Digitale Infrastruktur

Digitale Lernräume

Collage Lernräume | © DigiLLab

Am Lehrstuhl für Empirische Pädagogik und Pädagogische Psychologie befindet sich ein voll ausgestatteter Raum (1305) für Lehrveranstaltungen und Zusammenarbeit mit Schulklassen.

Zusätzlich befindet sich in Haus 3 ein Medienarbeitsraum (3223), der mit mehreren Computern ausgestattet ist.

Zuständig: Team des DigiLLab


Podcaststudio

Seit Februar 2026 hat das DigiLLab ein modernes Podcaststudio, welches mit DigiLLab-Mitteln angeschafft wurde und State-of-the-Art-Aufnahmetechnik für höchste Audio- und Videoqualität bietet.

Das Studio steht dem Lehrstuhl künftig für Lehrproduktionen offen und schafft damit am Lehrstuhl dauerhafte Voraussetzungen für professionelle multimediale Lehrformate.


KI- und Forschungsinfrastruktur des DigiLLab

Flowise Oberfläche

Seit 2025 betreibt das DigiLLab eine eigene Serverinfrastruktur, die Dienste in den Bereichen Künstliche Intelligenz, LLM-Observability, Datenbanken, Dokumentenverarbeitung und Open-Source-Sprachmodelle für den Lehrstuhl und darüber hinaus bereitstellt. Die Infrastruktur wächst mit den Anforderungen stetig und wird produktiv in Lehre und Forschung eingesetzt.

Die performante Serverhardware ist hochverfügbar bei einem DSGVO-konformen deutschen Hoster angemietet. Ein NVIDIA DGX Spark übernimmt rechenintensive KI-Aufgaben wie Embedding, Reranking, Bildverbalisierung beim Dokumenten-Ingest sowie Inferenz mit Open-Source-Modellen (u. a. bge-m3, Nemotron-3-nano, Qwen2.5-VL).

Dedizierte KI-Dienste wie Flowise, n8n und Langfuse in Verbindung mit Vektordatenbanken (Weaviate, Qdrant), Graphdatenbanken (Neo4j) und klassischen Datenbanken (PostgreSQL, Redis) ermöglichen es, komplexe KI-Agentensysteme zu entwickeln, datenschutzkonform zu betreiben und wissenschaftlich auszuwerten.

NVIDIA DGX Spark übernimmt rechenintensive KI-Aufgaben.

Ergänzend stehen weitere Forschungs- und Lehrdienste zur Verfügung: Docling und MinIO für Dokumentenverarbeitung und Datenhaltung, LimeSurvey für Datenerhebungen, R-Studio und Shiny für statistische Analysen und interaktive Visualisierungen sowie Grafana und Metabase für die Auswertung von Infrastruktur- und Nutzungsdaten.

Projekte und Lehrveranstaltungen

  • Im Rahmen der Basisqualifikation Medienpädagogik bauen alle EWS-Studierenden erste eigene KI-Agenten auf der Infrastruktur und erwerben so praktische Kompetenz im Umgang mit KI-Systemen.
  • Das Erweiterungsfach Medienpädagogik nutzt die Infrastruktur sowohl als Lernumgebung als auch zur Entwicklung eigener Tools. Im Seminar Künstliche Intelligenz in der Schule entwickeln angehende und aktive Lehrkräfte eigene KI-Agenten und reflektieren deren didaktischen Einsatz – begleitet durch Langfuse-basiertes Interaktionstracing.
  • Das komplexeste bislang realisierte System ist LMU SMART-RAG: ein Multi-Agenten-System mit 14 spezialisierten Agenten und der einheitlichen Assistenzpersona „Valerie", das über eine LTI-1.3-Schnittstelle nahtlos in Moodle eingebunden ist. Es wird produktiv im vhb-Kurs Einführung in die Mediendidaktik eingesetzt und begleitet rund 300 Lehramtsstudierende. Das System umfasst ein Retrieval-Augmented-Generation-Backend mit semantischem Langzeitgedächtnis pro Studierender, einen Neo4j-basierten Wissensgraphen sowie vollständiges Tracing aller LLM-Interaktionen via Langfuse – eine Grundlage für lernanalytische Forschung.
  • Das DigiLLab beteiligt sich am BMBF-geförderten Verbundprojekt KoKon (lernen:digital), das digitale Schulentwicklung an allgemein- und berufsbildenden Schulen fördert. Auf der Infrastruktur wurde ein KI-gestützter Schulportrait-Bot entwickelt, der schulische Entwicklungsprozesse dokumentiert und analysiert.
  • Der Lehrstuhl für Sprachheilpädagogik setzt die Infrastruktur für KI-gestützte Lernsimulationen ein, die Studierende der Sprachtherapie auf Grundlage des SHARP-Framework beim Aufbau diagnostischer Kompetenzen unterstützen.
  • Darüber hinaus nutzen Lehrende der Arbeitsgruppe Fischer die Infrastruktur für eigene Lehrveranstaltungen und Forschungsvorhaben.

Entwickelt und betreut wird das Gesamtsystem von Benjamin Götzinger.