursache in der Intensivstation - gibt es kaum kausale Therapien.
Das könnte damit zusammenhängen, dass es verschiedene Untergruppen der Sepsis gibt, die unterschiedlich auf dieselbe Therapie reagieren. Es hat sich in den letzten Jahren herausgestellt, dass bei einem erheblichen Teil der Sepsispatienten (ca. 40%) die Thrombolyse inadäquat funktioniert. Dies lässt sich durch Vollblutassays feststellen, bei denen die Thromben nicht durch das Thrombolytikum tPA abgebaut werden können. Warum das so ist, ist unklar, Wir wollen daher in Zusammenarbeit mit der Anästhesiologie anhand von Blutproben der Patienten und gut durchführbaren Methoden klären, wie es zu der Thrombolyseresistenz bei den Patienten kommen kann und inwieweit diese Patienten tasächlich eine eigene Untergruppe bilden.
Alle Methoden sind in unserem Labor etabliert und werden in der Einarbeitungsphase der Promotionsarbeit mit Geduld und Kompetenz vermittelt.

Zusatzinformationen: Regelmäßige Meetingteilnahme, Separate Betreuung durch Doktorvater/-mutter, Zusätzliches Freisemester nötig, Förderung möglich, Patientenkontakt

Interessenten wenden sich bitte an: Bernd.Engelmann@med.uni-muenchen.de

Fibrinolyseresistenz Sepsis (PDF, 283 KB)

Angebot: Doktorarbeit
Beginn: möglich ab 01.09.2026
Institut:
Kinderklinik und Kinderpoliklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital
Arbeitsgruppe:
AG Neuromodulation

Wir suchen:
Medizinstudierende im klinischen Studienabschnitt mit Interesse am Fachbereich Kinderneurologie und an klinischer Forschung im Bereich des pädiatrischen Kopfschmerzes oder der pädiatrischen Bewegungsstörungen durch angeborene oder erworbene Hirnschädigung sowie der repetitiven neuromuskulären Magnetstimulation.

Wir bieten:
• Mitwirkung an kinderneurologischer Forschung
• Mitwirkung an mehreren, klinischen Studien
• Mitarbeit in einem jungen interdisziplinären Team
• Einblicke in den State of the Art und diverse neurologische Untersuchungsmethoden
• Strukturierte Einarbeitung und regelmäßige enge Betreuung
• Fortbildungen zu wissenschaftlichem Arbeiten und persönlicher Entwicklung
• Enge Betreuung mit wöchentlich stattfindenden Jours fixes

Voraussetzungen & Tätigkeit:
• 1 Jahr Vollzeitforschung ab 01.09.2026 (Start auch später möglich) sowie Teilzeit-Einarbeitung im Semester vor Vollzeitstart
• Teamfähigkeit, Selbstständigkeit, Flexibilität, Verantwortungsbewusstsein und Eigeninitiative vorausgesetzt
• Rekrutierung von Studienteilnehmenden
• Organisation von Studienterminen
• Erhebung und Dokumentation klinischer Daten
• Wissenschaftliche Datenauswertung und Mitarbeit an Publikationen
• Teilnahme und Mitarbeit bei Kongressen und Veranstaltungen
• Supervidierte Durchführung klinischer Untersuchungen

Kontakt:
Melde Dich bei Interesse gerne mit deinen Bewerbungsunterlagen bei Laura Volbracht: laura.volbracht@med.lmu.de

Im Rahmen des Projektes ist Patientenkontakt vorgesehen.
Für den Zeitraum des Projektes stehen regelmäßige Event-Teilnahmen an.
Über das Modul 6 hinaus sind weitere Freisemester nötig.

Anschrift: Lindwurmstr. 4, 80337 München
Website: https://www.klinikum.uni-muenchen.de/Kinderklinik-und-Kinderpoliklinik-im-Dr-von-Haunerschen-Kinderspital/de/ 🔗

Fast alle Abteilungen des Dr. von Haunerschen Kinderspitals betreiben intensive Klinische- oder Grundlagenforschung. So ist das Dr. von Haunersche Kinderspital Studienzentrum für eine Reihe internationaler und nationaler Studien. Die Qualität und Quantität der Publikationen nimmt deutschlandweit einen der Spitzenplätze ein, was sich auch in der Einwerbung von Drittmittelgeldern zeigt.

