Modul 6-Projekt mit Promotionsoption
Modul-6 Projekte mit der Option daraus oder anschließend eine Promotionsarbeit umzusetzen
Modul-6 Projekte mit der Option daraus oder anschließend eine Promotionsarbeit umzusetzen
Angebot: Modul 6-Projekt mit Promotionsoption
Beginn: ab sofort
Institut: Institut für Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie des LMU Klinikums
Eingestellt am: 04.07.2026
Die Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems (ZNS), bei der periphere Immunaktivierung, intrathekale Immunantworten, Demyelinisierung und neuroaxonale Schädigung ineinandergreifen. In den letzten Jahren wurde zunehmend deutlich, dass das ZNS nicht immunologisch isoliert ist. Glymphatische und meningeale lymphatische Drainagewege verbinden das ZNS mit den tiefen zervikalen Lymphknoten. Diese könnten daher eine wichtige Schnittstelle zwischen ZNS-Entzündung und peripherer adaptiver Immunantwort darstellen. Für eine Beteiligung zervikaler Lymphknoten an der MS-Pathophysiologie gibt es bereits erste immunologische und bildgebende Hinweise. So wurden in zervikalen Lymphknoten von MS-Patient*innen Myelinantigene nachgewiesen, und spätere Arbeiten zeigten klonale Beziehungen zwischen B-Zellen im ZNS und in drainierenden zervikalen Lymphknoten. Auch bildgebende Studien deuten darauf hin, dass Größe und Volumen zervikaler Lymphknoten mit Krankheitsaktivität, Krankheitsdauer oder Therapieeffekten bei MS assoziiert sein könnten. Bisher ist jedoch unklar, ob solche Veränderungen bereits in sehr frühen oder subklinischen Stadien der MS nachweisbar sind. Dieses Projekt untersucht daher, ob zervikale Lymphknoten als bisher wenig beachtetes Kompartiment in vorhandenen MRT-Daten quantifizierbar sind und ob ihre Morphologie Hinweise auf frühe MS-nahe Immunaktivierung geben kann. Im Mittelpunkt steht die longitudinale MS-TWIN-STUDY, eine einzigartige Kohorte monozygoter Zwillingspaare, von denen einige für MS diskordant, andere konkordant betroffen sind. Besonders interessant ist, dass ein Teil der klinisch gesunden Co-Zwillinge Zeichen subklinischer Neuroinflammation aufweist, z. B. oligoklonale Banden im Liquor oder subtile MRT-Auffälligkeiten, ohne dass die formalen Kriterien einer MS erfüllt sind. Dadurch lässt sich ein Spektrum von genetischer Suszeptibilität ohne manifeste Erkrankung über subklinische Neuroinflammation bis hin zur klinisch manifesten MS untersuchen. Zielsetzung und Hypothesen Ziel des Projekts ist es, Volumen, Form und Signalcharakteristika oberer tiefer und oberflächlicher zervikaler Lymphknoten anhand vorhandener MRT-Daten zu erfassen und mit dem MS-Status sowie Zeichen subklinischer Neuroinflammation zu korrelieren. Die zentrale Hypothese lautet, dass sich insbesondere die oberen tiefen zervikalen Lymphknoten entlang des Spektrums von gesunden Co-Zwillingen, Co-Zwillingen mit subklinischer Neuroinflammation und MS-betroffenen Zwillingen unterscheiden. Solche Veränderungen könnten frühe, ZNS-gerichtete Immunaktivierung widerspiegeln, bevor formale diagnostische Kriterien einer MS erfüllt sind. Der Vergleich mit oberflächlichen zervikalen Lymphknoten soll helfen zu prüfen, ob mögliche Veränderungen spezifischer mit ZNS-Drainage assoziiert sind oder eher eine unspezifische systemische Lymphadenopathie widerspiegeln. Material und Methoden Primäre Untersuchungsgrundlage ist die MS-TWIN-STUDY mit monozygoten Zwillingspaaren und longitudinal verfügbaren klinischen, radiologischen und immunologischen Daten. Die MRT-Untersuchungen wurden einheitlich an einem 3T-MRT durchgeführt und liegen vollständig vor. Analysiert werden insbesondere 3D-FLAIR-Sequenzen, sofern Sichtfeld und Bildqualität die Beurteilung der oberen Halsregion erlauben. Segmentiert werden beidseits obere tiefe zervikale Lymphknoten, insbesondere jugulodigastrische bzw. Level-II-nahe Lymphknoten entlang der V. jugularis interna, sowie oberflächliche zervikale Lymphknoten als Vergleichskompartiment. Erfasst werden unter anderem Volumen, Kurz- und Langachsen, Formparameter, Seitenasymmetrie, Signalintensität und qualitative Merkmale wie Homogenität oder erhaltener Fetthilus, soweit dies in Routine-MRT-Daten beurteilbar ist. Die Segmentierung erfolgt nach einem vorab definierten Protokoll; die Interrater-Reliabilität wird in einer Stichprobe überprüft. Primäre Analysen vergleichen Lymphknotenparameter zwischen MS-betroffenen Zwillingen, klinisch gesunden Co-Zwillingen ohne Hinweise auf subklinische Neuroinflammation, klinisch gesunden Co-Zwillingen mit subklinischer Neuroinflammation sowie konkordant betroffenen Paaren. Aufgrund der Zwillingsstruktur und longitudinaler Messwiederholungen werden bevorzugt gemischte statistische Modelle eingesetzt. Potenzielle Störfaktoren wie Impfungen, Infekte, Steroidgabe, anti-CD20-Therapie, S1P-Modulatoren oder unvollständige Halsabdeckung werden berücksichtigt.
