Modul 6-Projekte

Angebote für das Projektsemester im klinischen Abschnitt

Projektangebote

Angebot: Modul 6-Projekt
Beginn:
möglich ab 01.04.2026
Institut:
Klinik für Anästhesiologie
Arbeitsgruppe:
Studienzentrum der Klinik für Anästhesiologie

Beschreibung

Zu den Aufgaben des Studienzentrum-Teams gehört die Beratung und Unterstützung der Klinikmitarbeiter bei der Planung und Durchführung von klinischen Studien. Zusätzlich betreuen wir verschiedene Multicenter-Interventionsstudien in der Intensivmedizin und operativen Anästhesie. Während des Modul 6-Projekts erhalten sie Einblick in die Arbeit unseres Teams und arbeiten an verschiedenen Studien mit. Auf diese Weise erhalten sie einen fundierten Einblick wie wissenschaftliches Arbeiten aussehen kann.
Zu ihren Aufgaben zählen die Erhebung klinischer und demographischer Parameter der Patienten während des Intensivaufenthaltes (Campus Großhadern), Verarbeitung von Laborproben, sowie Betreuung des Follow-Up welches mittels telefonischer Befragung und Fragebögen erhoben wird. Da in klinischen Studien vereinzelt auch am Wochenende Arbeit anfällt, würden wir uns über Ihre Flexibilität für gelegentliche Einsätze (wenige Stunden, nach Absprache) auch am Wochenende freuen.
Vor Beginn ihres Modul 6 wird eine Studie als Schwerpunkt festgelegt, diese soll dann auch die Grundlage für ihren Modul 6 Abschlussbericht dienen.
Eine ausführlichen Einarbeitung und guten Betreuung ist für uns verpflichtend, um eine gute Zusammenarbeit zu gewährleisten. Was sollte man mitbringen: Interesse an wissenschaftlicher Forschung und Studienarbeit, gute Kommunikations- und Teamfähigkeit sowie eine eigenständige und zuverlässige Arbeitsweise.

Beginn: spätestens ab 13. Oktober 2026 gerne auch früher.

Im Rahmen des Projektes ist Patientenkontakt vorgesehen.

Für den Zeitraum des Projektes stehen regelmäßige Event-Teilnahmen an.
Es findet einmal im Monat ein Meeting des kompletten Teams statt, um wichtige Punkte zu besprechen oder Studienanfragen zu diskutieren.

Anschrift:Marchioninistr. 15, 81377 München 🔗
Website:
http://www.klinikum.uni-muenchen.de/Klinik-fuer-Anaesthesiologie/de/index.html 🔗

An der Klinik für Anaesthesiologie der Universität München wird neben der Krankenversorgung in einer Vielzahl von Arbeitsgruppen experimentielle und klinische Forschung betrieben. Die Klinik betreibt ein eigenes Forschungslabor, zudem sind Anaesthesisten innerhalb der Fakultät für Medizin der LMU mit eigenen Arbeitsgruppen am Walter-Brendl-Institut für chirurgische Forschung tätig. Zusätzlich bestehen enge Kooperationen mit einer Reihe nationaler und internationaler Forschungseinrichtungen.

Angebot: Modul 6-Projekt
Beginn: möglich ab 01.10.2026
Institut:
Institut für Didaktik und Ausbildungsforschung in der Medizin
Arbeitsgruppe:
Modul 5 - Simulationstrainings


Beschreibung
Das GynSimTrain (= gynäkologisches Simulatorentraining) findet im Rahmen der gynäkologischen Lektion (7M1610) mit 5 Stationen statt:

  • Geburtshilfe am "Schwangerschaftsbauch" (39. SSW, Herztöne des Kindes)
  • Die gynäkologische Untersuchung / von der normalen Vorsorge bis hin zur Untersuchung von Pathologien an der "ZOE" und Beckentrainer
  • Brust / Vorsorge – Inspektion und Palpation an den Brustmodellen
  • Zoe / Blasenkatheter & Spekulumeinstellung
  • Ultraschallsimulator

Im Modul 6 Projekt entwickeln wir den Kurs kontinuierlich weiter und beschäftigen uns mit verschiedenen Forschungsfragen:

  • Wie ist der Ausbildungsbedarf?
  • Wie kann der Kurs in Hinblick auf die neue Äppo weiterentwickelt werden?
  • Inwieweit werden die Studierenden im GynSimTrain auf das Blockpraktikum, PJ und Berufsstart vorbereitet?
  • Wie kann man den Kurs gestalten, um noch näher am ärztlichen Alltag der Kinderheilkunde zu sein?
  • Wie kann Interdisziplinarität in den Kurs implementiert werden?
  • Inwieweit sollte dieser Kurs für Studierende im PJ ergänzt werden?

