PD Dr. Matthias Krüger

Privatdozent

Kunstgeschichte

Büroadresse:

Zentnerstr. 31

80798 München

Sprechstunde:

Nach Vereinbarung

Forschungsschwerpunkte

Architekturgeschichte und -theorie des Mittelalters und der Neuzeit; Architekturgeschichte und -theorie vom 19. bis ins 21. Jahrhundert; Städte- und Siedlungsbautheorie und Stadtentwicklung vom 19. bis ins 21. Jahrhundert; Raumatmosphären, Raumsimulationen und virtuelle Räume; „Entartung“ in der Kunst. Eine Begriffs- und Kulturgeschichte von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis ins Dritte Reich; Urbane Utopien und Dystopien im 20. und 21. Jahrhundert; Der Tanz über den Gräben – Verlust des traditionellen Raumverständnisses in den Stellungskriegen des Ersten Weltkriegs; Genius loci – Entwicklung eines Ortsbegriffs von der Antike bis zur Gegenwart

Zur Person

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  • 2022/10 bis 2023/03 Lehrbeauftragter an der Universität Siegen
  • 2022/04 bis 2022/09 Wissenschaftlicher Mitarbeiter (in Vertretung) am Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Universität Siegen
  • 2021/10 bis 2022/03 Gastprofessor am Institut für Kunstgeschichte der Universität Graz
  • 2021/04 bis 2022/09 Wissenschaftlicher Mitarbeiter (in Vertretung) am Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Universität Siegen
  • 2021/03 bis 2021/06 Visiting Professor am Dipartimento Filosofia e Beni Culturali der Università Ca’ Foscari Venezia
  • 2020/11 bis 2021/03 Wissenschaftlicher Mitarbeiter (in Vertretung) am Institut für Kunstgeschichte, Ludwig-Maximilians-Universität München
  • 2020/10 bis 2021/03 Lehrbeauftragter Zentrum für Europäische Geschichts- und Kulturwissenschaften an der Universität Heidelberg
  • 2020/09 bis 2020/10 Forschungsstipendiat am Deutschen Forum für Kunstgeschichte in Paris
  • 2020/10 bis 2020/03 Vertretungsprofessor mit dem Schwerpunkt 18. und 19. Jahrhundert am Kunstgeschichtlichen Institut der Goethe-Universität Frankfurt
  • 2018/11 Habilitation, venia legendi in neuerer und neuster Kunstgeschichte an der Fakultät für Geschichts- und Kunstwissenschaften der Ludwig-Maximilians-Universität München mit einer Arbeit über das kunstgeographische Konzept des Lokalkolorits
  • 2018/04 bis 2019/03 Vertretungsprofessor mit dem Schwerpunkt Kunst des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart am Institut für Kunstgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • 2017/04 bis 2018/03 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt Sacrima. The Normativity of Sacred Images in Early Modern Europe am Institut für Kunstgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • 2016/09 Gastdozent der eikones summer school in Basel
  • 2015/10 bis 2016/02 Hans-Jonas-Gastprofessor der Forschungsstelle Naturbilder an der Universität Hamburg
  • 2013/02 bis 2013/03 Forschungsaufenthalt an der University of Pennsylvania als Stipendiat der Alexander-von-Humboldt-Stiftung
  • 2012/10 bis 2015/09 Vertretungsprofessor für moderne und zeitgenössische Kunst am Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Hamburg
  • 2009/09 bis 2012/09 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Allgemeine Kunstgeschichte am Institut für Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München; assoziiertes Mitglied der DFG-Forschergruppe Anfänge (in) der Moderne. Theoretische Konzepte, literarische Figurationen, historische Konstruktionen
  • 2009/10 – 2010/09 Lehrbeauftragter der Otto-Friedrich-Universität Bamberg
  • 2009/04 bis 2009/08 Assistent (in Vertretung) am Lehrstuhl für Kunstgeschichte, insbesondere für neuere und neueste Kunstgeschichte an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg
  • 2008/09 bis 2009/02 Gastdozent am Institut für Kunstgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • 2008/03 bis 2008/08 Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Gegenwart am Institut für Kunstgeschichte der Universität Bern
  • 2005/02 bis 2008/01 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Hamburg
  • 2004/05 Promotion im Fach Kunstgeschichte an der Universität Hamburg mit einer Arbeit über pastose Malerei im Frankreich des 19. Jahrhunderts
  • 2004/11 Förderpreis der Joachim Jungius-Gesellschaft der Wissenschaften Hamburg (für die Promotion)
  • 1999/04 bis 2001/03 Landesstipendiat der Stadt Hamburg am Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München
  • 1998/10 Magister Artium am Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Hamburg mit einer Arbeit über die Translokation von Donatellos Judith-und-Holofernes-Statue auf die Piazza della Signoria in Florenz
  • 1991/10 bis 1998/6 Studium der Kunstgeschichte (Hauptfach), Philosophie und britischen Literatur und Kultur (Nebenfächer) an der Universität Hamburg

