Arbeitsgruppen

AG Appelle

  • Koordination: Prof. Dr. Gabriele Vogt (B08)

    Ein Appell mit dem Ziel eine Verhaltensänderung herbeizuführen, ist ein gesellschaftlich voraussetzungsreiches Phänomen. Regierungen können an ihre Bürger:innen appellieren, Individuen an ihre Mitmenschen oder auch an sich selbst appellieren, jeweils mit dem Ziel, spezifische Verhaltensänderungen herbeizuführen. Die AG „Appelle“ will sich zum einen mit Fragen der Semantik von Appellen befassen: Wie werden Appelle formuliert und ihr Inhalt gedeutet? Wie wird in ihnen Wachsamkeit thematisiert? Zum anderen widmet sich die AG Fragen nach den gesellschaftlichen Voraussetzungen von Appellen: Welche sozialen und politischen Strukturen bzw. Räume müssen gegeben sein, um Appelle wirksam werden zu lassen?

AG Lexikon & Companion

  • Koordination: Prof. Dr. Florian Mehltretter (C03)

    Die Arbeitsgruppe „Lexikon & Companion“ legt die wichtigsten Leitlinien für die dritte Phase der Förderantragstellung fest, insbesondere für eines der beiden Kernprodukte des SFB: „Lexikon & The Cambridge Companion to Vigilance“. In Phase 2 muss das Konzept für diese beiden Bücher entwickelt werden; Anzahl, Umfang und Art der Artikel müssen festgelegt und in einigen Fällen Autoren (vorwiegend von außerhalb der Arbeitsgruppe) zugewiesen werden.

AG Latenz

  • Koordination: Prof. Dr. Michael Waltenberger (A02)

    Die Einführung des Modells der Latenz reagiert auf den Befund, dass latente Bedrohungen unklaren Ausmaßes, für die aber konkrete Evidenzen in Anspruch genommen werden, Wachsamkeit ungemein stark mobilisieren können, obwohl oder gerade weil die Bedrohung diffus und das zu Beobachtende unterbestimmt bleiben. Die AG wird das Konzept schärfen und ein pragmatisches Modell von Latenz für den SFB entwerfen.

AG Organisationen

  • Koordination: PD Dr. Iryna Klymenko (A07); Prof. Dr. Ralf Kölbel (A06)

    Die AG möchte besondere organisationsgebundene Settings von Vigilanz systematisch in den Blick nehmen, etwa unter dem Gesichtspunkt kommunikativer Geschlossenheit und Offenheit usw. Dabei sollen perspektivisch vormoderne wie moderne Formen von Organisationen und somit die Transformationsfrage in den Blick genommen werden. Darüber hinaus zielt die AG auf Einbeziehung soziologischer Expertise.

AG Setting

  • Koordination: Dr. Magdalena Butz (C01)

    Ausgehend von der Annahme, dass Vigilanz nicht ausschließlich von einem Subjekt, einem oder einer Einzelnen geleistet wird, nimmt die Arbeitsgruppe die kombinatorische Logik von Vigilanz in den Blick. Zu fragen ist, wie verschiedene Elemente (räumliche Gegebenheiten, menschliche und nicht-menschliche Akteure usw.) zusammenwirken können, um Wachsamkeit hervorzubringen und zu stabilisieren. Auf der Basis gemeinsamer Lektüre soll diskutiert werden, wie dieses Zusammenspiel methodisch zu fassen ist. Ziel bzw. Produkt der AG ist die Konzeption der SFB-Jahrestagung 2024 zu „Konstellationen der Wachsamkeit“ sowie des daraus hervorgehenden Sammelbandes.

AG Vigilanzblog

  • Koordination: Dr. Elke Wienhausen-Knezevic (IG) & Pia Fuschlberger (C01)

    In unserem Vigilanzblog greifen Forschende des SFBs sowie Gastautor:innen aktuelle Fragestellungen und Impulse aus dem öffentlichen Diskurs auf und setzen sich in Essays und Debatten aus Geschichte, Ethnologie, Literatur- und Rechtswissenschaft mit ihnen auseinander. Im Mittelpunkt steht dabei der gemeinsame Fokus auf Vigilanz.

AG Wissen / Epistemische Konstellationen

  • Koordination: Prof. Dr. Claudia Olk (C08)

    Die Arbeitsgruppe untersucht den Zusammenhang von Wissen, Nichtwissen und Vigilanz. Gegenstand sind theoretische Texte ebenso wie Romane, Kurzgeschichten und Dramen über alle Epochen hinweg. Betrachtet werden Diskursivierungen von Wissen wie auch Praktiken und Inszenierungen, die Vigilanz, z.B. in Beobachtungskonstellationen, als konstitutives Element epistemischer Konfigurationen ausweisen.