Modul 6-Projekte

Angebote für das Projektsemester im klinischen Abschnitt

Projektangebote

Art des Projekts: Modul 6-Projekt
Beginn frühestens ab: 01.10.2026
Institut/Klinik: Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie - MUM

Eingestellt am 06.09.2026

Die postmenopausale Arthrose ist eine der häufigsten degenerativen Gelenkerkrankungen bei Frauen, wobei hormonelle Veränderungen nach der Menopause als entscheidende Einflussfaktoren diskutiert werden. Besonders der Rückgang des Östrogenspiegels könnte die Knorpelhomöostase beeinflussen, doch der genaue Zusammenhang zwischen hormonellen Parametern und dem Arthrosestadium ist bislang nur unzureichend verstanden. Dieses Projekt untersucht den Zusammenhang zwischen der Östrogenrezeptordichte im Kniegelenkknorpel und dem histologischen Schweregrad der Arthrose. Zudem wird analysiert, wie systemische und synoviale Östrogenspiegel mit der immunhistochemischen Charakterisierung des Knorpels (Mankin-Score, Rezeptordichte) zusammenhängen.

Das zentrale Ziel ist die integrative Analyse der Beziehungen zwischen Menopausestatus, Zeit seit der Menopause, hormonellen Serum- und Synovialparametern sowie der Östrogenrezeptor-Expression im Knorpelgewebe postmenopausaler Patientinnen. Auf diese Weise sollen hormonell modulierte Mechanismen der Arthroseprogression besser verstanden werden.

Sekundär sollen neue Einblicke in die Pathophysiologie der postmenopausalen Arthrose gewonnen und potenzielle Ansatzpunkte für zukünftige geschlechtsspezifische Forschungs- und Therapieansätze identifiziert werden. Die Ergebnisse könnten langfristig einen Beitrag zur Entwicklung personalisierter, hormonstatussensitiver Therapiestrategien leisten.

Aufgaben wären:
- Patientinnen im OP Plan identifizieren, aufklären, in die Studie einschließen und in die Datenbank einpflegen
- ⁠Gewebeproben im OP in Empfang nehmen und ins Forschungslabor nach Martinsried bringen
- Gewebeproben weiterverarbeiten (Fotografieren, Stanzen, in Lösung einbetten)
- ⁠Vermessen von MRTs mittels 3D Slicer Software
- ⁠Daten Auswertung

Zusatzinfromationen: Separate Betreuung durch Doktorvater/-mutter, Teilzeitarbeit möglich, Patientenkontakt

Angbot: Modul 6-Projekt
Beginn: 01.10.2026
Institut: Urologische Klinik

Eingestellt am: 01.06.2026

An der urologischen Klinik führen wir aktuell die ZMoveMent-1-Studie durch, eine prospektive, randomisierte Interventionsstudie, in der der Effekt einer strukturierten Trainingsintervention auf Lebensqualität, Fitness, Muskelmasse, Laborwerte und Wearable-Daten untersucht wird. Dafür sollen die Teilnehmer der Interventionsgruppe ein von uns per Online-Plattform zur Verfügung gestelltes Trainingsprogramm zu Hause durchführen. Alle 3-6 Monate kommen die Patienten zu den Followup-Messungen.

Die Rekrutierung der 150 Teilnehmer ist bereits abgeschlossen.

Für die Koordinierung und Durchführung der Messtermine, sowie für die Betreuung der Patienten bei Fragen zum Trainingsprogramm suchen wir eine/n motivierte/n Student/in.

