Prof. Dr. Berenika Szymanski-Düll

Professorin für Theaterwissenschaft mit Schwerpunkt transnationale Theatergeschichte

Theaterwissenschaft

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Biografie

Berenika Szymanski-Düll ist Professorin für Theaterwissenschaft mit Schwerpunkt transnationale Theatergeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der transnationalen Theatergeschichte sowie im Verhältnis von Theater und Migration. Seit 2020 leitet sie das vom European Research Council (ERC) geförderte Forschungsprojekt T-MIGRANTS. Crossing Borders: The Agency of Nineteenth-Century European Theatre Migrants.

Nach dem Studium der Dramaturgie, Slavischen Philologie und Interkulturellen Kommunikation an der Bayerischen Theaterakademie August Everding und der LMU München promovierte sie mit einem Stipendium der Heinrich-Böll-Stiftung in den Fächern Theaterwissenschaft und Geschichte Osteuropas bei Christopher Balme und Martin Schulze Wessel. Ihre Dissertation Theatraler Protest und der Weg Polens zu 1989. Zum Aushandeln von Öffentlichkeit im Jahrzehnt der Solidarność erschien 2012 im transcript Verlag. Forschungs- und Lehrtätigkeiten führten sie unter anderem an die Universität Bayreuth, an die Graduiertenschule Ost- und Südosteuropastudien (LMU/Universität Regensburg) sowie als Research Fellow an die University of California, Berkeley.

Berenika Szymanski-Düll ist Mitherausgeberin der Zeitschrift und der Buchreihe Forum Modernes Theater, Co-Herausgeberin der Buchreihe Proskenion (Aisthesis) sowie Mitglied des Editorial Boards der Buchreihe Transnational Theatre History (Palgrave Macmillan). Sie ist Sprecherin des Forschungsschwerpunkts Narrations of Medicine am Center for Advanced Studies (CAS) der LMU sowie Principal Investigator (PI) der Graduiertenschule Ost- und Südosteuropastudien, wo sie zugleich als Gleichstellungsbeauftragte tätig ist. Darüber hinaus ist sie Mitglied des CAS Young Center der LMU München.