Über die Universitäts- frauenbeauftragte
Frauenbeauftragte setzen sich für Chancengerechtigkeit ein und achten auf die Vermeidung von Nachteilen für Wissenschaftlerinnen und Studentinnen.
Was macht die Universitätsfrauenbeauftragte?
Audio-Beitrag der Universitästfrauenbeauftragten anlässlich des Diversity Monats 2021 "WeCare@LMU"
01.07.2021 | ©Universitätsfrauenbeauftragte
Anteil der Studentinnen an der LMU
Anteil Professorinnen an der LMU
Anzahl der Frauen in der Hochschulleitung
Was ist sexuelle Belästigung?
Sexuelle Belästigung beginnt dort, wo persönliche Grenzen überschritten werden.
Sexuelle Belästigung ist jedes sexuell konnotierte Verhalten, das von den Betroffenen nicht erwünscht und von ihnen als beleidigend und abwertend empfunden wird. Dazu gehören ausfallende Bemerkungen über Aussehen oder Privatleben, taxierende Blicke, unerwünschte Berührungen und Annäherungsversuche uvm.
Sexuelle Belästigung wird von Betroffenen als entwürdigend erlebt und unterscheidet sich dadurch grundlegend von Flirts oder Komplimenten. Oftmals wird das Verhalten als beleidigend empfunden und führt zu Stress und Verunsicherung, die auch den Arbeits- und Studienalltag belasten.
Sexuelle Belästigung ist dabei weniger eine Frage der Sexualität als der Macht. Auch Universitäten sind hier keine Ausnahme, denn häufig werden bereits bestehende Abhängigkeitsverhältnisse ausgenutzt. Es ist deshalb auch im Hochschulbereich besonders wichtig, Grenzverletzungen offen ansprechen.