Ausstellungen
Ausstellungen am Fachbereich Kunstgeschichte und Vermittlung von Forschungsergebnissen
Ausstellungen am Fachbereich Kunstgeschichte und Vermittlung von Forschungsergebnissen
© Helene Roth
15.07.2026 - 21.07.2026
Welche Geschichten erzählen Sammlungen und Ausstellungen zeitgenössischer Kunst?
Wie können in ihnen bestehende Narrative und kanonische Erzählungen neu interpretiert werden?
Welche Stimmen sprechen aus den Werken und ihrer Auswahl, und welche gesellschaftspolitischen, kulturellen und medialen Themen werden verhandelt?
Mit diesen Fragen haben sich Kunstgeschichtestudierende der LMU München im Sommersemester 2026 den Ausstellungen „Long Story Short“, „Confrontations“ und „Carrying“ im Museum Brandhorst genähert.
Zum Abschluss des Seminars entstanden Postkarten, die in der Infrastruktur des Bookshops in Form einer Ausstellung präsentiert werden. Sie spielen mit dem Medium der Postkarte: Normalerweise ein fluides Produkt, das zwischen Erinnerungs- und Wegwerfobjekt changiert, sind die Postkarten hier wie Kunstwerke einmalig und in einer bestimmten Choreografie an die Ständer geklebt. Sie laden zum Verweilen und Nachdenken ein.
Die Beiträge sind Teil des Hauptseminars „Kunst- und Fotogeschichte(n) erzählen – Perspektiven und Gegenwartskunstsammlungen am Beispiel des Museums Brandhorst“ am Institut für Kunstgeschichte der LMU München.
Leitung: Dr. Helene Roth in Kooperation mit Franziska Linhardt, Kuratorin am Museum Brandhorst
20.11.2025–20.04.2026
Die Ausstellung in der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln präsentiert Wandmalereien ausgewählter Synagogen im ukrainischen Teil der Bukowina. Sie basiert auf den langjährigen kunsthistorischen Forschungen von Eugeny Kotlyar und auf einer neuen fotografischen und digitalen 3D-Dokumentation, die sowohl die Vielfalt und künstlerische Bedeutung dieser Malereien als auch die Bedrohung dieses bedeutenden kulturellen Erbes der jüdischen Bevölkerung in der Bukowina sichtbar machen. Die historischen Bauwerke werden vor dem Hintergrund der jüdischen Geschichte und Kultur der Region vorgestellt.
Autorinnen und Autoren: Aleksandra Lipińska, Stephan Hoppe, Eugeny Kotlyar, Mykola Kuschnir, Jan Lutteroth und Andreas Pfützner.
15.11.2025–01.03.2026
Die von Burcu Dogramaci und Marta Smolińska kuratierte Gruppenausstellung Süße Heimat: Deutsch-Türkisches Leben in der Kunst im Kunstmuseum Ahlen widmet sich den Bedeutungen von Heimat(en) im Kontext von Migration, wechselnden Zugehörigkeiten und dem Heimisch-werden. Die 16 beteiligten Künstlerinnen und Künstler setzen sich mit Erinnerungen an das in der Heimat Zurückgelassene und den Hoffnungen eines Neuanfangs in der Fremde auseinander.