Zusatzinfromationen: Regelmäßige Meetingteilnahme, Separate Betreuung durch Doktorvater/-mutter, Patientenkontakt

Kontakt: Shimon Kempin, s.kempin@campus.lmu.de

Angebot: Modul 6-Projekt
Beginn: möglich ab 01.10.2026
Institut:
Institut für Didaktik und Ausbildungsforschung in der Medizin
Arbeitsgruppe:
Modul 5 - Simulationstrainings


Beschreibung
Das GynSimTrain (= gynäkologisches Simulatorentraining) findet im Rahmen der gynäkologischen Lektion (7M1610) mit 5 Stationen statt:

  • Geburtshilfe am "Schwangerschaftsbauch" (39. SSW, Herztöne des Kindes)
  • Die gynäkologische Untersuchung / von der normalen Vorsorge bis hin zur Untersuchung von Pathologien an der "ZOE" und Beckentrainer
  • Brust / Vorsorge – Inspektion und Palpation an den Brustmodellen
  • Zoe / Blasenkatheter & Spekulumeinstellung
  • Ultraschallsimulator

Im Modul 6 Projekt entwickeln wir den Kurs kontinuierlich weiter und beschäftigen uns mit verschiedenen Forschungsfragen:

  • Wie ist der Ausbildungsbedarf?
  • Wie kann der Kurs in Hinblick auf die neue Äppo weiterentwickelt werden?
  • Inwieweit werden die Studierenden im GynSimTrain auf das Blockpraktikum, PJ und Berufsstart vorbereitet?
  • Wie kann man den Kurs gestalten, um noch näher am ärztlichen Alltag der Kinderheilkunde zu sein?
  • Wie kann Interdisziplinarität in den Kurs implementiert werden?
  • Inwieweit sollte dieser Kurs für Studierende im PJ ergänzt werden?

Geplant ist die Weiterentwicklung des GynSimTrain (Noelle Geburtspuppe, Aufbau eines Arzt- und Behandlungszimmer, Interdisziplinarität). Wie sinnvoll sind diese Erweiterungen für Studierende vor dem 2. Staatsexamen oder sind dies Kurse für PJ und Berufsstart?

Kontakt: Ines Joos (Ines.Joos@med.uni-muenchen.de)


Institut für Didaktik und Ausbildungsforschung in der Medizin
Direktor ist Prof. Martin Fischer, MME (Bern).Pettenkoferstraße 8a, 80336 München
http://www.klinikum.uni-muenchen.de/Institut-fuer-Didaktik-und-Ausbildungsforschung-in-der-Medizin/de/ 🔗

Das Institut für Didaktik und Ausbildungsforschung in der Medizin am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München (DAM) befasst sich mit der medizinischen Fachdidaktik und Projekten der empirischen Bildungsforschung zur medizinischen Aus-, Fort- und Weiterbildung. Dies erfolgt insbesondere in Kooperation mit dem Munich Center of the Learning Sciences (MCLS) und den Kolleginnen und Kollegen der Psychologie, der Erziehungswissenschaften, anderer Fachdidaktiken sowie der allgemeinen Hochschuldidaktik.

Forschungsgegenstände und -schwerpunkte sind:

  • die Messung und Vermittlung klinischer Entscheidungs- / Wissenschaftskompetenz,
  • die Messung und Vermittlung von Kommunikationskompetenz und
  • der Einsatz innovativer Lehr- und Prüfungsformate.
  • Hierbei wird jeweils domänenspezifisch für Medizinstudierende, Ärztinnen bzw. Ärzte sowie die anderen Berufe der Gesundheitsversorgung und domänenübergreifend geforscht unter Berücksichtigung der verschiedenen Expertisegrade, der curricularen und institutionellen Rahmenbedingungen von Lernprozessen, des Lernens in Gruppen und des Einflusses von Fehlern auf Lernprozesse.

Das Institut wurde außerdem von der Medizinischen Fakultät der LMU beauftragt:

  • die einheitliche und gleichbleibende Qualität der Prüfungen zu sichern
  • Evaluationen im Medizinischen Curriculum München (MeCuM) in Lehre und Prüfungen sowie die personenbezogene Lehrevaluationen im Rahmen des Habilitationsverfahrens durchzuführen
  • die E-Learning-Angebote an der Medizinischen Fakultät weiter zu entwickeln und auszubauen
  • die medizindidaktische Weiterbildung der Hochschuldozentinnen und -dozenten sicherzustellen

Angebot: Frühgeborene an der Grenze der Lebensfähigkeit: MUMBO
Beginn: WiSe 26/27
Klinik:
Dr. von Haunersches Kinderspital, Perinatalzentrum am Standort Grosshadern

Für ein wissenschaftliches Projekt im Rahmen des Modul 6 (Projektsemester) im Studiengang Humanmedizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München suchen wir eine/n engagierte/n Medizinstudierende/n.