Biochemiker, Pharmazeuten, Biologen und Mediziner bearbeiten gemeinsam Projekte auf Gebieten der funktionellen Gentherapie, Immunologie, Biochemie, Bioinformatik, Epidemiologie, in Hinblick auf neue klinische Anwendungen.

Spezielle Schwerpunkte betreffen Forschungen auf dem Gebiet der Therapie von Cystischer Fibrose, Surfactanttherapie, genetische Grundlagen von Asthma und Allergie, Verfahren wie Neugeborenenscreening, Aufklärung genetischer Grundlagen von Stoffwechselerkrankungen, Therapieforschung bei Leukämien und anderen Tumoren.

Angebot: Doktorarbeit
Beginn:
möglich ab 01.09.2026
Institut:
Kinderklinik und Kinderpoliklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital
Arbeitsgruppe:
AG Concussion Clinic

Wir suchen:
Medizinstudierende im klinischen Studienabschnitt mit Interesse am Fachbereich Kinderneurologie an der Schnittstelle zur Kinderchirurgie und an klinischer Forschung im Bereich des milden Schädelhirntraumas.

Wir bieten:
- Mitwirkung an kinderneurologischer Forschung
- Mitwirkung an mehreren, zum Teil internationalen klinischen Studien
- Mitarbeit in einem jungen interdisziplinären Team
- Einblicke in den State of the Art und diverse neurologische Untersuchungsmethoden
- Strukturierte Einarbeitung und regelmäßige enge Betreuung
- Fortbildungen zu wissenschaftlichem Arbeiten und persönlicher Entwicklung
- Enge Betreuung mit wöchentlich stattfindenden Jours fixes

Die Tätigkeit:
- 1 Jahr Vollzeitforschung ab frühestens 01.09. sowie Teilzeit-Einarbeitung im Semester vor Vollzeitstart
- Teamfähigkeit, Selbstständigkeit, Flexibilität, Verantwortungsbewusstsein und Eigeninitiative vorausgesetzt
- Rekrutierung von Studienteilnehmenden
- Organisation von Studienterminen
- Erhebung und Dokumentation klinischer Daten
- Wissenschaftliche Datenauswertung und Mitarbeit an Publikationen
- Teilnahme und Mitarbeit bei Kongressen und Veranstaltungen
- Supervidierte Durchführung klinischer Untersuchungen

Kontakt:
Melde Dich bei Interesse gerne mit deinen Bewerbungsunterlagen bei Laura Volbracht:
Laura.Volbracht@med.lmu.de

Im Rahmen des Projektes ist Patientenkontakt vorgesehen.
Für den Zeitraum des Projektes stehen regelmäßige Event-Teilnahmen an.
Über das Modul 6 hinaus sind weitere Freisemester nötig.

Anschrift: Lindwurmstr. 4, 80337 München
Website: https://www.klinikum.uni-muenchen.de/Kinderklinik-und-Kinderpoliklinik-im-Dr-von-Haunerschen-Kinderspital/de/ 🔗

Fast alle Abteilungen des Dr. von Haunerschen Kinderspitals betreiben intensive Klinische- oder Grundlagenforschung. So ist das Dr. von Haunersche Kinderspital Studienzentrum für eine Reihe internationaler und nationaler Studien. Die Qualität und Quantität der Publikationen nimmt deutschlandweit einen der Spitzenplätze ein, was sich auch in der Einwerbung von Drittmittelgeldern zeigt.

Biochemiker, Pharmazeuten, Biologen und Mediziner bearbeiten gemeinsam Projekte auf Gebieten der funktionellen Gentherapie, Immunologie, Biochemie, Bioinformatik, Epidemiologie, in Hinblick auf neue klinische Anwendungen.

Spezielle Schwerpunkte betreffen Forschungen auf dem Gebiet der Therapie von Cystischer Fibrose, Surfactanttherapie, genetische Grundlagen von Asthma und Allergie, Verfahren wie Neugeborenenscreening, Aufklärung genetischer Grundlagen von Stoffwechselerkrankungen, Therapieforschung bei Leukämien und anderen Tumoren.

Art des Projekts: Doktorarbeit
Beginn frühestens ab: ab 15.09.2026
Institut/Klinik: Institut für Allgemeinmedizin, Campus Innenstadt

Eingestellt am 15.09.2026

LILY ist eine klinische Pilotstudie zur Entwicklung und Evaluation einer KI-gestützten, sprachbasierten Kurzintervention für Patient nach intensivmedizinischer Behandlung. Im Mittelpunkt steht ein KI-basierter Sprachassistent, der Elemente der Narrativen Expositionstherapie (NET) nutzt und Patient bei der Verarbeitung belastender bzw. traumatischer Erlebnisse unterstützt.