Geplant ist die Weiterentwicklung des GynSimTrain (Noelle Geburtspuppe, Aufbau eines Arzt- und Behandlungszimmer, Interdisziplinarität). Wie sinnvoll sind diese Erweiterungen für Studierende vor dem 2. Staatsexamen oder sind dies Kurse für PJ und Berufsstart?

Kontakt: Ines Joos (Ines.Joos@med.uni-muenchen.de)


Institut für Didaktik und Ausbildungsforschung in der Medizin
Direktor ist Prof. Martin Fischer, MME (Bern).Pettenkoferstraße 8a, 80336 München
http://www.klinikum.uni-muenchen.de/Institut-fuer-Didaktik-und-Ausbildungsforschung-in-der-Medizin/de/ 🔗

Das Institut für Didaktik und Ausbildungsforschung in der Medizin am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München (DAM) befasst sich mit der medizinischen Fachdidaktik und Projekten der empirischen Bildungsforschung zur medizinischen Aus-, Fort- und Weiterbildung. Dies erfolgt insbesondere in Kooperation mit dem Munich Center of the Learning Sciences (MCLS) und den Kolleginnen und Kollegen der Psychologie, der Erziehungswissenschaften, anderer Fachdidaktiken sowie der allgemeinen Hochschuldidaktik.

Forschungsgegenstände und -schwerpunkte sind:

  • die Messung und Vermittlung klinischer Entscheidungs- / Wissenschaftskompetenz,
  • die Messung und Vermittlung von Kommunikationskompetenz und
  • der Einsatz innovativer Lehr- und Prüfungsformate.
  • Hierbei wird jeweils domänenspezifisch für Medizinstudierende, Ärztinnen bzw. Ärzte sowie die anderen Berufe der Gesundheitsversorgung und domänenübergreifend geforscht unter Berücksichtigung der verschiedenen Expertisegrade, der curricularen und institutionellen Rahmenbedingungen von Lernprozessen, des Lernens in Gruppen und des Einflusses von Fehlern auf Lernprozesse.

Das Institut wurde außerdem von der Medizinischen Fakultät der LMU beauftragt:

  • die einheitliche und gleichbleibende Qualität der Prüfungen zu sichern
  • Evaluationen im Medizinischen Curriculum München (MeCuM) in Lehre und Prüfungen sowie die personenbezogene Lehrevaluationen im Rahmen des Habilitationsverfahrens durchzuführen
  • die E-Learning-Angebote an der Medizinischen Fakultät weiter zu entwickeln und auszubauen
  • die medizindidaktische Weiterbildung der Hochschuldozentinnen und -dozenten sicherzustellen

Angebot: Frühgeborene an der Grenze der Lebensfähigkeit: MUMBO
Beginn: WiSe 26/27
Klinik:
Dr. von Haunersches Kinderspital, Perinatalzentrum am Standort Grosshadern

Für ein wissenschaftliches Projekt im Rahmen des Modul 6 (Projektsemester) im Studiengang Humanmedizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München suchen wir eine/n engagierte/n Medizinstudierende/n.

Projektinhalt:
Das Projekt befasst sich mit Entwicklung und Outcome bei Frühgeborenen an der Grenze der Lebensfähigkeit. Ziel der wissenschaftlichen Arbeit ist:

  • Erstellung eines strukturierten Überblicks über internationale Leitlinien zur Therapie von extrem frühgeborenen Kindern (Grenze der Lebensfähigkeit)
  • Identifikation relevanter Outcome-Parameter (kurz- und langfristig), die in der klinischen Forschung erhoben werden sollten
  • Erarbeitung einer fundierten Grundlage für ein prospektives Kohortenprojekt

Das Projekt ist eingebettet in die neu entstehende Kohorte MUMBO (MUnich sMallest Baby cOhort) In dieser prospektiven Studie werden alle an der LMU geborenen Kinder zwischen 21+5 und 24+6 Schwangerschaftswochen systematisch erfasst und langfristig nachverfolgt.

Ziel der Arbeit im Modul 6:
Der/die Studierende soll herausarbeiten, welche klinischen, entwicklungsbezogenen und ggf. psychosozialen Parameter für dieses Kollektiv besonders relevant sind und sowohl kurz- als auch langfristig erhoben werden sollten.

Rahmenbedingungen:

  • Dauer: 12 Wochen
  • Arbeitsumfang: ca. 20 Stunden/Woche
  • Abschluss: Wissenschaftlicher Forschungsbericht (9–14 Seiten)

Wir bieten:

  • Einblick in ein klinisch hochrelevantes und aktuelles Forschungsfeld
  • Mitarbeit an der Konzeption einer prospektiven Kohortenstudie
  • Enge Betreuung und wissenschaftliche Unterstützung

Bei Interesse freuen wir uns über eine kurze Bewerbung mit Lebenslauf und bisherigen Interessen im Bereich der Neonatologie oder klinischen Forschung.

Kontakt:
Dr. med. E. Schouten, Oberärztin Neonatologie
Esther.schouten@med.uni-muenchen.de

.