Modul 6-Projekte

Angebote für das Projektsemester im klinischen Abschnitt

Projektangebote

Titel des Forschungsprojekts: Studienzentrum der Klinik für Anaesthesiologie
Art des Projekts: Modul 6-Projekt
Beginn frühestens ab: ab sofort
Institut/Klinik: Klinik für Anaesthesiologie

Eingestellt am: 04.07.2026

Zu den Aufgaben des Studienzentrum-Teams gehört die Beratung und Unterstützung der Klinikmitarbeiter bei der Planung und Durchführung von klinischen Studien. Zusätzlich betreuen wir verschiedene Multicenter-Interventionsstudien in der Intensivmedizin und operativen Anästhesie. Während des Modul 6-Projekts erhalten sie Einblick in die Arbeit unseres Teams und arbeiten an verschiedenen Studien mit. Auf diese Weise erhalten sie einen fundierten Einblick wie wissenschaftliches Arbeiten aussehen kann.

Zu ihren Aufgaben zählen die Erhebung klinischer und demographischer Parameter der Patienten während des Intensivaufenthaltes (Campus Großhadern) sowie Betreuung des Follow-Up welches mittels telefonischer Befragung und Fragebögen erhoben wird.

Vor Beginn ihres Modul 6 wird eine Studie als Schwerpunkt festgelegt, diese soll dann auch die Grundlage für ihren Modul 6 Abschlussbericht dienen.

Neben einer ausführlichen Einarbeitung und guten Betreuung, besteht die Option auf ein Dissertationsprojekt. Was sollte man mitbringen: Interesse an wissenschaftlicher Forschung und Studienarbeit, gute Kommunikations- und Teamfähigkeit sowie eine eigenständige und zuverlässige Arbeitsweise.


Zusatzinfromationen: Regelmäßige Meetingteilnahme, Teilzeitarbeit möglich, Patientenkontakt

Art des Projekts: Modul 6-Projekt
Beginn des Forschungsprojekts: ab sofort
Institut: Klinik für Anaesthesiologie

Eingestellt am: 12.06.2026

Beschreibung: In einer multizentrischen Beobachtungsstudie wird das Gerinnungssystem von neurochirurgischen Patienten evaluiert und Risikofaktoren für das Auftreten einer perioperativen Thrombose untersucht. Hierzu wird zu verschiedenen Zeitpunkten während und nach der OP das Blut der Patienten untersucht. Zudem werden demographische und perioperative Daten als Risikofaktoren untersucht. In diesem Projekt ist die Mitarbeit bei der Probensammlung, Probenbearbeitung und Datenaquise Inhalt der Modul-6 Arbeit. Gerne kann dies individuell gestaltet werden.

Kontakt: Priv.-Doz. Dr. med. Philipp Groene, philipp.groene@med.uni-muenchen.de

Angebot: Modul 6-Projekt
Beginn: ab sofort
Institut: Institut für Didaktik und Ausbildungsforschung (DAM)

Eingestellt am: 08.06.2026

Im Forschungsprojekt SIMPACT untersuchen wir, wie das klinische Denken von Medizinstudierenden durch personalisierte, KI-gestützte Simulationen gefördert werden kann. Im Zentrum stehen Collaborative Intervention-Reasoning Skills, ein bislang kaum erforschter Bereich des Clinical Reasonings, der die gemeinsame Planung, Bewertung und Anpassung therapeutischer Maßnahmen in interprofessionellen Teams umfasst.

Am Beispiel der interprofessionellen Visite analysieren wir die zugrunde liegenden kognitiven und sozialen Aktivitäten und erforschen, wie diese durch simulationsbasierte Lehrformate gezielt gefördert werden können.

Die Ergebnisse des Projekts fließen unmittelbar in die Weiterentwicklung des medizinischen Curriculums der LMU ein und bieten die Möglichkeit, die Lehre von morgen schon heute mitzugestalten.

Aufgaben:

  • Weiterentwicklung klinischer Fallszenarien einer computergestützen Simulation
  • Rekrutierung von Teilnehmenden und Durchführung der Studie
  • Unterstützung bei statistischer Auswertung von Log- und Testdatensätzen

Wir bieten:

  • Ein engagiertes, wertschätzendes Team und enge Betreuung
  • Praxisnahe Einblicke in Simulationen, Clinical Reasoning und den Einsatz von KI in der medizinischen Lehre
  • Vielfältige Möglichkeiten Lehre von morgen mitzugestalten
  • Fördermöglichkeiten: LMU-Doktorandenstipendium

Zusatzinfromationen: Regelmäßige Meetingteilnahme, Separate Betreuung durch Doktorvater/-mutter, Förderung möglich

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung oder Fragen an: noahdavid.hirsch@med.uni-muenchen.de