Untersucht werden insbesondere die Machbarkeit, Akzeptanz und Sicherheit der Intervention sowie erste Hinweise auf mögliche Effekte auf posttraumatische und weitere psychische Beschwerden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der sicheren Anwendung von KI in einem psychotherapeutisch sensiblen Kontext und der Übertragbarkeit in die hausärztliche Versorgung.

Zusatzinfromationen: Regelmäßige Meetingteilnahme, Zusätzliches Freisemester nötig, Patientenkontakt

Info Flyer (PDF, 218 KB)


Art des Projekts: Doktorarbeit, Modul 6-Projekt mit Promotionsoption
Beginn frühestens: ab 15.09.2026
Institut/Klinik: Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der LMU

Eingestellt am: 25.08.2026

Beschreibung:
Wir bieten die Möglichkeit zur Verfassung einer medizinischen Doktorarbeit oder sportwissenschaftlichen Abschlussarbeit an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der LMU im Rahmen der klinischen Studie BrainTrain. Wir untersuchen dabei genetische und epigenetische Einflüsse auf neuroplastische Veränderungen nach dreimonatigem sportlichem Training bei Schizophrenie-Patient*innen. Wir suchen jemanden, der uns bei den sportwissenschaftlichen Tätigkeiten unterstützt (Training, sportdiagnostische Assessments, Datenerhebung und -eingabe) und eine Arbeit mit sportmedizinischem/-wissenschaftlichem Schwerpunkt erstellen möchte.

Zusatzinformationen:
- Regelmäßige Meetingteilnahme
- Separate Betreuung durch Doktorvater/-mutter
- Zusätzliches Freisemester nötig
- Förderung möglich, Patientenkontakt

Art des Projekts: Doktorarbeit
Beginn frühestens ab: 01.10.2026
Institut/Klinik: Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie - MUM

Eingestellt am 06.09.2026

Wie beeinflusst die Menopause den Gelenkknorpel?
Warum entwickeln Frauen nach der Menopause häufiger eine Arthrose – und welche Rolle spielen dabei Östrogen und seine Rezeptoren im Kniegelenk?
Diesen Fragen widmet sich unser translationales Forschungsprojekt zur postmenopausalen Kniearthrose. Obwohl epidemiologische Daten auf einen Zusammenhang zwischen hormonellen Veränderungen und Arthroseprogression hinweisen, sind die zugrunde liegenden molekularen Mechanismen bislang nur unzureichend verstanden.

Im Rahmen der Doktorarbeit soll untersucht werden, wie Menopausestatus und Zeit seit der Menopause mit der Östrogenrezeptordichte im Knieknorpel, dem histologischen Arthroseschweregrad und dem Knorpelvolumen zusammenhängen. Hierzu werden Knorpelproben von Patientinnen im Rahmen einer Knieendoprothesen-Operation gewonnen und mittels Immunhistochemie untersucht. Ergänzend werden Östrogenspiegel im Blut und in der Synovialflüssigkeit bestimmt sowie molekulare Analysen mittels RNA-Sequencing durchgeführt. Die Ergebnisse werden mit MRT-basierten Messungen des Knorpelvolumens und klinischen Parametern verknüpft.

Ziel ist es, hormonell regulierte Mechanismen der Arthroseprogression besser zu verstehen und langfristig neue Ansatzpunkte für eine geschlechtsspezifische und personalisierte Arthroseforschung zu identifizieren.

Deine Aufgaben
Du erhältst die Möglichkeit, ein modernes translationales Forschungsprojekt von der Patientin bis zur molekularen Analyse und statistischen Auswertung kennenzulernen und aktiv mitzugestalten.