Publikationen

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Auswahl

(einige der Aufsätze sind als PDFs auf https://lmu-munich.academia.edu/MatthiasKr%C3%BCger abrufbar)

Monographie:

  • Das Relief der Farbe. Pastose Malerei in der französischen Kunstkritik 1850-1890, Berlin / München 2007.
Rezensionen in Restauro, H-Artist, Journal für Kunstgeschichte, Italianistica und sehepunkte:

  • Lokalkolorit. Die Suche nach dem Ortsspezifischen in der regionalistischen und exotistischen Malerei der Moderne. 1830-1914 (Manuskript der Habilitationsarbeit)

Herausgeberschaften:

  • Der Achte Tag. Naturbilder in der Kunst des 21. Jahrhunderts, Berlin: De Gruyter 2016 (gemeinsam mit Frank Fehrenbach).
Rezensionen in ArtHist.net, sehepunkte und Tierstudien

  • Die Biologie der Kreativität. Ein produktionsästhetisches Denkmodell in der Moderne, Zürich: Diaphanes 2013 (gemeinsam mit Christine Ott und Ulrich Pfisterer).
  • Werkzeuge und Instrumente, Berlin 2011 (Hamburger Forschungen zur Kunstgeschichte VIII), Berlin 2012 (gemeinsam mit Philippe Cordez).
Rezension in Histara

  • Im Dienst der Nation. Identitätsstiftungen und Identitätsbrüche in Werken der bildenden Kunst, Berlin 2011 gemeinsam mit Isabella Woldt).
Rezensionen in Historical Review und sehepunkte

Aufsätze:

  • »Malen am Stock«, in: Marburger Jahrbuch für Kunstwissenschaft 47 (2020) – angenommen.
  • »The paragone between oil and tempera painting in the 19th and 20th centuries«, in: Patrick Dietemann u.a. (Hg.): Tempera Painting 1800 – 1950. Experiment and Innovation from the Nazarene Movement to Abstract Art, London 2019, S. 3-12.
  • »Richters Rakel. Der Künstler und sein Utensil« in: Ortrud Westheider und Michael Philipp (Hg.): Gerhard Richter. Abstraktion, Ausst.-Kat. (Potsdam, Museum Barberini), München u.a. 2018, S. 59-70.
Der Aufsatz ist gleichzeitig auf Englisch erschienen:

»Richter‘s Squeegee. The Artist and His Tool, in: Ortrud Westheider und Michael Philipp (Hg.): Gerhard Richter. Abstraction, Ausst.-Kat. (Potsdam, Museum Barberini), München u.a. 2018, S. 59-70.

  • »Vom Ende einer Gattung. Die Historienmalerei im Kreuzfeuer der Kritik«, in: Sandra Gianfreda (Hg.): Gefeiert und verspottet. Französische Malerei 1820-1880, Ausst.-Kat (Zürich, Kunsthaus), München 2017, S. 32-43, 226-228.
Der Aufsatz ist zeitgleich auch auf Englisch erschienen:

» The Demise of a Genre. History Painting under Fire from the Critics« in: Sandra Gianfreda (Hg.): Praised and Ridiculed. French Painting 1820-1880, Ausst.-Kat (Zürich, Kunsthaus), München 2017, S. 32-43, 226-228.