Art des Projekts: Modul 6-Projekt
Beginn: frühestens ab: 01.08.2026
Institut/Klinik: Urologische Klinik und Poliklinik

Eingestellt am: 22.06.2026

Die transperineale Fusionsbiopsie der Prostata hat sich als wichtiger Bestandteil der modernen Prostatakarzinomdiagnostik etabliert. Dennoch unterscheiden sich die anatomischen Voraussetzungen der Patienten teilweise erheblich, was die technische Durchführbarkeit und die diagnostische Treffsicherheit der Biopsie beeinflussen könnte.
Ziel dieses Projektes ist die Untersuchung, ob und in welchem Ausmaß anatomische Parameter, die anhand präinterventioneller multiparametrischer MRT-Aufnahmen vermessen werden (z. B. Prostatavolumen, Haut-Prostata-Distanz, Beckengeometrie, Läsionslage oder weitere anatomische Kenngrößen), mit dem Nachweis klinisch signifikanter Prostatakarzinome zusammenhängen.
Die Arbeit umfasst die Auswertung von MRT-Bilddaten, die Erhebung anatomischer Messparameter sowie deren statistische Analyse in Bezug auf die Ergebnisse der transperinealen Prostatabiopsie.
Vorkenntnisse in Statistik oder Bildanalyse sind hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich. Eine strukturierte Einarbeitung und Betreuung erfolgen durch das Studienteam.
Bei Interesse melden Sie sich bitte an: Dres. Paulo Pfitzinger (paulo.pfitzinger@med.uni-muenchen.de) und Benazir Enzinger (benazir.enzinger@med.uni-muenchen.de).

Zusatzinfromationen: Regelmäßige Meetingteilnahme, Separate Betreuung durch Doktorvater/-mutter.

Angbot: Modul 6-Projekt
Beginn: 01.10.2026
Institut: Urologische Klinik

Eingestellt am: 01.06.2026

An der urologischen Klinik führen wir aktuell die ZMoveMent-1-Studie durch, eine prospektive, randomisierte Interventionsstudie, in der der Effekt einer strukturierten Trainingsintervention auf Lebensqualität, Fitness, Muskelmasse, Laborwerte und Wearable-Daten untersucht wird. Dafür sollen die Teilnehmer der Interventionsgruppe ein von uns per Online-Plattform zur Verfügung gestelltes Trainingsprogramm zu Hause durchführen. Alle 3-6 Monate kommen die Patienten zu den Followup-Messungen.

Die Rekrutierung der 150 Teilnehmer ist bereits abgeschlossen.

Für die Koordinierung und Durchführung der Messtermine, sowie für die Betreuung der Patienten bei Fragen zum Trainingsprogramm suchen wir eine/n motivierte/n Student/in.

Zusatzinfromationen: Regelmäßige Meetingteilnahme, Separate Betreuung durch Doktorvater/-mutter, Patientenkontakt

Kontakt: Shimon Kempin, s.kempin@campus.lmu.de

Angebot: Modul 6-Projekt
Beginn: möglich ab 01.10.2026
Institut:
Institut für Didaktik und Ausbildungsforschung in der Medizin
Arbeitsgruppe:
Modul 5 - Simulationstrainings


Beschreibung
Das GynSimTrain (= gynäkologisches Simulatorentraining) findet im Rahmen der gynäkologischen Lektion (7M1610) mit 5 Stationen statt:

  • Geburtshilfe am "Schwangerschaftsbauch" (39. SSW, Herztöne des Kindes)
  • Die gynäkologische Untersuchung / von der normalen Vorsorge bis hin zur Untersuchung von Pathologien an der "ZOE" und Beckentrainer
  • Brust / Vorsorge – Inspektion und Palpation an den Brustmodellen
  • Zoe / Blasenkatheter & Spekulumeinstellung
  • Ultraschallsimulator

Im Modul 6 Projekt entwickeln wir den Kurs kontinuierlich weiter und beschäftigen uns mit verschiedenen Forschungsfragen:

  • Wie ist der Ausbildungsbedarf?
  • Wie kann der Kurs in Hinblick auf die neue Äppo weiterentwickelt werden?
  • Inwieweit werden die Studierenden im GynSimTrain auf das Blockpraktikum, PJ und Berufsstart vorbereitet?
  • Wie kann man den Kurs gestalten, um noch näher am ärztlichen Alltag der Kinderheilkunde zu sein?
  • Wie kann Interdisziplinarität in den Kurs implementiert werden?
  • Inwieweit sollte dieser Kurs für Studierende im PJ ergänzt werden?

Geplant ist die Weiterentwicklung des GynSimTrain (Noelle Geburtspuppe, Aufbau eines Arzt- und Behandlungszimmer, Interdisziplinarität). Wie sinnvoll sind diese Erweiterungen für Studierende vor dem 2. Staatsexamen oder sind dies Kurse für PJ und Berufsstart?

