Teddybärkrankenhaus

Manchmal werden nicht nur wir krank – auch Kuscheltiere brauchen Hilfe! Im Teddybärkrankenhaus München behandeln Studierende plüschige Patienten, um Kindern spielerisch die Angst vor Arztbesuchen zu nehmen.

© Team Teddybärenkrankenhaus

Was ist das Teddybärkrankenhaus?

© Team Teddybärenkrankenhaus

Jeder hat mal einen Husten oder Schnupfen, fühlt sich nicht wohl und ist mal krank. Das gilt natürlich auch für unsere Begleiter in der Kindheit: Kuscheltiere – schließlich können auch sie einmal krank werden. Doch wer kümmert sich um sie, wenn die Teddy-Eltern nicht weiter wissen?

Warum wird man überhaupt krank? Wer hilft dann? Was sollte man im Krankheitsfall bedenken?

Das alles und vieles mehr wollen wir den Kindern anhand ihrer „kranken“ Kuscheltiere erklären. Kindgerecht simulieren wir einen Besuch im Krankenhaus, dem „Teddybärkrankenhaus“. So können die Kinder gemeinsam mit Studierenden der Human- und Zahnmedizin als Ärztinnen ihre Plüschfreunde selbst untersuchen und behandeln.

So möchten wir Kindern die Angst vor Ärztinnen, Ärzten und Krankenhäusern nehmen – und Neugier, Vertrauen und Verständnis für Medizin wecken.

Wer organisiert das Teddybärkrankenhaus?

Wir sind eine Initiative von Studierenden der Human- und Zahnmedizin der LMU und TU München. Ursprünglich stammt die Idee aus Schweden – heute ist das Teddybärkrankenhaus an über 30 Standorten in Deutschland aktiv.

Gemeinsam sorgen wir dafür, dass kleine Patient*innen und ihre Teddys wieder gesund und glücklich nach Hause gehen!

Wie läuft das Teddybärkrankenhaus ab?

© Team Teddybärenkrankenhaus

Einmal pro Semester laden wir ca. 500 Kindergartenkinder in Begleitung ihrer Lieblingskuscheltiere zu unserem Teddybärenkrankenhaus ein. Hierbei simulieren wir einen echten Krankenhaus-/Arztbesuch. In unserem nachgebauten Mini-Krankenhaus begleiten wir Kinder im Vorschulalter und ihre Kuscheltiere durch Anmeldung, Untersuchung, „OP“ und Apotheke. Dabei erklären unsere Teddydocs spielerisch, wie Arztbesuche ablaufen, warum man krank wird und was hilft, wieder gesund zu werden.

Von einem „Teddydoc“ (= Studierende) werden die „Eltern“ (= Kindergartenkinder) und „Patienten“ (= Kuscheltiere) durch unsere verschiedenen Behandlungs- und Untersuchungsstationen geführt: von der Anmeldung über die Untersuchung, eine mögliche Blutentnahme, Röntgen, EKG, EEG, sowie den OP-Saal - wir haben alles für euch aufgebaut.

Du kannst also gemeinsam mit den Kindern den Kuscheltierbeschwerden auf den Grund gehen, diagnostizieren, intervenieren und therapieren.

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03.11.2025

Mitmachen und Kontakt

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