Je nach Interesse und Motivation der Kandidat*innen kann das Projekt in unterschiedliche Richtungen erweitert werden: 1. Klinische Charakterisierung: Übertragung der MRT-basierten Lymphknotenmarker in eine größere Kohorte früher relapsierender MS mit Korrelation zu klinischen Variablen, MRT-Läsionslast, Schubaktivität, EDSS. 2. Deep-Learning-Segmentierung: Nutzung der manuellen Annotationen als Trainingsdatensatz für ein nachtrainiertes Deep-Learning-Modell, z. B. nnU-Net, mit dem Ziel, zervikale Lymphknoten perspektivisch automatisiert in größeren Datensätzen zu segmentieren. Aufgabenprofil und Machbarkeit Das Projekt eignet sich besonders für Studierende mit Interesse an klinischer Neuroimmunologie, Neuroradiologie und quantitativer Bildanalyse. Die Kernarbeit im Modul 6 umfasst die Anwendung eines Segmentierungsprotokolls, Qualitätskontrolle vorhandener MRT-Daten und erste Gruppenvergleiche innerhalb der Zwillingskohorte. Bei Interesse und entsprechender Motivation kann das Projekt zu einer Dr.-med.-Doktorarbeit erweitert werden. Die beteiligten Institute verfügen über eine gut charakterisierte longitudinale MS-Zwillingskohorte, neuroradiologische Expertise in MRT-Auswertung und quantitative Bildanalyse sowie neuroimmunologische Expertise. Dadurch ist das Projekt klar abgrenzbar, methodisch gut betreut und zugleich wissenschaftlich innovativ. Besonders attraktiv ist die Kombination aus mechanistisch motivierter Fragestellung, vorhandenen hochwertigen Datensätzen und der Möglichkeit, einen potenziell skalierbaren MRT-Biomarker an der Schnittstelle zwischen ZNS-Drainage, peripherer Immunantwort und MS-Frühdiagnostik zu untersuchen.
1. Betreuerin: PD Dr. med. Lisa Ann Gerdes
Weitere geplante Mitglieder der Betreuungskommission: PD Dr. med. Joachim Havla, Prof. Dr. Dr. Robert Stahl
Supervision: Christopher Hemingway, MSc und Dr. med. Hanna Zimmermann
Kontakt bei Interesse: christopher.hemingway@med.uni-muenchen.de
Bitte sende bei Interesse eine kurze E-Mail mit Angabe, warum Du an einem Projekt an der Schnittstelle aus MRT und Neuroimmunologie arbeiten möchtest, sowie deinen CV als PDF.
Angebot: Modul 6-Projekt mit Promotionsoption
Beginn: ab Juli 2026
Institut: Klinik und Poliklinik für Radiologie
Eingestellt am: 18.06.2026
Sarkopenie ist ein durch den Verlust von Muskelmasse, Muskelkraft und körperlicher Leistungsfähigkeit gekennzeichnet und geht mit einer erhöhten Morbidität, Mortalität und Einschränkung der Lebensqualität einher. Trotz ihrer hohen Bedeutung sind die zugrundeliegenden Pathomechanismen bislang nur unzureichend verstanden, und es existieren derzeit keine etablierten medikamentösen Therapieoptionen.
