Über die Universitäts- frauenbeauftragte

Frauenbeauftragte setzen sich für Chancengerechtigkeit ein und achten auf die Vermeidung von Nachteilen für Wissenschaftlerinnen und Studentinnen.

Die Universitäts- frauenbeauftragte

Das Amt der Universitätsfrauenbeauftragten wird ab dem 01.10.2025 kommissarisch von mehreren Stellvertreterinnen übernommen.

Stellvertreterinnen

Was macht die Universitätsfrauenbeauftragte?

Audio-Beitrag der Universitästfrauenbeauftragten anlässlich des Diversity Monats 2021 "WeCare@LMU"

01.07.2021 | ©Universitätsfrauenbeauftragte

Die Universitätsfrauenbeauftragte und ihre Stellvertreterinnen bilden mit den Fakultätsfrauenbeauftragten die Konferenz der Frauenbeauftragten der LMU. Sie setzen sich gemeinsam an der LMU für die Gleichstellung von Frauen in der Wissenschaft ein. Das Team der Universitätsfrauenbeauftragten unterstützt inhaltlich und organisatorisch.

Büro der Universitätsfrauenbeauftragten

Amt, Aufgaben und rechtliche Grundlagen

Die Universitätsfrauenbeauftragte wir vom Senat der LMU für eine Amtszeit von zwei Jahren gewählt. Ihre Aufgaben sind gesetzlich in § 22 Gleichstellung im BayHIG geregelt. Demnach achtet die Beauftragte für die Gleichstellung von Frauen in der Wissenschaft auf die Vermeidung von Nachteilen für Wissenschaftlerinnen, Künstlerinnen, weibliche Lehrpersonen und Studierende.

Handlungsfelder/Aktivitäten

Das Amt der Universitätsfrauenbeauftragten umfasst Hochschulpolitik, Gremienarbeit, Beratung, Förderprogramme, Fortbildungsprogramme, Informationsveranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit.

Studentinnen in der Bibliothek
Ziel der Frauenbeauftragten an Universitäten und Hochschulen ist unter anderem die Erhöhung der Anzahl der Professorinnen.

Anteil der Studentinnen an der LMU

Anteil Professorinnen an der LMU

Anzahl der Frauen in der Hochschulleitung

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Was ist sexuelle Belästigung?

Sexuelle Belästigung beginnt dort, wo persönliche Grenzen überschritten werden.

Sexuelle Belästigung ist jedes sexuell belegte Verhalten, das von den Betroffenen nicht erwünscht und von ihnen als beleidigend und abwertend empfunden wird. Dazu gehören ausfallende Bemerkungen über Aussehen oder Privatleben, taxierende Blicke, unerwünschte Berührungen und Annäherungsversuche uvm.

Sexuelle Belästigung wird von Betroffenen als entwürdigend erlebt und unterscheidet sich dadurch grundlegend von Flirts oder Komplimenten. Oftmals wird das Verhalten als beleidigend empfunden und führt zu Stress und Verunsicherung, die auch den Arbeits- und Studienalltag belasten.

Sexuelle Belästigung ist dabei weniger eine Frage der Sexualität als der Macht. Auch Universitäten sind hier keine Ausnahme, denn häufig werden bereits bestehende Abhängigkeitsverhältnisse ausgenutzt. Es ist deshalb auch im Hochschulbereich besonders wichtig, Grenzverletzungen offen ansprechen.