Kontakt: Ines Joos (Ines.Joos@med.uni-muenchen.de)


Institut für Didaktik und Ausbildungsforschung in der Medizin
Direktor ist Prof. Martin Fischer, MME (Bern).Pettenkoferstraße 8a, 80336 München
http://www.klinikum.uni-muenchen.de/Institut-fuer-Didaktik-und-Ausbildungsforschung-in-der-Medizin/de/ 🔗

Das Institut für Didaktik und Ausbildungsforschung in der Medizin am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München (DAM) befasst sich mit der medizinischen Fachdidaktik und Projekten der empirischen Bildungsforschung zur medizinischen Aus-, Fort- und Weiterbildung. Dies erfolgt insbesondere in Kooperation mit dem Munich Center of the Learning Sciences (MCLS) und den Kolleginnen und Kollegen der Psychologie, der Erziehungswissenschaften, anderer Fachdidaktiken sowie der allgemeinen Hochschuldidaktik.

Forschungsgegenstände und -schwerpunkte sind:

  • die Messung und Vermittlung klinischer Entscheidungs- / Wissenschaftskompetenz,
  • die Messung und Vermittlung von Kommunikationskompetenz und
  • der Einsatz innovativer Lehr- und Prüfungsformate.
  • Hierbei wird jeweils domänenspezifisch für Medizinstudierende, Ärztinnen bzw. Ärzte sowie die anderen Berufe der Gesundheitsversorgung und domänenübergreifend geforscht unter Berücksichtigung der verschiedenen Expertisegrade, der curricularen und institutionellen Rahmenbedingungen von Lernprozessen, des Lernens in Gruppen und des Einflusses von Fehlern auf Lernprozesse.

Das Institut wurde außerdem von der Medizinischen Fakultät der LMU beauftragt:

  • die einheitliche und gleichbleibende Qualität der Prüfungen zu sichern
  • Evaluationen im Medizinischen Curriculum München (MeCuM) in Lehre und Prüfungen sowie die personenbezogene Lehrevaluationen im Rahmen des Habilitationsverfahrens durchzuführen
  • die E-Learning-Angebote an der Medizinischen Fakultät weiter zu entwickeln und auszubauen
  • die medizindidaktische Weiterbildung der Hochschuldozentinnen und -dozenten sicherzustellen

Angebot: Frühgeborene an der Grenze der Lebensfähigkeit: MUMBO
Beginn: WiSe 26/27
Klinik:
Dr. von Haunersches Kinderspital, Perinatalzentrum am Standort Grosshadern

Für ein wissenschaftliches Projekt im Rahmen des Modul 6 (Projektsemester) im Studiengang Humanmedizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München suchen wir eine/n engagierte/n Medizinstudierende/n.

Projektinhalt:
Das Projekt befasst sich mit Entwicklung und Outcome bei Frühgeborenen an der Grenze der Lebensfähigkeit. Ziel der wissenschaftlichen Arbeit ist:

  • Erstellung eines strukturierten Überblicks über internationale Leitlinien zur Therapie von extrem frühgeborenen Kindern (Grenze der Lebensfähigkeit)
  • Identifikation relevanter Outcome-Parameter (kurz- und langfristig), die in der klinischen Forschung erhoben werden sollten
  • Erarbeitung einer fundierten Grundlage für ein prospektives Kohortenprojekt

Das Projekt ist eingebettet in die neu entstehende Kohorte MUMBO (MUnich sMallest Baby cOhort) In dieser prospektiven Studie werden alle an der LMU geborenen Kinder zwischen 21+5 und 24+6 Schwangerschaftswochen systematisch erfasst und langfristig nachverfolgt.

Ziel der Arbeit im Modul 6:
Der/die Studierende soll herausarbeiten, welche klinischen, entwicklungsbezogenen und ggf. psychosozialen Parameter für dieses Kollektiv besonders relevant sind und sowohl kurz- als auch langfristig erhoben werden sollten.

Rahmenbedingungen:

  • Dauer: 12 Wochen
  • Arbeitsumfang: ca. 20 Stunden/Woche
  • Abschluss: Wissenschaftlicher Forschungsbericht (9–14 Seiten)

Wir bieten:

  • Einblick in ein klinisch hochrelevantes und aktuelles Forschungsfeld
  • Mitarbeit an der Konzeption einer prospektiven Kohortenstudie
  • Enge Betreuung und wissenschaftliche Unterstützung

Bei Interesse freuen wir uns über eine kurze Bewerbung mit Lebenslauf und bisherigen Interessen im Bereich der Neonatologie oder klinischen Forschung.

Kontakt:
Dr. med. E. Schouten, Oberärztin Neonatologie
Esther.schouten@med.uni-muenchen.de

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