Dr. Theresa Eisele

Akademische Rätin a.Z.

Theaterwissenschaft

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Biographie

Theresa Eisele ist akademische Rätin a.Z. und Geschäftsführerin am TWM. Am Ludwig Boltzmann Institute for Digital History (LBIDH) ist sie als Senior Researcher assoziiert. Zuvor war sie u.a. am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien, am Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin (Marietta-Blau-Stipendium), als Forschungsstipendiatin bei der Kulturstiftung Schloss Wiepersdorf sowie am Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow tätig. Sie studierte Theaterwissenschaft sowie Kommunikations- und Medienwissenschaft in Leipzig und Madrid und promovierte 2021 an der Universität Wien mit einer Arbeit zu Theater als „Spiel- und Spiegelform“ jüdischer Erfahrung. Wien 1890–1920 (Wallstein 2024; ausgezeichnet mit dem Max-Herrmann-Dissertationspreis 2022); daneben lehrte sie in Leipzig, Berlin, Erlangen, Wien und Olmütz und wirkte am (Archiv)Labor der Wiener Festwochen 2021 mit. 2017–2025 im Redaktions- und Herausgeber*innenteam von rezens.tfm.

Gemeinsam mit Lotte Schüssler (Berlin) leitet sie die AG Theaterhistoriografie der Gesellschaft für Theaterwissenschaft (GTW).

2025–2026 gibt sie gemeinsam mit Adam Czirak thewis, die Onlinezeitschrift der GTW, heraus.

Forschungsthemen

Forschungsschwerpunkte in der kulturwissenschaftlichen und historischen Theaterforschung; Arbeiten u.a. zur Theatergeschichte Wiens des 19. und 20. Jahrhunderts, zur intersektionalen Theatertheorie, zur jüdischen (Theater-)Kulturgeschichte und zur historischen Anthropologie. Gemeinsam ist allen Arbeiten das Interesse an Konzepten und Praktiken des Theatralen in kulturellen und sozialen Formationen. Am TWM entsteht ein Habilitationsprojekt zur Verschränkung von Theatergeschichte und Environmental Humanities.

Preise und Förderungen

  • 2025 Jubiläumspreis des Böhlau Verlages Wien. Preis der philosophisch-historischen Klasse der Österreichischen Akademie der Wissenschaften für die Monografie Theater als "Spiel- und Spiegelform" jüdischer Erfahrung. Wien 1890-1920.
  • 2024/25 Leo Baeck Institute Year Book Essay Prize 2025, LBI London for the Study of German-Jewish History and Culture & LBI Year Book.
  • 2022 Max-Herrmann-Dissertationspreis der Gesellschaft für Theatergeschichte e.V.
  • 2021 ASA Graduate Student Essay Prize des Journal for Austrian Studies; für das Paper “Josephine Baker, Vienna, and the Jews. Entangled Theatre History of African American and Jewish Relations”.

Daneben Forschungsförderungen/Stipendien vom Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF), vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur Brandenburg/Kulturstaatsministerium (D), vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (AT), von der Universität Wien und der Literar-Mechana.

Publikationen (PDF, 118 KB) (Stand: März 2026)

Vorträge (PDF, 77 KB) (Stand: März 2026)