Über das M23-Kino

Wer sind wir?

© M23-Kino Team SoSe 2026
© M23-Kino Team SoSe 2026

Das M23-Kino wird von einem engagierten studentischen Team organisiert – für alle, die sich für Medizin, Gesellschaft und Film begeistern. Die Studierenden wählen eigenständig die Spiel- und Dokumentarfilme aus, die im Rahmen der Kinoabende gezeigt und anschließend mit dem Publikum diskutiert werden.

Begleitet und supervidiert wird das Team von Dr. Mike Rüb. Seit März 2025 ist Prof. Dr. Oliver Peschel (Institut für Rechtsmedizin) Schirmherr des Projekts. Der Gründer des M23-Kinos, Prof. Dr. Matthias Siebeck (Institut für Didaktik und Ausbildungsforschung in der Medizin), war von 2005 bis 2025 Schirmherr und prägt das Format bis heute.

Aktuelles Kinoteam

Dana Bonvini
Eva Etoga
Sophie Louise Hilbig
Maia Kloss
Gesa Kunstmann
Oliver Peschel
Helena Peschel
Mike Rüb
Magdalena Sophia Schwarz
Moritz Trieb
Rebecca Wünschmann

Matthias Siebeck
Aljoscha Lorentz
Christina Zeiner
Marina Reith
Sarah Tavs
Klara Balić
Tabitha Gottlieb
Lea Hupach
Nedda Hansel
Lukas Kunhardt
Anna Buchholz
Denis Grabova
Céline Kohll
Stefanie Fischer
Patricia Jaufenthaler
Rosa Bleicher
Monica Liliana Ziegler
Muska Ahmadsei
Sophie Neuner
Mirjam Müller
Caspar Gruber
Noa Niemann
Larissa Akçetin
Felix Schweiger
Johannes Gerb
Katrin Scheu
Volker Zoller†
Stefanie Völk
Dorothea Lipp
Myrna Benninghoff
Julian Hörtnagl
Sarah Buhlert
Funda Cav
Johannes Dorr
Laura Zimmermann
Julia Aicher
Fabian Krebs
Tabitha Gottlieb
Alexander Theis

Was machen wir?

Das M23-Kino kombiniert anspruchsvolle Kinofilme mit intensiven Diskussionen. Ziel ist es, Medizinstudierende und Angehörige anderer Gesundheitsberufe dazu zu ermutigen, medizinische Themen aus neuen Blickwinkeln zu betrachten, kritisch zu reflektieren und emotionale Narrative mit fachlichem Wissen zu verknüpfen.

Durch die Methode der Cinemeducation entsteht ein Raum, in dem nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Empathie und ethisches Bewusstsein gefördert werden – zentrale Kompetenzen für angehende Ärzt*innen und Gesundheitsfachkräfte.

Interdisziplinär. Interaktiv. International.

Das M23-Kino ist Teil der Medical Humanities und richtet sich an ein breites, interprofessionelles Publikum:

  • Medizinstudierende (LMU & TUM – Vorklinik, Klinik, PJ)
  • Studierende angrenzender Gesundheitsfächer: Pflege, MTA, Hebammenwesen, Ergotherapie, Psychologie, Soziale Arbeit, Logopädie, Public Health, Zahn- & Tiermedizin, Ethnologie, Medizintechnik
  • Ärzt*innen in Weiterbildung sowie Fach-, Ober- und Chefärzt*innen
  • Alle Studierenden anderer Fachrichtungen mit Interesse an Medizin, Ethik und Gesellschaft

Die Veranstaltungen finden mehrmals pro Semester statt – auf Deutsch und bei Bedarf auf Englisch. Internationale Filme werden, wenn möglich, im Original mit englischen Untertiteln gezeigt.

Warum teilnehmen?

  • Kinoerlebnis mit Tiefgang: Bewegende Filme, die zum Nachdenken anregen
  • Diskussion & Austausch mit Fachleuten, Betroffenen und Kommiliton*innen
  • Blick über den Tellerrand: Medizin ist mehr als nur Biomedizin – psychosoziale, ethische und gesellschaftliche Aspekte gehören dazu
  • Reflexion & Perspektivwechsel: Essenzielle Fähigkeiten für verantwortungsvolles Handeln in der Medizin

Mitmachen? Sehr gerne!