Im Rahmen der prospektiven EndoSARK-Studie soll ein innovatives Humanmodell der Sarkopenie etabliert werden. Hierzu werden ältere Patientinnen und Patienten nach konservativ behandelter distaler Radiusfraktur longitudinal untersucht. Die vorübergehende Immobilisation stellt ein klinisches Modell für Muskelabbau dar, während die anschließende Rehabilitation die Untersuchung von Muskelregeneration ermöglicht.
Mittels moderner quantitativer Magnetresonanztomographie (Chemical shift encoding MRI) werden Muskelatrophie, Muskelverfettung und muskuläre Regenerationsprozesse erfasst und mit endokrinologischen Biomarkern korreliert.
Projektziele
Die Promotion umfasst die wissenschaftliche Bearbeitung folgender Fragestellungen:
• Quantifizierung von Muskelatrophie und Muskelverfettung mittels moderner MRT-Techniken (PDFF, T2-Mapping)
• Analyse der Veränderungen der Muskulatur während Immobilisations- und Rehabilitationsphase
• Korrelation radiologischer Biomarker mit klinischen Parametern der Sarkopenie
• Untersuchung endokriner Einflussfaktoren (u. a. IGF-I, Cortisol, Sexualhormone, DHEAS)
• Identifikation möglicher Biomarker für Muskelabbau und Muskelregeneration
• Mitarbeit bei der Etablierung neuer diagnostischer Konzepte für die Sarkopenie
Methodik
Die Studie ist als prospektive klinische Untersuchung angelegt.
Patientinnen und Patienten (geplante Anzahl n = 80) mit konservativ behandelter distaler Radiusfraktur werden zu drei Zeitpunkten untersucht:
• T0: innerhalb der ersten Tage nach Fraktur
• T1: nach 4–6 Wochen Immobilisation
• T2: nach abgeschlossener Rehabilitation
Erhoben werden:
• quantitative und qualitative MRT-Daten
• Muskelkraft- und Funktionsparameter
• Sarkopenie-Screening
• Körperzusammensetzung
• Osteoporosediagnostik (DXA)
• umfangreiche endokrinologische Biomarkerprofile
Wir bieten
• Mitarbeit in einer innovativen prospektiven Studie am Standort Innenstadt
• Betreuung durch ein interdisziplinäres Team aus Radiologie, Osteologie, Endokrinologie und Unfallchirurgie
• Einführung in moderne MRT-Biomarkerforschung
• Ausbildung in wissenschaftlicher Datenauswertung und Statistik
• Möglichkeit zur Mitarbeit an hochrangigen Publikationen
• Präsentation der Ergebnisse auf nationalen und internationalen Kongressen
• Strukturierte wissenschaftliche Betreuung mit enger Einbindung in die Forschungsgruppe
Ihr Profil
• Studium der Humanmedizin
• Interesse an klinischer Forschung, Radiologie, Endokrinologie oder Geriatrie
• Motivation zu wissenschaftlichem Arbeiten
• Selbstständige, strukturierte und sorgfältige Arbeitsweise
• Vorkenntnisse in Statistik sind willkommen, jedoch keine Voraussetzung
Erwartete Tätigkeiten
• Rekrutierung und Betreuung von Studienteilnehmenden
• Erhebung klinischer Daten
• MRT-Auswertungen und Segmentierungen
• Datenmanagement und Qualitätssicherung
• Statistische Analysen
• Erstellung wissenschaftlicher Abstracts und Manuskripte
Beginn
Ab Mitte Juli. Ideal wäre Model VI im WS 26/27 + Sommer- und Wintersemesterferien.
Kontakt
Bei Interesse senden Sie bitte Ihren Lebenslauf, Zeugnisse sowie ein kurzes Motivationsschreiben an:
PD Dr. Nina Hesse
Oberärztin
Klinik und Poliklinik für Radiologie
LMU München
Nina.Hesse@med.lmu.de
Zusatzinfromationen: Regelmäßige Meetingteilnahme, Separate Betreuung durch Doktorvater/-mutter, Zusätzliches Freisemester nötig, Förderung möglich, Patientenkontakt
Art des Projekts: Doktorarbeit, Modul 6-Projekt mit Promotionsoption
Beginn frühestens ab: 01.07.2026
Institut/Klinik: Nuklearmedizin
Eingestellt am: 13.06.2026
Wir bieten:
Auswertung einer großen klinischen Kohorte an PET/CTs mit einem neuartigen Radioliganden (siehe unten für mehr Informationen zum fachlichen Hintergrund). Strukturierte Supervision, lückenlose Einarbeitung, zuverlässige Präsenz und Erreichbarkeit der Betreuungspersonen. Zusammenarbeit im Team mit weiteren Doktorandinnen und Doktoranden. Enge Betreuung bei allen Schritten im Rahmen des Promotionsvorhabens. Geregelte organisatorische Rahmenbedingungen (vorhandene positive Ethikvoten, etablierte Forschungsinfrastruktur). Möglichkeit der Publikation in angesehenen wissenschaftlichen Fachzeitschriften. Möglichkeit der Präsentation von Forschungsergebnissen in Journal Clubs und/oder auf wissenschaftlichen Tagungen. Ggf. Unterstützung bei der Einwerbung von Stipendien und Förderungen. Spannende Einblicke in die Nuklearmedizin.