Zu deinen Aufgaben gehören:

- Identifikation geeigneter Patientinnen im OP-Plan und Unterstützung bei Aufklärung und Studieneinschluss

- Erfassung und Dokumentation der klinischen Daten in der Studiendatenbank

- Entgegennahme der intraoperativ gewonnenen Knorpelproben und Transport ins Forschungslabor

- Vorbereitung und Durchführung der immunhistochemischen Untersuchungen des Knorpelgewebes unter Anleitung

- Vorbereitung von Gewebeproben für das RNA-Sequencing unter Anleitung

- Auswertung und Quantifizierung der Östrogenrezeptorexpression

- Vermessung von Knie-MRTs mittels 3D-Slicer

- Zusammenführung und statistische Auswertung der klinischen, histologischen, molekularen und bildgebenden Daten

- Aufbereitung der Ergebnisse und Erstellung einer wissenschaftlichen Publikation und Dissertation

⏱️ Ablauf und Zeitrahmen

Die Doktorarbeit ist auf einen Zeitraum von etwa 2 Jahren ausgelegt und lässt sich gut semesterbegleitend durchführen.
ca. 1,5 Jahre: Rekrutierung der Patientinnen und Gewinnung der Proben
ca. 3 Monate: Laboranalysen und histologische/molekulare Auswertung
anschließend: Datenanalyse, statistische Auswertung und Erstellung der Dissertation bzw. Publikation
Die experimentelle Phase kann dabei besonders gut mit Modul 6 verbunden werden. Alternativ besteht die Möglichkeit, die Laborarbeit im Rahmen eines Freisemesters durchzuführen.

Was dich erwartet:

Du arbeitest an einem klinisch hochrelevanten und innovativen Forschungsthema an der Schnittstelle von Orthopädie, Gendermedizin und Molekularbiologie. Dabei erhältst du Einblicke in den gesamten translationalen Forschungsprozess – von der Patientinnenrekrutierung und Probengewinnung im OP über moderne histologische und molekularbiologische Methoden bis hin zu MRT-Auswertung, Statistik und wissenschaftlichem Publizieren.
Du hast Interesse an Orthopädie, Forschung und wissenschaftlichem Arbeiten und möchtest nicht nur Daten auswerten, sondern ein eigenes Forschungsprojekt aktiv mitgestalten? Dann freuen wir uns auf dich!

Zusatzinformationen: Separate Betreuung durch Doktorvater/-mutter, Teilzeitarbeit möglich, Förderung möglich

Info (PDF, 917 KB)

Interessenten melden sich gerne an: Svea.Faber@med.uni-muenchen.de

Art des Projekts: Doktorarbeit
Beginn frühestens ab: 01.11.2026
Institut/Klinik: Genzentrum und Haunersche Kinderpoliklinik

Eingestellt am 07.09.2026

Background: When a cell experiences stress, whether from its environment or from within, it activates the integrated stress response (ISR) and reduces protein synthesis. This is a protective trade-off: output is sacrificed to preserve viability and allow stress recovery. In the Bohlen lab, we have recently found that T cells break this rule. Following antigen encounter, T cells engage the ISR during clonal expansion while protein synthesis is at its maximum. The ISR pathway is switched on precisely when the cell is under no external stress and needs its protein output most. This contradicts the canonical view of what the ISR does, and it suggests that in T cells have rewired this pathway potentially for a different purpose: not protection against adversity, but support of the cell's own exponential growth.

Question: How is the ISR used during T cell activation?

Approach: Using CRISPR–Cas9 editing, you would generate primary human T cells lacking individual components of the pathway e.g. the upstream stress kinases and the downstream transcription factor ATF4, and determine what those cells can or can no longer do. Each knockout would be characterized under two sets of conditions: standard culture, where no external stress is present, and defined stresses chosen to engage particular arms of the pathway, such as amino acid limitation, hypoxia and oxidative stress. Readouts include proliferation and clonal expansion, protein synthesis, cytokine production, cytotoxicity against target cells (e.g. coculture of T cells and tumor cells) and differentiation state. Together these will produce a “T cell stress response map”, relating each ISR component to the aspects of T cell function that depend on it, and establishing whether the ISR simply allows T cells to survive the demands of activation or actively shapes their response.

Techniques: PBMC isolation, primary human T cell culture, CRISPR–Cas9 editing of primary immune cells, multiparameter flow cytometry, cell sorting and functional immunology assays. Every technique is established in the laboratory, and the project depends on no external material or collaboration.

Medical relevance: A T cell that cannot sustain protein synthesis cannot sustain function. This is one reason T cells fail inside solid tumours, why CAR T cell therapy works in some patients and not others, and why chronic infections persist. The same T cells, working too effectively, contribute to autoimmune disease and transplant rejection. Identifying what sets this capacity could have implications for immunological disease and immunotherapies.