  • »Landnahme. Die künstlerische Kolonisation des Moores«, in: Claudia Denk und Andreas Strobl (Hg.): Landschaftsmalerei, eine Reisekunst? Mobilität und Naturerfahrung im 19. Jahrhundert, München 2017, S. 288-299.
  • Einleitung, in: Frank Fehrenbach und Matthias Krüger (Hg.): Der Achte Tag. Naturbilder in der Kunst des 21. Jahrhunderts, Berlin 2016, VII-XII (gemeinsam mit Frank Fehrenbach).
  • Atmosphären im Anthropozän – Olafur Eliassons The Weather Project, in: Frank Fehrenbach und Matthias Krüger (Hg.): Der Achte Tag. Naturbilder in der Kunst des 21. Jahrhunderts, Berlin 2016, S. 39-57.
  • Wie Manet den Salon bespielte, in: Hubertus Gaßner und Viola Hildebrand-Schat (Hg.): Manet – Sehen. Der Blick der Moderne, Ausstellungskatalog (Hamburger Kunsthalle), Petersberg 2016, S. 20-33.
  • Manets Salonpaare in der Hamburger Ausstellung, inkl. einer gemeinsam mit Diana Wiehn erstellten Übersicht aller Saloneinsendungen Manets, in: Hubertus Gaßner und Viola Hildebrand-Schat (Hg.): Manet – Sehen. Der Blick der Moderne, Ausstellungskatalog (Hamburger Kunsthalle), Petersberg 2016, S. 35-43.
  • Jean-Léon Gérôme, Ernest Meissonier und der Pariser Salon, in: Hubertus Gaßner und Viola Hildebrand-Schat (Hg.): Manet – Sehen. Der Blick der Moderne, Ausstellungskatalog (Hamburger Kunsthalle), Petersberg 2016, S. 44-49.
  • Painted Immersion. Hans Thoma’s Landscapes, in: Burcu Dogramaci and Fabienne Liptay (Hg.): Immersion. Historical and Current Perspectives on a Key Term in Art and Media Studies, Leiden / Boston 2015, S. 320-342.
  • Jean-Léon Gérômes Phryne vor dem Areopag. Das Ausstellungsbild als Skandalwerk, in: Kristin Marek und Martin Schulz (Hg.): Einführung in Werke, Methoden und Epochen, Bd. III: Moderne, München 2015, S. 61-79.
  • Künstlerkolonien. Gründungsorte im Abseits der Moderne, in: Maha El Hissy und Sascha Pöhlmann (Hg.): Gründungsorte der Moderne. Von St. Petersburg bis Occupy Wall Street, München 2014, S. 161-176.
  • Was braucht ein Zeichenbuch?, in: Maria Heilmann u.a. (Hg.): Punkt, Punkt, Komma, Strich. Zeichenbücher in Europa, ca. 1525 – 1925, Ausstellungskatalog (Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München; Universitätsbibliothek Heidelberg), Passau 2014, S. 31-37.
  • Die Hinrichtung Savonarolas auf der Piazza della Signoria in Florenz zwischen Stadtansicht und Votivbild, in: Uwe Fleckner (Hg.): Bilder machen Geschichte. Historische Ereignisse im Gedächtnis der Kunst, Berlin 2014, S. 99-112.
  • Paletten und Palettenbilder, in: Markus Rath, Jörg Trempler und Iris Wenderholm (Hg.): Das haptische Bild, Berlin 2013, S. 159-181.
  • Jean-Léon Gérôme, His Badger and His Studio, in: Rachel Esner, Sandra Kisters und Ann-Sophie-Lehmann (Hg.): Hiding Making, Showing Creation. Strategies in Artistic Practice from the 19th to the 21st Centuries, Amsterdam 2013, S. 43-61.
  • Das Denkmodell einer Biologie der Kreativität. Anthropologie, Ästhetik und Naturwissen der Moderne, in: Matthias Krüger, Christine Ott und Ulrich Pfisterer (Hg.): Die Biologie der Kreativität. Ein produktionsästhetisches Denkmodell in der Moderne, Zürich 2013, S. 7-19 (gemeinsam Christine Ott und Ulrich Pfisterer).
  • Der Begriff des disegno im Zeitalter der Evolutionstheorie. Biologische Konzepte in Charles Blancs Grammaire des arts du dessin, in: Matthias Krüger, Ulrich Pfisterer und Christine Ott (Hg.): Die Biologie der Kreativität. Ein produktionsästhetisches Denkmodell in der Moderne, Zürich 2013, S. 75-90.