Wir suchen:
Eine Doktorandin oder einen Doktoranden mit Interesse an nuklearmedizinischer Bildgebung und Onkologie. Strukturierte und eigenverantwortliche Arbeitsweise. Verlässlichkeit und Sorgfalt bei der Erhebung, Kuration und Auswertung der klinischen Daten.
Fachlicher Hintergrund:
Die moderne Nuklearmedizin verfügt über eine Vielzahl an Methoden, um Tumoren und andere Erkrankungen auf molekularer Ebene gezielt darzustellen. Eine wesentliche Untersuchungstechnik ist hierbei die Positronen-Emissions-Tomographie (PET), oft als hybride Bildgebung kombiniert mit der Computertomographie (PET/CT). Die PET/CT kommt vielfach bei onkologischen Fragestellungen zum Einsatz – so erlaubt sie etwa eine sehr genaue Ausbreitungsdiagnostik und Erfassung des Tumorstadiums.
Das Prostata-spezifische Membranantigen (PSMA) ist auf der Zelloberfläche von Prostatakarzinomen überexprimiert. Es stehen mehrere PET-Radioliganden für die klinische Anwendung zur Verfügung, um Prostatakarzinome zu visualisieren und ihre PSMA-Expression zu charakterisieren. Insgesamt hat die PSMA-Bildgebung einen Quantensprung in der Diagnostik von Prostatakarzinomen ermöglicht und ist nun eine fest etablierte Säule für die Behandlungssteuerung der betroffenen Patienten.
An der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin des LMU Klinikums wird seit mehreren Jahren eine neuartige Klasse von Fluor-18 gebundenen Radioliganden für die PSMA-PET/CT eingesetzt. Es sind bereits mehrere Tausend dieser „next-generation“ PSMA-PET/CT-Untersuchungen am LMU Klinikum durchgeführt worden und es ist hierbei die größte Kohorte ihrer Art entstanden. Im Rahmen der klinischen Routine werden kontinuierlich weitere dieser PSMA-PET/CT-Untersuchungen durchgeführt und im Rahmen eines Registers prospektiv erfasst.
Im Rahmen des vorliegenden Promotionsvorhabens ist die Betreuung des Registers an PSMA-PET/CTs der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin des LMU Klinikums vorgesehen. Es leiten sich hieraus vielfältige wissenschaftliche Fragestellungen ab, die im Wesentlichen die Biodistribution des Radiopharmakons und im Besonderen dessen Speicherung in Tumorläsionen behandeln. Konkrete praktische Aufgaben im Rahmen der Promotionsprojekte beinhalten zum Beispiel die quantitative Auswertung von PET/CTs einschließlich der Bestimmung von Speicherintensität und Verteilung des Radiopharmakons sowie die Korrelation dieser PET/CT-Daten mit klinischen Parametern. Gern besprechen wir mit Ihnen weitere Details im Rahmen eines persönlichen Gespräches. Wir freuen uns, Sie kennen zu lernen!
Betreuer: Prof. Dr. med. Rudolf A. Werner
Kontaktaufnahme:
Wir freuen uns jederzeit über eine niedrigschwellige Kontaktaufnahme per E-Mail an Herrn Dr. Widjaja (Liam.Widjaja@med.uni-muenchen.de).
Für den Zeitraum des Projektes stehen regelmäßige Event-Teilnahmen an.
Möglichkeit zur fakultativen Teilnahme an wöchentlichen Fortbildungen der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin. Regelmäßige wissenschaftliche Meetings im Rahmen der Arbeitsgruppe.
Die Arbeit an dem Projekt in Teilzeit ist möglich.
Für die Arbeit an diesem Projekt stehen ggf. Fördermöglichkeiten zur Verfügung.
Wir unterstützen gern initiative Bewerbungen um Promotionsstipendien, Kongressstipendien und ggf. weiterführende Fördermöglichkeiten.