Projektinhalt:
Das Projekt befasst sich mit Entwicklung und Outcome bei Frühgeborenen an der Grenze der Lebensfähigkeit. Ziel der wissenschaftlichen Arbeit ist:

  • Erstellung eines strukturierten Überblicks über internationale Leitlinien zur Therapie von extrem frühgeborenen Kindern (Grenze der Lebensfähigkeit)
  • Identifikation relevanter Outcome-Parameter (kurz- und langfristig), die in der klinischen Forschung erhoben werden sollten
  • Erarbeitung einer fundierten Grundlage für ein prospektives Kohortenprojekt

Das Projekt ist eingebettet in die neu entstehende Kohorte MUMBO (MUnich sMallest Baby cOhort) In dieser prospektiven Studie werden alle an der LMU geborenen Kinder zwischen 21+5 und 24+6 Schwangerschaftswochen systematisch erfasst und langfristig nachverfolgt.

Ziel der Arbeit im Modul 6:
Der/die Studierende soll herausarbeiten, welche klinischen, entwicklungsbezogenen und ggf. psychosozialen Parameter für dieses Kollektiv besonders relevant sind und sowohl kurz- als auch langfristig erhoben werden sollten.

Rahmenbedingungen:

  • Dauer: 12 Wochen
  • Arbeitsumfang: ca. 20 Stunden/Woche
  • Abschluss: Wissenschaftlicher Forschungsbericht (9–14 Seiten)

Wir bieten:

  • Einblick in ein klinisch hochrelevantes und aktuelles Forschungsfeld
  • Mitarbeit an der Konzeption einer prospektiven Kohortenstudie
  • Enge Betreuung und wissenschaftliche Unterstützung

Bei Interesse freuen wir uns über eine kurze Bewerbung mit Lebenslauf und bisherigen Interessen im Bereich der Neonatologie oder klinischen Forschung.

Kontakt:
Dr. med. E. Schouten, Oberärztin Neonatologie
Esther.schouten@med.uni-muenchen.de

Art des Projekts: Modul 6-Projekt
Beginn frühestens ab: SoSe 2027
Institut/Klinik: Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin

Eingestellt am: 24.08.2026

Kurze Beschreibung:

Das Projekt ist in die Forschung im Rahmen des Marie-Skłodowska-Curie-Doktorandennetzwerks „Medicine Made to Measure“ eingebettet und befasst sich mit ethischen Fragen der Entwicklung und Anwendung hochgradig individualisierter Therapien.

Im Kontext hochgradig individualisierter und mit erheblicher Unsicherheit behafteter Therapien stellen sich besondere Anforderungen an die informierte Einwilligung. Dies gilt insbesondere für Patientinnen und Patienten mit seltenen Erkrankungen, die mit begrenzter Evidenz, Unsicherheit hinsichtlich der Wirksamkeit und Risiken sowie komplexen Entscheidungsprozessen und teilweise hohen Erwartungen an die Behandlung konfrontiert sein können. Bestehende Modelle der informierten Einwilligung berücksichtigen diese spezifischen Herausforderungen bislang nur unzureichend.
Das Projekt untersucht daher empirisch-ethisch, welche spezifischen Anforderungen an die informierte Einwilligung im Kontext individualisierter Therapien bestehen und welche Bedürfnisse und Erfahrungen Patientinnen und Patienten mit seltenen Erkrankungen in diesem Zusammenhang haben. Die Einbeziehung der Perspektive der Patientinnen und Patientenist dabei zentral, um besser zu verstehen, wie Einwilligungsprozesse unter Bedingungen großer Unsicherheit gestaltet werden können.

Die Studie soll damit einen Beitrag zur Entwicklung patientenzentrierter und ethisch tragfähiger Rahmenbedingungen für Einwilligungsprozesse bei individualisierten Therapien leisten.

Zusatzinfromationen: Regelmäßige Meetingteilnahme

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