Supervision: Dr. Marta Requesens Rueda, with Dr. J. Bohlen as thesis supervisor.

Zusatzinformationen: Zellkultur, Regelmäßige Meetingteilnahme, Zusätzliches Freisemester nötig, Förderung möglich

Art des Projekts: Doktorarbeit
Beginn frühestens ab: 01.11.2026
Institut/Klinik: Medizinische Klinik II

Eingestellt am 17.09.2026

Flyer (PDF, 56 KB)

Kurze Beschreibung:

Das Promotionsprojekt beinhaltet die Mitarbeit an einer monozentrischen, prospektiven Studie zur Evaluation der Entwicklung von Sarkopenie, körperlicher Belastbarkeit und neurokognitiver Funktion nach TIPSS-Anlage bei Patient*innen mit Leberzirrhose. Zudem besteht die Möglichkeit an weiteren klinisch-translationalen Forschungsprojekten im Bereich der Hepatologie mitzuwirken, auch kleinere experimentelle Arbeiten sind möglich. Gewünscht wären 6 – 12 Monate Vollzeitforschung.

Zusatzinfromationen:
-
Zellkultur
- Regelmäßige Meetingteilnahme
- Separate Betreuung durch Doktorvater/-mutter
- Zusätzliches Freisemester nötig
- Förderung möglich
- Patientenkontakt

Art des Projekts: Doktorarbeit
Beginn frühestens ab: 01.02.2027
Institut/Klinik: Urologische Klinik und Poliklinik

Eingestellt am 13.09.2026

In einer prospektiv-randomisierten Interventionsstudie untersuchen wir, ob gezielte körperliche Aktivität bereits vor einer radikalen Zystektomie den postoperativen Verlauf von Patienten mit Harnblasenkarzinom verbessern kann. Die radikale Zystektomie gehört zu den größten urologischen Eingriffen und ist mit einer vergleichsweise hohen Komplikationsrate verbunden – entsprechend spannend ist die Frage, ob eine einfache und im Alltag umsetzbare Intervention einen messbaren Unterschied machen kann.

Die Patienten werden randomisiert und über vier Wochen vor der Operation begleitet. In der Interventionsgruppe werden 8.000–10.000 Schritte pro Tag angestrebt. Untersucht werden unter anderem postoperative Komplikationen, körperliche Fitness, Lebensqualität, Krankenhausverweildauer und Mortalität. Dafür kommen neben klinischen Daten standardisierte Fitness-Tests wie 6-Minuten-Gehtest, Timed-up-and-go-Test, Chair-Rise-Test und Handkraftmessung zum Einsatz.


Geplant sind insgesamt 146 Patienten mit longitudinalem Follow-up. Dadurch bietet die Arbeit einen guten Einblick in klinische uroonkologische Forschung, prospektive Studienführung und wissenschaftliche Datenauswertung und behandelt gleichzeitig eine sehr aktuelle Fragestellung rund um ERAS und Prähabilitation.

Zusatzinformationen: Zusätzliches Freisemester nötig, Patientenkontakt

Kontakt: Yannic.Volz@med.uni-muenchen.de

Art des Projekts: Doktorarbeit
Beginn frühestens ab: 01.02.2027
Institut/Klinik: Klinik für Anaesthesiologie

Eingestellt am: 17.09.2026

Beschreibung:
Die ASPIRE-85-Studie untersucht, ob die intraoperative Aufrechterhaltung eines mittleren arteriellen Blutdrucks (MAP) von ≥85 mmHg – verglichen mit dem Standardziel von ≥65 mmHg – die Inzidenz eines postoperativen Delirs innerhalb der ersten drei postoperativen Tage reduziert. Eingeschlossen werden Patientinnen und Patienten ≥65 Jahre mit arterieller Hypertonie, die sich einem elektiven nicht-kardialen Eingriff in Allgemeinanästhesie unterziehen und ein erhöhtes Delirrisiko aufweisen.

Zeithorizont:
Die Vollzeitphase (Modul 6 + Freisemester) beginnt im Feburar 2027. Eine studiumsbegleitende Einarbeitung in Studienabläufe, Protokoll und Dokumentation ist ab Herbst 2026 möglich und ausdrücklich erwünscht – dies ermöglicht einen optimalen Start in die aktive Rekrutierungsphase.

Zusatzinfromationen:
- Zusätzliches Freisemester nötig
- Förderung möglich
- Patientenkontakt