Zusatzinfromationen: Teilzeitarbeit möglich, Zusätzliches Freisemester nötig, Förderung möglich
Angebot: Modul 6-Projekt mit Promotionsoption
Beginn: ab sofort
Institut: Institut für Didaktik und Ausbildungsforschung (DAM)
Eingestellt am: 08.06.2026
Beschreibung
Im Forschungsprojekt SIMPACT untersuchen wir, wie das klinische Denken von Medizinstudierenden durch personalisierte, KI-gestützte Simulationen gefördert werden kann. Im Zentrum stehen Collaborative Intervention-Reasoning Skills, ein bislang kaum erforschter Bereich des Clinical Reasonings, der die gemeinsame Planung, Bewertung und Anpassung therapeutischer Maßnahmen in interprofessionellen Teams umfasst.
Am Beispiel der interprofessionellen Visite analysieren wir die zugrunde liegenden kognitiven und sozialen Aktivitäten und erforschen, wie diese durch simulationsbasierte Lehrformate gezielt gefördert werden können.
Die Ergebnisse des Projekts fließen unmittelbar in die Weiterentwicklung des medizinischen Curriculums der LMU ein und bieten die Möglichkeit, die Lehre von morgen schon heute mitzugestalten.
Aufgaben:
Wir bieten:
Zusatzinfromationen:
Regelmäßige Meetingteilnahme, Separate Betreuung durch Doktorvater/-mutter, Förderung möglich
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung oder Fragen an: noahdavid.hirsch@med.uni-muenchen.de
Angebot: Modul 6-Projekt mit Promotionsoption
Beginn: möglich ab 01.08.2026
Institut: Klinik für Anästhesiologie
Arbeitsgruppe: Gerontoanästhesiologie
Schwerpunktaufgaben:
- Klinische Untersuchung und kognitive Testung ambulanter und stationärer Patienten
- Mithilfe bei der Studien-Organisation
Erwünscht sind:
- Engagement für ein klinisch-wissenschaftliches Projekt
- Verständnis für die Situation älterer, gebrechlicher Menschen
- Möglichkeit flexibler Zeiteinteilung
- Studienfortschritt maximal 3. klinisches Semester
- Bereitschaft, im Rahmen von Modul 6 die Studie zu unterstützen, evtl. ist auch eine Ausweitung auf eine Promotion möglich.
- Begeisterung für interdisziplinäre und interprofessionelle Arbeit
Kontakt:
PD Dr. Thomas Saller
praep-go@med.lmu.de
Im Rahmen des Projektes ist Patientenkontakt vorgesehen.
Für den Zeitraum des Projektes stehen regelmäßige Event-Teilnahmen an.
Anschrift: Marchioninistr. 15, 81377 München
Website: http://www.klinikum.uni-muenchen.de/Klinik-fuer-Anaesthesiologie/de/index.html 🔗
Steigendes Lebensalter und komplexere medizinische Möglichkeiten führen zu einer Veränderung des Patientenkollektivs in der Medizin. Mit der Zunahme multimorbider, gerontologischer Patienten verändern sich auch die Anforderungen an Prozesse und Behandlungsstandards in der klinischen Medizin.
An der Klinik für Anaesthesiologie der Universität München wird neben der Krankenversorgung in einer Vielzahl von Arbeitsgruppen experimentielle und klinische Forschung betrieben. Die Klinik betreibt ein eigenes Forschungslabor, zudem sind Anaesthesisten innerhalb der Fakultät für Medizin der LMU mit eigenen Arbeitsgruppen am Walter-Brendl-Institut für chirurgische Forschung tätig. Zusätzlich bestehen enge Kooperationen mit einer Reihe nationaler und internationaler Forschungseinrichtungen.
Angebot: Doktorarbeit
Beginn: 01.08.2026
Institut: LMU Neurologie, Institut für Schlaganfall- und Demenzforschung (ISD)
Arbeitsgruppe: AG Steffen Tiedt
Eingestellt am: 18.04.2026
Beschreibung:
Wir führen seit mehr als 7 Jahren eine klinische Studie durch (> 10 Doktoranden bisher), in der wir daran interessiert sind im Blut zirkulierende molekulare Biomarker für den Schlaganfall zu identifizieren. Wir rekrutieren dafür Patienten mit akutem Schlaganfall und beobachten sie über die Zeit bis zum 3-Monats-Follow-Up. Wir nehmen an verschiedenen Zeitpunkten Blut ab und analysieren dieses in Bezug auf verschiedene molekulare Biomarker.
