Dr. Adrian Kech

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Musikwissenschaft

Kritische Ausgabe der Werke von Richard Strauss

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Adrian Kech studierte Musikwissenschaft, Philosophie und Europarecht an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München. Im Sommer 2013 erfolgte seine Promotion summa cum laude mit der Studie Musikalische Verwandlung in den Hofmannsthal-Opern von Richard Strauss, die von der Studienstiftung des deutschen Volkes durch ein Stipendium gefördert und 2015 als Band 74 der Reihe Münchner Veröffentlichungen zur Musikgeschichte publiziert wurde. Von Oktober 2009 bis Dezember 2012 war Adrian Kech als Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim DFG-Forschungsprojekt Richard-Strauss-Quellenverzeichnis (RSQV) am Richard-Strauss-Institut in Garmisch-Partenkirchen tätig und hat dabei die RSQV-Datenbank (www.rsi-rsqv.de) maßgeblich mit entwickelt. Anschließend arbeitete er als Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Musikwissenschaft der LMU und übernahm in dieser Funktion vielfältige Aufgaben: Neben seiner Lehrtätigkeit (Kurse: Kontrapunkt, Satztechniken des 17. und 18. Jahrhunderts, Partiturkunde und Klavierauszug u. a.) war er institutsinterner Koordinator des ERASMUS-Austauschprogramms und darüber hinaus Ansprechpartner für diverse studienorganisatorische Belange. Im Juli 2015 wechselte Adrian Kech zur Kritischen Richard-Strauss-Werkausgabe, wo er seitdem für die Edition von Strauss-Opern zuständig ist. Daneben ist er als Herausgeber sowie weiterhin auch als Dozent an der LMU aktiv. Adrian Kech ist verheiratet und hat zwei Töchter.

Selbständige Publikationen

  • Musikalische Verwandlung in den Hofmannsthal-Opern von Richard Strauss (= Münchner Veröffentlichungen zur Musikgeschichte 74), München 2015.
  • (mit C. Heine) Richard‐Strauss‐Quellenverzeichnis (RSQV), hrsg. vom Richard‐Strauss‐Institut (Projektleitung: Jürgen May), Garmisch-Partenkirchen 2011, www.rsi-rsqv.de.

Herausgebertätigkeit

  • (mit S. Bolz und H. Schick) Richard Strauss – Der Komponist und sein Werk: Überlieferung, Interpretation, Rezeption. Bericht über das internationale Symposium zum 150. Geburtstag (= Münchner Veröffentlichungen zur Musikgeschichte 77), München 2016 (in Vorb.).

Aufsätze

  • "Kritik als produktives Potential. Revidierte Komposition in den Hofmannsthal-Opern", in: Richard Strauss – Der Komponist und sein Werk: Überlieferung, Interpretation, Rezeption. Bericht über das internationale Symposium zum 150. Geburtstag (= Münchner Veröffentlichungen zur Musikgeschichte 77), München 2016 (in Vorb.).
  • "Komponierte Anagnorisis. Zur Wiedererkennungsszene in der Hofmannsthal-Oper Elektra von Richard Strauss", in: „Worte klingen, Töne sprechen“. Richard Strauss und die Oper. Symposium anlässlich der Richard-Strauss-Ausstellung im Theatermuseum Wien, 22.-23. Jänner 2015, hrsg. von Christiane Mühlegger-Henhapel und Alexandra Steiner-Strauss, Wien 2015, S. 49–65.
  • "Von subtilem Nervencontrapunkt und roten Blutkörperchen. Die Frau ohne Schatten als Wendepunkt im Schaffen von Richard Strauss", in: Richard Strauss. Die Frau ohne Schatten [Programmbuch der Bayerischen Staatsoper, Premiere am 21. November 2013 im Nationaltheater München], München 2013, S. 66–78.
  • "'... die größten Stücke Fleisch herausgerissen'? Zur Revision der Tempelszene im III. Akt der Hofmannsthal/Strauss-Oper Die Frau ohne Schatten", in: Mythos – Metamorphose – Metaphysik. Die Dialektik von Treue und Wandel im Opernschaffen von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal, Bericht über das internationale Symposium der Universität Salzburg, 13.-14. Dezember 2012 (Druck in Vorb.).
  • "Verwandlung als musikalisch-dramaturgisches Prinzip bei Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss", in: Akademie Aktuell 2011, H. 2, S. 28–31.