Du freust dich schon Wochen vor dem Release auf den nächsten Arthouse-Film, diskutierst gerne und willst deine cinephile Ader in einem kreativen Team ausleben? Dann bist du bei uns genau richtig!

Studierende und Auszubildende aller medizinischen und medizinnahen Fachrichtungen – unabhängig vom Semester (gerne auch ab dem 1.!) – sind herzlich eingeladen, das M23-Kino mitzugestalten: von der Filmauswahl über die Organisation bis zur Diskussion.

  • Sprich uns einfach bei einem Kinoabend direkt im Hörsaal an
  • Oder schreib uns per E-Mail an m23kino@gmail.com
  • Oder über Instagram: @m23_kino

Publikationen

© Team M23 Kino

Dich hat schon immer interessiert wie das Lernen im M23-Kino eigentlich funktioniert? Wieso Studierende freiwillig an der alternativen Lehrveranstaltung teilnehmen? Und inwieweit du von einer Teilnahme am M23-Kino kurz- und langfristig profitieren kannst? Das M23-Kino wurde im Rahmen einer medizinischen Doktorarbeit evaluiert:

Publikationen

Rueb M, Rehfuess EA, Siebeck M, Pfadenhauer LM. Cinemeducation: A mixed methods study on learning through reflective thinking, perspective taking and emotional narratives. Med Educ. 2023 Jul 31. doi: 10.1111/medu.15166. PMID: 37525520. Zur Publikation bei Pubmed

Rueb M, Siebeck M, Rehfuess EA, Pfadenhauer LM. Cinemeducation in medicine: a mixed methods study on students' motivations and benefits. BMC Med Educ. 2022 Mar 12;22(1):172. doi: 10.1186/s12909-022-03240-x. PMID: 35279156. Zur Publikation bei Pubmed

Kongressbeiträge

Trieb M, Pfadenhauer L, Kohll C, Fischer MR, Siebeck M, Rueb M. Arts and Humanities: A Descriptive Mixed-Methods Analysis of Interprofessional Collaborative Learning in a Cinemeducation Course. Association for Medical Education in Europe (AMEE) 2025. Barcelona, 24–27.08.2025. ePoster (3. Platz, Medical Teacher ePoster Prize)

Rueb M, Rehfuess E, Siebeck M, Pfadenhauer L. Developing a conceptual framework on learning in the cinemeducation course M23 cinema: a mixed-methods study. Association for Medical Education in Europe (AMEE) 2024. Basel, 27.08.2023. ePoster (1. Platz, Medical Teacher ePoster Prize)

Rüb M, Rehfuess E, Siebeck M, Pfadenhauer L. Cinemeducation: eine Mixed-Methods-Studie über das Lernen durch kritische Reflektion, Perspektivenübernahme und emotionale Narrative im M23-Kino. Gemeinsame Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA). Osnabrück. 14.–16.09.2023.

Rueb M, Rehfuess E, Siebeck M, Pfadenhauer L. Cinemeducation: a mixed methods study on learning through critical reflection, perspective taking and emotional narratives. Association for Medical Education in Europe (AMEE) 2023. Glasgow, 28.08.2023.

Rüb M. Cinemeducation anhand des M23-Kinos: eine Mixed-Methods-Studie über die Motivation für die Teilnahme und den Nutzen für Studierende. Gemeinsame Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA) und des Arbeitskreises zur Weiterentwicklung der Lehre in der Zahnmedizin (AKWLZ). Halle (Saale), 15.-17.09.2022.