Aufgaben:
- Rekrutierung von Patienten und Aufklärung über die Studie
- Screening von Patienten mit Verdacht auf Schlaganfall
- Entnahme und Aufbereitung von Blutproben
- Erfassen klinischer Daten
Der große Vorteil dieser Doktorarbeit besteht darin, Patient:Innen mit akutem Schlaganfall von der Akutsituation (Notaufnahme) über die Behandlung auf der Stroke Unit (subakut) bis zum 3-Monats-Follow-Up begleiten zu können und dabei viel über den Verlauf der Erkrankung sowie klinische Abläufe zu lernen.
Wir bieten:
- Regelmäßige Evaluation des Projekts in wöchentlichen Meetings inkl. Journalclubs
- Möglichkeit zur Teilnahme an verschiedenen Vortragsreihen, die mehrmals pro Woche am Institut stattfinden
- Mitarbeit in einem erfahrenen Forschungsteam
- Fördermöglichkeiten: LMU-Doktorandenstipendium (für 8 Monate)
Zeitraum: 2 Semester
Zusatzinformationen: Förderung möglich
Bei Interesse senden Sie bitte eine E-mail an: Steffen.Tiedt@med.uni-muenchen.de
Wir freuen uns über Ihre Bewerbung!
Angebot: Bewegungsanalyse bei Neugeborenen und Säuglingen (Motorik und Entwicklung)
Beginn der Arbeit frühestens am: 01.08.2026
Institut: Kinderklinik und Kinderpoliklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital
Arbeitsgruppe: AG Neuropädiatrie-GMA
Eingestellt am: 27.04.2026
Beschreibung:
Klinisch-experimentelle Doktorarbeit in der Kinderneurologie zum Thema „General Movement Analyse bei Neugeborenen und Säuglingen“. Wir nutzen die GMA-Videoanalyse der Spontanmotorik zur Früherkennung entwicklungsneurologischer Auffälligkeiten. Im weiteren Projektverlauf ist die (Weiter)Entwicklung und Etablierung eines automatisierten GMA-Verfahrens (KI) vorgesehen. Zur Beurteilung der Entwicklung erfolgen Follow-up-Termine mit den Kindern im Alter von 12 und 24 Monaten.
Wo:
Am interdisziplinären Sozialpädiatrischen Zentrum des Dr. von Haunerschen Kinderspitals
Zeitumfang 12 Monate (Über das Modul 6 hinaus ist ein weiteres Freisemester nötig)
Möglichkeit einer kumulativen Promotion!
Hintergrund:
Das General Movement Assessment (GMA) beschreibt ein motorisches Beurteilungskonzept, das es ermöglicht, qualitative und spezifische Aussagen über die neurologische Entwicklung von Neugeborenen bis zum ersten halben Lebensjahr anhand von spontanen und ungezielten Bewegungsabläufen zu treffen. Über die Motorik lassen sich entwicklungsneurologisch Auffälligkeiten, wie zum Beispiel ein erhöhtes Risiko für die Cerebralparese, früh diagnostizieren.
Mit den Videoaufnahmen wird zum einen ein bestehendes Säuglingsmodell verfeinert, zum anderen eine KI trainiert. Im Moment filmen wir in unterschiedlichen Einrichtungen des LMU-Klinikums und werten im Anschluss die Bewegungen der Säuglinge mittels GMA aus. Zudem vereinbaren wir Folgetermine für weitere Video-Aufnahmen, sowie entwicklungsneurologische Screenings mit 12 und 24 Monaten, um den Entwicklungsverlauf beurteilen zu können.
Im Rahmen des Projektes ist Patientenkontakt vorgesehen.
Für den Zeitraum des Projektes stehen regelmäßige Event-Teilnahmen an.
Team:
Am iSPZ Hauner besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen Ärzt*innen, Doktorand*innen und den weiteren Mitarbeiter*innen (Psycholog*innen, Physiotherapeut*innen, Sozialpädagog*innen). Außerdem ist das Team angegliedert an das Deutsche FASD Kompetenzzentrum Bayern, welches sich mit verschiedenen Projekten zum Thema FASD beschäftigt. Bei dieser Promotionsstelle kommen sowohl wissenschaftliches Arbeiten als auch Kreativität nicht zu kurz. Es gibt ein Team aus erfahrenen Doktoranden und Doktorandinnen, die eng zusammenarbeiten und euch strukturiert einarbeiten.