  • Der geschlachtete Ochse als ein Stück Malerei. Tier- und Bildkörper bei Lovis Corinth und Chaim Soutine, in: Marcel Finke und Mark Halawa (Hg.): Materialität und Bildlichkeit. Visuelle Artefakte zwischen Aisthesis und Semiosis, Berlin 2011 (im Erscheinen).
  • Max Liebermann und Jean-François Millet, in: Liebermann und Frankreich, hrsg. von Martin Faass, Ausstellungskatalog (Liebermann-Villa am Wannsee, Berlin), Petersberg 2013, S. 114-125.
  • Gespachtelter Zufall. Gustave Courbet und die Messermalerei, in: Philippe Cordez und Matthias Krüger (Hg.): Werkzeuge und Instrumente, Berlin (im Erscheinen), S. 109-127.
  • The Art Critic as Graphologist. Handwriting, Typography and the Painterly Touch in the Era of Impressionism, in: Annamaria Ducci (Hg.): Chirurgia della Creazione. Mano e arti visive (= Predella 29 / 2011), net: html-Ansicht [erscheint auch in gedruckter Form]
  • Die Nationalisierung der Kunst. Eine Einleitung, in: Matthias Krüger und Isabella Woldt (Hg.): Im Dienst der Nation. Identitätsstiftungen und Identitätsbrüche in Werken der bildenden Kunst, Berlin 2011, 1-8 (gemeinsam mit Isabella Woldt).
  • Die Farben der Luft. Lokalkolorit in der Malerei des deutschen Regionalismus, in: Jakob Steinbrenner, Christoph Wagner und Oliver Jehle (Hg.), Farben in Kunst- und Geisteswissenschaften, Regensburg voraussichtlich 2011, S. 195-208.
  • Die Farben der Heimat. Zur Ideologisierung des Lokalkolorits in der Malerei Emil Noldes, in: Matthias Krüger und Isabella Woldt (Hg.): Im Dienst der Nation. Identitätsstiftungen und Identitätsbrüche in Werken der bildenden Kunst, Berlin 2011.
  • Ernest Meissonier und der Blick durch die Lupe. Fern- und Nahsicht im französischen Salon, in: Kunstgeschichte. Open Peer Reviewed Journal, 2009-4, net: html-Ansicht [Kommentar dazu: Rachel Esner. – In: Kunstgeschichte. Texte zur Diskussion, 2009-39, net: html-Ansicht]
  • Porzellan, Kautschuk und Konfitüre. Materialvergleiche in der französischen Salonkritik zur Zeit des Impressionismus, in: Zeitschrift für Kunsttechnologie und Konservierung 22 (2008), S. 21-28.
  • Wie man Fürsten empfing. Donatellos Judith und Michelangelos David im Staatszeremoniell der Florentiner Republik, in: Zeitschrift für Kunstgeschichte 71 (2008), S. 481-496.
  • Das Fleisch der Malerei. Physiologische Kunstkritik im 19. Jahrhundert, in: Daniela Bohde, Mechthild Fend (Hg.): Weder Haut noch Fleisch. Das Inkarnat in der Kunstgeschichte, Neue Frankfurter Forschungen zur Kunst 3, Berlin 2007, S. 159-180.
  • Leckere Häppchen. Die kunstkritische Diskussion über den Geschmack und Nährwert von Courbets morceaux peints, in: Karen Buttler, Felix Krämer (Hg.): Jacobs-Weg. Auf den Spuren eines Kunsthistorikers. Hommage an den Forscherfreund und Lehrer Fritz Jacobs zum 70. Geburtstag, Weimar 2007, S. 215-226.
Handbuchartikel:
  • Impressionismus, in: Ulrich Pfisterer (Hg.): Metzler Lexikon Kunstwissenschaft: Ideen, Methoden, Begriffe, 2. erw. Aufl., Stuttgart 2011 (im Erscheinen), S. 203-206.
  • Werkzeuge, in: Ulrich Pfisterer (Hg.): Metzler Lexikon Kunstwissenschaft: Ideen, Methoden, Begriffe, 2. erw. Aufl., Stuttgart 2011 (im Erscheinen), S. 486-489.
  • David, in: Uwe Fleckner, Martin Warnke, Hendrik Ziegler (Hg.): Handbuch der Politischen Ikonographie, München 2011, S. 216-225.
  • Landschaft, politische, in: Uwe Fleckner, Martin Warnke, Hendrik Ziegler (Hg.): Handbuch der Politischen Ikonographie, München 2011, S. 87-93.
  • Leitbilder, nationale, in: Uwe Fleckner, Martin Warnke, Hendrik Ziegler (Hg.): Handbuch der Politischen Ikonographie, München 2011, S. 95-102.
Rezensionen in Kunstchronik, sehepunkte, H-Art-Hist, Bildwelten des Wissens.