Presse & Wissenschaftskommunikation

Interview, Boletín de Humanidades Médicas, Cine y Medicina, Argentinien (01.12.2024)
Interview von Francisco Juan José Viola mit Mike Rüb über Cinemeducation und Filmempfehlungen.
Zur Publikation (S. 29–31, ISSN 2718-5647)


Radiointerview, Pardomanzia, Lumpen Station, Schweiz (15.08.2024)
Radiointerview mit Dr. Mike Rüb, Aljoscha Lorentz, Marina Reith und Elias Unterfrauner zu Cinemeducation und dem M23-Kino im Rahmen des Locarno Film Festivals.
Zur Radiointerviewaufnahme (Pardomanzia #7, 68:20–100:18)


Gute Lehre: Preise für innovative Lehre und studentische Forschung (12.07.2024)
Das M23-Kino wird vom LMU-Präsidenten Prof. Dr. Dr. h.c. Bernd Huber und dem LMU-Vizepräsidenten für den Bereich Studium Prof. Dr. Oliver Jahraus mit dem LMU Lehrinnovationspreis und einem Preisgeld von 10.000 € ausgezeichnet.
Zum LMU Newsartikel

Radiointerview zu Cinemeducation, WDR Cosmo (17.08.2023)
Radiointerview mit Mike Rüb zu Cinemeducation.

Radiointerview zu Cinemeducation und Cinetherapy, Lumpen Station, Schweiz (08.08.2023)
Radiointerview mit Mike Rüb zu Cinemeducation und Cinetherapy im Rahmen des Locarno Film Festivals.

Mental Health Arts Festival: Mental Health in Film und Serie an den Beispielen von „Safe” und „The Mopes“ (08.07.2023)
Caroline Link, Regisseurin der Drama-Serie „Safe“, Ipek Zübert, Autorin der Comedy-Serie „The Mopes“ sprechen mit Mike Rüb, Experte für Cinemeducation, Arzt in Weiterbildung in der Psychiatrie (LMU Klinikum) und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Pettenkofer School of Public Health, und Moderatorin Vanessa Schneider (freie Journalistin BR) darüber, wie die Darstellung von psychischen Erkrankungen gelingen kann.
Zur Veranstaltung

M23-Kino: Eine fesselnde Diskussion über Drogenabhängigkeit und Gesundheit (23.06.2023)
Beitrag der Drogenberatungsstelle "Condrobs" über den Filmabend "Beautiful Boy" vom 22.06.2023 zum Thema Drogenabhängigkeit.
Zum Condrobs-Artikel

550 Jahre LMU Medizin (13.10.2022)
Podiumsdiskussion zu "Zukunft der Medizin" mit u. a. Mike Rüb über Cinemeducation und das M23-Kino auf dem Festakt der 550-Jahrfeier der LMU Medizin.
Zum YouTube-Video (ab 1:26:50), Pressemitteilung des LMU Klinikums
Film ab! (zm-online, 09.03.2015, Sonja Schultz)
An der Ludwig-Maximilian-Universität wird der Hörsaal zum Kino. Was Medizinstudierende durch Filme lernen können.
Zum zm-online-Artikel

Hörsaalkino: Filme sind die beste Medizin (DocCheck, 28.05.2014, Marlene Heckl)
Medizin im Kino lernen? Im M23-Kino in München wird der Traum so mancher Studierenden wahr. Da wird im Hörsaal über Amputationen, Suchterkrankungen, Depressionen und weitere medizinische Themen diskutiert und ganz nebenbei der neueste Blockbuster geschaut.
Zum DocCheck-Artikel
„Movies and Medicine“: Wenn der Hörsaal zum Kino wird (FAZ, 03.01.2012, Lucia Schmidt)
An der Münchener Universität schauen sich Medizinstudenten Kinofilme an und bekommen einen neuen Zugang zu ihrem Fach.
Zum FAZ-Artikel

Kino im Hörsaal (MünchnerUni Magazin, 2012)
Dreimal im Semester heißt es im Chirurgischen Hörsaal der Medizinischen Fakultät: Film ab! Ein Team aus acht Medizinstudierenden und Professor Matthias Siebeck zeigen Kinofilme, die ein medizinisches Thema behandeln. Anschließend diskutieren die Besucher mit einem Experten über den Inhalt des Films aus medizinischer Perspektive. So verknüpft das Team Kinovergnügen und medizinische Themen zu einer Lehrveranstaltung der etwas anderen Art.
Zum MUM-Artikel