Wenn du Interesse an der Pädiatrie bzw. Neuropädiatrie hast, gerne mit Neugeborenen, Säuglingen, Kleinkindern und deren Eltern zusammenarbeitest, gut selbstständig arbeiten kannst und Lust hast, für ein Jahr Teil des Teams zu werden und an deiner Doktorarbeit zu arbeiten, dann freuen wir uns über deine Bewerbung (kurzes Motivationsschreiben; Lebenslauf; Zeugnisse (Abitur, Physikum)).
Betreuerin:
Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Mirjam Landgraf – Oberärztin, Kinder- und Jugendmedizin mit Schwerpunkt Kinderneurologie, Diplom Psychologin
Kontakt:
Um die erste Kontaktaufnahme niedrigschwellig zu gestalten, läuft sie über die aktuellen Doktorand*innen
Anna Scheuerer (Anna.Scheuerer@med.uni-muenchen.de),
Magdalena Bauer (Magdalena.Bauer@med.uni-muenchen.de)
Maximilian Beretta (maximilian.beretta@med.uni-muenchen.de)
Emily Fischler (Emily.Fischler@med.uni-muenchen.de)
Sophie Goerke (Sophie.Goerke@med.uni-muenchen.de)
Wir freuen uns auf dich!
Am iSPZ Hauner ist die Betreuung sehr gut. Es finden wöchentliche Besprechungen statt und man bekommt jede Unterstützung, die man braucht. Es besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen Ärzt*innen, Doktorand*innen und den weiteren Mitarbeiter*innen (Psycholog*innen, Sozialpädagog*innen).
Einstieg ab den kommenden Wintersemester 2026/2027, Zeitumfang 12 Monate (Modul 6 + Freisemester).
Über das Modul 6 hinaus ist ein weiteres Freisemester nötig.
Für die Arbeit an diesem Projekt stehen ggf. Fördermöglichkeiten zur Verfügung. Möglichkeit der Beantragung eines Promotionsstipendiums über bis zu 500€/Monat für 8 Monate
Angebot: Modul 6-Projekt mit Promotionsoption
Beginn: möglich ab 01.09.2026
Institut: Kinderklinik und Kinderpoliklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital
Arbeitsgruppe: AG Neuromodulation
Wir suchen:
Medizinstudierende im klinischen Studienabschnitt mit Interesse am Fachbereich Kinderneurologie und an klinischer Forschung im Bereich des pädiatrischen Kopfschmerzes oder der pädiatrischen Bewegungsstörungen durch angeborene oder erworbene Hirnschädigung sowie der repetitiven neuromuskulären Magnetstimulation.
Wir bieten:
• Mitwirkung an kinderneurologischer Forschung
• Mitwirkung an mehreren, klinischen Studien
• Mitarbeit in einem jungen interdisziplinären Team
• Einblicke in den State of the Art und diverse neurologische Untersuchungsmethoden
• Strukturierte Einarbeitung und regelmäßige enge Betreuung
• Fortbildungen zu wissenschaftlichem Arbeiten und persönlicher Entwicklung
• Enge Betreuung mit wöchentlich stattfindenden Jours fixes
Voraussetzungen & Tätigkeit:
• 1 Jahr Vollzeitforschung ab 01.09.2026 (Start auch später möglich) sowie Teilzeit-Einarbeitung im Semester vor Vollzeitstart
• Teamfähigkeit, Selbstständigkeit, Flexibilität, Verantwortungsbewusstsein und Eigeninitiative vorausgesetzt
• Rekrutierung von Studienteilnehmenden
• Organisation von Studienterminen
• Erhebung und Dokumentation klinischer Daten
• Wissenschaftliche Datenauswertung und Mitarbeit an Publikationen
• Teilnahme und Mitarbeit bei Kongressen und Veranstaltungen
• Supervidierte Durchführung klinischer Untersuchungen
Kontakt:
Melde Dich bei Interesse gerne mit deinen Bewerbungsunterlagen bei:
Laura Volbracht
laura.volbracht@med.lmu.de
Im Rahmen des Projektes ist Patientenkontakt vorgesehen.
Für den Zeitraum des Projektes stehen regelmäßige Event-Teilnahmen an.
Über das Modul 6 hinaus sind weitere Freisemester nötig.
Anschrift: Lindwurmstr. 4, 80337 München
Website: https://www.klinikum.uni-muenchen.de/Kinderklinik-und-Kinderpoliklinik-im-Dr-von-Haunerschen-Kinderspital/de/
Fast alle Abteilungen des Dr. von Haunerschen Kinderspitals betreiben intensive Klinische- oder Grundlagenforschung. So ist das Dr. von Haunersche Kinderspital Studienzentrum für eine Reihe internationaler und nationaler Studien. Die Qualität und Quantität der Publikationen nimmt deutschlandweit einen der Spitzenplätze ein, was sich auch in der Einwerbung von Drittmittelgeldern zeigt.
Biochemiker, Pharmazeuten, Biologen und Mediziner bearbeiten gemeinsam Projekte auf Gebieten der funktionellen Gentherapie, Immunologie, Biochemie, Bioinformatik, Epidemiologie, in Hinblick auf neue klinische Anwendungen.
Spezielle Schwerpunkte betreffen Forschungen auf dem Gebiet der Therapie von Cystischer Fibrose, Surfactanttherapie, genetische Grundlagen von Asthma und Allergie, Verfahren wie Neugeborenenscreening, Aufklärung genetischer Grundlagen von Stoffwechselerkrankungen, Therapieforschung bei Leukämien und anderen Tumoren.
Angebot: Modul 6-Projekt mit Promotionsoption
Beginn: möglich ab 01.09.2026
Institut: Kinderklinik und Kinderpoliklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital
Arbeitsgruppe: AG Neuromodulation
Wir suchen:
Medizinstudierende im klinischen Studienabschnitt mit Interesse am Fachbereich Kinderneurologie und an klinischer Forschung im Bereich des pädiatrischen Kopfschmerzes oder der pädiatrischen Bewegungsstörungen durch angeborene oder erworbene Hirnschädigung sowie der repetitiven neuromuskulären Magnetstimulation.
Wir bieten:
• Mitwirkung an kinderneurologischer Forschung
• Mitwirkung an mehreren, klinischen Studien
• Mitarbeit in einem jungen interdisziplinären Team
• Einblicke in den State of the Art und diverse neurologische Untersuchungsmethoden
• Strukturierte Einarbeitung und regelmäßige enge Betreuung
• Fortbildungen zu wissenschaftlichem Arbeiten und persönlicher Entwicklung
• Enge Betreuung mit wöchentlich stattfindenden Jours fixes
Voraussetzungen & Tätigkeit:
• 1 Jahr Vollzeitforschung ab 01.09.2026 (Start auch später möglich) sowie Teilzeit-Einarbeitung im Semester vor Vollzeitstart
• Teamfähigkeit, Selbstständigkeit, Flexibilität, Verantwortungsbewusstsein und Eigeninitiative vorausgesetzt
• Rekrutierung von Studienteilnehmenden
• Organisation von Studienterminen
• Erhebung und Dokumentation klinischer Daten
• Wissenschaftliche Datenauswertung und Mitarbeit an Publikationen
• Teilnahme und Mitarbeit bei Kongressen und Veranstaltungen
• Supervidierte Durchführung klinischer Untersuchungen
Kontakt:
Melde Dich bei Interesse gerne mit deinen Bewerbungsunterlagen bei:
Laura Volbracht
laura.volbracht@med.lmu.de
Im Rahmen des Projektes ist Patientenkontakt vorgesehen.
Für den Zeitraum des Projektes stehen regelmäßige Event-Teilnahmen an.
Über das Modul 6 hinaus sind weitere Freisemester nötig.
Anschrift: Lindwurmstr. 4, 80337 München
Website: https://www.klinikum.uni-muenchen.de/Kinderklinik-und-Kinderpoliklinik-im-Dr-von-Haunerschen-Kinderspital/de/
Fast alle Abteilungen des Dr. von Haunerschen Kinderspitals betreiben intensive Klinische- oder Grundlagenforschung. So ist das Dr. von Haunersche Kinderspital Studienzentrum für eine Reihe internationaler und nationaler Studien. Die Qualität und Quantität der Publikationen nimmt deutschlandweit einen der Spitzenplätze ein, was sich auch in der Einwerbung von Drittmittelgeldern zeigt.
Biochemiker, Pharmazeuten, Biologen und Mediziner bearbeiten gemeinsam Projekte auf Gebieten der funktionellen Gentherapie, Immunologie, Biochemie, Bioinformatik, Epidemiologie, in Hinblick auf neue klinische Anwendungen.
Spezielle Schwerpunkte betreffen Forschungen auf dem Gebiet der Therapie von Cystischer Fibrose, Surfactanttherapie, genetische Grundlagen von Asthma und Allergie, Verfahren wie Neugeborenenscreening, Aufklärung genetischer Grundlagen von Stoffwechselerkrankungen, Therapieforschung bei Leukämien und anderen Tumoren.